Aktuell 2022

11. September: Kulinarischer Genuss im sonnendurchfluteten Kurgarten

Das Tortenbüffet des Ernteumzugs war ein voller Erfolg. Dabei standen die Zeichen für das Büffet anfangs unter keinem guten Stern. Der bisherige Ausrichter des Tortenschmauses – der Schützenverein – sendete einen Notruf aus.

Der Ernteumzug sollte im Jahr 2022 erneut im Kurpark enden. Beim letzten Mal haben die Schützen es noch alleine gestemmt und improvisiert, organisiert und viel geschleppt um die Verköstigung des Ausklangs des Ernteumzugs von der Schützenhalle in den Kurpark zu verlegen – ein riesiger Kraftakt für den mittlerweile kleinen Verein! Dies würden sie in diesem Jahr nicht noch einmal leisten können und baten um Hilfe.

Ein entscheidender Moment war hierbei die Sitzung der örtlichen Vereine und der freiwilligen Feuerwehr; zu dem in diesem Jahr erstmals aus gegebenem Anlass auch der Verkehrsverein geladen war. Diesen wollte man einbeziehen, da der Abschluss des Umzugs im Kurpark und somit im „Grille-Terrain“ stattfinden sollte.

Die Entscheidung, ob ein Kuchenbüffet überhaupt stattfinden sollte, stand an diesem Abend absolut auf der Kippe. Zu müßig Freiwillige zu finden, die organisieren und helfen wollen. Leider eine unglaublich zähe Arbeit der Vorstände aller Vereine!

Sollte man das Büffet ganz ausfallen lassen? An Externe abgeben?

Die Tradition, die doch das Leben auf dem Land so sehr versüßt, selbstgemachte kulinarische Köstlichkeiten, herrlichste alte Familienrezepturen zu verköstigen, einfach aufgeben? Nein! Das wollte eigentlich keiner!

Aus der Not heraus geboren, ergeben sich oft neue Wege: Ein Gemeinschaftsprojekt zwischen örtlichen Vereinen, freiwilliger Feuerwehr und Verkehrsverein.

Die Grille öffnete ihre „heiligen Hallen“ und bot an, die Räumlichkeiten (nebst Kühlung für die Torten, Benutzung des Geschirrspülers etc.) für Kaffee und Kuchen zu Verfügung zu stellen.

Der TuS Wremen sagte die Organisation eines Verkaufsteams und die Koordination der Suche nach Kuchen- und Tortenbäcker/innen zu.

Die Feuerwehr kümmerte sich um eine riesige Profikaffeemaschine und der Schützenverein zauberte das Kaffeegeschirr in die Grille.

Alle Vereine zusammen mobilisierten die fleißigen Bäcker/innen Wremen!

Alles lief Hand in Hand; ein tolles Miteinander!

Das durch das Tortenbüfett eingenommene Geld wurde von den Vertretern der Vereine und der Feuerwehr den Vertreterinnen des Fördervereins der Tjede-Peckes-Schule überreicht.

Christine Brömmer, Martin Pakusch, Birte Chaveriat, Markus Heimbüchel, Britta Malkmus, Nele Eibs, Anne Klauder, Frank Knippenberg, Reiner Frese bei der Geldübergabe

Text und Bild: Nele Eibs

 

12. September: Hier bekommt man Geld!

Und – der Zugang zum neuen Volksbankgebäude auf dem Dorfplatz ist noch nicht fertig!

Liebe Bürgerinnen und Bürger habt noch etwas Geduld. Es gibt eine gepflasterte Rampe, der Parkplatz direkt vor der Tür steht dann nicht mehr zur Verfügung und die bisher noch sehr schwergängige Tür wird noch besser eingestellt.

Außerdem haben wir jetzt einen Defibrillator mitten im Ort, bekommen eine Magnetwand für Plakate und Bekanntmachungen und wohl auch einen Zeitschriftenständer.

11. September: Ernteumzug bei bestem Wetter

Petrus hat es wieder gut gemeint mit uns Wremerinnen und Wremer an diesem Sonntag. Viele hatten sich auf den Weg gemacht in die Lange Straße, einige auf den phantasievoll geschmückten Wagen und manche auch nur zum Gucken. Es gab zwei Interpretationen zu dem Thema „Ernteumzug in den 1960er Jahren“, denn es gab außer Landwirtschaft auch viel anderes aus der Zeit zu sehen: schicke Kleider, Hippies, Wattentaufe und mehr. Nach der Tour durch den Ort vorbei an den vielen winkenden Menschen und mit langer Pause in Hofe trafen sich alle im Kurgarten, wo die Grillemannschaft den Tisch gedeckt hatte. Nele und Freundinnen hatten ein leckeres Kuchenbüfett aus gespendeten Kuchen und Torten angerichtet und später gab es Bratwurst vom Grill. Super!

Die Jury vergab wieder Preise: den 1. Preis bekam der Grillewagen mit dem großen Neptun aus Anlass der 60. Wattentaufe, der 2. Preis geht an den landwirtschaftlichen Wagen von Frank Schüssler und der 3. Preis bekam der Wagen aus Mulsum mit der Erntekrone!

Vielen Dank an alle, die soviel Lebensfreude möglich gemacht haben!

Todesfälle im September

Gisela Petrowsky 24. Oktober 1949 bis 6. September 2022

Waltraud Bursee 12. November 1934 bis 8. September 2022

Klaus Steinbach 25. Februar 1940 bis 21. September 2022

Wetter im August

Durchschnittstemperatur: 20,1 °C – langjähriges Mittel 16,5 °C

Niederschlag: 25 l/qm – langjähriges Mittel 70 l/qm

Sonnenscheindauer: 275 Stunden – langjähriges Mittel 192 Stunden

Ein extrem warmer, sehr trockener und äußerst sonniger August

Quelle: Deutscher Wetterdienst

 

31. August: Teamarbeit

Gemeinsam gehen wir bei der Sanierung der Gedenksteine für die toten Soldaten der beiden Weltkriege zu Werk: Bernd und Carsten reinigen die Steine und entfernen das Moos. Henning, Gerd und Renate malen mit dem Filzstift die unleserlichen Namen und Todesdaten nach. Eine Ansichtskarte der Steine von 1920 befindet sich im Archiv. Die Liste der toten Soldaten aus dem 2. Weltkrieg hat Bele im Internet gefunden und jetzt sind Bernd, Peter und Brigitte dabei, die Namen und Daten ordentlich und dauerhaft mit spezieller schwarzer Farbe auf die Steine aufzubringen.

Ferienprogramm für unsere Ukraininnen und Ukrainer

Es gab in den Ferien nicht nur für die Kinder, sondern auch für die erwachsenen ukrainischen Mitbürgerinnen und Mitbürger ein Fereienprogramm. Einige aus der Unterstützergruppe sind mit ihnen in den Klettergarten nach Sahalenburg  gefahren und hatten dort viel Spaß. Einige waren bei den Kutterfahrten mit Olaf dabei. Der Zoobesuch in Bremerhaven war auch sehr schön und der Tag im Watt mit einer Führung und hinterher mit Sekt im Strandkorb kam auch sehr gut an. Alle Aktionen konnten von den vielen Spenden bezahlt werden, die die Wremerinnen und Wremer aufgebracht haben. Vielen Dank dafür.

27. August: 1. Hafenfest der Sportschipper – ein voller Erfolg

Die Sportschipper sind überwältigt von den vielen Besucherinnen und Besuchern. Es gab einen Flohmarkt, Live-Musik, eine Hüpfburg und Johns Dunk Tank und dazu gut zu essen und zu trinken. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert. Sie hoffen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr und überlegen, dann auch wieder das beliebte Schlauchboot-Rennen oder auch das Tampentrecken ins Programm aufzunehmen.

Fotos: Wremer Sportschipper

 

23. August: Geldautomat entfernt

Das war es denn mit der Volksbank in der Wremer Straße 125, wo 1954 das neue Gebäude der Spar- und Darlehensbank Wremen eröffnet worden war. Die Volksbank Bremerhaven-Cuxland hat das Haus an Privatleute verkauft.

Inzwischen ist der Geldautomat im neuen Häuschen auf dem Dorfplatz in Betrieb.

4. August: Sanierung der Gedenksteine…

Auf Initiative des Vorstandes des Heimatkreises trafen sich Vertreter der Vorstände von Verkehrs- und Gewerbeverein, der Ortsbürgermeister und seine Stellvertreterin mit Bernd Meyer und Carsten Djuren, die sich um die Sanierung der Gedenksteine für die toten Soldaten der Weltkriege kümmern werden.

Nachdem eine Firma ein Angebot für die Sanierung abgegeben hatte und keine Aussicht auf Übernahme der Kosten oder zumindest auf eine Förderung bestand, wurde beschlossen, die Arbeit ehrenamtlich zu machen. Die Materialkosten übernimmt die Gemeinde, das Entgelt für die Arbeit soll als eine Spende für die Unterstützung der geflüchteten Ukrainer gehen. Die Vereine haben sich bereit erklärt, Kosten zu übernehmen, aber wir hoffen auch auf Spenden. Inzwischen wurde begonnen, die Steine vom Algenbewuchs zu säubern. Nachbarn lieferten Strom und Wasser. Anschließend müssen Namen und Sterbedaten der im Krieg gestorbenen Soldaten nachgemalt werden. Da nicht alles mehr lesbar ist, wurden alte Postkarten zu Rate gezogen.

10. August: Einladung an die Austrägerinnen und Austräger

des KirchenGemeindeBlattes, die jedes Mal auch das Ortsinfo des Ortsrates mitnehmen und in die Haushalte bringen. Inzwischen ist es schon Tradition, dass der Ortsrat sich bei den fleißigen Austragenden und den Vertretern der Kirche mit einem gemeinsamen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen oder auch mit Eis bedankt. Diesmal trafen wir uns in dem wunderschönen Garten im Cafe Dahl zum gemütlichen Beisammensein.

 

31. Juli: Shantychor Wremen im Grosßeinsatz am Wremer Markt

De Lüüd ut Marsch un Geest

Großeinsatz für „De Lüüd ut Marsch und Geest – Shanty-Chor-Wremen“

„Fünf Stunden Live-Chor-Auftritt unseres Wremer Shanty-Chores – das soll uns mal erst ein Chor nachmachen!“ sagt Ingo Stelzer, Pressemann des Chores nach dem 309. Wremer Markt.
In der Tat, das war fast schon ein Meisterschafts-Auftritt im Kleinen, was der Shanty-Chor-Wremen beim Wremer Markt geleistet hat. Morgens um 10.00 Uhr ging es los beim Zeltgottesdienst mit Pastor Dirk Meine-Behr, der in einer beeindruckenden Predigt auf unser aller Verantwortung für Freiheit und Demokratie in unserem Land als Auftrag Gottes hinwies. Der Chor unterstützte die Gemeinde, die übrigens zahlreich vertreten war, bei den Kirchenliedern.

