Aktuell 2024

Wetter im Februar:

Durchschnittstemperatur: 6,9 °C – langjähriges Mittel 1,1 °C

Niederschlag: 96 l/qm – langjähriges Mittel 44 l/qm

Sonnenscheindauer: 36 Stunden – langjähriges Mittel 66 Stunden

Quelle: Deutscher Wetterdienst

 

12. Februar: Rosenmontag in der Jugendfreizeitstätte

gute Stimmung bei lustigen Spielen!

Februar: Konflikt im ehemaligen Regierungsviertel

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Bäume darf man nur auf dem eigenen Grundstück pflanzen. Im Neuen Weg nehmen Anwohner sich allerdings das Recht heraus, den in Gemeindeeigentum befindlichen Seitenstreifen mit Bäumen zu bepflanzen. Nachdem der Ortsrat die Entfernung dieser sehr nahe an den Asphalt, direkt vor einem Graben und unsachgemäß nah beieinander stehenden Bäume verlangte, gab es zunächst eine heftige Auseindersetzung. Die Entfernung wird demnächst vom Bauhof noch in der erlaubten Zeitspanne erfolgen. Dagegen gibt es inzwischen keinen Widerstand mehr. Der Streit ist jedoch an zwei weiteren Anpflanzungen auf dem Seitenstreifen vor einem anderen Grundstück entbrannt, die zwar weit genug von der Asphaltdecke entfernt stehen, um sie nicht irgendwann durch deren Wurzeln aufzubrechen, aber sie stehen direkt an einem Grabenrand sehr dicht beieinander. Sie waren ein Geschenk der Nachbarschaft, die den Neuen Weg weiterhin verschönern sollen. Zugegeben, der Neue Weg ist ein Schmuckstück, aber auch da müssen mal Gräben geräumt werden. Die letzte Räumung 2018 liegt schon etwas zurück.

Zustand nach der Grabenräumung im Frühjahr 2018

Es steht zu befürchten, dass die Bäume der Räumung dann zum Opfer fallen könnten. Dem Angebot, sie vorher zu entfernen und sie auf dem eigenen Grundstück wieder einzupflanzen, ist der Anlieger bisher nicht nachgekommen. Einige der Anwohner des Neuen Weges und auch der Straße „Auf dem Büttel“ bitten die Ortsratsmitglieder in einem Brief zunächst, die Bäume zu belassen, um dann anzudrohen, die Öffentlichkeit zu mobilisieren (!) und meinen andererseits, dass sich ein Streit wegen der „Bäumchen“ nicht lohnen würde. Sie übersehen dabei allerdings, dass aus den Bäumchen irgendwann Bäume werden, auch wenn wir das alle nicht mehr erleben werden.

7. Februar: Herdfeuerabend ohne Herdfeuer

Weil das Gästezentrum durch eine andere Veranstaltung besetzt war, fand der Herdfeuerabend ohne Herdfeuer im Kirchengemeindehaus statt. So loderte kein Feuer im Sturhlkreis, sondern es brannten nur drei Kerzen in der Mitte. Das hatte den Vorteil, dass keine störende Esse die Aussicht versperrte, die keine störenden Geräusche machte und die Luft besser war.

Die Veranstaltungsreihe – gemeinsam organisiert durch Heimatkreis, Verkehrsverein, Kurverwaltung und Männer vom Morgenstern – findet immer außerhalb der Saison vor allem für die Wremer Bürgerinnen und Bürger statt. Manchmal kommen auch einige Gäste dazu.

Wir begannen mit dem Deuschen Haus, dessen Geschichte bis 1848 zurückgeht und das inzwischen eine erstaunliche Wandlung vollzogen hat. Dann berichtete der neue Eigentümer des Bahnangestelltenhauses von seinem Haus. Es hat eine gute Bausubstanz – der Kaiser hat  für seine Bediensteten gut gesorgt – wird festgestellt. Anschließend berichtete Gerd als früherer Eigentümer der Geschenkeecke über die Geschichte des Haues. Früher wurden auf 30 qm ganz andere Sachen verkauft wie z.B. Kälberstappen. Einige wusste, was das war. Und dann berichtete Henning über sein Haus, das früher einem Kohlenhändler gehörte und deshalb haben Henning und Karin bei der Gartenarbeit immer wieder Kohlen gefunden. Dazu kam noch der Stürckenhof, der sehr alt war und abgebrannt ist. Ich habe mich immer gefragt, warum es keine wirklich alten Häuser in Wremen gibt, wo es doch ein ziemlich altes Dorf ist. Das älteste Haus ist die ganz alte Schule noch aus der Schwedenzeit (1708). Zu der Frage habe ich einen leicht gekürzten Artikel von Pastor Möller über den Brand von 1865 vorgelesen, der so ziemlich alle Häuser der Langen Straße in Schutt und Asche gelegt hatte. So wird es wohl gewesen sein.

