Aktuell 2023

11. Januar: Herdfeuerabend im Gästezentrum

Das Thema „Alte Häuser – Geschichte und Geschichten“   interessierte viele Wremerinnen und Wremer, Alteingesessene und auch Neubürger. Es mussten noch viele Stühle dazugestellt werden und aus der sonst gemütlichen Runde wurde eine große Versammlung. Für Getränke haben Karin Siats und Angela Feill gesorgt, das Herdfeuer wurde von den Männern des Verkehrsvereins aufgebaut und angezündet. Als alle versorgt waren und Ruhe eingekehrt war, eröffnete Henning Siats vom Heimatkreis den Abend. Er hatte alte Kalender des Heimatkreises zum Thema „Alte Wremer Häuser“ und auch Bilder dazu von Peter Bazak mitgebracht. Ich hatte das Thema vorbereitet und die Arbeit verteilt. Aber zunächst erklärte ich den Dorfaufbau vor dem Bau der Chaussee um 1850 (später Wurster Landstraße und dann Wremer Straße), als noch die Lange Straße die Hauptstraße war. Zwei Häuser in der früheren Hauptstraße wurden als erstes vorgestellt. Holger Dahl erzählte die Geschichte des späteren Café Dahl und Hans Graulich die des Gasthauses Zur Börse. Zwischendurch ergänzte ich die Geschichte um die Knupperschen Häuser, als 1890 nach dem Chausseebau auf dem östlichen Teil des Grundstückes neu gebaut wurde. Ein „ganz normales Haus“ von 1914 weit weg vom damaligen Ort stellte Gert König-Langlo vor, der dort seit 1991 mit seiner Familie wohnt. Ich berichtete dann noch von den 50 Häusern, die in der allgemeinen Wohnungsnot nach dem 2. Weltkrieg von der Niedersächsischen Heimstätte zwischen 1955 und 1965 in Wremen gebaut wurden. Anschließend wurden von den Zuhörerinnen und Zuhörern noch Erfahrungen und Details erzählt, sowie einige andere Häuser und auch Höfe zur Sprache gebracht. Es wurde ein sehr lebendiger und anregender Abend und die Fortsetzung in der nächsten Periode der Herdfeuerabende wird geplant.

Wer mehr über die erwähnten Häuser erfahren will, sei auf die Berichte in dieser Homepage hingeweisen.

10. Januar: Die alte Wasserlöse darf nicht wieder überlaufen

Als im Frühjahr 2020 die Anwohner auf der nördlichen Seite der Strandstraße nachts nasse Füße bekamen, weil die alte Wasserlöse übergelaufen war, kam ein Problem auf: keiner wusste mehr über die Zuständigkeiten Bescheid. Inzwischen sind die Dinge geklärt worden. Als 1979 die neue Wasserlöse gebaut worden war, musste der alte Verlauf für die Oberflächenentwässerung der Grundstücke bestehen bleiben. Die alte Wasserlöse ging in das Eigentum der Anlieger über. Sie hatten jetzt dafür zu sorgen, dass sie durchgängig blieb. Auf einigen Grundstücken blieb sie in einer Halbröhre offen, an anderen wurde sie verrohrt. Das ganze ging 40 Jahre gut, ohne dass sich jemand kümmern musste. Aber in der besagten Nacht vor Ostern 2020 kam es bei Hochwasser zum Überlaufen, das Sieltor hatte nicht geschlossen, in der Klappe zur alten Wasserlöse steckte ein Eimer und der Ablauf am östlichen Ende war dicht. Häuser standen unter Wasser.

Um Wiederholungen zu vermeiden, wird jetzt eine Gewässerschau durch die Schaubeauftragten der Gemeinde vorgenommen und der Zustand des Grabens und der Verrohrung untersucht. Werden Mängel festgestellt, müssen die Eigentümer der Abschnitte diese beheben.

9. Januar: Der Zugang zum Volksbankgebäude

…..wird erleichtert, sein Steigungswinkel wird geringer und der Weg durch Bepflanzung so schmal werden, dass kein Pkw mehr davor parken kann.

6. Januar: Peter Bazak malt mein Haus

… und überreicht mir das Bild. Er hat das Haus ohne die Büsche und Bäume dargestellt und auch mit einem Mistwagen auf der Wremer Straße. So sah das Haus vielleicht in früheren Jahren mal aus, als es an der damaligen Chaussee noch nicht so zugewachsen war.

 

6. Januar: Bücherklau im offenen Bücherschrank?

Kaum zu glauben, aber hin und wieder stehen plötzlich ganze Regalbretter leer und das bei den Krimis. Eigentlich soll man aus dem offenen Bücherschrank nur einzelne Bücher, die man lesen will, mitnehmen und hinterher wieder zurückbringen. Man kann auch andere Bücher bringen, die man ausgelesen hat und nicht aufbewahren will, wenn sie in so gutem Zustand sind, dass andere Leser sie auch in die Hand nehmen mögen.

So ausgeräubert finden die Bücherfreunde die Regale manchmal vor. Foto: Angela Feill

Sieben Wremerinnen und Wremer sorgen sich um den offenen Bücherschrank im Häuschen der alten Fuhrwerkswaage, der von Dienstag bis Sonntag von 8 bis 18 Uhr zur Benutzung geöffnet ist. Es steckt viel Arbeit darin: Bücherschrank morgens aufschließen, abends wieder abschließen, Bücher bringen und einsortieren, Bücher wieder mitnehmen, aufräumen. Es sollen übrigens nur Bücher gebracht werden, keine Schallplatten, Spiele, DVDs, Puzzles und was sonst noch so alles dort schon entsorgt wurde.

Horst Vierling, Angela Feill, Claude Boisselle, Wolfgang, Bettina Lucks und Annelie und Marthe Neumann (fehlt auf dem Bild) investieren viel Zeit und Mühe für den Bücherschrank

Es gibt ein Gästebuch und die Eintragungen der Nutzer sprechen von einer großen Begeisterung, alle erfreuen sich an der Ordnung und der Vielfalt. Viele Urlaubgäste kommen vorbei und es gibt auch Kunden aus anderen Orten. Wenn jemand sehr viele Bücher mitnimmt, liegt der Verdacht nahe, dass sie womöglich anderswo verkauft werden. Und dafür wollen die ehrenamtlich Tätigen nicht arbeiten. Einige der fleißigen Bücherfreunde wohnen in unmittelbarer Nähe der alten Fuhrwerkswaage und können das Geschehen immer mal wieder gut beobachten.

Die Bücher machen viel Freude, es gibt sehr interessante Bücher, richtige Schätzchen darunter und so manches Buch lesen auch die gern, die soviel Arbeit damit haben.

 

Todesfall im Januar

Hermann Focke  10. Januar 1958 bis 16. Januar 1958

2023

 

Bernd Schäfer