Anschließend beim Frühschoppen öffnete der Chor unter der Leitung von Jens Schakies, Akkordeonist und Organist, sein dickes Liederbuch und entführte in die bunte Welt der Seefahrt – mit allem Freud und Leid, Heimweh und Fernweh. Viele in der Zuhörerschaft sangen und schunkelten mit und spendeten reichlich Beifall für die live gesungenen Lieder.

Da es das Wetter zur Tagesmitte noch gut meinte, saßen viele Zuhörerinnen und Zuhörer auf der wirklich großartigen Terrasse, die von Sascha Semrau und seinem aufmerksamen und freundlichen Team bewirtet wurde. Der Hauptauftritt des Chores begann nach kurzer Pause um 13 Uhr und dauerte bis 15 Uhr – ein Feuerwerk maritimer Musik, bei dem das prall gefüllte Zelt mitsang und mitklatschte. Der schließlich einsetzende Regen konnte nur den Himmel, nicht aber die Stimmung eintrüben und so ernteten die Sängerinnen und Sänger in den kurzen Pausen des Auftritts viele Schulterklopfer und begeisterten Zuspruch.

„Klar“, sagt Ingo Stelzer, „so eine stimmungsvolle Zuhörerschaft motiviert und lässt bis zum Schluss durchhalten, auch wenn die Stimme dann allmählich doch sehr strapaziert wurde!“ Der Chor trifft sich regelmäßig jeden Montag um 19 Uhr im Wremer Gästezentrum, welches die Kurverwaltung der Gemeinde für die Proben zur Verfügung gestellt hat. Nach zwei Jahren Corona-Elend hat der Chor wieder „Große Fahrt“ aufgenommen und leistet mit zahlreichen Live-Auftritten einen nicht wegzudenkenden Landkultur-Beitrag.

Für das kommende Jahr plant der Chor die Ausrichtung eines „Landkultur-Nachmittags“ mit zahlreichen kulturellen Beiträgen von Land und Leuten. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Text: Hajo Becker

29. bis 31. Juli: 309. Wremer Markt am Wremer Tief

Das Wetter war auf unserer Seite, viele Besucher erlebten ein schönes Wochenende in einem gemütlichen Zelt mit einem noch gemütlicheren Biergarten davor auf dem Nordplatz. Der hervorragende Zeltwirt Sascha Semrau mit seinem tüchtigen und sehr freundlichen Team machten die Veranstaltungen während des Wremer Marktes zu eínem sehr schönen Erlebnis.

Freitag: Seniorennachmittag der Gemeinde Wurster Nordseeküste:

Guter Besuch im Festzelt. Es unterhalten die Jungs vom Nordseedeich und die Plattschnacker vom Heimatkreis Wremen. Der Chor singt maritime und stimmungsvolle Lieder und Theo Schüssler, Christa Brill und die anderen aus der Plattschnackergruppe erzählen Döntjes.

Begrüßung durch Gerd Hohlmann als Vertreter des Seniorenbeirats und durch den Ortsbürgermeister Hanke Pakusch.

Abends findet die Wahl der Miss Kleiner Preuße statt. Außerdem gibt es viel Musik zu Tanzen. Luca Semrau – ganz links – gewinnt die Wahl. Sie bekommt die Schärpe, nachdem Cassandra Herberge sie nach drei Jahren abgaben muss. Luca kann jetzt für ein Jahr Wremen bei Veanstaltungen repräsentieren.

Am Samstagmittag wird der Feuerwehr der neue Mannschaftstransportwagen feierlich übergeben.

Anschlißend gibt es ein Bierchen.

..und noch eins im Biergarten des Festzeltes.

Zehn Räucherer hängen mittags die Aale in ihre Tonnen. Maren ist dabei.

 

Gut zwei Stunden später sind die Aale fertig geräuchert und die Jury darf urteilen.

Und schon stellen sich die ersten hungrigen Besucherinnen und Besucher an, um etwas von dem leckeren Büfett, das der Zeltwirt Sascha Semrau und sein tüchtigen Team aufgebaut hat, abzu bekommen. Aber es war natürlich reichlich da!

Aus der Räuchermeisterschaft geht Thomas Degner wieder als Sieger hervor. Rolf und Ingo gratulieren.

Abends kommt mit Matrin Sierp ein hochkarätiger Zauberer und Unterhalter. Er tribt seine Späße mit Melanie und Oliver und das Publikum hat viel Spaß.

Am Sonntag kann man allerhand nützliches auf dem Flohmarkt finden.

Der Wremer Shantychor singt schon im Gottesdienst mit und unterhält am Sonntag, während die Besucher sich am leckeren Bratenbüfett bedienen.

Tja, und dann begann es zu regnen und die Wattentaufe findet unter einem Baldachin statt.

Das Zelt füllt sich wieder zur Tombola und die Loskäufer hoffen vom reichgedeckten Tisch einen Preis mit nach Haus nehmen zu können.

Todesfälle im August

Wolfgang Brömmer 12. Oktober 1949 bis 28. August 2022

Erich Bredemeyer 24. August 1939 bis 7. August 2022

Rainer Frischkorn  9. Juni 1948 bis 6. August 2022

 

Wetter im Juli

Durchschnittstemperatur: 18,4 °C – langjähriges Mittel 16,7 °C

Niederschlag: 35 l/qm – langjähriges Mittel 73 l/qm

Sonnenscheindauer: 220 Stunden – langjähriges Mittel 191 Stunden

Quelle: Deutscher Wetterdienst

 

30. Juli: Die Feuerwehr hat ein neues Fahrzeug!

Am Samstag des Wremer Marktes wurde unserer Wehr ein neuer Mannschaftstransportwagen feierlich übergeben. Da unser Gemeindebürgermeister Marcus Itjen sich im wohlverdienten Urlaub befindet, übernahm sein Stellvertreter Martin Vogt die ehrenvolle Aufgabe. In seiner Rede lobte er den Zusammenhalt unserer Wehr, unseren Förderverein, der die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt hatte, aber auch die Kameraden Lukas Dieckmann und Malte Neubauer, die in unzähligen Stunden ihrer Freizeit den Umbau und die Feuerwehrtechnische Ausrüstung des Wagens vorgenommen hatten.

Der neue Mannschaftstransportwagen mit den beiden Machern.

Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel bedankte sich ebenfalls beim Förderverein und den beiden Kameraden und wünschte allen allzeit gute Fahrt.

Der Wagen – damals noch ein simpler Kleinbus – wurde im November aus Mitteln des Fördervereins gekauft. In den darauffolgenden Monaten erhielt er Blaulicht und Martinshorn, Funk, LED-Innen- und Umfeldbeleuchtung, Ladeerhaltung sowie Befestigungsmöglichkeiten für eine kleine feuerwehrtechnische Ausstattung (Feuerlöscher, Signalmittel, …). Eine Folierung machte aus dem weißen Transporter dann ein Feuerwehrfahrzeug. Dieses soll nun vornehmlich der Jugend- und der Kinderabteilung unserer Feuerwehr als Transportmittel dienen – aber auch ein gelegentlicher Einsatz ist nicht auszuschließen. Nämlich immer dann, wenn Kamerad:innen zur Einsatzstelle nachrücken.

Unser Kamerad André Heidtmann nutzte die Gelegenheit, um der Einsatzabteilung – auch im Namen seiner Frau Nicole und seiner Tochter Chalin (ebenfalls Kameradin in Wremen) – einen Scheck in Höhe von 1000,- € zu überreichen. Dafür gebührt den Dreien unser ausdrücklicher Dank!

Wir freuen uns über das neue Fahrzeug und sagen von ganzen Herzen DANKE!

Text: Markus Heimbüchel

Der Juli war für die Kirchengemeinde ein besonderer Monat

Für Wremer*innen und Gäste hatte die Kirchengemeinde im Juli einiges zu bieten:

Am 3. Juli beteiligte sich die Gemeinde an der Kirchenkreisaktion „Kirche auf dem Rad“, bei der fast alle Kirchen des Kirchenkreises geöffnet sind. Per Fahrrad können dann die Kirchen besucht und besichtigt werden. Auch unsere Kirche erfreute sich wieder großer Beliebtheit. Weit über 100 Besucher*innen konnten begrüßt werden.

Eine kleine Gruppe Fahrrad fahrender Gottesdienstbesucher machte sich am 17. Juli auf den Weg, um den Pilgergottesdienst in der freien Natur zu feiern. Kurze Zwischenstopps boten die Möglichkeit für Besinnung, Gesang und Gebet, eine kleine Kaffeepause inbegriffen.

Beim Deichsingen am 18. Juli ließen es sich die sangesfreudigen Teilnehmer*innen trotz 30°C nicht nehmen, kräftig mitzusingen. Auf dem Wremer Deich, Höhe Siebhaus, erklangen so weltliche und kirchliche Lieder, die von Gitarren und Querflöte begleitet wurden.

Am letzten Tag des Monats fand der Zeltgottesdienst anlässlich des Wremer Marktes statt. Musikalisch wurde der gut besuchte Gottesdienst von dem Shanty-Chor Wremen begleitet.

Fotos: Horst Vierling

Text: Elke Vierling

29. Juli: Zoobesuch und viel Spaß

Ein Freitag Ende Juli. Es ist warm, aber nicht heiß. Grau, aber nicht regnerisch. Ein Tag in den Sommerferien, der bestens geeignet ist für einen Zoobesuch. Und genau diesen Zoobesuch hatten wir für heute geplant!

Wir, das sind neun Erwachsene und vier Kinder aus Wremen. Bis auf zwei Wremer sind alle aus der Ukraine, aus der Nähe von Kiew, aus Odessa, aus der Gegend von… Die Flucht ist bereits über vier Monate her, die ersten Ankunftswirren und Formalitäten sind überstanden, die Erwachsenen haben Arbeit, die Kinder werden nach den Ferien zur Schule gehen.

Viele Spenden aus allen Bereichen der Wremer Bürgerschaft sind bereits geflossen. Ob das Sachspenden waren, die immens geholfen haben, für zwei Familien Wohnungen einzurichten, ob Geldspenden, mit denen die noch fehlenden Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände gekauft wurden. Auch „Zeitspenden“ flossen und fließen: Manch einer hat Möbel auseinandergebaut, transportiert und in der neuen Wohnung wieder aufgebaut, zum Arzt, zur Gemeinde, zum Jobcenter begleitet oder stundenlang der Musik vom Callcenter gelauscht, bis endlich ein/e SachbearbeiterIn am Telefon zu einer Auskunft bewegt werden konnte.

