Aktuell 2020

25. März: Ratssitzung in Zeiten der Krise

Es waren auch nur eine begrenzte Zahl an Politikern und Verwaltungsmitgliedern im Gästezentrum anwesend, damit der Mindestabstand eingehalten werden konnte. Die Ortsratssitzungen vorher waren wegen der Coronakreise ausgefallen, so hat auch der Wremer Ortsrat nicht über den Tagesordnungpunkt „Baugebiet Strandstraße“ beraten können. Der Bebauungplan Nr. 31 für das Wohgebiet sollte schon Ende 2018 aufgestellt werden, aber es kam zwischen den Grundstückseigentümern und dem damaligen Antragssteller nicht zur Einigung. Inzwischen hat ein anderer Investor mit den Eigentümern einen Kaufvertrag abgeschlossen.

Sein Konzept sieht auch weiterhin die Schaffung eines Wohngebietes mit unterschiedlichen Gebäuden vor: An der Strandstraße ein Geschosswohnungsbau, im östlichen Bereich Reihenhäuser und im Westen und Süden Einzel- und Doppelhäuser. Die Erschließung erfolgt über zwei Zufahrten.

Der Rat stimmte dem Beschluss zu.

Niedersächsisches Verordnung zur Einschränkung sozialer Kontakte anlässlich der Corona-Pandemie vom 27. Märzt 2020

Lokal kaufen:

Es ist Marktzeit: Gemüse und Obst gibt es dienstags und freitags frisch von Udo und Marita. Früh kommen, dann hat man genug Platz! Fleisch gibt es dienstags von Hannelore.

26. März: Der Schulhof darf sich jetzt erholen

Auf dem Rasen waren in der Schulzeit zuletzt Schlammschlachten möglich. Die Mütter wurden mit dem Waschen der Schulkleidung gar nicht mehr fertig. Am besten trugen die Kinder Gummistiefel. Und nun kann das Gras in Ruhe wachsen, keiner darf da spielen.

26. März: Toller Aushang am Museum für Wattenfischerei!

Toll, Bernd!

26. März: Pflegearbeiten

Auch wenn jetzt keine Gäste hier sind, es soll auch für uns schön aussehen. Die Bänke werden mit Öl gepflegt.

25. März: Statistik

23. März: Die nächsten Einschränkungen

Allgemeinde Verfügung vom 22.3.20: Kontaktverbot

23. März: Spazierengehen an der frischen Luft

ist ausdrücklich erlaubt! Aber nur allein oder zu zweit. Die Natur meint es gut mit uns. Die Sonne scheint und überall fängt es an zu blühen. Nutzt die Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu bewegen!

23. März: Neue Brücke für einen Spaziergang

Jetzt droht bei Nässe keine Sturzgefahr mehr, wenn man die Wasserlöse überquert. Bald kann man wieder die Verbindung von der Strandstraße zur Hainkhörnstraße zum spazierengehen nutzen.

21. März: Der Frühling hat sichtbar begonnen

Ein Spaziergang an der frischen Luft hebt die Stimmung. Genießt die Natur – aber immer schön Abstand halten von anderen Menschen, also geht allein oder mit Lebenspartnern und der Familie.

Und nicht vergessen:

kam von den Wremer Sportschippern!

19. März: Corona – was sonst?

Das öffentliche Leben kommt zum Erliegen. Und das mit gutem Grund: jeder Infizierte steckt drei andere an, und nicht jeder Infizierte weiß, dass er es ist.

Soziale Kontakte meiden, wo es geht, dabei kommt es auf jeden einzelnen an. Kein Händeschütteln mehr, schon gar nicht umarmen und Küsschen rechts und links. Oft die Hände waschen und nicht ins Gesicht fassen. Mindestens 1 m Abstand vom Mitmenschen halten, besser 1,50 m. Das gilt vor allem beim Einkaufen.

Viele Geschäfte mussten schließen und Restaurants sind nur noch tagsüber unter bestimmten Bedingungen offen. Alle Versammlungen fallen aus. Es ist ruhig auf der Straße. Wenn man sich trifft, spricht man auf Abstand miteinander.

„Einen kollektiver Burn-out“, nennt Jogi Löw die derzeitige Sitaution und er sagt  „das Tempo, dass die Menschen in den letzten Jahren vorgelegt haben, ist nicht mehr zu toppen gewesen. Geld, Gier Macht und größere Profite haben im Vordergrund gestanden“. Es ist Zeit nachzudenken über das, was wirklich wichtig  ist im Leben.

