Aktuell 2022

20. Mai: Post aus Hannover:

Wremen bleibt Nordseebad!!!!

11. Mai: Wremer Vereine spenden für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine

Die Vertreter der Arbeitsgemeinschaften „Örtliche Vereine“ haben in diesem Jahr den Erlös aus dem Verkauf beim Osterfeuer der Unterstützergruppe für die ukrainischen Kriegsflüchtlinge gespendet. Im Kurgarten erfolgte die Übergabe des Riesenschecks. Mit der großzügigen Spende können nun notwendige Anschaffungen getätigt werden. Die Ukrainerinnen und Ukrainer konnten ja kaum etwas von ihrem Eigentum mitbringen. Eine Gruppe von Wremerinnen und Wremern hilft den Geflüchteten beim Ankommen. Einige bieten regelmäßige Treffen zum Erlernen der deutschen Sprache an. Es gibt auch Hilfe bei den Behördengängen und bei der Suche nach Arbeit. Spenden von Gegenständen des täglichen Bedarfs werden gern entgegen genommen und weitergegeben.

Die Wremer örtlichen Vereine durften nach zwei Jahren Pause endlich wieder ein Osterfeuer anzünden. Der Besuch war bei schönem Wetter enorm. Viele Menschen hatten sich auf dem Brennplatz an der Bahn versammelt und schauten zu, wie die Kinder und Jugendlichen der Kinder- und Jugendfeuerwehr den großen Haufen mit Ästen, Zweigen und Buschschnitt mit ihren Fackeln entzündeten. Jung und alt, Einheimische und Gäste genossen den Abend bei schönem Wetter. Mitglieder vom Schützenverein, TuS, Tennisverein und von der Feuerwehr hatten ihre Stände mit Getränken aufgebaut, Wurst und Steak wurden gegrillt. Es bildeten sich lange Schlangen vor den Buden und am Ende war alles ausverkauft. An diesem Abend entstand ein Überschuss von 1200 €, die Rainer Frese (Tennisverein), Uwe Friedhoff (TuS), Frank Knippenberg (Schützenverein) und Markus Heimbüchel sowie Martin Pakusch (Feuerwehr) an die Unterstützergruppe überreichen konnten.

Mai: Hier entsteht das Gebäude der Volksbank mit dem Kassenautomaten

11. Mai: Die Grille lebt wieder!

Nach zwei Jahren Pause fand die erste Veranstaltung statt. Viele neue Gesichter beim Personal, der Vorstand konnte genügend Wremerinnen und Wremer mobilisieren für Bier-, Wurst- und Fischverkauf. Auch wenn es später regenete, war es doch ein gelungener Abend!

 

 

Das Grille-Programm:

Der Verein Wurtenhopper stellte erstmals ihre E-Autos vor. Demnächst geht das Projekt mit vier PKW und acht Lastenrädern an den Start. Ein PKW wird in Wremen stationiert und kann bald gebucht werden.

11. Mai: Mitgliederversammlung des Heimatkreises

Trotz der Konkurrenz im Kurpark war das Gästezentrum gut gefüllt. Viele Mitglieder sind gekommen, um bei der gemütlichen Sitzung zugegen zu sein. Der Vorsitzende Henning Siats berichtete von den Aktivitäten des letzten Jahres. Und das war gar nicht so wenig!

Der Heimatkreis hat zwei Ehrenmitglieder mehr. Wolf-Dieter Lutz war 1985 der Initiator der Gründung und Werner Stelling hat 28 Jahre die Kasse geführt. Beide haben die Ehrung mehr als verdient. Für Wolf-Dieter Lutz hielt Gerd Holst die Laudatio und für Werner Stellung hatte Henning Siats viele lobende Worte übrig.

Der Kalender für 2023 liegt schon vor. Der Gruppe um Hendrik Friedrichs ist wieder ein sehr schöner Kalender diesmal mit dem Thema „Typisch Wremen“ gelungen. Am Krabbentag geht er in den Verkauf.

Als 2. Vorsitzender wurde Willy Jageilki erneut gewählt. „Einmal mach ich das noch“, war sein Kommentar.

