Aktuell 2026

SIELHÄFEN – Angebot für Jugendliche

Dokumentartheater im Rahmen von „NASSES LAND“, Das Letzte Kleinod und Landkreis Cuxhaven

4. Februar: Die Zukunft der Krabbenfischerei

war das Thema des Herdfeuerabends, was etliche Krabbenfischer und viele interessierte Bürgerinnen und Bürger ins Gästezentrum zog. Der Meeresbiologe Herrmann Neumann, die Biologin Kim Hühnerlage und der Ökonom Tobias Lasner vom Thünen-Institut für Fischereiökologie und für Seefischerei berichteten aus ihrer Sicht über die Biologie der Krabbe und über den wichtigen Berufsstand der Krabbenfischer.

In der Krabbenfischerei gibt es schon immer Jahre mit vielen und wenigen Krabben im Netz, aber seit 2018 gab ein schlechtes Jahr nach dem anderen. Es wurden schon Prämien für eine teilweise Stilllegung der Krabbenkutterflotte ausgelobt, weil es schien, dass ein Ende der Krabbenfischerei eingeläutet sei. Aber, womit niemand gerechnet hatte, gab es 2025 plötzlich eine Krabben-schwemme, das beste Fangjahr seit 2010. Warum es das Auf und Ab der Fang-mengen gibt, kann keiner erklären, weder die Fischer noch die Wissenschaftler. Von jeher gibt es verschiedene Erklärungsversuche, nichts ist gesichert und es gibt immer wieder Überraschungen. Die Biologin ist sich sicher, dass die Nordseekrabbe zumindest aus biologischer Sicht nicht aussterben wird.

Die größte Sorge der Fischer ist das drohende Verbot der Grundschleppnetz-fischerei und die Schließung ihrer Fanggebiete im Wattenmeer. Das Thünen-Institut hat 2023 eine Studie zu den Auswirkungen der Krabbenfischerei auf den Meeresraum veröffentlicht. Für das Forschungsprojekt CRANIMPACT wurden vier Jahre lang die Auswirkungen der Krabbenfischerei auf die vorherrschenden Lebensraumtypen in den Wattenmeer-Nationalparks der norddeutschen Bundesländer untersucht, sowohl die kurzfristigen Auswirkungen als auch die chronischen Veränderungen durch die Fischerei.

Die Studie weist nach, dass die Krabbenfischerei im Wattenmeer vor der Nordseeküste nur geringe Auswirkungen auf die Artengemeinschaft des Meeresbodens hat. Der Einsatz von Grundschleppnetzen habe zwar einen durchaus messbaren, aber im Vergleich zu anderen Faktoren, wie der Zusammensetzung des Sediments, geringen Einfluss. Im hochdynamischen, von starken natürlichen Schwankungen beeinflussten Wattenmeer, das in tieferen Bereichen zu 90 % aus Sand besteht, gebe es laut Studie weitere Faktoren der Veränderung. Es lassen sich nur 9 % durch Fischerei erklären. Es konnte gezeigt werden, dass sich das Wattenmeer schnell wieder erholt.

Leider wurde die wissenschaftliche Arbeit von dem Umweltverband WWF rigoros vom Tisch gewischt, deren Gegendarstellung war hingegen völlig unwissenschaftlich, kommentiert Hermann Neumann, der an der Studie CRANIMPACT mitgearbeitet hat.

Es kamen weitere Probleme der Fischer zur Sprache. Das durchschnittliche Alter der Krabbenfischer liegt recht hoch und Nachwuchs ist knapp. Die Fischer ertrinken in Vorschriften und die Krabbenkutterflotte ist überaltert.

Der Krabbenfischer Maik Bartel ist optimistisch: „Ich glaube immer noch, dass die Fischerei Zukunft hat und weitergehen wird.“ Zumindest irgendwie.

Wremer Veranstaltungskalender 2026

Todesfall im Januar

Marion Herfort. 7. Mai 1941 bis 25. Januar 2025

Rolf Steinert. 23. September 1953 bis 30. Janaur 2026

Wetter im Januar:

Durchschnittstemperatur: -0,2 °C – langjähriges Mittel 0,6 °C

Niederschlag: 47 l/qm – langjähriges Mittel 62 l/qm

Sonnenscheindauer: 50 Stunden – langjähriges Mittel 38 Stunden

Schneereichster Januar seit 2010

Quelle: Deutscher Wetterdienst

 

28. Januar: Chili con Sahne und mehr bekannte Namen

Eine tolle Show lieferten Annika Stöver und Annett Buchinski im Gästezentrum und verbreiteten mit ihrer Schlagershow viel gute Laune. Wer kennt sie nicht die Tessler Zwillinge, Sirene Gletscher, Marianne Hosenzwerg und viele mehr.