So gern wir hier Gäste haben, aber nun müssen sie abreisen. Am Sonntag noch kamen viele aus den Ballungsgebieten in den Norden und bevölkerten Promenaden, Cafes und Restaurants. Das ist in der jetzigen Situation aber nicht sinnvoll. Auch deutsche Touristen werden aus anderen Ländern zurückgeholt. In Spanien und Italien herrschen ganz andere Einschränkungen des tägliichen Lebens, berichten die, die vielleicht noch die letzte Maschine zurück bekommen haben.

Die Größe des Schadens, die die Wirtschaft zur Zeit nimmt, ist noch gar nicht abzuschätzen. Politiker sprechen vom Wiederaufbau nach der Krise. Es wird kaum noch etwas so sein, wie es war!

Hier die Allgemeinen Verfügungen des Landkreises:

Handel, Freizeit, Kultur

Krankenhäuser,Pflegeheime und Tagespflege

Hotels, Gaststätten und Werkstätten für Behinderte

Wer in Wremen Hilfe braucht, soll sich bei mir melden. Hilfswillige vernetzen sich gerade.

15. März: In diesem Jahr findet kein Osterfeuer statt! Es werden am Brennplatz auch keine Büsche angenommen.

Und alles wegen eines kleinen Teilchen, Coronavirus genannt. Oder mit ganzem Namen Coronavirus Sars-CoV-2.  Für viele harmlos, aber nicht, wenn es zur Lungenkrankheit Covid-19 kommt.

Innerhalb der letzten Woche haben sich die Ereignisse überschlagen: hieß es am Montag noch, dass keine Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern stattfinden sollen, kam am Freitag die Meldung, dass alle Schulen und Kindergärten bis nach Ostern – also für gute vier Wochen – schließen. Kein Händeschütteln und ein Meter Abstand voneinander halten. Alle sozialen Kontakte einschränken. Alle Museen schließen und jede Art Veranstaltung sogar Gottesdieste haben zu unterbleiben. Klar muss man zur Arbeit gehen, auch dort kein Händeschütteln, häufig Händewaschen und Abstand halten miondestens 1 Meter.

Das Watt’n Bad wird geschlossen, die Ortsratssitzungen finden nicht statt. Mitgliederversammlungen werden abgesagt. Aber der Rat der Gemeinde muss tagen, am 25.3. im Gästezentrum. Bitte Anfragen an die Gemeinde nur in  allerdringendsten Notfällen.

Der Grund für die Vorsichtsmaßnahmen ist nicht die Schwere der Erkrankung, die für viele unbemerkt oder in Form einer Erkältung abläuft, für ältere oder kranke Menschen aber lebensgefährlich werden kann. Der Grund liegt darin, dass jeder von uns für diesen neuen Erreger empänglich ist und damit besteht die Gefahr, dass sehr viele gleichzeitig erkranken und die medizinischen Kapazitäten nicht ausreichen, um alle zu behandeln. Jeder infizierte steckt ungefähr drei andere an und nun kommen die Mathematiker mit ihrem Reiskorn und dem Schachbrett. Nach kurzer Zeit ist die Schar der Infizierten und womöglich schwer Erkrankten unüberschaubar groß. Und diese Lawine gilt es in ihrer Höhe zu reduzieren. Heute werden für Deutschland 4590 positiv getestete also sicher Infizierte gemeldet, 10 Personen sind inzwischen gestorben.

Es gibt keinen Grund für Panikkäufe. Rennt nicht bei Verdacht auf Erkrankung in die Praxen oder Krankenhäuser, bleibt zu Hause, vermeidet weitere Ansteckungen und erkundigt Euch über die notwendigen Schritte telefonisch!

Der Schaden für die Wirtschaft nicht nur in Deutschland sondern weltweit wird sehr groß sein. Das Land wird sich verändern.

Haltet Euch an die Empfehlungen und bleibt schön gesund!

Text von Bürgermeister Marcus Itjen

Anfang März: Abriss einer Scheune

Die Scheune, in der Günter Eckel all seine alten Trecker und Standmotoren stehen hatte und getüftelt hat an einem Trecker, der auf dem Teller drehen konnte, ist jetzt Geschichte.

