12. März: Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer wurde von 40 Jahren gegründet!

Das fliegende Kultursofa
Seit zwei Jahren gibt es das „Fliegende Kultursofa – als Mitmachbühne für unterwegs“ im Anschluss an das Projekt „Zukunft ahoi!“. Es bringt verschiedene Kulturveranstaltungen in die Orte der Wurster Nordseeküste. Die Initiatorin der erfolgreichen Aktion ist Saskia Stöwing, die aus dem Programm „Vital Village“ von der VW-Stiftung Niedersachen 30 000 Euro einwarb. In den letzten beiden Jahren war das Fliegende Kultursofa schon 19 mal in den Wurster Orten unterwegs. Inzwischen wurde ein Kulturnetzwerk regionaler Künstler mit einem breiten Spektrum geschaffen, das Menschen zusammengebracht hat. Fünf der Veranstaltungen fanden in Wremen statt. Es gibt Lesungen, Musik oder Tanz meist an ungewöhnlichen Orten.

Das Kultursofa soll natürlich weiterfliegen. Dabei geht es Saskia Stöwing und ihrer Partnerin Ulla Puckhaber um mehr als Unterhaltung: „Kulturelle Bildung und Kreativität haben auch etwas mit Gemeinschaft und letztlich mit Demokratie zu tun.“ Die Weser-Elbe Sparkasse will die kulturelle Infrastruktur in den Orten und die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger stärken und unterstützt das Projekt finanziell mit 20 000 Euro.
Das Netzwerk ist offen für neue Mitglieder, alle kulturinteressierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich der Gruppe anzuschließen. In regelmäßigen Kulturrunden trifft sich das Netzwerk an unterschiedlichen Orten in der Wurster Nordseeküste. Die nächsten Termine sind: 13. April 2026, 29. Juni 2026 – Besuch vom Kollektiv Syndikat Gefährliche Liebschaften und am 5. Oktober 2026.
Ansprechpartnerinnen sind Saskia Stöwing und Ulla Puckhaber in der Stabsstelle Kultur & Beteiligung, die sich im Nebengebäude links vom Rathaus 2 in Dorum, Westerbüttel 8 befindet.
5. März: Eine Ortsratssitzung mit viel Frust
Berichte aus der Gemeinde? Fehlanzeige. Der 1. Gemeinderat Herr Göbel hat nichts zu berichten. Hm! Immerhin wird gerade das Feuerwehrhaus gebaut, was der Ortsbürgermeister und wir alle anderen auch, beobachten können. Das sonst in der Gemeinde gar nichts passiert, kaum zu glauben.
Tempo 30 auf der Wremer Straße: Der Ortsbürgermeister Hanke Pakusch trug den Antrag auf Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 km/h auf der Wremer Straße zwischen dem Ortseingang Süd und der Strandstraße vor. Da die Wremer Straße eine Landesstraße ist, ist die Gemeinde nicht zuständig. Als Vertreter der Gemeindeverwaltung reagierte Herr Göbel in der Sitzung genervt und ablehnend. Es war der dritte Antrag dieser Art, seit es den Ortsrat gibt. Aber es hatten sich seither rechtliche Veränderungen ergeben, so konnten einige Städte an sensiblen Bereichen eine Geschwindigkeitsbegrenzung einführen, deshalb wurde ein erneuter Versuch gestartet. Die anwesenden Ortsratsmitglieder haben einstimmig für Tempo 30 in dem Bereich, in dem Schule, Kindergarten, Sportstätten, Jugendfreizeitstätte und Seniorenheim liegen, votiert. Herr Göbel hält das Vorgehen allerdings nicht für sinnvoll. Hoffen wir, dass die Verwaltung den Mut hat, selber darüber zu entscheiden.
Fahrradstraße in der Strandstraße ab Parkplatzeinfahrt: Wie schon in einer Ortsratssitzung im letzten Jahr wurde die Einrichtung einer „unechten Fahrradstraße“ von den Verwaltungsvertretern für nicht sinnvoll gehalten. Vorgeschlagen wird stattdessen die Einrichtung von Tempo 10 am Übergang zum Strand- und Hafengelände. In einer unechten Fahrradstraße wird Kraftfahrzeugverkehr zugelassen, Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, sie dürfen nicht überholt werden. Ob das funktionieren kann oder doch eher zu Konflikten und gefährlichen Situationen führt??
Todesfälle im März
Else Wiebalck 1. Februar 1930 bis 2. März 2026
4. März: Der letzte Herdfeuerabend der Saison
Der Herdfeuerabend am 4. März war der letzte der Saison, im November geht es weiter. Die überaus erfolgreiche Veranstaltungsreihe, die vom Heimatkreis, dem Verkehrsverein, dem Heimatbund Männer vom Morgenstern und der Kurverwaltung gemeinsam gestaltet wird, hat fünf Abende mit ganz verschiedenen Inhalte geboten. Zuletzt hat Reinhard Struß mit Unterstützung durch seine Kusine Karin Struhs die gemeinsame Familiengeschichte vorgetragen.
In seinem Buch „Gedankenspiel“ treffen neun Frauen, die innerhalb von 200 Jahren gelebt haben, in der Hofe zusammen und unterhalten sich über ihre Sorgen und Freuden. Natürlich konnten sie nicht wirklich miteinander sprechen, sie kannten sich kaum. Reinhard hat ihnen die in den alten Wremer Chroniken gefundenen zeitgemäßen Themen unterlegt. Eine tolle Idee, lebhaft vorgetragen. Die Runde um das Herdfeuer war wieder sehr groß, die Schätzungen gehen wie bei den Herdfeuerabenden vorher von 80 – 100 Menschen im Publikum aus und es war muckmäuschenstill im Raum. Ein wunderbarer Abend liegt hinter uns.