Am Ende wurde noch der kurze Film über das Museum vorgeführt, den Rolf Arno Specht gedreht hat, gezeigt.  Alle waren begeistert! Und so konnte der Vorstand die Sitzung nach drei Stunden schließen.

 

Und schon droht das nächste Fest.

Den Krabbentag nicht vergessen!

30. April: Der Maibaum steht!

Mit vereinten Kräften der vier örtlichen Vereine ist es wieder gelungen, den Maibaum aufzustellen. Mit kurzen Pausen für eine Stärkung haben Feuerwehrleute, Mitglieder des Schützenverins, des Tus und des Tennisvereins die Herkulesaufgabe wieder bewältigt! Und viele Leute sind Zeugen geworden!

Vielen Dank an alle Beteiligten!

 

Fast geschafft!

Wetter im April:

Durchschnittstemperatur: 8,1 °C – langjähriges Mittel 7,5 °C

Niederschlag: 50 l/qm – langjähriges Mittel 52 l/qm

Sonnenscheindauer: 195 Stunden – langjähriges Mittel 151 Stunden

Quelle: Deutscher Wetterdienst

30. April: Maibaumaufstellen

April: Frühjahrsdeichschau mit Problembewältigung

Die Teilnehmer der Frühjahrsdeichschau stellten trotz der vielen Sturmfluten im Winter keine Beeinträchtigungen an Deich und Uferbereich fest. Waren zwei Jahre lang während der Pandemiezeit nur kleine Gruppen bei der Inspektion der Deichverhältnisse unterwegs, nahmen in diesem Jahr erstmals wieder viele Personen von Gemeinde, Landkreis, Bundeswehr, Polizei und vom NLWKN (Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz ) teil. Keine Schäden an Deich und Ufer, aber viele Wühlmäuse, Maulwürfe und Hunde werfen Probleme auf, sowie jede Menge Treibsel.

Oberdeichgräfe Günter Veldmann stellte die zukünftige Nutzung des Deiches und des Vorlands zur Diskussion. Lange schon wird der Deich von Spaziergängern und Radfahrern genutzt, aber „Tourismus und Naherholung gehören nicht zu unseren Aufgaben“, stellt Thomas Stöer, der Geschäftsführer der Wasser- und Bodenverbände im Altkreis Wesermünde fest. Probleme sehen die Deichverantwortlichen in Hunden, die den Deich aufwühlen und in den Hundebesitzern, die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner liegenlassen. Auch die Menge des anfallenden Mülls sei erheblich. Ein weiteres Problem stellt sich bei der Versicherungsfrage. Anders als Kommunen kann sich der Deichverband nicht gegen Schadensersatzansprüche bei Verletzungen von Spaziergängern versichern. Um die letzte Frage zu klären, wurde nun ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Die Verantwortung bei Unfällen soll auf mehrere Schultern verteilt und die Inanspruchnahme der Kommunalen Haftpflichtversicherung ermöglicht weden.

Hoffen wir, dass sich die Parteien sich darüber einigen und die Nutzung des uferseitigen Treibselräumweges gestatten können. Wenn dann einige Deichabschnitte besucherfrei bleiben müssen, um dem Naturschutz Rechnung zu tragen, ist das wohl zu verschmerzen. Und vielleicht kehrt ja auch ein wenig Vernunft bei den Hundebesitzern ein.

9. April: Jahrshauptversammlung der Wremer Feuerwehr

Nach zwei Jahren konnten Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel und sein Stellvertreter Martin Pakusch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zusammen mit Vertretern der örtlichen Vereine, Bürgermeister Marcus Itjen, dem Fachbereichsleiter Brandschutz Manfred Appiarius und seinem Vertreter Norbert Linkel ins Feuerwehrhaus zur Jahreshauptversammlung einladen.