Viel Organisatorisches ist zu leisten, es reißt nicht ab. Immer neue Herausforderungen. Aber – zurück zum Zoobesuch!

Der Zoo am Meer in Bremerhaven hat genau die richtige Größe für einen erfüllten Nachmittag. Die Kinder sind sofort Feuer und Flamme für die spielenden Polarfüchse, die dösenden Eisbären, die riesig erscheinenden Robben und Seelöwen, denen man im Aquarium eindrucksvoll beim Schwimmen zusehen kann. Aber auch die Erwachsenen können abschalten, sich treiben lassen, über lustige Worte lachen (Trottellummen?!).

Alle gemeinsam achten auf die herumwuselnden Kinder, übersetzen in die eine oder die andere Sprache, was da gerade in den Aquarien und Gehegen so los ist. Hinterher noch Fish & Chips (statt Eis oder Kaffee/Kuchen, weil das Caféschiff geschlossen hat). Ein rundum gelungener Nachmittag! Nun geht es zurück, mit dem TuS-Bus und zwei PKWs, in die Hofe, nach Wremen und nach Dorum in die zwei neuen Wohnungen.

Vielen herzlichen Dank an alle unsere Spenderinnen und Spender, für die engagierte und großzügige Hilfe!!!

Foto und Text: Bele Güldner

26. Juli: Spende der Feuerwehr

Die Aktiven der Wremer Feuerwehr sammeln in jedem Jahr mit Unterstützung der Jugendfeuerwehr in ganz Wremen sowie im Umland Schrott mit dem Ziel der Jugendförderung. Der Erlös geht üblicherweise an den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wremen. In disem Jahr  war es allerdings etwas anders: unter dem Eindruck des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine und des damit verbundenen menschlichen Leids entschied der Vorstand des Fördervereins in Absprache mit der Führung der Feuerwehr und der Jugendabteilung, 1000 € aus dem Erlös an die Wremer Flüchtlingsunterstützungsgruppe weiterzuleiten.

Text: Markus Heimbüchel

Foto: Gerd Hohlmann

 

24. Juli: Dänischer Bluessänger Tim Lothar wieder beim Kleinen Preußen

Genau vor zwei Jahren begeisterte der sympathische Profi-Musiker mit seinem Auftritt rund 300 Besucher am Kleinen Preußen.

 

Nun war Songwriter und Storyteller Tim Lothar erneut in Wremen und bot bei bestem mediterranem Wetter an der Nordsee, im Schatten des kleinen Leuchtturms, Blues vom Feinsten.

Die vielen Zuhörer, die auf den Stühlen und Decken oder einfach im Gras saßen, lauschten, wippten, klatschten und genossen diese kurzweiligen zwei Stunden. Herrlich.

Wie 2020 verstand es der Solist auch dieses Mal seine Songs mit humorvollen Anekdoten einzuleiten.

Er spielte und sang erneut für den Hut, der dieses Mal eine Milchkanne war. Die Musikfreunde gaben gern für das gebotene Konzert und auch so manche CD wurde mit nach Hause genommen, um jederzeit wieder das Bluesfeeling von Tim Lothar zu genießen.

Text und Fotos: Willy Jagielki

21. Juli: Spende für Ukrainische Familien

Am 14.7. wurde vom TuS und den Betreibern der Südpiergastronomie eine großzügige Spende an die Wremer Unterstützergruppe für die ukrainischen Familien übergeben. Eckart Willuweit von den Fischspezialitäten, Jana Eger von Egers Deichgrill, Guido Schüssler von Up’n Swutsch, John Reinhardt von Brownies & Cookies und Bianka Meyn von Fischfeinkost waren mit jeweils 100 € dabei. Der Vorsitzende des TuS, Uwe Friedhoff, übergab der Vertreterin der rührigen Gruppe, Renate Grützner, 1000 € aus den Einnahmen der Sportwoche.

Die Gruppe hat für die Ferien ein buntes Programm für Jung und Alt zusammengestellt mit einer Kutterfahrt, einem Zoobesuch in Bremerhaven, einem Besuch im Erlebnispark in der Wingst und einem Besuch des Watt’n Bades in Dorum-Neufeld. Außerdem brauchen die ukrainischen Schülerinnen und Schüler bei Schulanfang eine komplette Schulausstattung.

19. Juli: Ferienpassaktion „Rund um die Krabbe“ beim Wremer Heimatkreis

Obwohl die Sommerhitze fast alles lähmte, ließen es sich neun Kinder aus der Gemeinde Wurster Nordseeküste nicht nehmen, im Museum für Wattenfischerei die Nordseekrabbe näher kennenzulernen.

Auch der neuangestellte Gemeindejugendpfleger Jörg Pfaffenroth schaute kurz mit seinem Hund Paul vorbei, um sich über das Ferienangebot des Heimatkreises zu informieren.

Mit Neugier und Interesse wurden von den 6 bis 9-Jährigen die vielen Exponate im Museum bestaunt. Die präparierten Plattfische, Knurrhähne und Krebse fielen gleich ins Auge und faszinierten die Kinder. Aber auch der Hundeschlitten, die Reusen und ganz besonders das zu bedienende Steuerrad, der große Kompass und die alte Krabbenpulmaschine fanden rege Beachtung und es wurde auch deren Funktionen hinterfragt.

Ruhig wurde es im Filmraum, als das Video über den letzten Reusenfischer Erhard Djuren mit seinem Hundeschlitten und der Krabbenfang mit dem Kutter gezeigt wurde.

Dann gings auf den an Land liegenden ehemaligen Krabbenkutter KORALLE. Hier durften die Lütjen über die Reling gucken, im Ruderhaus das Steuerrad kräftig drehen, das Signalhorn dröhnen lassen und an Deck des Holzschiffes erahnen, wie es bei einer Fangfahrt im Wattenmeer sein würde.

Die sprichwörtliche „Affenhitze“ schien den Kindern nichts auszumachen. Dennoch wurde eine erfrischende Trinkpause unter dem großen schattigen Marktschirm eingelegt, bevor die Krabben aus dem Kühlschrank auf den Tisch kamen. Nun hieß es Krabben pulen, manche mussten es erst lernen.

Mit Anleitung und Unterstützung der Heimatkreisfrauen Ursel Friedhoff, Monika Zoeke und Karin Siats ging es ans Werk. Teils mit Skepsis, zaghaft und mit spitzen Fingern näherten sich die Kinder ihrer Aufgabe. Einige brachten von den Eltern oder Großeltern schon Pulerfahrungen mit, sie griffen unbekümmert zu, um das kleine Schälchen mit dem Krabbenfleisch zu füllen.

In der Krabbenküche war der Heimatkreischef Henning Siats auch Chefkoch. Er bereitete kleine verschiedene Leckerbissen mit Granat zu, denn zum Schluss dieses Nachmittags durften alle kräftig zulangen und probieren.

Überrascht zeigten sich einige Eltern, deren Kinder zu Hause Krabben verschmähten. Denn hier wurden von ihnen die Krabbenburgen und die Suppe durchaus probiert. Lag es an Hennings Kochkünsten und dem neuen Geschmackserlebnis oder weil es in Gemeinschaft besser schmeckt?

Alle Kinder erhielten eine Urkunde mit ihrem Pulergebnis und sie durften sich ein kleines maritimes Präsent aussuchen. Siegerin wurde wie im Vorjahr Pauline Tants aus Nordholz mit 59 Gramm, gefolgt von Noèl-Luca Petersen mit 35 Gramm und Max Schneider aus Dorum mit 34 Gramm.

Text:Willy Jagielki   Fotos: Willy Jagielki und Henning Siats

 

 

13. Juli: Viel los und gute Stimmung

..bei allerbestem Grillewetter. Viel Feriengäste und Gäste aus umliegenden Orten bevölkeruten gestern den Kurpark. Harmonia mit Nadja und Talina aus Misselwarden verbreiteten mit ihrem Gesang eine tolle Stimmung.

Fotos: Hermann Stehn

Juli: Kiter freuen sich über gutes Wetter und Wind

Foto: Hermann Stehn

Juli: Verdiente Ehrungen für Wremer Kameraden

Auf der diesjährigen Verbandsversammlung in Wollingst konnten verdiente Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wremen Ehrungen entgegennehmen:

Unser Ehrenortsbrandmeister Volker Hachmann wurde aufgrund seiner zahlreichen Verdienste um den Brandschutz auf Orts-, Gemeinde- und Kreisebene zum Ehrenmitglied der Kreisfeuerwehrverbandes Wesermünde ernannt.

Hauptlöschmeister Torsten Timmler wurde die Ehrennadel in Silber des KFV-Wesermünde e.V. verliehen, aufgrund seiner zahlreichen Verdienste als Gerätewart und Gruppenführer.

Auch Oberlöschmeister Mario Rörig wurde die Ehrennadel in Silber des KFV-Wesermünde e.V. verliehen. Mit dieser Ehrung werden seine Verdienste um die Jugendfeuerwehr gewürdigt, die er mehr als 20 Jahre als Jugendwart vorangebracht hat.

Die Feuerwehr Wremen war bei den Ehrungen mit einer Abordnung dabei, so dass Ortsbrandmeister Heimbüchel und sein Stellvertreter Pakusch aber auch alte Weggefährten wie unser Ehrenortsbrandmeister Günter Strohauer sowie Volkers jahrelanger Stellvertreter, Hanke Pakusch, zu den ersten Gratulanten gehörten.

An dieser Stelle möchten alle Kameradinnen und Kameraden der Wremer Feuerwehr gratulieren und für die jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit Danke sagen.

Text: M. Heimbüchel

Bilder: A. Palme

 

9. – 10. Juli: Schützenfest

Gute Stimmung und ein guter Ablauf ergaben ein sehr schönes Schützenfest in Wremen. Höhepunkt war die Proklamation der Majestäten in der Schützenhalle, es regieren jetzt das Ehepaar Hans Jürgen und Gisela Blatz, das Vizekönigspaar stellen Manfred Uhde und Michaela Heidtmann.

Als Jugendkönig wurde Moritz Rehbein und Vizekönig Nathan Radek gekürt.