Plakat des Verkehrsvereins

17. Januar: Feuerwehr lädt zur Grünkohlwanderung

Etwas verspätet geht es am Feuerwehrhaus los, kein Wunder, alle haben viel zu quatschen und. den ersten Glühwein (Bier usw) gibt es ja auch schon. 94 Anmeldungen, Jung und Alt ist dabei. Die erste Pause kommt schon bald am Marschenhof. Es wird schon allmählich dunkel, weiter zum Deich und zurück Richtung Dorf, die Jungen ziehen den Bollerwagen mit Getränken, bis zur nächsten Pause auf Franks Hof. Angekommen im Saal est.1848 steht das Grünkohlbüfett schon bereit. Aber erstmal die Begrüßung.

Andreas Fenrich, Jörg Bründel, Markus Heimbüchel, Martin Pakusch im farbigen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit.

Dann kann der Run auf den Grünkohl losgehen!

Und so sieht es dann auf den Tellern aus. Nach der Wanderung schmeckt  Kohl und Pinkel mitsamt den übrigen Beilagen hervorragend.

Wie immer gibt es einen Kohlkönig: Nicht nur Geburtstag sondern auch noch gekrönt und von der Wirtin geschmückt: der Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel.

Fotos: Renate Grützner

 

11. Januar: 50 Jahre Weihnachtsbaumaktion der SPD in Wremen

Unter etwas widrigen Umständen, aber bei schönem Winterwetter, sammelten SPD-Mitglieder am vergangenen Sonnabend die ausgedienten Weihnachtsbäume gegen eine Spende in Wremen ein. Seit 1976 wurden über € 30.000 gespendet, die jedes Jahr für unterschiedlichste gemeinnützige Zwecke unserer Dorfgemeinschaft zur Verfügung steht.

Reinhard Rehwinkel, Hauke Rehwinkel, Micha Greiner, Bernd Opiela, Thorsten Sierck, Thomas Greiner, Jürgen Scheper, Dennis Frank, Willy Jagielki, Dieter Müller Foto: Reinhard Rehwinkel

In diesem Jahr stellte erstmalig Thorsten Sierck aus Wremen-Eckelehe seinen Radlader mit Anhänger zur Verfügung. Er ließ es sich auch nicht nehmen, selbst die Tour kreuz und quer durch Wremen zu fahren. Im Außenbereich war wiederum Klaus Zoeke mit seinem Allradjeep unterwegs. Beiden dafür ein dickes Dankeschön.
Wegen Schneeverwehungen lagen in diesem Jahr nicht ganz so viele Tannen an den Straßen wie sonst. Die Bäume konnten deswegen auch nicht zum Brennplatz gebracht werden, sondern wurden auf dem Parkplatz des Gästezentrums abgeladen. Dennoch wurden etwas über 800 Euro eingesammelt, die nun der Tjede-Peckes-Grundschule und dem Kindergarten „Alle an Bord“ zu gleichen Teilen zugutekommen.
Nach der Sammelaktion stärkte sich das Team im Hause von Reinhard Rehwinkel mit Würsten und selbstgemachten Kartoffelsalat.
Die SPD dankt allen Spendern, den Sammlern für ihre Zeit, den Landwirten für Trecker und Wagen und dem Range-Rover-Fahrer für die vielen Touren!

Herzlichen Dank dafür!!
Wer mitmachen möchte, kann sich gerne melden. (Tel: 04705 1399)

Text: SPD und Willy Jagielki

11. Januar: Einladung zur Grünkohlwanderung

Die Vorstände des Verkehrsvereins und des Kuriosen Muschelmuseums luden die  ehrenamtlichen Museumshelferinnen und -helfer zur Wanderung und zum Grünkohlessen im Gätezentrum ein.

Es wurde eine herausfordernde Wanderung bei schönstem Wetter mit einem anschließenden leckerem Grünkohlessen.

Kleiner Nachtrag: der Schweinswal befindet sich zur Zeit in Obhut des Weidenzentrums.

Text und Foto: Gabriele Hobbie

10. Januar: Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr

Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel eröffnete die Jahreshauptversammlung mit der Begrüßung der Gäste und seinem Jahresbericht. Dabei blickte er auf das vergangene Dienstjahr zurück und informierte über die Personalsituation, das Einsatzgeschehen, absolvierte Lehrgänge sowie zahlreiche Aktivitäten aller Abteilungen der Wehr. Unter den 55 Aktiven sind 11 Frauen, mit 20% weiblichem Anteil liegt die Wremer Wehr über dem Durchschnitt in Niedersachsen (14,6%). Die Wehr verfügt zur Zeit über 20 ausgebildete Atemschutzgeräteträger.

40 Einsätze waren zu bewältigen, davon waren 30% Brandeinsätze, 60% Hilfeleistungen und der Rest bestand aus Brandschutzerziehung z.B. im Kindergarten und Brandsicherheitsdienste. Dazu kommen Sonderdienste, Dienst bei den örtlichen Veranstaltungen wie Osterfeuer, Maibaumaufstellen und -abnehmen sowie Weihnachtsmarkt und auch die alljährige Schrottsammlung. Insgesamt haben die Kameradinnen und Kameraden 14 Fortbildungen besucht.