2021 ging die Ära Volker Hachmann zu Ende und mit Markus Heimbüchel und Martin Pakusch hat ein neues Führungsduo das Ruder übernommen. hachmann wurde schon im letzten Jahr nach 36 Dienstjahren zum Ehrenbrandmeister befördert. Der neue Ortsbrandmeister würdigte noch einmal die Verdienste Volker Hachmanns und nannte die Verleihung des Deutschen Feuerwehrehrenkreuzes in Gold auf der Jubiläumsfeier der Jugendfeuerwehr mehr als verdient. Hachmann bleibt als Koordinator  bei der Planung des neuen Feuerwehrhauses im Kommando.

Bürgermeister Marcus Itjen würdigt die Verdienste des langjährigen Ortsbrandmeisters Volker Hachmann

Mario Rörig übergab im September nach 20 Jahren als Jugendwart sein Amt in jüngere Hände. Zunächst übernahm Philipp Biller das Amt, trat aber aus persönlichen Gründen zurück, so dass nun Laura Scheper mit Unterstützung von Erik Heimbüchel die Wremer Jugendabteilung leitet. Die Kinderfeuerwehr wird nun von Martin Pakusch. Laura Scheper unterstützt ihn als Stellvertreterin.

Die Abteilung der Aktiven ist 52, die der Jugend 18, die der Kinderfeuerwehr 14 groß und in der Alters- und Ehrenabteilung sind 13 Mitglieder. Hauptfeuerwehrmann Klaus Feil wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft sugezeichnet, Hauptfeuerwehrmann Andreas Wedel erhilet das Ehrenzeichen für 40 Jahre Dienst.

Gemeindebrandmeister Jens Itjen, Ehrenortsbrandmeister Volker Hachmann, Bürgermeister Marcus Itjen, Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel und sein Stellvertreter Martin Pakusch.

Im Jahr 2021 fuhren die KameradInnen zu insgesamt 36 Einsätzen, davon waren 19 Brandeinsätze. Gegenüber 2020 hat sich das Einsatzaufkommen mehr als verdoppelt – insgesamt bewegt es sich allerdings auf Höhe des langjährigen Durchschnitts.

Der Lehrgangsbetrieb war 2021 deutlich eingeschränkt. Es konnten lediglich ein Gruppenführer-Lehrgang, drei Sprechfunk-Lehrgänge, ein Motorsägen-Lehrgang und ein Maschinisten-Lehrgang besucht werden. Eine Ausnahme bildete die Truppmann-Ausbildung, an der fünf Wremer teilgenommen haben.

Im November hat der Förderverein aus Eigenmitteln einen neuen MTW angeschafft. Die Kameraden Lukas Dieckmann und Malte Neubauer kümmern sich um die feuerwehrtechnische Umrüstung.

Für 2022 ist wieder ein Besuch einer Wremer Delegation bei den polnischen Kameradinnen und Kameraden in Gałków Duży geplant.

Nach dem Text von: Markus Heimbüchel

Bilder: Laura Scheper

16. April: Tolle Stimmung am Osterfeuer

Danke an alle Veranmtwortlichen und Helferinnen und Helfer für dieses tolle Fest. Ein voller Genuss nach zwei Jahren Abstinenz. Und Petrus war auch auf unserer Seite!

Todesfälle im April:

Günter Fricke  15. April 1954 bis 29. April 2022

Ursula Marquardt  14. Juli 1935 bis 11. April 2022

Wetter im März:

Durchschnittstemperatur: 5,3 °C – langjähriges Mittel 3,9 °C

Niederschlag: 10 l/qm – langjähriges Mittel 55 l/qm

Sonnenscheindauer: 235 Stunden – langjähriges Mittel 102 Stunden

Quelle: Deutscher Wetterdienst

29. März: Osterfeuer

Die Arbeitsgemeinschaft der Örtlichen Vereine hat beschlossen, in diesem Jahr am Sonnabend vor Ostern endlich wieder ein Osterfeuer anzuzünden. Dafür wird noch jede Menge Buschwerk benötigt.

Die Buschanfuhr kann am 2., 9. und 16. April von 9 bis 15 Uhr gegen eine kleine Spende erfolgen.