Von Links: Manfred von Ahnen 2. Vorsitzender, Manfred Uhde Vize, Moritz Rehbein Jugendkönig, Michaela Heidtmann Vizekönigin, Nathan Radek Jugendvize, Hans Jürgen Blatz König, Giesela Blatz Königin, Frank Knippenberg 1. Vorsitzender

Am Sonntag ging es nach einer Stärkung für die Teilnehmer des Umzugs zum Einholen der Majestäten. Der Festumzug wurde vom Spielmannzug Surheide angeführt und von vielen Fahnenabordnungen und Majestäten von befreundeten Vereinen begleitet. Die FF Wremen übernahm wie in jedem Jahr die Verkehrssicherung.

Der Schützenumzug macht eine Pause im Kurpark. Foto: Renate Grützner

Nach Rückkehr zur Schützenhalle wurden die Kuchen, die die Schützinnen gebacken hatten, gerne angenommen. Die Stände wurden für das weitere Schießprogramm geöffnet. Das Katerfrühstück am Montag war der Abschluss des Schützenfestes.

Schießergebnisse vom Wremer Schützenfest

Bei guter Beteiligung und guten Ergebnissen bei den Schießwettbewerben ist das Schützenfest ein voller Erfolg gewesen.

Die Ergebnisse: Festscheibe Schützen: 1. Hans Jürgen Blatz, 2. Frank Knippenberg, 3. Wolfgang Peters

Damen: 1. Marita Peters, 2. Mirja Rehbein, 3. Martina Uhde

Jugend: 1. Paula Rehbein, 2. Nathan Radek, 3 Moritz Rehbein

Heidtmann Pokal Damen: 1. Margret von Ahnen, 2. Martina Uhde, 3. Renate Heidtmann

Jugendpokal: 1. Paula Rehbein, 2. Nathan Radeck, 3. Moritz Rehbein

König der Wilden: König Jan Esser, Vizekönig Moritz Rehbein

Von links: Frank Knippenberg, 1. Vorsitzender, König der Wilden Jan Esser, vorne Vizekönig Moritz Rehbein, Königspaar Gisela und Hans-Jürgen Blatz, Manfred von Ahnen 2. Vorsitzender

Fotos: Annegret Knippenberg

Text: Frank Knippenberg

10. Juli: Abendmusik am Kleinen Preußen

Die Jazz-Combo „MESS JAZZENGERS“ aus Hannover war am vergangenen Sonntag, 10. Juli 2022 am Kleinen Preußen zu Gast. Äußerst spielfreudig, professionell und sehr gut aufeinander abgestimmt, boten die fünf Musiker für die ca. 50 Zuhörern einen speziellen Musikgenuss.


Der stetige und frische Nordwest-Wind war zeitweise recht abkühlend. Aber die Sonne meinte es gut, wärmte wieder auf und ließ die Zuhörer bleiben.
Trotz des windabschirmenden Lieferwagens mussten sich die Musiker teils ordentlich ins Zeug legen. Auch auf der gegenüberliegenden Seite der Hafeneinfahrt bei den Sportschippern und beim Strandhus auf dem Nordplatz genossen die Gäste die Musikstücke der Jazzmusiker.

Die Musikliebhaber sparten nicht mit Applaus und ließen sich nicht lumpen den Spendenhut zu füttern. Die fünf Musikvirtuosen hatten es auch wahrlich verdient. Auch sie waren zufrieden mit ihrem Auftritt und würden im nächsten Jahr sehr gern wieder hier am Wattenmeer auftreten.

Text und Fotos: Willy Jagielki und Henning Siats

Todesfälle im Juli:

Dr. Otto Edert  12. April 1929 bis 18. Juli 2022

Isolde Bazak  1. Mai 1948 bus 14. Juli 2022

Helene Follstich  9. August 1931 bis 15. Juli 2022

Renate Mahns   9. Juni 1953 bis 9. Juli 2022

Ursula Bock   8. November 1941 bis 9. Juli 2022

Hans-Josef Göbel   25. Oktober 1946 bis 4. Juli 2022

Sabine Hachmann  5. Juni 1963 bis 2. Juli 2022

Wetter im Juni:

Durchschnittstemperatur: 17,5 °C – langjähriges Mittel 15,4 °C

Niederschlag: 40 l/qm – langjähriges Mittel 76 l/qm

Sonnenscheindauer: 265 Stunden – langjähriges Mittel 200 Stunden

Quelle: Deutscher Wetterdienst

25. Juni: Die Feuerwehr Wremen auf der Interschutz

Die Feuerwehr Wremen war fleißig auf der Interschutz vertraten. Den Anfang machten am Donnerstag zwei junge Kameraden, die sich besonders für den Bereich Technik/Fahrzeugbau interessierten. Am Freitag reisten unsere Brandmeister Markus Heimbüchel und Martin Pakusch mit unserem Ehrenpräsidenten Hans Graulich, den Gruppenführern und einigen jungen Kameraden im Gepäck per Bahn nach Hannover. Neben einem allgemeinen Überblick über Neuigkeiten im Brandschutz lag der Focus auf Einsatzkleidung, einem neuen TLF und Möglichkeiten ein Feuerwehrgerätehaus auszustatten. Unser Gruppenführer und Gemeindefunkwart Michael John informierte sich über. Einsatzdokumentation und Alarmierungs-App (GroupAlarm). Am Stand des Deutschen Feuerwehrverbandes kam es zu guten Gesprächen und intensivem Austausch.

Am Samstag reisten dann weitere Kameraden mit Teilen des Vorstands unseres Fördervereins nach Hannover – mit dabei unsere Ehrenortsbrandmeister Volker Hachmann und Günter Strohauer.

Alle Teilnehmer hatten auf der Interschutz einen Riesenspaß bei bestem Wetter. Wir möchten unserem Förderverein danken, der die Tickets übernommen hat.

In fünf Jahren sind wir dann mit Sicherheit wieder dabei.

Bilder: Kahrs DFV

Text: M. Heimbüchel

Neue Attraktion im Hafen: Der ehemalige Krabbenkutter Claudia steht für Gästefahrten bereit!

Buchungen und Informationen : www.direktvomkutter.de

25. Juni:  Sommerabend am Kleinen Preußen

Viele Touristen, Besucher aus Nah und Fern und Einheimische waren der Einladung des Wremer Heimatkreises `85 und der Kurverwaltung der Gemeinde Wurster Nordseeküste zum Sommerfest an unserem kleinen Leuchtfeuer gefolgt. Bereits 2020 war dieser Abend vorgesehen, aber die Pandemie kam bekanntlich dazwischen.

Bei herrlichem Mittsommerabendwetter wurden die Gäste mit Livemusik von Jens Schakies mit seinem Akkordeon und von Michael Grimberg mit seiner Gitarre empfangen. Sie unterhielten stimmungsvoll, allein und zu zweit, mit maritimen und bekannten Liedern sowie launischen Anekdoten. Bei Ohrwürmern wurde kräftig mitgesungen. Für die Beiden mit ihren Musikanlagen und evtl. „Wasserscheue“ war eigens ein Zelt von der Freiwilligen Feuerwehr Wremen aufgestellt worden, falls sich doch mal ein Schauer oder Gewitter verirren sollte.

Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Die bunten Räuchertonnen von Rolf Müller und seiner Ehefrau Renate und der Räucherschrank von Bernd Meyer verbreiteten wohlriechenden Rauch. Zwar hatten die Räucherer schon den ganzen Tag die Öfen in Betrieb genommen, aber die letzten Leckerbissen brauchten noch etwas Zeit.

Frischer ging’s also nicht mit dem Räucherfisch. Davon waren auch die Besucher überzeugt und die „Fischbude“ mit Petra und Dieter Müller war ständig umlagert. Ob zum Hieressen mit Brot und Remoulade oder zum Mitnehmen, der Appetit auf Stremellachs aus den „Müllertonnen“ war enorm. Dafür wurden die Forellen und Aale aus dem „Schrank Meyer“ tütenweise mit nach Hause geschleppt. Das Sonntagsessen war gesichert.

Fisch muss schwimmen, dass wusste Lothar Kortzak mit seinem Ausschankteam in der „Getränkebude“ zwar, aber dass es auch so schweißtreibend wurde, überraschte dann doch. Hilfreich war der Kühlwagen von Sönke Friedhoff, um auch den ganzen Abend gekühltes Bügelflaschenbier, Wein und alkoholfreie Getränke vorhalten zu können.

Auch Karin Siats und Dietmar Fulle in der „Cocktailbude“ konnten den Bestellungen nach den kühlen und leckeren Drinks kaum nachkommen. Aber das eingespielte Team ließ sich mit Humor und Können nicht aus der Ruhe bringen.

In der Strohballenrunde wurden vom Vorsitzenden Henning Siats zwei Feuertonnen mit Holz befeuert und sie erzeugten bei einsetzender Dämmerung eine ganz besondere Romantikatmosphäre. Die bunten Lichterketten und der beleuchtete Kleine Preuße sowie das Naturschauspiel der auflaufenden Flut mit farbenprächtigem Abendhimmel vervollständigten diesen Mitsommerabend.

Die „Claudia“ mit Kapitän Olaf Schmidt tuckerte zu ihrer ersten Gästefahrt aus dem Wremer Tief. Mit Lichterketten getoppt und weißem Bug, immer an den Priggen entlang, Richtung Norden. Kurz nach Mitternacht schob sie sich fast geräuschlos in den Hafen zurück. Alle Gäste bestens gelaunt und um eine Kutternachtfahrt in ihrer Erinnerung reicher.

Auch der Wremer Heimatkreis und die Kurverwaltung können zufrieden auf den 7. Sommerabend zurückblicken und sich über den Erfolg freuen.
Nur dank der vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer war dieser Sommerabend möglich gewesen.

Aber wer möchte nicht gerne an diesem wunderschönen Wremer Hafen mit seinen Krabbenkuttern und dem geschichtsträchtigen Kleinen Preußen mithelfen?

Text: Willy Jagielki

Fotos: Henning Siats und Willy Jagielki

Juni: Kreispokal für die U13

Die U13 der JugendSpielGemeinschaft der Wurster NordseeKüste holt den Kreispokal nach einem spannenden Finale! In der zweiten Halbzeit stand es 2:2 und schließlich entschied das 9-Meterschiessen im Kreispokalfinale in Wanna und der Jubel kannte keine Grenzen.