Ein schöner Abend mit vielen Zuhörerinnen und Zuhörern, die sich auch lebhaft beteiligt haben. Auch ohne Feuer!

Todesfall im Februar:

Ernst-Friedrich Allers 13. Juni 1941 bis 22. Februar 2024

Heinz Michael Popp 6. Februar 1940 bis 19. Februar 2024

Eckhardt Schmidt  19. Juni 1947 bis 9. Februar 2024

 

Wetter im Januar:

Durchschnittstemperatur: 2,5 °C – langjähriges Mittel 0,6 °C

Niederschlag: 83 l/qm – langjähriges Mittel 62 l/qm

Sonnenscheindauer: 70 Stunden – langjähriges Mittel 38 Stunden

Quelle: Deutscher Wetterdienst

Landwirte, Gastronomen, Handwerker viele Mittelständler aus der Region, und auch Unterstützer und ganze Familien versammlen sich auf dem Deichbrandgelände in Wanhöden. Hunderte Traktoren stellen sich auf und formen mit ihren Lichtern ein großes Herz. Das D bilden rund 3000 Menschen. Die Band United Four nutzen die Kulisse für die Musikalische Unterhaltung.

 

 

Januar: Ehrung für Laura

Wir gratulieren unserer Jugendwartin Laura Scheper für diese besondere Ehrung.
Sie erhält das Ehrenzeichen der niedersächsischen Jugendfeuerwehr 🥳
Und das ist sowas von verdient…
Foto: Feuerwehr Wremen
Laura ist aus unserer gesamten Nachwuchsarbeit nicht mehr wegzudenken.
Sie ist 2002, als 11 jähriges Mädchen, unserer Jugendfeuerwehr beigetreten. Wie es dann üblich ist, wechselte sie mit 16 Jahren, im Jahre 2008 in die Einsatzabteilung. Sie blieb aber gleich von Anfang an der Jugendfeuerwehr erhalten und fungierte von nun an als Betreuer bei den Jugendlichen.
Von 2016 bis 2022 bekleidete sie dann das Amt als stellvertretende Jugendwartin und ist seit 2022 unsere Jugendwartin.
Im Jahre 2019 war sie eine Mitgründerin unserer Kinderfeuerwehr, ist seitdem eine von zwei Kinderfeuerwehrwarten und betreut unsere jüngsten Nachwuchskräfte.
Ausserdem bekleidet sie seit 2021 das Amt der stellvertretenden Gemeindejugendfeuerwehrwartin und seit 2016 ist sie Brandschutzerzieherin.
Text: Feuerwehr Wremen

20. Januar: Grünkohlwanderung der Feuerwehr …

mit riesengroßer Beteiligung. Angemeldet waren 150 Teilnehmerinnen undTeilnehmer. Vom Feuerwehrhaus zog der Tross erstmal durch den Ort, dann auf dem Kirchweg zur ersten Raststätte. Der Weg war teilweise noch mit Eis bedeckt und glatt. Bei Frank Schüssler konnten sich alle aufwärmen, viele standen in der Garage, tranken Punsch und klönten. Wie das so ist bei Grünkohlwanderungen.
Es ging dann weiter zum Deich Richtung Norden, dann auf Üterlüespecken bis zu Andreas Fenrichs Zuhause, wo es wieder flüssige Verpflegung gab. Es wurde dunkel, der Weg immer glatter und alles strebte in den Ort zurück, zum Saal est. 1848, wo schon die Nichtmitwanderer saßen und Plätze besetzt hielten.
In diesem großartigen Raum, frisch renoviert und unglaublich geschmackvoll eingerichtet kam aber jeder unter. Jeder wurde satt, die Musik war klasse und die Stimmung großartig!
Dank an Andreas Fenrich und Martin Pakusch und der ganzen Freiwilligen Feuerwehr für die großartige Organisation!

15. Januar: Protest am Dorumer Hafen

Mahnfeuer am Dorumer Kutterhafen, organisiert vom Dorumer Fischereiverein mit Stephan Hellberg. Damit wollen die Fischer an Nord- und Ostsee auf die geplante Kürzung der Gelder für die Fischerei hinweisen.

Die Fischerei gehört genauso wie die Landwirtschaft zur Wurster Nordseeküste. Deshalb hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren viel in unsere Häfen investiert.