28. März: Ortsrats ehrt Seniorenvertreter

Günter Strohauer hat Wremen viele Jahre im Seniorenbeirat der Samtgemeinde Land Wursten vertreten. In der Ortsratssitzung bedanken sich die Ortsratsmitglieder bei ihm für seinen Einsatz. Ortsbürgermeister Hanke Pakusch überreicht ihm vor dem zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürgern einem Präsentkorb.

Bürgermeister Marcus Itjen, Ortsbrügermeister Hanke Pakusch, Günter Stroher und die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Renate Grützner Foto: Beate Ulich

Durch den damaligen Wremer Bürgermeister Heiko Dahl kam Günter Strohauer 2006 in den Seniorenbeirat und wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Auch im Seniorenbeirat der neuen Gemeinde Wurster Nordseeküste wurde Strohauer 2015 stellvertretender Vorsitzender. Dafür hat er jede Sitzung sorgfältig vorbereitet. In Wremen hat er die Kantsteine genau in Augenschein genommen und jedes Loch im Bürgersteig gefunden. Er wurde auch in den Seniorenbeirat des Landkreises Cuxhaven gewählt. Dort hat er den Seniorenwegweiser des Landkreises mitgestaltet und bei den folgenden Neuauflagen dafür gesorgt, dass er aktuell bleibt. Nach Teilnahme an der Fortbildung für „Seniorenfreundliches Einkaufen“ war er ehrenamtlich im ganzen Landkreis unterwegs und hat Geschäfte begutachtet. Manchmal musste er sich auch für Umbauten einsetzten. Nach 18 Jahren ist er jetzt freiwillig ausgeschieden. Strohauer bleibt aber noch ehrenamtlich im Marktausschuss tätig und betreut die Altersabteilung der Feuerwehr.

Text: Hanke Pakusch

März: Verlängerung des Bahnsteigs

Damit auch die längeren Wasserstoffzüge in Wremen halten können, verlängert die Deutsche Bahn den Bahnsteig nach Süden. Ende nächster Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

26. März: Dorfputz 2022

Aus allen Richtungen strömten morgens große und kleine Menschen zum Feuerwehrhaus. Der Ortsbürgermeister Hanke Pakusch hatte eingeladen, unseren Ort wieder von Müll zu befreien. Die zu reinigenden Strecken wurden an die mindestens 30 Personen umfassende Putzkolonne verteilt. Dann schwärmten die Gruppen mit Harke und blauen Säcken in alle Richtungen aus. In diesem Jahr waren erstmals viele Kinder mit ihren Eltern dabei.

Für die risikoreichen Abstiege in die Gräben, um auch noch die letzten Flaschen oder Plastikteile zu ergattern, waren die Kinder besonders zu begeistern. Alle hatten viel Spaß dabei. Keiner ist in einen Graben gefallen, alles ging gut. Ein großes Lob geht an die Kinder, die ganz toll mitgeholfen haben. Großer Dank auch an die erwachsenen Bürgerinnen und Bürger, die immer wieder dabei sind!

In der gleichen Zeit waren die Mitglieder der Jugendfeuerwehr am Deich und sammelten zusammen mit ihren Betreuern dort den Müll. Bei der Rückkehr zum Feuerwehrhaus hatte Anne Pakusch die ersten Bratwürste schon auf dem Grill. Dazu hatte sie leckeren Kartoffel- und Nudelsalat serviert. Danke Anne, die Stärkung konnten alle gut gebrauchen.

Vielen Dank an alle Beteiligten!

 