Text und Bild: Michael Bösch

Juni: Wremer Shantychor mit neuem Vorstand

Nach zei Jahren Zwangspause hat der Shantychor wine Übungsabende wieder aufgenommen und Auftritte sind auch schon geplant. In der Jahreshauptversammlung 30. Mai im Gästezentrum wurde der Vorstand neu gewählt. Dr. Hans-Joachim Becker löst Wilfried Friedhoff als Vorsitzenden ab. Stellvertreter ist jetzt Harald Wehlers. Für die Begleitung wurde Jacob Keyzer an der Gitarre und Wolfgang Welz am Akkordeon gewonnen. Der Profimusiker Jens Schakies leitet die Instrumentengruppe. Der Chor hat fünf neue Sänger aus Nordholz gewonnen.

Neue Sänger werden gern aufgenommen. Die Übungsabende finden immer montags um 19 Uhr im Gästezentrum statt.

Einladung zum Sommerfest am Kleinen Preußen

… mit Bildern vom letzten Sommerfest: so romantisch kann es wieder werden!

Fotos: Willy Jagielki

Anfang Juni: Das Strandhus öffnet

Direkt auf dem Nordplatz hat John Reinhard und seine Familie ein neues Lokal eröffent. Im Strandhus fühlt man sich tatsächlich wie am Strand. Man bekommt frisch zubereitete Speisen und natürlich Getränke jeder Art. Den wunderbaren Ausblick auf Watt oder Wasser gibt es gratis dazu.

Juni: Wettbewerbe unserer Jugendfeuerwehr 2022

In den letzten Wochen hat die Jugendfeuerwehr fleißig geübt, um sich nach zwei Jahren Corona-Pause wieder auf Wettbewerbe vorzubereiten. Zuerst standen anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Jugenfeuerwehr Cappel Gemeindewettbewerbe an. Dort belegten die Wremer den 5. Platz.

Am 4. Juni haben wir dann am Kreisjugendfeuerwehrtag in Otterndorf teilgenommen. Die Feuerwehr Otterndorf hat ein buntes Programm für jung und alt auf die Beine gestellt. Für die Kinder, die größtenteils das erste Mal an einem Kreisjugendfeuerwehrtag teilgenommen haben, war es ein ereignisreicher Tag, bei dem wir am Ende den 37. Platz von 45 Gruppen belegen konnten. Erik und ich sind super zufrieden und stolz auf die Kinder!!!!!

Text und Bilder: Laura Susann Scheper

3. Juni: Beförderungen und Ehrungen ….

bei der außerordentliche Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wurster Nordseeküste 2022 in der Deichschutzhalle in Padingbüttel.

Bei der Gelegenheit wurden einige Beförderungen und Ehrungen nachgeholt. Markus Heimbüchel, als unser Ortsbrandmeister, konnte im Zuge dieser Sitzung das Mikrofon übernehmen.

Zum Oberfeuerwehrfrau/mann wurden Janeck Itjen, Chalin Heidtmann, Przemek Winiarski, zum Hauptfeuerwehrmann Lukas Diekmann, Malte Neubauer, zur Oberlöschmeisterin Laura Susann Scheper, zum Brandmeister Martin Pakusch, zum Oberbrandmeister Markus Heimbüchel befördert.

Hanke Pakusch wurde für seine langjährige Tätigkeit und seinen Verdiensten im Feuerwehrwesen mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.

Diese Ehrung wurde von unserem Kreisbrandmeister Kai Palait durchgeführt.

Wir gratulieren Hanke für seine verdiente Ehrung und unseren beförderten Kameradinnen und Kameraden.

Text und Bilder: Feuerwehr Wremen

Todesfälle im Juni:

Konrad Herfort 7. März 1935 bis 27. Juni 2022

Ursula Feldwehr  12. Dezember 1928 bis 9. Juni 2022

Achtung!!! Noch freie Plätze

Wir, die Feuerfüchse, suchen dich. Du bist zwischen 6 und 10 Jahre alt?? Und hast Lust die Grundkenntnisse der Feuerwehr spielerisch kennen zu lernen?? Dann komm einfach an einem geraden Freitag zwischen 15:30 und 17:00 Uhr am Feuerwehrhaus in Wremen vorbei und lerne uns kennen. Du kannst Dich auch bei Martin (0170 8309186) oder Laura (0176 84577252) melden. Nächste Termine: 10. und 24. Juni, 8. und 22. Juli.

Bis vielleicht bald

Deine Wremer Feuerfüchse

20. bis 22. Mai: Viel Spaß bei der Wremer Sportwoche

Rundum zufrieden zeigte sich der Vorsitzende des TuS Wremen 09 Uwe Friedhoff mit seinem Vorstand und seinen Helfern mit der 40. Auflage der Sportwoche. Diese Sportwoche stand ganz unter dem Motto „Frieden für die Ukraine“.

Am Freitagabend versammelten sich die Skat- und Knobelspieler in der geschmückten TuS-Halle. An sechs Tischen wurden die Karten gemischt und an drei fielen die Würfel aus den Lederbechern. Gegen Mitternacht lagen die Ergebnisse vor und die Sieger waren von Elke und Rainer Frese ermittelt. Beim Skat durfte Reinhard Kopf und beim Knobeln Lana Friedhoff die ersten Fleischpreise aussuchen.

Sonnabendnachmittag herrschte Hochbetrieb in der Schulturnhalle. Ein Jux-Volleyballturnier für den Frieden bereitete allen Beteiligten viel Spaß und Vergnügen.

Vor den Türen versammelten sich die Läufer aus nah und fern zum 34. Deichlauf. Vor- und Nachmeldungen beschäftigten die Organisatoren. Um 17 Uhr fiel der Startschuss. Die Teilnehmer schwärmten auf die 5 km und 15,9 km langen Strecken aus, um Bestzeiten zu erreichen oder wegen des Laufens einfach dabei zu sein. Die anschließende Siegerehrung von Nele Eibs und Arndt Neif erfolgte in der TuS-Halle bei Kaffee und leckeren Torten.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen einer Sportschau. Der TuS zeigte eine Auswahl von sportlichen Aktivitäten die jede Woche in den Turnhallen möglich sind. Versüßt wurde das Ganze noch durch ein reichhaltiges und leckeres Kuchenbüfett.

Außerhalb der Hallen fand auf dem Sportplatz ein Spiel der Fußballjugend FC Land Wursten statt.

Neben der Schützenhalle zeigten Werner Blohm und eine Schützenkameradin vom Schützenverein Misselwarden allen Interessierten den Bogenschießsport. Eine Sportart bei der man Spannung, Konzentration, Ruhe und Kraft benötigt. Auch der TuS plant das Bogenschießen in seinem Angebot aufzunehmen.

Eine Vorführung im Trampolinspringen des OSC Bremerhaven wurde mit viel Beifall und Lob bedacht. Anschließend durften Kinder das Trampolin allein oder mit ihren Eltern unter der Leitung von Doris Söhl,ausprobieren. Das Trampolin erwies sich für die vielen Begeisterten oft viel zu klein.

Beim Eltern – Kind Turnen unter der Leitung von Stephanie Wilke zeigten die Kindern im Alter von 1 bis 4 Jahren mit ihren Eltern vor den vielen Zuschauern unerschrocken und vergnüglich ihre vielseitigen Bewegungsabläufe, die sie vorher geübt hatten. Die Zukunft des TuS Wremen war in Aktion.

Beim Kidsdance mit flotter Musik, Kinderliedern und aktuellen Songs zeigten die Kinder, was sie unter der Leitung von Angelika Heitmann gelernt und eingeübt haben.

Die Jungs von Männer Fit ab 50 zeigten unter der Leitung von Gert König-Langlo anhand mehrerer Übungen, wie man sich auch im zunehmenden Alter fit halten kann.

Die Wremer Akrobaten – alles Erwachsene – hatten Freunde aus Bremen eingeladen und zeigten unter der Leitung von Kathleen Giersch beachtliche, artistische Übungen verschiedenster Schwierigkeitsgrade. Nicht unbedingt zum Nachmachen, aber wer sich traut, kann jeden Donnerstagabend ab 19:30 Uhr in der TuS-Halle gerne mit dabei sein und den Einstieg wagen.

 

Natürlich durfte Tischtennis nicht fehlen, belegt die 1. Herrenmannschaft doch derzeitig den 3. Tabellenplatz in der Landesliga. Zwei Spieler des TuS zeigten Ihr Können an der Platte und wer wollte, durfte auch mal den weißen Kunststoffball schmettern.

Und dann gab es noch auf dem Parkplatz die E-Autos und E-Lastenrädern vom Verein „Wurtenhopper“ zu begutachten. Teilen statt besitzen. Der junge Verein will die Mobilität in der Wurster Nordseeküste verbessern und nachhaltig umweltschonend umsetzen.

Alle Überschüsse aus den Veranstaltungen der drei Sporttage wird den Flüchtlingen aus der Ukraine, die in Wremen und umzu untergebracht sind, zugutekommen.

Text und Fotos: Willy Jagielki

Todesfall im Mai:

Karin Sahl  20. Januar 1943 bis 31. Mai 2022

Wetter im Mai:

Durchschnittstemperatur: 13,9 °C – langjähriges Mittel 12,3 °C

Niederschlag: 45 l/qm – langjähriges Mittel 61 l/qm

Sonnenscheindauer: 230 Stunden – langjähriges Mittel 202 Stunden

Quelle: Deutscher Wetterdienst

28. Mai: Petrus ist auf Seiten des Heimatkreises

Alle schauten morgens ängstlich zum Himmel, aber es blieb trocken und wurde im Laufe des Tages immer wärmer. Entsprechend zog es immer mehr Menschen auf den Dorfplatz zum Krabbentag des Heimatkreises. Endlich nach zwei ruhigen Jahren ohne Feste konnte wieder der beliebte Krabbentag stattfinden. 35 Frauen hatten am Vortag fast 100 kg Krabben für das Fischerfrühstück. An der kleinen Krabbenküche herrschte Hochbetrieb. Am Ende des Tages war alles ratzeputz aufgegessen, auch die vielen gespendeten Kuchen und Torten. Viele neue Kalender konnten verkauft werden, der 1. Vorsitzende befragte mehrere Kandidaten in der Talkrunde und der Wremer Shantychor sang dazu, erstmalig mit seinem neuen Akkordeonspieler. Viele Teilnehmer stellten sich in der Krabbenpulmeisterschaft der Konkurrenz. Alles klappte wie am Schnürchen. Aber die Mitglieder vor allem die Vorsitzenden hatten reichlich Arbeit zu bewältigen.

Vielen Dank für das schöne Fest!

20. Mai: Post aus Hannover:

Wremen bleibt Nordseebad!!!!