Martin Vogt, Hanke Pakusch und ich waren dabei, um unsere Unterstützung für die Zukunft zu bekräftigen.

Danke an Detlef Grastorff für das Foto mit Blick auf den Hafen 😊 . Vor lauter Gesprächen habe ich das fotografieren fast vergessen.

Text: Jörg-Andreas Sagemühl

Die Fischer an Nord- und Ostsee haben Mahnfeuer entzündet, um ein Zeichen zu setzen gegen die geplanten Kürzungen. Zusammen mit Bauern, die mit ihren Traktoren gekommen waren, Handwerkern, Gastwirten und Bauunternehmern versammeln sie sich am Dorumer Hafen. Die Regierung ist den Bauern ein Stück weit entgegengekommen, aber die entstandene Lücke soll mit Finanzmittel gefüllt werden, die eigentlich für die Fischerei vorgesehen war. Von den Einnahmen durch die Versteigerung der Offshore-Lizenzen für Flächen in Nord- und Ostsee war eigentlich 5 % für die Förderung der Fischerei vorgesehen. Immerhin waren durch den Bau der Windenergieanlagen ja Fangplätze verloren gegangen. Die Summe wurde jetzt erheblich reduziert. Nehmen bei der Fischerei, den Landwirten geben: aber Landwirte und Fischer lassen sich nicht spalten und protestieren gemeinsam.

 

15. Januar: Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr

Heute hielten wir die Jahrehauptversammlung der Jugend ab. Wir sprachen über das vergangene Jahr und wählten neue Jugendsprecher und Schriftwarte.
Zu Jugendsprechern wurden Phil und Rouven gewählt.
Schriftwarte sind nun Laura und Nick.
Als nettes Extra hat uns unser Betreuer Alexander mit seinem Kollegen und einem KTW besucht. So hatten die Kids in der Pause die Möglichkeit, sich das Fahrzeug von innen anzuschauen. Zum Abschluss gab es Kartoffelsalat und Bockwurst.
Wir gratulieren den Gewählten und wünschen allzeit ein glückliches Händchen.
Text und Fotos: Jugendfeuerwehr

13. Januar: Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr

Nachdem Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel die Gäste begrüßt hatte, berichtete er in seinem Jahresbericht aus dem vergangenen Jahr über die Personalsituation, Einsätze, besuchte Lehrgänge, sonstige Aktivitäten aus allen Abteilungen der Wehr, dem Förderverein und von unserer polnischen Partnerfeuerwehr OSP Gałków Duży. Es gibt neun Kameradinnen und 43 Kameraden in der aktiven Abteilung. Er erwähnte auch über die 13-köpfige Gruppe, die  am Jahresende 23 im Rahmen der Kreisbereitschaft Cuxhaven-Nord nach Verden an der Aller gefahren sei. Sie haben innerhalb einer Zeitspanne von 16 Stunden 75 000 Sandsäcke gefüllt. Stramme Leistung!

Danach berichteten alle Funktionsträger kurz über ihre Sparte. Dazu gehören Gruppenführer, Atemschutz, Jugendwarte, Sicherheitsbeauftragter, Kinderfeuerwehrwarte, Brandschutzerzieher, Gerätewarte, Festausschuss, Funkwarte und Kassenwart.

Als nächstes standen Ehrungen und Beförderungen auf der Tagesordnung. Aufgrund der geforderten Mindestdienstjahre und absolvierten Lehrgänge wurden befördert:

Patrick Zachow zum Feuerwehrmann
Diana Plöger, Tom Heimbüchel und Alexander Siewert zum Oberfeuerwehrmann bzw Oberfeuerwehrfrau
Till Scherzinger und Erik Heimbüchel zum Hauptfeuerwehrmann
Ausserdem wurden Daniel Greiner und Ralph Lilkendey für 25 Dienstjahre geehrt.

Danach gab es noch viele nette Grußworte unserer Gäste und einen schönen Ausklang der Veranstaltung. Jens Itjen war in doppelter Funktion da – er vertrat unseren Abschnittsleiter und auch unseren Gemeindebrandmeister. Als Vertreter des Bürgermeisters war Martin Vogt dabei. Es war eine wirklich gelungene Veranstaltung mit Vertretern vom TUS Wremen, Schützenverein, DRK und der Feuerwehr Imsum.

Text: Freiwillige `Feuerwehr und Renate Grützner

Bilder: Freiwillige Feuerwehr Wremen🚒

13. Januar: SPD sammelt Weihnachtsbäume

Die elf Helfer von der Wremer SPD sind auch in diesem Jahr wieder sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Weihnachtsbaumsammlung.