9. März: Mitgliederversammlung des Verkehrsvereins

Der 1. Vorsitzende Jan-Hinrik Dircksen gibt bekannt, dass in diesem Jahr die Grillveranstaltung im Kurpark nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause wieder stattfinden soll. Zum ersten Termin am 11. Mai werden der Wremer Shantychor und die Sambagruppe Schick Sticks auftreten. Mehrere Veranstaltungen des Kultursommers auf dem Nordplatz haben unter schlechtem Wetter gelitten, trotzdem waren jeweils einige Gäste erschienen. Die drei kulturellen Veranstaltungen des „piccolo teatro“ im Gästezentrum haben zwischen 40 und 70 Zuschauerinnen und Zuschauer sehr gefallen. Die Gästebegrüßungsabende wurden trotz aktueller Bilderauswahl immer weniger nachgefragt und werden wegen mangelnder Beteiligung nicht mehr stattfinden. Offenbar besteht seitens der Gäste kein Interesse mehr an einem Abend mit Vorstellung des Ortes und seiner Umgebung in einem Bildervortrag. Es werden Alternativen gesucht. Vom Verkehrsverein, dem Verein für Tourismus und Dorfentwicklung, wurden viele Rosen gepflanzt und gepflegt und die vielen Bänke im Dorf repariert und gestrichen. Die Arbeit erledigt weitgehend Torben Eibs, der vom Verkehrsverein angestellt ist.

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung überprüft erneut die Prädikate der Heilbäder und Kurorte. Zuletzt wurde Wremen der Titel im Dezember 2010 überreicht. Jetzt muss sich Wremen etwas aufhübschen, um den Titel Nordseebad behalten zu können. Wichtig ist das Prädikat für das Auftreten des Ortes in der Werbung aber auch für die Erlaubnis, an Sonntagen den Verkauf in den Läden zu ermöglichen. Die Voraussetzungen für die sieben niedersächsischen Nordseebäder sind inzwischen leichter zu erfüllen als noch 2010. Es wird kein Badearzt mehr benötigt, allerdings können natürlich auch keine Kuren mehr durchgeführt werden.

Im Vorstand bleiben Jan-Hinrik Dircksen 1. und Astrid Stoppel 2. Vorsitzende und Björn Wolters als Vertreter der Gastronomie. Neu gewählt werden Marlies Brandt und Regina Sierck als Kassenprüfer.

Frau Briese von der Kurverwaltung stellt das neue Zielgruppenmodell des Sinus-Institutes vor. Die Gruppen werden nach sozialer Lage und Grundorientierung eingeteilt. Danach bildet sich die Zielgruppe für unsere Werbung aus den Menschen, die dem sogenannten Postmateriellen Milieu angehören. Darunter versteht man die „Engagiert-souveräne Bildungselite mit postmateriellen Wurzeln: Selbstbestimmung und -entfaltung sowie auch Gemeinwohlorientierung; Verfechter von Post-Wachstum, Nachhaltigkeit, diskriminierungsfreien Verhältnissen und Diversität; Selbstbild als gesellschaftliches Korrektiv.“ Quelle: Homepage des Sinus-Instituts

Frau Wasnick von der Kurverwaltung stellt die digitale Gästekarte vor, die den Gästen zwei Tage vor der Ankunft am Urlaubsort per Email zugesandt wird. Sie ist sowohl erhältlich als Pdf-Datei, die auch ausgedruckt werden kann, oder als Wallet oder PWA und wird dann mit dem Smartphone vorgezeigt.

Leonard Reinhardt berichtet, dass das „Strandhus“, was er bei der letzten Mitgliederversammlung vorgestellt hat, zeitnah auf dem Nordplatz eröffnet werden kann. Auch die Kiterschule „Kitesafe.de“ wird bald unter der Leitung von Ansgar Pahl den Betrieb aufnehmen.

 

Todesfälle im März

Karl-Heinz „Hein“ Carstens 6. Januar 1926 bis 2. März 2022

Karl-Heinz „Hein“ Carstens lebt nicht mehr. Der Wremer Junge, Sohn des Schiffszimmermanns Carl Carstens und seiner Frau Helene und Enkel des langjährigen Kirchendieners und Toten­gräbers Friedrich Wollweber aus Achterum Haus Nr. 99 hat einen langen Weg zurück gelegt. Nach Absolvierung der Mittelschule in Dorum ist er als Kind seiner Zeit bereitwillig in den Krieg gezogen und kam fast unversehrt daraus wieder zurück.