März: Die Deichüberfahrt bekommt eine neue Asphaltdecke

Deichverband Land Wursten: Information zur Baustelle ab März 2020

10. März: Die Mitgliederversammlung im Tennisverein ging erst nach dem Verspeisen der Currywurst los.

Die Vorsitzende Margret Olbers berichtete im gut gefüllten Nebenraum des Deutschen Hauses, dass der Verein seit Jahren konstant um die 130 Mitglieder hat. Der Kooperationsvertrag mit der Tjede-Peckes Schule wurde erneuert, so dass Bernd Lehmann dort weiterhin den Schülerinnen und Schülern Tennisspielen beibrigen kann. Es gelingt aber leider der Übergang der Kinder und Jugendlichen in den Verein nicht zufriedenstellend. Dafür haben sie oft zuviele verschiedene Hobbys, ohne sich einem ganz verschreiben zu wollen, berichtet die Jugendwartin Melanie Hajek. Da der Arbeitsdienst für die Mitglieder auf allgemeinen Wunsch reduziert werden sollte, richtet jetzt eine Fachfirma die Plätze für den Spielbetrieb her. Der Verein hat vier Mannschaften gemeldet, erfolgreich sind die Damen 40, sie steigen gerade in die Bezirksliga auf. Zusätzlich gibt es noch zwei Jugendmannschaften. Die Bouleplätze werden neu hergerichet und es werden noch Mitspieler gesucht.

Die Mitgliederversammlung dankt Rainer Frese, der 33 Jahre im Vorstand als Kassenwart tätig war und nicht mehr zur Wahl antritt. Neue Kassenwartin wird Julia Grebe. Der übrige Vorstand wird wiedergewählt.

Die Vorsitzende Margret Olbers mit den geehrten Mitgliedern Bernd und Ilse Lehmann, Friedhelm Engelmann, Jens, Anne und Sigrun Klauder sowie dem ausscheidende Kassenwart Rainer Frese.

Als Gründungsmitglied wird Friedhelm Engelmann geehrt. Außerdem sind Ilse und Bernd Lehmann und Jens, Sigrun und Anne Klauder auch schon 40 Jahre dabei.

Als Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der örtlichen Vereine sind die Tennisspieler als nächstes wieder beim Osterfeuer gefragt. Saisoneröffnung ist am 19. April und am 15. August wird das Sommerfest angesetzt.

9. März: Am letzten Herdfeuerabend der Saison

berichtete der junge Wissenschaftler Jan Christoph Greim unter dem Thema „Wie kommt der Fisch an den Verbraucher“ aus seiner Doktorarbeit über die Fischwirtschaft von 1860 bis 1945. Frischfisch haltbar zu machen, war ein Problem. Die Tiefkühlindustrie steckte noch in den Kinderschuhen. In den 1920er Jahren wurde Seelachs in Öl erfunden. Kein Lachs, aber er sah so aus, schön rot, salzig und ölig. Er kam bei den Konsumenten gut an. Die wildlachsproduzierenden Länder waren nicht gerade begeistert, mussten die deutsche Konkurrenz aber hinnehmen. Für den Vortrag nahm er sich die Zeit von 1936 bis 1940 genauer vor. Es gab einen Vierjahresplan, um Deutschland autark zu machen und der Lücken zu schließen. Eiweiß, Fett und Fasern waren Mangelware und mussten importiert werden. In Vorausschau auf den geplanten Krieg sollte möglichst in Deutschland produziert werden. Fisch gab es als Rohstoff. Es wurde eine Fischwurst in der Bremerhavener Fischindustrie hergestellt, mit zugemischtem Schweine- und Rinderblut fand sie aber nicht viele Liebhaber. Aus der Fischhaut wurde tatsächlich Leder hergestellt, es kam sogar eine Modekollektion aus diesem Stoff auf den Markt. Schließlich wurde aus Fisch das Wiking-Eiweiß hergestellt, damit konnte man backen, es diente als Sahne und soll nicht nach Fisch geschmeckt haben. Und dann gab es noch Fischwolle aus fischigen Resten. Alles das hat sich nicht durchgesetzt, außer dem heute noch in den Regalen vorrätigen Seelachs in Öl.

Herr Keweloh im Gespräch mit Herrn Greim

Wir erfuhren dann auch noch, dass die Tiefkühlindustrie in den 1930er Jahren entstand und dann der Speisefisch erst seine Verbreitung fand. Zum Massenlebensmittel wurde Fisch aber erst durch die aus Seelachs-Tiefkühlblöcken geschnittenen Fischstäbchen, die viele Freunde gerade unter Studenten haben. Die bereiten sie auch auf dem quergestellten Toaster zu.