Foto: Helga Lutz

Nach einer kurzen Fotoaufnahme auf dem Dorfplatz ging es um 10 Uhr am vergangenen Sonnabend in alle Richtungen los. Andreas Wedel lenkte den vom Hof Petershagen überlassenen Trecker mit Anhänger. Die Packer Micha Greiner und Oliver Schmidt hatten auf dem Wagen reichlich zu tun, um die von den anderen Einsammlern aus den Seitenstraßen zusammengezogenen Bäume aufzuladen und zum Osterfeuerplatz an der Bahn zu bringen.

Für die Außenbezirke war Klaus Zoeke, wie schon seit Jahren, mit seinem blauen Allradantrieb zuständig. Mit auf diesen Stecken war Dieter Müller.

An den meisten Tannen war ein Plastikbeutel mit der Spende befestigt. Ansonsten war das kurze Klingeln an der Tür nie vergeblich und man konnte noch ein frohes neues Jahr wünschen.

Fotos: Micha Greiner und Oliver Schmidt

Trotz der zeitweise sehr nässenden Nieselregenschwaden ging das Sammeln zügig voran. Waren es früher oft die „alten Wremer“, die die Helfer mal kurz zum Grog reinholten, so lässt es sich Lothar Kortzak in der Osterstraße seit einigen Jahren nicht nehmen, gegen Mittag seine Garage zu öffnen, um die Sammler zum Punsch und Grog einzuladen. Eine willkommene Pause zum Verschnaufen.

Die Weihnachtsbäume werden auf dem Brennplatz abgeladen und dienen beim nächsten Osterfeuer als Grundstock.

Gegen 14 Uhr saßen dann die Helfer am Tisch im Hause von Micha Greiner. Seine Mutter hatte einen großen Topf leckere Erbsensuppe gekocht.

Das Geld wurde überschlägig gezählt und der Wremer Kindergarten wird sich über eine Spende von über 1.000 Euro freuen können.

Abschließend sei allen Wremer Spendern herzlich gedankt, auch der Familie Petershagen für die kostenlos zur Verfügung gestellten Fahrzeuge und natürlich auch unserem Klaus mit seinem blauen Allrandoldtimer. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.
Bis dann..

Text: Willy Jagielki

 

10. Januar: Beim Herdfeuerabend …

… wurde über Protokolle aus dem Üterviertel und aus der Chronik der Schmarrener Schule berichtet. Horst Grotheer von den Männern vom Morgenstern hat die alten Protokolle der Sitzungen mühsam aus der alten Schrift „übersetzt“ und konnte dem zahlreich erschienenen Publikum nun die darin aufgeschriebenen Probleme näherbringen. Das Üterviertel war eins der vier Viertel des Kirchspiels Wremen vor der Gründung der Gemeinde Wremen, die  um 1850 stattfand und Aufgaben der vorherigen Viertelsversammlungen übernahm. Zum Üterviertel gehörte neben Schmarren auch Rintzeln und ein Teil von Solthörn.

Das alte Schmarren Foto: Hein Carstens

Die Viertel führten noch ein Eigenleben. Schmarren war von Wremen aus oft nicht erreichbar, die Wege waren denkbar schlecht. Insgesamt umfasste das Viertel 30 Häuser, darunter vier große Höfe. Direkt hinter dem Deich wurde 1909 die Schule gebaut, die durchschnittlich von 30 Kindern besucht wurde. Vorher gab es allerdings schon ein anders Schulgebäude und Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Kinder in einer angemieteten Stube unterrichtet. Das Ende des Schulunterrichts kam 1962 durch eine allgemeinde Schulreform. Und nach der Sturmflut 1962 kam durch den Bau eines Deiches auf einer neuen Deichlinie das Ende der kleinen Orte hinter dem Deich.

Schmarrener Schule auf einer Ansichtskarte

Todesfälle im Januar

Jürgen Friedrichs 7. April 1953 bis 28. Januar 2024

Ingo Annis 18. Januar 1943 bis 21. Januar 2024

Gertrud Burgdorff  23. Juni 1928 bis 21. Januar 2024

Erika Bolte 10. April 1937 bis 20. Januar 2024

Statistik:

– Die Gemeinde Wurster Nordseeküste hat jetzt 17454 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind fünf mehr als vor einem Jahr.

– 2023 gab es 245 Todesfällte gegen über 133 im Vorjahr.

– Es wurden bisher 121 Geburten gemeldet, 66 Mädchen und 55 Jungen

-142 Hochzeiten haben stattgefunden, davon leben 54 Paare in der Gemeinde und 88 Paare kamen von außerhalb.

63 Paare haben sich im Kleinen Preußen trauen lassen.

2024