Nach dem Krieg arbeitete er zunächst als Waybill-Checker für die amerikanischen Streitkräfte. Ein guter Job zum Überleben. Über diese Zeit konnte er viele Storys erzählen. Schon im Herbst 1947 kam er als Volontär zur gerade auf Anordnung der amerikanischen Militärregierung neu gegründeten Nordsee-Zeitung. Er wurde Reporter für den Landkreis und leitete das Ressort von 1979 bis zu seiner Berentung 1991. Aber auch danach hörte er nicht auf zu schreiben, es erschienen noch viele gründlich recherchierte Artikel über Gegenwart und Vergangenheit von Land und Leuten vor allem in Land Wursten. Er hat Wremen und seine Menschen im ganzen Land bekannt gemacht. Ein Glücksfall für uns Wremer!

Lang ist die Liste seiner Aktivitäten. Da sind die vielen Heimatabende, sein Engagement für das Museum für Wattenfischerei und für den Nachbau des Kleinen Preußen. Er liebte die plattdeutsche Sprache, mit der er aufgewachsen ist. Er gründete im Heimatkreis den plattdeutschen Arbeitskreis und bot auch Museumsführungen auf Plattdeutsch an. In der Mitgliederversammlung 2020 wurde Hein zum Ehrenmitglied ernannt.

1989 erschien das Buch über Nordholz und die Zeppeline in „Luftschiffe am Himmel“, 2000 schrieb er über die Krabbenfischerei in dem Buch „Sturmseen und volle Netze“ und 2009 setz­te er den mutigen Seenotretter mit „SOS vor Wurster Küsten“ ein Denkmal. Alle Bücher wur­den in Veranstaltungen in mehreren Orten dem Publikum vorgestellt.

Seit 1949 erschien die wöchentliche Kolumne „Hier snackt Käpt’ Cordts“ in der Nordsee-Zei­tung. Natürlich auf Plattdeutsch, 2018 die letzte. Keine andere regelmäßig erscheinende Ko­lumne in einer Tageszeitung ist so häufig erschienen. 1991 veröffentlichte er zusammen mit dem begnadeten Zeichner Heinz Glaasker eine Auswahl der Klönschnacks unter dem Titel „Dat will ik di noch seggen“, 1995 unter dem Titel „Von Heinrich und Lieschen“ und 2010 aus Anlass der 3000. Geschichte das Buch „Hier snackt Käpt’n Cordts“, immer mit Geschichten, die mit einem Schmunzeln, wahr oder nicht, erzählt werden. Am Ende waren es wohl 3500 sol­cher Klönschnacks. Hein arbeitete lange am Niederdeutschen Heimatblatt mit und hatte erhebli­chen Anteil am Nordseekalender, der seit dem 2. Weltkrieg bis 2015 jährlich mit heimatlichen Artikeln erschien. Bei Radio Bremen hat er mit seinem „Nedderdüütschen Huuskolenner mit­maakt“ und bei der Bühne Niederdeutschen Bühne Waterkant mitgespielt.Ohne ihn gäbe es kein Aeronauticum, keine sanierte Cappeler Orgel, keine Moorkate in Hymendorf und kein Deichmuseum in Dorum.

2020 hat er von seiner Jugendzeit geschrieben und Wremen damit ein Denkmal gesetzt. In demselben Buch brachte er auch seine Kriegserinnerungen zu Papier, die ihn sein Leben lang nicht losgelassen haben. Neben dem Schreiben gibt es unendlich viele Fotos, die er seit Anfang der 1950er Jahre aufgenommen hat, mit denen er Vergangenes dokumentiert und vor dem Vergessen bewahrt. Eine Auswahl stellte er 2004 im Cuxhavener Kreishaus und danach in Wremen aus.

2001 erhielt er hochverdient den Hermann-Allmers-Preis für sein heimatkundliches Lebens­werk als Journalist, Buchautor und Erzähler vom Heimatbund Männer von Morgenstern überreicht.

Hein war bis zum Schluss interessiert an der Welt, er war gut orientiert und hat sich viele Ge­danken und auch Sorgen um die Zukunft gemacht. Für mich war er ein wertvoller Gesprächs­partner, der mir auf alle meine Fragen zur Wremer Vergangenheit viele Informationen lieferte. Nun muss ich ohne ihn weitermachen. Er wird mir fehlen.