Das waren die Herdfeuerabende der Saison 2025/2026
5. November 2025: Wremer Häuser und ihre Geschichten
3. Dezember 2025: Äpfel und Vieles mehr – -Gelebte Biodiversität
7. Januar 2026: Kapitäne plaujdern aus ihrem Berufsalltag
4. Februar 2026: Hat die Krabbenfischerei an der Küste eine Zukunft?
4. März 2026: Gedankenspiel – Eine Familiensaga gegen das Vergessen
Wetter im Februar:
Durchschnittstemperatur: 2,1 °C – langjähriges Mittel 1,1 °C
Niederschlag: 55 l/qm – langjähriges Mittel 44 l/qm
Sonnenscheindauer: 50 Stunden – langjähriges Mittel 66 Stunden
Quelle: Deutscher Wetterdienst
Todesfall im Februar
Harry Martens 27. Juni 1941 bis 25. Februar 2026
28. Februar: Dorfputz
Der Ortsbürgermeister hat zum Großreinemachen aufgerufen. Um 9 Uhr standen auch einige schon im Feuerwehrhaus, um sich vor dem Regen zu schützen. Aber dann, gerade noch rechtzeitig, klarte der Himmel auf und die Gruppen zogen los. Die Strecken waren vorher verteilt worden, so dass rund um Wremen und in Wremen Bürgerinnen und Bürger, einige Feuerwehrkameraden, Angehörige der Kinder- und Jugendfeuerwehr mit blauen Säcken anzustreffen waren. Allmählich fülllten sich die Säcke mit allerlei Müll, Taschentücher, Zigarettenkippen, Flaschen, Dosen, Plastikteile, ein Eimer, Metall. Besonders erfolgreiche Sammler waren Gerd, Lutz und Helmut, die massenhaft Flaschen, Gürken- und Wurstgläser aus den Gräben geborgen haben. Zum Schleppen waren die Säcke schließlich zu schwer, darum hatten sie in weiser Voraussicht schon einen Bollerwagen mitgenommen.