11. Mai: Wremer Vereine spenden für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine

Die Vertreter der Arbeitsgemeinschaften „Örtliche Vereine“ haben in diesem Jahr den Erlös aus dem Verkauf beim Osterfeuer der Unterstützergruppe für die ukrainischen Kriegsflüchtlinge gespendet. Im Kurgarten erfolgte die Übergabe des Riesenschecks. Mit der großzügigen Spende können nun notwendige Anschaffungen getätigt werden. Die Ukrainerinnen und Ukrainer konnten ja kaum etwas von ihrem Eigentum mitbringen. Eine Gruppe von Wremerinnen und Wremern hilft den Geflüchteten beim Ankommen. Einige bieten regelmäßige Treffen zum Erlernen der deutschen Sprache an. Es gibt auch Hilfe bei den Behördengängen und bei der Suche nach Arbeit. Spenden von Gegenständen des täglichen Bedarfs werden gern entgegen genommen und weitergegeben.

Die Wremer örtlichen Vereine durften nach zwei Jahren Pause endlich wieder ein Osterfeuer anzünden. Der Besuch war bei schönem Wetter enorm. Viele Menschen hatten sich auf dem Brennplatz an der Bahn versammelt und schauten zu, wie die Kinder und Jugendlichen der Kinder- und Jugendfeuerwehr den großen Haufen mit Ästen, Zweigen und Buschschnitt mit ihren Fackeln entzündeten. Jung und alt, Einheimische und Gäste genossen den Abend bei schönem Wetter. Mitglieder vom Schützenverein, TuS, Tennisverein und von der Feuerwehr hatten ihre Stände mit Getränken aufgebaut, Wurst und Steak wurden gegrillt. Es bildeten sich lange Schlangen vor den Buden und am Ende war alles ausverkauft. An diesem Abend entstand ein Überschuss von 1200 €, die Rainer Frese (Tennisverein), Uwe Friedhoff (TuS), Frank Knippenberg (Schützenverein) und Markus Heimbüchel sowie Martin Pakusch (Feuerwehr) an die Unterstützergruppe überreichen konnten.

Mai: Hier entsteht das Gebäude der Volksbank mit dem Kassenautomaten

11. Mai: Die Grille lebt wieder!

Nach zwei Jahren Pause fand die erste Veranstaltung statt. Viele neue Gesichter beim Personal, der Vorstand konnte genügend Wremerinnen und Wremer mobilisieren für Bier-, Wurst- und Fischverkauf. Auch wenn es später regenete, war es doch ein gelungener Abend!

 

Das Grille-Programm:

Der Verein Wurtenhopper stellte erstmals ihre E-Autos vor. Demnächst geht das Projekt mit vier PKW und acht Lastenrädern an den Start. Ein PKW wird in Wremen stationiert und kann bald gebucht werden.

11. Mai: Mitgliederversammlung des Heimatkreises

Trotz der Konkurrenz im Kurpark war das Gästezentrum gut gefüllt. Viele Mitglieder sind gekommen, um bei der gemütlichen Sitzung zugegen zu sein. Der Vorsitzende Henning Siats berichtete von den Aktivitäten des letzten Jahres. Und das war gar nicht so wenig!

Der Heimatkreis hat zwei Ehrenmitglieder mehr. Wolf-Dieter Lutz war 1985 der Initiator der Gründung und Werner Stelling hat 28 Jahre die Kasse geführt. Beide haben die Ehrung mehr als verdient. Für Wolf-Dieter Lutz hielt Gerd Holst die Laudatio und für Werner Stellung hatte Henning Siats viele lobende Worte übrig.

Henning Siats ernennt Wolf-Dieter Lutz zumEhrenmitglied des Heimatkreises.

 

Werner Stelling freut sich über seine Ernennung zum Ehrenmitglied durch Henning Siats. Fotos: Willy Jagielki

 

Der Kalender für 2023 liegt schon vor. Der Gruppe um Hendrik Friedrichs ist wieder ein sehr schöner Kalender diesmal mit dem Thema „Typisch Wremen“ gelungen. Am Krabbentag geht er in den Verkauf.

Als 2. Vorsitzender wurde Willy Jagielki erneut gewählt. „Einmal mach ich das noch“, war sein Kommentar.

Am Ende wurde noch der kurze Film über das Museum vorgeführt, den Rolf Arno Specht gedreht hat, gezeigt.  Alle waren begeistert! Und so konnte der Vorstand die Sitzung nach drei Stunden schließen.

 

Und schon droht das nächste Fest.

Den Krabbentag nicht vergessen!

30. April: Der Maibaum steht!

Mit vereinten Kräften der vier örtlichen Vereine ist es wieder gelungen, den Maibaum aufzustellen. Mit kurzen Pausen für eine Stärkung haben Feuerwehrleute, Mitglieder des Schützenverins, des Tus und des Tennisvereins die Herkulesaufgabe wieder bewältigt! Und viele Leute sind Zeugen geworden!

Vielen Dank an alle Beteiligten!

Fast geschafft!

Wetter im April:

Durchschnittstemperatur: 8,1 °C – langjähriges Mittel 7,5 °C

Niederschlag: 50 l/qm – langjähriges Mittel 52 l/qm

Sonnenscheindauer: 195 Stunden – langjähriges Mittel 151 Stunden

Quelle: Deutscher Wetterdienst

30. April: Maibaumaufstellen

April: Frühjahrsdeichschau mit Problembewältigung

Die Teilnehmer der Frühjahrsdeichschau stellten trotz der vielen Sturmfluten im Winter keine Beeinträchtigungen an Deich und Uferbereich fest. Waren zwei Jahre lang während der Pandemiezeit nur kleine Gruppen bei der Inspektion der Deichverhältnisse unterwegs, nahmen in diesem Jahr erstmals wieder viele Personen von Gemeinde, Landkreis, Bundeswehr, Polizei und vom NLWKN (Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz ) teil. Keine Schäden an Deich und Ufer, aber viele Wühlmäuse, Maulwürfe und Hunde werfen Probleme auf, sowie jede Menge Treibsel.

Oberdeichgräfe Günter Veldmann stellte die zukünftige Nutzung des Deiches und des Vorlands zur Diskussion. Lange schon wird der Deich von Spaziergängern und Radfahrern genutzt, aber „Tourismus und Naherholung gehören nicht zu unseren Aufgaben“, stellt Thomas Stöer, der Geschäftsführer der Wasser- und Bodenverbände im Altkreis Wesermünde fest. Probleme sehen die Deichverantwortlichen in Hunden, die den Deich aufwühlen und in den Hundebesitzern, die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner liegenlassen. Auch die Menge des anfallenden Mülls sei erheblich. Ein weiteres Problem stellt sich bei der Versicherungsfrage. Anders als Kommunen kann sich der Deichverband nicht gegen Schadensersatzansprüche bei Verletzungen von Spaziergängern versichern. Um die letzte Frage zu klären, wurde nun ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Die Verantwortung bei Unfällen soll auf mehrere Schultern verteilt und die Inanspruchnahme der Kommunalen Haftpflichtversicherung ermöglicht weden.

Hoffen wir, dass sich die Parteien sich darüber einigen und die Nutzung des uferseitigen Treibselräumweges gestatten können. Wenn dann einige Deichabschnitte besucherfrei bleiben müssen, um dem Naturschutz Rechnung zu tragen, ist das wohl zu verschmerzen. Und vielleicht kehrt ja auch ein wenig Vernunft bei den Hundebesitzern ein.

9. April: Jahrshauptversammlung der Wremer Feuerwehr

Nach zwei Jahren konnten Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel und sein Stellvertreter Martin Pakusch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zusammen mit Vertretern der örtlichen Vereine, Bürgermeister Marcus Itjen, dem Fachbereichsleiter Brandschutz Manfred Appiarius und seinem Vertreter Norbert Linkel ins Feuerwehrhaus zur Jahreshauptversammlung einladen.

2021 ging die Ära Volker Hachmann zu Ende und mit Markus Heimbüchel und Martin Pakusch hat ein neues Führungsduo das Ruder übernommen. hachmann wurde schon im letzten Jahr nach 36 Dienstjahren zum Ehrenbrandmeister befördert. Der neue Ortsbrandmeister würdigte noch einmal die Verdienste Volker Hachmanns und nannte die Verleihung des Deutschen Feuerwehrehrenkreuzes in Gold auf der Jubiläumsfeier der Jugendfeuerwehr mehr als verdient. Hachmann bleibt als Koordinator  bei der Planung des neuen Feuerwehrhauses im Kommando.

Bürgermeister Marcus Itjen würdigt die Verdienste des langjährigen Ortsbrandmeisters Volker Hachmann

Mario Rörig übergab im September nach 20 Jahren als Jugendwart sein Amt in jüngere Hände. Zunächst übernahm Philipp Biller das Amt, trat aber aus persönlichen Gründen zurück, so dass nun Laura Scheper mit Unterstützung von Erik Heimbüchel die Wremer Jugendabteilung leitet. Die Kinderfeuerwehr wird nun von Martin Pakusch. Laura Scheper unterstützt ihn als Stellvertreterin.

Die Abteilung der Aktiven ist 52, die der Jugend 18, die der Kinderfeuerwehr 14 groß und in der Alters- und Ehrenabteilung sind 13 Mitglieder. Hauptfeuerwehrmann Klaus Feil wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft sugezeichnet, Hauptfeuerwehrmann Andreas Wedel erhilet das Ehrenzeichen für 40 Jahre Dienst.

Gemeindebrandmeister Jens Itjen, Ehrenortsbrandmeister Volker Hachmann, Bürgermeister Marcus Itjen, Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel und sein Stellvertreter Martin Pakusch.

Im Jahr 2021 fuhren die KameradInnen zu insgesamt 36 Einsätzen, davon waren 19 Brandeinsätze. Gegenüber 2020 hat sich das Einsatzaufkommen mehr als verdoppelt – insgesamt bewegt es sich allerdings auf Höhe des langjährigen Durchschnitts.

Der Lehrgangsbetrieb war 2021 deutlich eingeschränkt. Es konnten lediglich ein Gruppenführer-Lehrgang, drei Sprechfunk-Lehrgänge, ein Motorsägen-Lehrgang und ein Maschinisten-Lehrgang besucht werden. Eine Ausnahme bildete die Truppmann-Ausbildung, an der fünf Wremer teilgenommen haben.

Im November hat der Förderverein aus Eigenmitteln einen neuen MTW angeschafft. Die Kameraden Lukas Dieckmann und Malte Neubauer kümmern sich um die feuerwehrtechnische Umrüstung.

Für 2022 ist wieder ein Besuch einer Wremer Delegation bei den polnischen Kameradinnen und Kameraden in Gałków Duży geplant.