2. März: Ein Herdfeuerabend ohne Herdfeuer…

…fand in der St. Willehadi Kirche statt. Dr. Diederichs-Gottschalk sprach über die Kirchenumgestaltung nach der Reformation, die im Kirchspiel Wremen erst zwischen 1546 und 1558 ankam, während sich der lutherische Glaube in der Umgebung sehr viel schneller durchgesetzt hatte. Aus der vorreformatorischen Zeit ist in der St. Willehadi-Kirche nichts mehr vorhanden. Nach der verheerenden Niederlage der Wurster im Kampf gegen den Erzbischof Christoph war das Land größtenteils zerstört und die Durchsetzung des neuen Glaubens war ein sich lange hinziehender Prozess. Marodierende Landsknechte raubten die Kirchen völlig aus. Sie hatten es vor allem auf die wertvollen Stücke abgesehen. An den Kirchenwänden kann man noch erkennen, dass es mehrere Nebenaltäre und einen Lettner gab. Dr. Diederichs-Gottschalk stellte in seinem sehr konzentrierten Vortrag einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang her, es war eine Zeit, in der viele Werte zerfielen, in der der Bruch mit der spätkatholischen Frömmigkeit erfolgte.

Dr. Diederichs-Gottschalk zeigt eine noch in der Kirche vorhandene verzierte Stuhlwange von 1581 mit dem evangelischen Bekenntnis: Gottes Wort wäret ewiglich.

Wetter im Februar:

Durchschnittstemperatur: 5,4°C – langjähriges Mittel 1,1°C

Niederschlag: 125 l/qm – langjähriges Mittel 44 l/qm

Sonnenscheindauer: 70 Stunden – langjähriges Mittel 66 Stunden

Quelle: Deutscher Wetterdienst

19. Februar: Zeynep …

hat den Treibselsaum in der Nacht weiter nach oben geschoben. Kein Wunder, denn die Flut lief am Pegel in Spieka-Neufeld 2,80 m höher auf als das mittlere Hochwasser.

Das ist fast 4,50 m über NN.

Foto: Antje Papmahl

18. – 19. Februar: Wremer Bürgerinnen und Bürger gut bewacht

In wechselnder Zusammensetzung schoben 29 Kameradinnen und Kameraden der Wremer Feuerwehr während des Orkans vom 18. auf den 19. Februar im Feuerwehrhaus Wache. Sie haben dort ihr Nachtlager aufgeschlagen, um für Einsätze parat zustehen. Die Nacht war dann allerdings ruhiger als erwartet. Am frühen Abend wurde ein Einsatz wegen eines Schornsteinbrandes angefordert. Allerdings hatte der Sturm nur den Rauch aus dem Kamin in die Wohnung gedrückt. Unter Atemschutz wurde der Kamin geleert, der Inhalt im Vorgarten gelöscht und die Wohnung gelüftet.

Die Kameraden kontrollierten im weiteren Verlauf der Nacht mehrmals die Straßen und beseitigten kleinere Bäume. In der Nacht wurde gemeldet, dass sich Kutter loszureißen drohten. Allerdings stellte sich bei der Beobachtung heraus, das die drei im Hafen liegenden Kutter fest lagen und sie sich an den Sturmketten bewegten.

Um 3:00 Uhr wurde es ruhiger und der Dienst konnte beendet werden. Die Versorgung übernahm dankenswerterweise der Kamerad Timmler – es gab Spaghetti Bolognese.