Hanke und Siggi kamen immer mal vorbei und sammelten die Müllberge ein. Jetzt herrscht erstmal wieder große Sauberkeit in Wremer Straßen und Gräben, bis es im nächsten Jahr den nächsten Aufruf zum Dorfputz gibt. Haltet Euch im Februar/März bereit zum mitmachen, es macht auch viel Spaß und hinterher wird gegrillt!
20. Februar: 50 Jahre Sportschipper
Die Wremer Sportschipper e.V. trafen sich zur Mitgliederversammlung in der Schützenhalle. Es gibt erfreulicherweise 12 neuen Mitglieder, ein Mitglied ist ausgetreten, vier sind verstorben.
Der Verein ist auf der Suche nach einem Hafenmeister, nachdem Matthias Annis das Amt niedergelegt hat. Das Amt dist mit viel Arbeit verbunden. Sebastian Heitmann lehnt die Übernahme ab, wird sein Amt als 2. Hafenmeisters mit der Unterstützung durch Olaf Knop aber noch ein Jahr weiterführen. Kira Neubauer wird als Schriftwartin wiedergewählt. Anja Kracke wird zur Kassenprüferin gewählt.
Der Molch muss noch repariert werden, um die Liegeplätze rechtzeitig freizuspülen, bevor die Boote zu Wasser gelassen werden. Ansonsten sei in diesem Jahr arbeitstechnisch eine ruhigere Saison zu erwarten, versichert der Vorstand.
Da in diesem Jahr der Verein 50 Jahre besteht, soll Mitte August ein größeres Jubiläumsfest gefeiert werden. Dazu ist Sascha Semrau von Partyservice Land Wursten als Festwirt vorgesehen. Natürlich gibt es wieder das beliebte Schlauchbootrennen und das Tampentrecken, vielleicht auch ein Pappbootrennen. Für die große Zeltfete ist die Band „Aquacity“ gebucht. Für die Kosten werden Spendengelder eingeworben.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft werden geehrt: Raimuth Melles, Axel Giese, Günter Büttelmann, Wilhelm Harms, Johan Schwarzer, für 40 Jahre Ralf Heinz und für 50 Jahre Gerd Holst und Rolf Lüning.
16. Feburar: Klaus-Peter Wolf in Misselwarden
Weil die Folgen des Blitzeinschlags vom 2. Januar noch nicht behoben sind, wurde die Krimilesung in die St.-Katharinen-Kirchengemeinde Misselwarden verlegt. Spannend wie immer war es wieder, als Klaus-Peter Wolf in in gewohnt guter Form, aus seinem neuen Ostfriesenkrimi „Ostfriesenerbe“ vorgelesen hat. Lütt und Lang – Blancke-Trio sorgte für den musikalischen Rahmen. Mitglieder des Verkehrsvereins sorgten für die Getränke.

SIELHÄFEN – Angebot für Jugendliche
Dokumentartheater im Rahmen von „NASSES LAND“, Das Letzte Kleinod und Landkreis Cuxhaven
4. Februar: Die Zukunft der Krabbenfischerei
war das Thema des Herdfeuerabends, was etliche Krabbenfischer und viele interessierte Bürgerinnen und Bürger ins Gästezentrum zog. Der Meeresbiologe Herrmann Neumann, die Biologin Kim Hühnerlage und der Ökonom Tobias Lasner vom Thünen-Institut für Fischereiökologie und für Seefischerei berichteten aus ihrer Sicht über die Biologie der Krabbe und über den wichtigen Berufsstand der Krabbenfischer.