Nach dem Text von: Markus Heimbüchel

Bilder: Laura Scheper

16. April: Tolle Stimmung am Osterfeuer

Danke an alle Veranmtwortlichen und Helferinnen und Helfer für dieses tolle Fest. Ein voller Genuss nach zwei Jahren Abstinenz. Und Petrus war auch auf unserer Seite!

Todesfälle im April:

Günter Fricke  15. April 1954 bis 29. April 2022

Ursula Marquardt  14. Juli 1935 bis 11. April 2022

Wetter im März:

Durchschnittstemperatur: 5,3 °C – langjähriges Mittel 3,9 °C

Niederschlag: 10 l/qm – langjähriges Mittel 55 l/qm

Sonnenscheindauer: 235 Stunden – langjähriges Mittel 102 Stunden

Quelle: Deutscher Wetterdienst

29. März: Osterfeuer

Die Arbeitsgemeinschaft der Örtlichen Vereine hat beschlossen, in diesem Jahr am Sonnabend vor Ostern endlich wieder ein Osterfeuer anzuzünden. Dafür wird noch jede Menge Buschwerk benötigt.

Die Buschanfuhr kann am 2., 9. und 16. April von 9 bis 15 Uhr gegen eine kleine Spende erfolgen.

28. März: Ortsrats ehrt Seniorenvertreter

Günter Strohauer hat Wremen viele Jahre im Seniorenbeirat der Samtgemeinde Land Wursten vertreten. In der Ortsratssitzung bedanken sich die Ortsratsmitglieder bei ihm für seinen Einsatz. Ortsbürgermeister Hanke Pakusch überreicht ihm vor dem zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürgern einem Präsentkorb.

Bürgermeister Marcus Itjen, Ortsbrügermeister Hanke Pakusch, Günter Stroher und die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Renate Grützner Foto: Beate Ulich

Durch den damaligen Wremer Bürgermeister Heiko Dahl kam Günter Strohauer 2006 in den Seniorenbeirat und wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Auch im Seniorenbeirat der neuen Gemeinde Wurster Nordseeküste wurde Strohauer 2015 stellvertretender Vorsitzender. Dafür hat er jede Sitzung sorgfältig vorbereitet. In Wremen hat er die Kantsteine genau in Augenschein genommen und jedes Loch im Bürgersteig gefunden. Er wurde auch in den Seniorenbeirat des Landkreises Cuxhaven gewählt. Dort hat er den Seniorenwegweiser des Landkreises mitgestaltet und bei den folgenden Neuauflagen dafür gesorgt, dass er aktuell bleibt. Nach Teilnahme an der Fortbildung für „Seniorenfreundliches Einkaufen“ war er ehrenamtlich im ganzen Landkreis unterwegs und hat Geschäfte begutachtet. Manchmal musste er sich auch für Umbauten einsetzten. Nach 18 Jahren ist er jetzt freiwillig ausgeschieden. Strohauer bleibt aber noch ehrenamtlich im Marktausschuss tätig und betreut die Altersabteilung der Feuerwehr.

Text: Hanke Pakusch

März: Verlängerung des Bahnsteigs

Damit auch die längeren Wasserstoffzüge in Wremen halten können, verlängert die Deutsche Bahn den Bahnsteig nach Süden. Ende nächster Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

26. März: Dorfputz 2022

Aus allen Richtungen strömten morgens große und kleine Menschen zum Feuerwehrhaus. Der Ortsbürgermeister Hanke Pakusch hatte eingeladen, unseren Ort wieder von Müll zu befreien. Die zu reinigenden Strecken wurden an die mindestens 30 Personen umfassende Putzkolonne verteilt. Dann schwärmten die Gruppen mit Harke und blauen Säcken in alle Richtungen aus. In diesem Jahr waren erstmals viele Kinder mit ihren Eltern dabei.

Für die risikoreichen Abstiege in die Gräben, um auch noch die letzten Flaschen oder Plastikteile zu ergattern, waren die Kinder besonders zu begeistern. Alle hatten viel Spaß dabei. Keiner ist in einen Graben gefallen, alles ging gut. Ein großes Lob geht an die Kinder, die ganz toll mitgeholfen haben. Großer Dank auch an die erwachsenen Bürgerinnen und Bürger, die immer wieder dabei sind!

In der gleichen Zeit waren die Mitglieder der Jugendfeuerwehr am Deich und sammelten zusammen mit ihren Betreuern dort den Müll. Bei der Rückkehr zum Feuerwehrhaus hatte Anne Pakusch die ersten Bratwürste schon auf dem Grill. Dazu hatte sie leckeren Kartoffel- und Nudelsalat serviert. Danke Anne, die Stärkung konnten alle gut gebrauchen.

Vielen Dank an alle Beteiligten!

9. März: Mitgliederversammlung des Verkehrsvereins

Der 1. Vorsitzende Jan-Hinrik Dircksen gibt bekannt, dass in diesem Jahr die Grillveranstaltung im Kurpark nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause wieder stattfinden soll. Zum ersten Termin am 11. Mai werden der Wremer Shantychor und die Sambagruppe Schick Sticks auftreten. Mehrere Veranstaltungen des Kultursommers auf dem Nordplatz haben unter schlechtem Wetter gelitten, trotzdem waren jeweils einige Gäste erschienen. Die drei kulturellen Veranstaltungen des „piccolo teatro“ im Gästezentrum haben zwischen 40 und 70 Zuschauerinnen und Zuschauer sehr gefallen. Die Gästebegrüßungsabende wurden trotz aktueller Bilderauswahl immer weniger nachgefragt und werden wegen mangelnder Beteiligung nicht mehr stattfinden. Offenbar besteht seitens der Gäste kein Interesse mehr an einem Abend mit Vorstellung des Ortes und seiner Umgebung in einem Bildervortrag. Es werden Alternativen gesucht. Vom Verkehrsverein, dem Verein für Tourismus und Dorfentwicklung, wurden viele Rosen gepflanzt und gepflegt und die vielen Bänke im Dorf repariert und gestrichen. Die Arbeit erledigt weitgehend Torben Eibs, der vom Verkehrsverein angestellt ist.

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung überprüft erneut die Prädikate der Heilbäder und Kurorte. Zuletzt wurde Wremen der Titel im Dezember 2010 überreicht. Jetzt muss sich Wremen etwas aufhübschen, um den Titel Nordseebad behalten zu können. Wichtig ist das Prädikat für das Auftreten des Ortes in der Werbung aber auch für die Erlaubnis, an Sonntagen den Verkauf in den Läden zu ermöglichen. Die Voraussetzungen für die sieben niedersächsischen Nordseebäder sind inzwischen leichter zu erfüllen als noch 2010. Es wird kein Badearzt mehr benötigt, allerdings können natürlich auch keine Kuren mehr durchgeführt werden.

Im Vorstand bleiben Jan-Hinrik Dircksen 1. und Astrid Stoppel 2. Vorsitzende und Björn Wolters als Vertreter der Gastronomie. Neu gewählt werden Marlies Brandt und Regina Sierck als Kassenprüfer.

Frau Briese von der Kurverwaltung stellt das neue Zielgruppenmodell des Sinus-Institutes vor. Die Gruppen werden nach sozialer Lage und Grundorientierung eingeteilt. Danach bildet sich die Zielgruppe für unsere Werbung aus den Menschen, die dem sogenannten Postmateriellen Milieu angehören. Darunter versteht man die „Engagiert-souveräne Bildungselite mit postmateriellen Wurzeln: Selbstbestimmung und -entfaltung sowie auch Gemeinwohlorientierung; Verfechter von Post-Wachstum, Nachhaltigkeit, diskriminierungsfreien Verhältnissen und Diversität; Selbstbild als gesellschaftliches Korrektiv.“ Quelle: Homepage des Sinus-Instituts

Frau Wasnick von der Kurverwaltung stellt die digitale Gästekarte vor, die den Gästen zwei Tage vor der Ankunft am Urlaubsort per Email zugesandt wird. Sie ist sowohl erhältlich als Pdf-Datei, die auch ausgedruckt werden kann, oder als Wallet oder PWA und wird dann mit dem Smartphone vorgezeigt.

Leonard Reinhardt berichtet, dass das „Strandhus“, was er bei der letzten Mitgliederversammlung vorgestellt hat, zeitnah auf dem Nordplatz eröffnet werden kann. Auch die Kiterschule „Kitesafe.de“ wird bald unter der Leitung von Ansgar Pahl den Betrieb aufnehmen.

 

Todesfall im März

Karl-Heinz „Hein“ Carstens 6. Januar 1926 bis 2. März 2022

Karl-Heinz „Hein“ Carstens lebt nicht mehr. Der Wremer Junge, Sohn des Schiffszimmermanns Carl Carstens und seiner Frau Helene und Enkel des langjährigen Kirchendieners und Toten­gräbers Friedrich Wollweber aus Achterum Haus Nr. 99 hat einen langen Weg zurück gelegt. Nach Absolvierung der Mittelschule in Dorum ist er als Kind seiner Zeit bereitwillig in den Krieg gezogen und kam fast unversehrt daraus wieder zurück.

Nach dem Krieg arbeitete er zunächst als Waybill-Checker für die amerikanischen Streitkräfte. Ein guter Job zum Überleben. Über diese Zeit konnte er viele Storys erzählen. Schon im Herbst 1947 kam er als Volontär zur gerade auf Anordnung der amerikanischen Militärregierung neu gegründeten Nordsee-Zeitung. Er wurde Reporter für den Landkreis und leitete das Ressort von 1979 bis zu seiner Berentung 1991. Aber auch danach hörte er nicht auf zu schreiben, es erschienen noch viele gründlich recherchierte Artikel über Gegenwart und Vergangenheit von Land und Leuten vor allem in Land Wursten. Er hat Wremen und seine Menschen im ganzen Land bekannt gemacht. Ein Glücksfall für uns Wremer!

Lang ist die Liste seiner Aktivitäten. Da sind die vielen Heimatabende, sein Engagement für das Museum für Wattenfischerei und für den Nachbau des Kleinen Preußen. Er liebte die plattdeutsche Sprache, mit der er aufgewachsen ist. Er gründete im Heimatkreis den plattdeutschen Arbeitskreis und bot auch Museumsführungen auf Plattdeutsch an. In der Mitgliederversammlung 2020 wurde Hein zum Ehrenmitglied ernannt.

1989 erschien das Buch über Nordholz und die Zeppeline in „Luftschiffe am Himmel“, 2000 schrieb er über die Krabbenfischerei in dem Buch „Sturmseen und volle Netze“ und 2009 setz­te er den mutigen Seenotretter mit „SOS vor Wurster Küsten“ ein Denkmal. Alle Bücher wur­den in Veranstaltungen in mehreren Orten dem Publikum vorgestellt.