Ende Oktober wurde das neue TLF feierlich in Empfang genommen und inzwischen läuft die Bestückung und Einweisung der Maschinisten. Das Niveau des Grundstücks für das neue Feuerwehrhaus wurde auf Straßenhöhe gebracht, für das Fundament wurden Stahlbetonpfeiler in das Erdreich eingebracht und das Regenwasserrückhaltebecken angelegt.

Die Einsatzbekleidung wird nach und nach durchgetauscht. Die zukünftige rote Kleidung ist dann sicherer, leichter und deutlich bequemer.

Die Mitgliederzahl des Fördervereins liegt weiterhin auf hohem Nivea und ermöglichte zahlreiche Anschaffungen. Das Wochenende mit dem 112-jährigen Jubiläum war mit dem Kreisverbandsversammlung, der Blaulichtparty, der Ausstellung der verschiedenen Hilfsorganisationen und dem großen Umzug ein voller Errfolg. Eine Abordung der polnischen Partnerfeuerwehr OSP Gałków Duży hat an dem Fest teilgenommen.

Anschließend berichteten die jeweiligen Funktionsträger kurz über ihre Aufgabenbereiche. Die Berichte der Jugend- und Kinderwarte zeigen, dass für den Nachwuchs gut gesorgt wird.

Es wurden wurden folgende Beförderungen aufgrund erfüllter Dienstzeiten und Lehrgänge ausgesprochen: Tom Boosch zum Feuerwehrmann, Patrick Zachow zum Oberfeuerwehrmann, Alexander Siewert und Tom Heimbüchel zum Hauptfeuerwehrmann.
Besondere Anerkennung erhielten Hanke Pakusch für 40 Jahre Mitgliedschaft und Peter Klatt für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr

Fotos: aus Facebook

Abgerundet wurde der Abend durch Grußworte der Gäste und einen gelungenen Ausklang der Veranstaltung. Zu Besuch waren Vertreter des TuS Wremen, des Schützenvereins und des Gewerbevereins. Gemeindebrandmeister Hauke Heine informierte über aktuelle Themen der Gemeindefeuerwehr. Seitens der Gemeinde überbrachten der stellvertretende Gemeindebürgermeister Martin Vogt, der stellvertretende Fachbereichsleiter Herr Jacobs sowie Frau Thomas (Stabsstelle Nachhaltigkeit) ihre Grüße.

 

7. Januar: Herdfeuerabend mit Kapitänen

Trotz des Schneewetters hatten sich im Saal des Gästezentrums mindestens 70 Personen rund um das Herdfeuer versammelt, um den interessanten Berichten der vier Kapitäne zu lauschen.

Johan Wiggen berichtete von seiner Arbeit bei den Seenotrettern, und Maurice Friedhoff von der eine Stunde dauernden Fährfahrt zwischen Rödby und Puttgarden. Oliver Richard arbeitet als Lotse bei der Brüderschaft Weser-Jade und hatte viel zu berichten und Pascal Petzold war lange auf großer Fahrt und konnte viel darüber erzählen. Jeder der vier Kapitäne hätte wahrscheinlich noch stundenlang weitererzählen können, so viel kann man auf See erleben.

Oliver Richard am Mikrophon, rechts daneben Johan Wiggen, links Marcel Petzold. Verdeckt ist Maurice Friedhoff. Fotos: Udo Feill

Sehr kurzweilig und launig war der Abend, ein paar Fragen aus dem Publikum wurden auch noch zufriedenstellend beantwortet. Vorher und in einer Pause konnte man sich mit Getränken bei den Mitgliedern des Verkehrsvereins eindecken und Jan-Hinrik Dircksen als Moderator führte sicher durch das Programm.

 

 

3. Januar: Schnee

Schon am Vortag hatte der Schneefall eingesetzt, aber morgens beim Aufstehen lag der Schnee flächendeckend über 10 cm hoch. Für die meisten Hausbesitzer war dann statt `Frühsport Schneefegen angesagt. Am späten Vormittag kam die Sonne heraus und der Winter zeigt sich mit seinem schönsten Gesicht. Endlich können Kinder wieder Schlitten fahren.

Aussicht beim ersten Blick in den Garten!

Die ganze Welt steht Kopf!!!

2. Januar: Aus dem Schlaf hochgeschreckt

Frühmorgens ein helles Licht und kurz danach ein heftiger Knall, das war der Anfang eines kurzen Gewitters mit drei Blitzen, anschließendem Donner und ein wenig Graupelschauer. Dem zweiten Blitz folgte der Donner ohne Verzögerung. Das heißt, der Blitz hat in der Nähe eingeschlagen. Es stellte sich heraus, dass es an einer Hausecke des CAP-Marktes zu einem Einschlag kam und der Elektrik Schaden zugefügt hat. Aber auch die Hauptsicherung in der Kirche flog heraus und bis auf den Büttel habe es Störungen gegeben. In der alten Schule funktionieren mehrere WLAN-Verbíndungen nicht mehr und der PC lässt sich nicht mehr starten. und Heftig!