In der Krabbenfischerei gibt es schon immer Jahre mit vielen und wenigen Krabben im Netz, aber seit 2018 gab ein schlechtes Jahr nach dem anderen. Es wurden schon Prämien für eine teilweise Stilllegung der Krabbenkutterflotte ausgelobt, weil es schien, dass ein Ende der Krabbenfischerei eingeläutet sei. Aber, womit niemand gerechnet hatte, gab es 2025 plötzlich eine Krabben-schwemme, das beste Fangjahr seit 2010. Warum es das Auf und Ab der Fang-mengen gibt, kann keiner erklären, weder die Fischer noch die Wissenschaftler. Von jeher gibt es verschiedene Erklärungsversuche, nichts ist gesichert und es gibt immer wieder Überraschungen. Die Biologin ist sich sicher, dass die Nordseekrabbe zumindest aus biologischer Sicht nicht aussterben wird.
Die größte Sorge der Fischer ist das drohende Verbot der Grundschleppnetz-fischerei und die Schließung ihrer Fanggebiete im Wattenmeer. Das Thünen-Institut hat 2023 eine Studie zu den Auswirkungen der Krabbenfischerei auf den Meeresraum veröffentlicht. Für das Forschungsprojekt CRANIMPACT wurden vier Jahre lang die Auswirkungen der Krabbenfischerei auf die vorherrschenden Lebensraumtypen in den Wattenmeer-Nationalparks der norddeutschen Bundesländer untersucht, sowohl die kurzfristigen Auswirkungen als auch die chronischen Veränderungen durch die Fischerei.
Die Studie weist nach, dass die Krabbenfischerei im Wattenmeer vor der Nordseeküste nur geringe Auswirkungen auf die Artengemeinschaft des Meeresbodens hat. Der Einsatz von Grundschleppnetzen habe zwar einen durchaus messbaren, aber im Vergleich zu anderen Faktoren, wie der Zusammensetzung des Sediments, geringen Einfluss. Im hochdynamischen, von starken natürlichen Schwankungen beeinflussten Wattenmeer, das in tieferen Bereichen zu 90 % aus Sand besteht, gebe es laut Studie weitere Faktoren der Veränderung. Es lassen sich nur 9 % durch Fischerei erklären. Es konnte gezeigt werden, dass sich das Wattenmeer schnell wieder erholt.
Leider wurde die wissenschaftliche Arbeit von dem Umweltverband WWF rigoros vom Tisch gewischt, deren Gegendarstellung war hingegen völlig unwissenschaftlich, kommentiert Hermann Neumann, der an der Studie CRANIMPACT mitgearbeitet hat.
Es kamen weitere Probleme der Fischer zur Sprache. Das durchschnittliche Alter der Krabbenfischer liegt recht hoch und Nachwuchs ist knapp. Die Fischer ertrinken in Vorschriften und die Krabbenkutterflotte ist überaltert.
Der Krabbenfischer Maik Bartel ist optimistisch: „Ich glaube immer noch, dass die Fischerei Zukunft hat und weitergehen wird.“ Zumindest irgendwie.
Wremer Veranstaltungskalender 2026
Todesfall im Januar
Marion Herfort. 7. Mai 1941 bis 25. Januar 2025
Rolf Steinert. 23. September 1953 bis 30. Janaur 2026
Wetter im Januar:
Durchschnittstemperatur: -0,2 °C – langjähriges Mittel 0,6 °C
Niederschlag: 47 l/qm – langjähriges Mittel 62 l/qm
Sonnenscheindauer: 50 Stunden – langjähriges Mittel 38 Stunden
Schneereichster Januar seit 2010
Quelle: Deutscher Wetterdienst
28. Januar: Chili con Sahne und mehr bekannte Namen
Eine tolle Show lieferten Annika Stöver und Annett Buchinski im Gästezentrum und verbreiteten mit ihrer Schlagershow viel gute Laune. Wer kennt sie nicht die Tessler Zwillinge, Sirene Gletscher, Marianne Hosenzwerg und viele mehr.

17. Januar: Feuerwehr lädt zur Grünkohlwanderung
Etwas verspätet geht es am Feuerwehrhaus los, kein Wunder, alle haben viel zu quatschen und. den ersten Glühwein (Bier usw) gibt es ja auch schon. 94 Anmeldungen, Jung und Alt ist dabei. Die erste Pause kommt schon bald am Marschenhof. Es wird schon allmählich dunkel, weiter zum Deich und zurück Richtung Dorf, die Jungen ziehen den Bollerwagen mit Getränken, bis zur nächsten Pause auf Franks Hof. Angekommen im Saal est.1848 steht das Grünkohlbüfett schon bereit. Aber erstmal die Begrüßung.

Dann kann der Run auf den Grünkohl losgehen!
Und so sieht es dann auf den Tellern aus. Nach der Wanderung schmeckt Kohl und Pinkel mitsamt den übrigen Beilagen hervorragend.

Wie immer gibt es einen Kohlkönig: Nicht nur Geburtstag sondern auch noch gekrönt und von der Wirtin geschmückt: der Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel.