Das interessierte Publikum am Herdfeue

Es war durchaus kurzweilig und amüsant. Die Mitglieder des Verkehrsvereins haben wieder die Versorgung mit Schmalzbroten und heißem Apfelsaft übernommen. Vielen Dank dafür.

9. März: Specht auf der Alarmanlage

Unser Specht hat die Sirene auf dem Feuerwehrhaus mit der Eiche verwechselt und hackt darauf lautstark herum. Ob da wohl Insekten oder Larven aus dem Metall gekrochen kommen?

8. März: Arztsuche per Videos

Nach den Herbstferien interviewten Kinder der 4. Klasse unserer Tjede-Peckes-Schule Wremer Bürgerinnen und Bürger und drehten davon Videos mit dem Thema: Warum brauchen wir in Wremen einen Arzt oder Ärztin und warum sollte unbedingt einer oder eine nach Wremen kommen. Die Idee stammte von Jan-Hinrik Dircksen und wurde mit Hilfe vieler Wremer Bürgerinnen und Bürger umgesetzt. Die Lehrerinnen der Schule unterstützten die Arbeit bereitwillig. Sehr aktiv hat sich auch der Förderverein der Schule eingebracht. Es entstanden 24 solcher kurzen Filmchen, die Helge Fiedler nachträglich noch etwas in Form brachte. Inzwischen haben wir einen neuen Arzt für Wremen gefunden, der schon am 1. Juli neben der derzeitigen Praxisinhaberin seine Arbeit aufnehmen wird. Er war auch anwesend und holte sich sicher einen guten Eindruck von unserem Ort. Auch wenn unsere Suche jetzt abgeschlossen ist, sollten die Kinder die von ihnen gedrehten Filme sehen und wir luden zu einer öffentlichen Vorführung ins Gästezentrum ein. Viele Kinder, Eltern, Großeltern und Interessierte kamen. Die Kinder waren sehr gespannt auf ihre tolle Arbeit und verfolgten mucksmäusenstill die Vorführung.

6. März: Volles Haus bei der Hauptversammlung des TuS in der Fischerstube

Kein Wunder, es gab viele Ehrungen von langjährigen Mitgliedern. Und viele wollten sich die Ehrung nicht entgehen lassen. Das älteste Mitglied Dieter Morgenthal mit 75 Mitgliedsjahren konnte aber leider nicht anwesend sein.  Mechthild Hüner und Heino Schüssler sind als Kinder in den Verein eingetreten und kommen auf je 70 Jahre Mitgliedschaft.

Theo Schüssler, Elke Waitschies (50 Jahre), Heino Schüssler (70 Jahre), Mechthild Hüner (70 Jahre), Claus Allers (50 Jahre), Renate Heidtmann (50 Jahre), Ursel Allers (50 Jahre), Kathrin Dahl (50 Jahre), Erich Kranz (65 Jahre), Marion Friedhoff (25 Jahre) und der Vorsitzende Uwe Friedhoff. Nicht anwesend waren: Heino Mark (50 Jahre), Volker Hinners (50 Jahre), Erich Hey (65 Jahre), Ines Husmann (50 Jahre), Ursel Friedhoff (65 Jahre), Henning Eibs (65 Jahre), Heino Böger (65 Jahre), Renate Vollmannshauser (50 Jahre), Birgit Schüssler (25 Jahre), Stefan Fabeck (25 Jahre), Edith Cassens (25 Jahre), Anna Loose (25 Jahre), Ruth Grützner (25 Jahre), Mathis Zier (25 Jahre).

Der Verein hat 740 Mitglieder, damit ist er in Wremen am mitgliederstärksten. Er ist finanziell gut aufgestellt. In 15 Sparten können verschiedene Sportarten betrieben werden.