Am Samstagmorgen wurde alarmiert, nachdem ein Baum auf zwei parkende Autos gestürzt war. Es wurde dabei niemand verletzt und an den Fahrzeugen entstand kein Schaden. Beim Zersägen des Baumes half ein Landwirt, der mit seinem Trecker den Baum anhob. Das Auto wurde in Sicherheit gebracht und der Baum zur Seite geräumt

Nach einem Text von Markus Heimbüchel und Martin Pakusch

Fotos: Martin Pakusch

16. – 17. Februar: Sturmtief Ylenia

…bringt nicht soviel Wasser wie befürchtet. Der Pegel in Spieka-Neufeld zeigt in der Nacht 3,19 m über NN an. Danach lief das Wasser kaum ab, aber beim nächsten Hochwasser mittags betrug der Wasserstand am Pegel etwas über 3 m über NN. Kein Grund zur Sorge. Vor 60 Jahren bei der großen Sturmflut waren es 5,44 m und da waren die Deiche nur ungefähr 6 m hoch. Bei der Sturmflut 1976 stieg das Wasser auf 5,09 m über NN.

Warten wir auf das nächste Sturmtief mit em Namen Zeynap!

Viele Schaulustige waren über die Deichüberfahrt gefahren und haben ihre Pkws dort auch stehen lassen. Sie standen damit im Halteverbot. Keine gute Idee. Was passiert bei einem Rettungseinsatz von Feuerwehr oder Rettungswagen?

16. Februar: Der Unterstand am Fußballplatz brennt lichterloh.

um 22.01 ging die Meldung mit dem Stichwort Feuer ein. Die Feuerwehren von Wremen und Misselwarden waren im Einsatz und konnten das Feuer löschen.

Foto: Feuerwehr Wremen

Viel war vom Unterstand anschließend nicht mehr übrig.

Foto: Willy Jagielki

9. Februar: Viel Wasser

 

8. Februar: So sieht das aus, wenn Gelber Sack und Wind zusammenkommen.

Gut, dass es Bürgerinnen und Bürger gibt, die den Müll aufsammeln und in die nächsten Gelben Säcke füllen.

Gelbe Tonnen wären aber schöner!

Todesfälle:

Wilfried Hülsemann 27. Juli 1931 bis 28. Februar 2022

Michael Ternes  26. Dezember 1954 bis 27. Februar 2022

Marianne Herzog 17. März 1928 bis 21. Februar 2022

Dagmar Höpke  12.November 1960 bis 20. Februar 2022

 

Wieder Theater!!!!

 

Wetter im Januar:

Durchschnittstemperatur: 4,4°C – langjähriges Mittel 0,6°C

Niederschlag: 55 l/qm – langjähriges Mittel 62 l/qm

Sonnenscheindauer: 30 Stunden – langjähriges Mittel 38 Stunden

Quelle: Deutscher Wetterdienst

30. Januar: Sturmtief Nadia

tobt die ganze Nacht von Samstag auf Sonntag um die Häuser. Das Mittagshochwasser läuft dann laut Pegelstand in Spieka-Neufeld auf 3,70 m über NN auf und liegt damit rund 2 m über dem mittleren Tidehochwasser. In der Nacht kratzte das Hochwasser schon an der Meldestufe 2. Immerhin betrug die Windgeschwindigkeit laut Windmesser von Andree Lepa 116 km/h. Viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger trafen sich am Sonntagmittag am Tief.

Foto: Andree Lepa

16. Januar: Winterbaden im Hafen

Foto: Michael Mahns

 

 

 

13. Januar: Kurzer Prozess mit dem Osterfeuer

ohne Feuer. Es dauerte nicht lange, und der ganze Haufen, der vor zwei Jahren für das Osterfeuer angelegt wurde, war nur noch ein kleines Häuflein. Da wir auch sicher in diesem Jahr kein Osterfeuer abbrennen dürfen, haben wir uns entschieden, das Gestrüpp schreddern zu lassen. Und das ist der Rest:

Fotos: Hanke Pakusch

8. Januar: Weihnachten ist vorbei, wenn….

die CDU-Mitglieder die Weihnachtssterne wieder für das nächste Jahr einmotten und die SPD-Mitglieder die Tannenbäume zum Schreddern bringen.

5. Januar: Das erste Hochwasser des Jahres

Foto: Michael Mahns

Todesfälle:

Gerhard Ruhlandt 29. August 1935 bis 6. Januar 2022

Viola Jaap 15. Juni 1966 bis 31. Dezember 2021

 

Bernd Schäfer