11. Januar: 50 Jahre Weihnachtsbaumaktion der SPD in Wremen
Unter etwas widrigen Umständen, aber bei schönem Winterwetter, sammelten SPD-Mitglieder am vergangenen Sonnabend die ausgedienten Weihnachtsbäume gegen eine Spende in Wremen ein. Seit 1976 wurden über € 30.000 gespendet, die jedes Jahr für unterschiedlichste gemeinnützige Zwecke unserer Dorfgemeinschaft zur Verfügung steht.

In diesem Jahr stellte erstmalig Thorsten Sierck aus Wremen-Eckelehe seinen Radlader mit Anhänger zur Verfügung. Er ließ es sich auch nicht nehmen, selbst die Tour kreuz und quer durch Wremen zu fahren. Im Außenbereich war wiederum Klaus Zoeke mit seinem Allradjeep unterwegs. Beiden dafür ein dickes Dankeschön.
Wegen Schneeverwehungen lagen in diesem Jahr nicht ganz so viele Tannen an den Straßen wie sonst. Die Bäume konnten deswegen auch nicht zum Brennplatz gebracht werden, sondern wurden auf dem Parkplatz des Gästezentrums abgeladen. Dennoch wurden etwas über 800 Euro eingesammelt, die nun der Tjede-Peckes-Grundschule und dem Kindergarten „Alle an Bord“ zu gleichen Teilen zugutekommen.
Nach der Sammelaktion stärkte sich das Team im Hause von Reinhard Rehwinkel mit Würsten und selbstgemachten Kartoffelsalat.
Die SPD dankt allen Spendern, den Sammlern für ihre Zeit, den Landwirten für Trecker und Wagen und dem Range-Rover-Fahrer für die vielen Touren!
Herzlichen Dank dafür!!
Wer mitmachen möchte, kann sich gerne melden. (Tel: 04705 1399)
Text: SPD und Willy Jagielki
11. Januar: Einladung zur Grünkohlwanderung
Die Vorstände des Verkehrsvereins und des Kuriosen Muschelmuseums luden die ehrenamtlichen Museumshelferinnen und -helfer zur Wanderung und zum Grünkohlessen im Gätezentrum ein.



Es wurde eine herausfordernde Wanderung bei schönstem Wetter mit einem anschließenden leckerem Grünkohlessen.
Kleiner Nachtrag: der Schweinswal befindet sich zur Zeit in Obhut des Weidenzentrums.
Text und Foto: Gabriele Hobbie
10. Januar: Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr
Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel eröffnete die Jahreshauptversammlung mit der Begrüßung der Gäste und seinem Jahresbericht. Dabei blickte er auf das vergangene Dienstjahr zurück und informierte über die Personalsituation, das Einsatzgeschehen, absolvierte Lehrgänge sowie zahlreiche Aktivitäten aller Abteilungen der Wehr. Unter den 55 Aktiven sind 11 Frauen, mit 20% weiblichem Anteil liegt die Wremer Wehr über dem Durchschnitt in Niedersachsen (14,6%). Die Wehr verfügt zur Zeit über 20 ausgebildete Atemschutzgeräteträger.
40 Einsätze waren zu bewältigen, davon waren 30% Brandeinsätze, 60% Hilfeleistungen und der Rest bestand aus Brandschutzerziehung z.B. im Kindergarten und Brandsicherheitsdienste. Dazu kommen Sonderdienste, Dienst bei den örtlichen Veranstaltungen wie Osterfeuer, Maibaumaufstellen und -abnehmen sowie Weihnachtsmarkt und auch die alljährige Schrottsammlung. Insgesamt haben die Kameradinnen und Kameraden 14 Fortbildungen besucht.
Ende Oktober wurde das neue TLF feierlich in Empfang genommen und inzwischen läuft die Bestückung und Einweisung der Maschinisten. Das Niveau des Grundstücks für das neue Feuerwehrhaus wurde auf Straßenhöhe gebracht, für das Fundament wurden Stahlbetonpfeiler in das Erdreich eingebracht und das Regenwasserrückhaltebecken angelegt.
Die Einsatzbekleidung wird nach und nach durchgetauscht. Die zukünftige rote Kleidung ist dann sicherer, leichter und deutlich bequemer.
Die Mitgliederzahl des Fördervereins liegt weiterhin auf hohem Nivea und ermöglichte zahlreiche Anschaffungen. Das Wochenende mit dem 112-jährigen Jubiläum war mit dem Kreisverbandsversammlung, der Blaulichtparty, der Ausstellung der verschiedenen Hilfsorganisationen und dem großen Umzug ein voller Errfolg. Eine Abordung der polnischen Partnerfeuerwehr OSP Gałków Duży hat an dem Fest teilgenommen.
Anschließend berichteten die jeweiligen Funktionsträger kurz über ihre Aufgabenbereiche. Die Berichte der Jugend- und Kinderwarte zeigen, dass für den Nachwuchs gut gesorgt wird.