Seit 1949 erschien die wöchentliche Kolumne „Hier snackt Käpt’ Cordts“ in der Nordsee-Zei­tung. Natürlich auf Plattdeutsch, 2018 die letzte. Keine andere regelmäßig erscheinende Ko­lumne in einer Tageszeitung ist so häufig erschienen. 1991 veröffentlichte er zusammen mit dem begnadeten Zeichner Heinz Glaasker eine Auswahl der Klönschnacks unter dem Titel „Dat will ik di noch seggen“, 1995 unter dem Titel „Von Heinrich und Lieschen“ und 2010 aus Anlass der 3000. Geschichte das Buch „Hier snackt Käpt’n Cordts“, immer mit Geschichten, die mit einem Schmunzeln, wahr oder nicht, erzählt werden. Am Ende waren es wohl 3500 sol­cher Klönschnacks. Hein arbeitete lange am Niederdeutschen Heimatblatt mit und hatte erhebli­chen Anteil am Nordseekalender, der seit dem 2. Weltkrieg bis 2015 jährlich mit heimatlichen Artikeln erschien. Bei Radio Bremen hat er mit seinem „Nedderdüütschen Huuskolenner mit­maakt“ und bei der Bühne Niederdeutschen Bühne Waterkant mitgespielt.Ohne ihn gäbe es kein Aeronauticum, keine sanierte Cappeler Orgel, keine Moorkate in Hymendorf und kein Deichmuseum in Dorum.

2020 hat er von seiner Jugendzeit geschrieben und Wremen damit ein Denkmal gesetzt. In demselben Buch brachte er auch seine Kriegserinnerungen zu Papier, die ihn sein Leben lang nicht losgelassen haben. Neben dem Schreiben gibt es unendlich viele Fotos, die er seit Anfang der 1950er Jahre aufgenommen hat, mit denen er Vergangenes dokumentiert und vor dem Vergessen bewahrt. Eine Auswahl stellte er 2004 im Cuxhavener Kreishaus und danach in Wremen aus.

2001 erhielt er hochverdient den Hermann-Allmers-Preis für sein heimatkundliches Lebens­werk als Journalist, Buchautor und Erzähler vom Heimatbund Männer von Morgenstern überreicht.

Hein war bis zum Schluss interessiert an der Welt, er war gut orientiert und hat sich viele Ge­danken und auch Sorgen um die Zukunft gemacht. Für mich war er ein wertvoller Gesprächs­partner, der mir auf alle meine Fragen zur Wremer Vergangenheit viele Informationen lieferte. Nun muss ich ohne ihn weitermachen. Er wird mir fehlen.

2. März: Ein Herdfeuerabend ohne Herdfeuer…

…fand in der St. Willehadi Kirche statt. Dr. Diederichs-Gottschalk sprach über die Kirchenumgestaltung nach der Reformation, die im Kirchspiel Wremen erst zwischen 1546 und 1558 ankam, während sich der lutherische Glaube in der Umgebung sehr viel schneller durchgesetzt hatte. Aus der vorreformatorischen Zeit ist in der St. Willehadi-Kirche nichts mehr vorhanden. Nach der verheerenden Niederlage der Wurster im Kampf gegen den Erzbischof Christoph war das Land größtenteils zerstört und die Durchsetzung des neuen Glaubens war ein sich lange hinziehender Prozess. Marodierende Landsknechte raubten die Kirchen völlig aus. Sie hatten es vor allem auf die wertvollen Stücke abgesehen. An den Kirchenwänden kann man noch erkennen, dass es mehrere Nebenaltäre und einen Lettner gab. Dr. Diederichs-Gottschalk stellte in seinem sehr konzentrierten Vortrag einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang her, es war eine Zeit, in der viele Werte zerfielen, in der der Bruch mit der spätkatholischen Frömmigkeit erfolgte.

Dr. Diederichs-Gottschalk zeigt eine noch in der Kirche vorhandene verzierte Stuhlwange von 1581 mit dem evangelischen Bekenntnis: Gottes Wort wäret ewiglich.

Wetter im Februar:

Durchschnittstemperatur: 5,4°C – langjähriges Mittel 1,1°C

Niederschlag: 125 l/qm – langjähriges Mittel 44 l/qm

Sonnenscheindauer: 70 Stunden – langjähriges Mittel 66 Stunden

Quelle: Deutscher Wetterdienst

19. Februar: Zeynep …

hat den Treibselsaum in der Nacht weiter nach oben geschoben. Kein Wunder, denn die Flut lief am Pegel in Spieka-Neufeld 2,80 m höher auf als das mittlere Hochwasser.

Das ist fast 4,50 m über NN.

Foto: Antje Papmahl

18. – 19. Februar: Wremer Bürgerinnen und Bürger gut bewacht

In wechselnder Zusammensetzung schoben 29 Kameradinnen und Kameraden der Wremer Feuerwehr während des Orkans vom 18. auf den 19. Februar im Feuerwehrhaus Wache. Sie haben dort ihr Nachtlager aufgeschlagen, um für Einsätze parat zustehen. Die Nacht war dann allerdings ruhiger als erwartet. Am frühen Abend wurde ein Einsatz wegen eines Schornsteinbrandes angefordert. Allerdings hatte der Sturm nur den Rauch aus dem Kamin in die Wohnung gedrückt. Unter Atemschutz wurde der Kamin geleert, der Inhalt im Vorgarten gelöscht und die Wohnung gelüftet.

Die Kameraden kontrollierten im weiteren Verlauf der Nacht mehrmals die Straßen und beseitigten kleinere Bäume. In der Nacht wurde gemeldet, dass sich Kutter loszureißen drohten. Allerdings stellte sich bei der Beobachtung heraus, das die drei im Hafen liegenden Kutter fest lagen und sie sich an den Sturmketten bewegten.

Um 3:00 Uhr wurde es ruhiger und der Dienst konnte beendet werden. Die Versorgung übernahm dankenswerterweise der Kamerad Timmler – es gab Spaghetti Bolognese.

Am Samstagmorgen wurde alarmiert, nachdem ein Baum auf zwei parkende Autos gestürzt war. Es wurde dabei niemand verletzt und an den Fahrzeugen entstand kein Schaden. Beim Zersägen des Baumes half ein Landwirt, der mit seinem Trecker den Baum anhob. Das Auto wurde in Sicherheit gebracht und der Baum zur Seite geräumt

Nach einem Text von Markus Heimbüchel und Martin Pakusch

Fotos: Martin Pakusch

16. – 17. Februar: Sturmtief Ylenia

…bringt nicht soviel Wasser wie befürchtet. Der Pegel in Spieka-Neufeld zeigt in der Nacht 3,19 m über NN an. Danach lief das Wasser kaum ab, aber beim nächsten Hochwasser mittags betrug der Wasserstand am Pegel etwas über 3 m über NN. Kein Grund zur Sorge. Vor 60 Jahren bei der großen Sturmflut waren es 5,44 m und da waren die Deiche nur ungefähr 6 m hoch. Bei der Sturmflut 1976 stieg das Wasser auf 5,09 m über NN.

Warten wir auf das nächste Sturmtief mit em Namen Zeynap!

Viele Schaulustige waren über die Deichüberfahrt gefahren und haben ihre Pkws dort auch stehen lassen. Sie standen damit im Halteverbot. Keine gute Idee. Was passiert bei einem Rettungseinsatz von Feuerwehr oder Rettungswagen?

16. Februar: Der Unterstand am Fußballplatz brennt lichterloh.

um 22.01 ging die Meldung mit dem Stichwort Feuer ein. Die Feuerwehren von Wremen und Misselwarden waren im Einsatz und konnten das Feuer löschen.

Foto: Feuerwehr Wremen

Viel war vom Unterstand anschließend nicht mehr übrig.

Foto: Willy Jagielki

9. Februar: Viel Wasser

 

8. Februar: So sieht das aus, wenn Gelber Sack und Wind zusammenkommen.

Gut, dass es Bürgerinnen und Bürger gibt, die den Müll aufsammeln und in die nächsten Gelben Säcke füllen.

Gelbe Tonnen wären aber schöner!

Todesfälle:

Wilfried Hülsemann 27. Juli 1931 bis 28. Februar 2022

Michael Ternes  26. Dezember 1954 bis 27. Februar 2022

Marianne Herzog 17. März 1928 bis 21. Februar 2022

Dagmar Höpke  12.November 1960 bis 20. Februar 2022

 

Wieder Theater!!!!

 

Wetter im Januar:

Durchschnittstemperatur: 4,4°C – langjähriges Mittel 0,6°C

Niederschlag: 55 l/qm – langjähriges Mittel 62 l/qm

Sonnenscheindauer: 30 Stunden – langjähriges Mittel 38 Stunden

Quelle: Deutscher Wetterdienst

30. Januar: Sturmtief Nadia

tobt die ganze Nacht von Samstag auf Sonntag um die Häuser. Das Mittagshochwasser läuft dann laut Pegelstand in Spieka-Neufeld auf 3,70 m über NN auf und liegt damit rund 2 m über dem mittleren Tidehochwasser. In der Nacht kratzte das Hochwasser schon an der Meldestufe 2. Immerhin betrug die Windgeschwindigkeit laut Windmesser von Andree Lepa 116 km/h. Viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger trafen sich am Sonntagmittag am Tief.

Foto: Andree Lepa

16. Januar: Winterbaden im Hafen

Foto: Michael Mahns

 

 

 

13. Januar: Kurzer Prozess mit dem Osterfeuer

ohne Feuer. Es dauerte nicht lange, und der ganze Haufen, der vor zwei Jahren für das Osterfeuer angelegt wurde, war nur noch ein kleines Häuflein. Da wir auch sicher in diesem Jahr kein Osterfeuer abbrennen dürfen, haben wir uns entschieden, das Gestrüpp schreddern zu lassen. Und das ist der Rest:

Fotos: Hanke Pakusch

8. Januar: Weihnachten ist vorbei, wenn….

die CDU-Mitglieder die Weihnachtssterne wieder für das nächste Jahr einmotten und die SPD-Mitglieder die Tannenbäume zum Schreddern bringen.

5. Januar: Das erste Hochwasser des Jahres

Foto: Michael Mahns

Todesfälle:

Gerhard Ruhlandt 29. August 1935 bis 6. Januar 2022

Viola Jaap 15. Juni 1966 bis 31. Dezember 2021

 

Bernd Schäfer