Es wurden wurden folgende Beförderungen aufgrund erfüllter Dienstzeiten und Lehrgänge ausgesprochen: Tom Boosch zum Feuerwehrmann, Patrick Zachow zum Oberfeuerwehrmann, Alexander Siewert und Tom Heimbüchel zum Hauptfeuerwehrmann.
Besondere Anerkennung erhielten Hanke Pakusch für 40 Jahre Mitgliedschaft und Peter Klatt für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr

Abgerundet wurde der Abend durch Grußworte der Gäste und einen gelungenen Ausklang der Veranstaltung. Zu Besuch waren Vertreter des TuS Wremen, des Schützenvereins und des Gewerbevereins. Gemeindebrandmeister Hauke Heine informierte über aktuelle Themen der Gemeindefeuerwehr. Seitens der Gemeinde überbrachten der stellvertretende Gemeindebürgermeister Martin Vogt, der stellvertretende Fachbereichsleiter Herr Jacobs sowie Frau Thomas (Stabsstelle Nachhaltigkeit) ihre Grüße.
7. Januar: Herdfeuerabend mit Kapitänen
Trotz des Schneewetters hatten sich im Saal des Gästezentrums mindestens 70 Personen rund um das Herdfeuer versammelt, um den interessanten Berichten der vier Kapitäne zu lauschen.

Johan Wiggen berichtete von seiner Arbeit bei den Seenotrettern, und Maurice Friedhoff von der eine Stunde dauernden Fährfahrt zwischen Rödby und Puttgarden. Oliver Richard arbeitet als Lotse bei der Brüderschaft Weser-Jade und hatte viel zu berichten und Pascal Petzold war lange auf großer Fahrt und konnte viel darüber erzählen. Jeder der vier Kapitäne hätte wahrscheinlich noch stundenlang weitererzählen können, so viel kann man auf See erleben.

Sehr kurzweilig und launig war der Abend, ein paar Fragen aus dem Publikum wurden auch noch zufriedenstellend beantwortet. Vorher und in einer Pause konnte man sich mit Getränken bei den Mitgliedern des Verkehrsvereins eindecken und Jan-Hinrik Dircksen als Moderator führte sicher durch das Programm.
3. Januar: Schnee
Schon am Vortag hatte der Schneefall eingesetzt, aber morgens beim Aufstehen lag der Schnee flächendeckend über 10 cm hoch. Für die meisten Hausbesitzer war dann statt `Frühsport Schneefegen angesagt. Am späten Vormittag kam die Sonne heraus und der Winter zeigt sich mit seinem schönsten Gesicht. Endlich können Kinder wieder Schlitten fahren.

Die ganze Welt steht Kopf!!!

2. Januar: Aus dem Schlaf hochgeschreckt
Frühmorgens ein helles Licht und kurz danach ein heftiger Knall, das war der Anfang eines kurzen Gewitters mit drei Blitzen, anschließendem Donner und ein wenig Graupelschauer. Dem zweiten Blitz folgte der Donner ohne Verzögerung. Das heißt, der Blitz hat in der Nähe eingeschlagen. Es stellte sich heraus, dass es an einer Hausecke des CAP-Marktes zu einem Einschlag kam und der Elektrik Schaden zugefügt hat. Aber auch die Hauptsicherung in der Kirche flog heraus und bis auf den Büttel habe es Störungen gegeben. In der alten Schule funktionieren mehrere WLAN-Verbíndungen nicht mehr und der PC lässt sich nicht mehr starten. Er ist ganz hinüber! Heftig!