12 Leute treffen sich zur neugegründeten Akrobatik, die Gruppe ist inzwischen schon oft aufgetreten wie zuletzt während des Ernteumzugs. Badminton wird mit Dorumer Mitgliedern zusammen gespielt. Bei Fit ab 50 „werden die Männer wieder zu Jungs“, sagt Gert König-Lanlo und jeder Geburtstag wird gefeiert. Eine illustre Truppe. Bei Fitness und Musik und bei der Frauengymnastik ist wohl auch immer was los, auch dort kann neben dem Sport viel gefeiert werden.  Von vielen Schwierigkeiten berichtete der Vorsitzende des FC Land Wursten. Spielerschwund und Unzuverlässigkeit machen den Mannschaften überall zu schaffen. Hallenhockey heißt jetzt Flowball und floriert. Genauso wie Karate. Beim Lauftreff treffen sich immer weniger zum Laufen, am besten man erkundigt sich vorher, ob überhaupt jemand kommt. Aber der Deichlauf ist jedes Jahr das große Ereignis. 12 Teilnehmer haben wieder das Sportabzeichen abgelegt, mit Mulsumer Sportlern zusammen. Erfreuliche Berichte vom Tanzen für Kinder – die Leiterin ist begeistert von der Stimmung und dem Zusammenhalt der Gruppe. Tischtennis wird erstmalig in der Landesliga gespielt. Zu den höherein Anforderungen kam auch noch Pech, die Mannschaft steht auf Tabellenplatz 7 von 10. Trampolin ohne Leistungsanforderung macht den Kindern weiterhin viel Spaß. In diesem Jahr sollen die Kreismeisterscahften in Wremen stattfinden. In der Eltern-Kind Gruppe wuselt es und auch bei den beiden Kinderturngruppen ist Leben in der Bude. Beim Volleyball macht sich der Ausfall des letztjährigen Ferienpassangebots bemerkbar, aber die Damenmannschaften spielen weiterhin in Punktspielen. Auch bei Volleyball-Freizeit ist immer was los, auch wenn einige der mitspielenden Flüchtlinge inzwischen verzogen sind. Die Walkinggruppe ist in ihrer konstanten Zusammensetzung auch weiterhin unterwegs und macht jedes Jahr gemeinsam einen Ausflug.

Die Vereinszeitung hat nach dem Ausscheiden von Henning Siats und Theo Schüssler neue Schreiberlinge gefunden, nimmt aber gern auch noch welche auf. Es gibt auch Jobs, bei denen man nicht schreiben muss!

Der Vorsitzende Uwe Friedhoff mit dem neuen Ehrenmitglied Theo Schüssler Fotos: Willy Jagielki

Theo Schüssler wurde hochverdient zum Ehrenmitglied ernannt. 1951 ist er schon in den Verein eingetreten. Der Kreissportbund hat ihn schon mit mehreren silbernen und goldenen Nadeln geeehrt. Er hat viele Jahre im Vorstand gesessen, zwei Jahre im Festausschuss, dann sieben Jahre als Sozialwart, und 24 Jahre als Kassenwart. In der Redaktion der Vereinszeitschrift „Die Wremer“ war von Anfang an – seit 1993 – dabei und schied erst im letzten Jahr aus. Er hat sich bei vielen wichtigen Angelegenheiten wie beim Anbau an der Turnhalle 2003 und bei der Frühjahrskur als zuverlässiger Mitstreiter erweisen. Sport hat er im Verein auch getrieben, Fußball  von den Schülermannschaften bis zu den Alten Herren. Bei der Frühjahrskur kam er ans Laufen und jetzt ist bei der Gruppe Fit ab 50 aktiv. Ein Urgestein im Verein!

Herzlichen Glückwunsch, Theo!

Willy Jagielki hat 46 Jahre dem Verein ununterbrochen als Schriftwart gedient und nun will er nicht mehr! Nele Eibs und Gesa Langlo werden sich den Posten in Zukunft teilen.

Karin Siats hat über 20 Jahre die Mitgliederverwaltung sorgfältig geführt und übergibt das Amt an die Kassenwartin Lisa Lucks-Besmehn.

Es folgten noch die Grußworte von der Politik und anderen Vereinen und nach 3 1/2 kurzweiligen Stunden schloss der Vorsitzende die Versammlung.

 

2. März: Fasching bei den Senioren

Uwe Pakusch heizte mit seiner Drehorgel die Stimmung richtig auf. Er spielte altbekannte Lieder, wo alle mitsingen und mitschunkeln konnten. Es herrschte gutre Laune, denn Wilma Luck hatte wieder eine leckere Kirchbowle gezaubert und Petra Müller hat für die richtige Kopfbedeckung gesorgt. Außerdem konnte sich alle an belegten Broten sattessen.

Wetter im Februar:

Durchschnittstemperatur: 6,2 °C,   langjähriges Monatsmittel 2,4 °C

NIederschläge 131,8 l/m²,  314% vom langjährigen Monatsmittel (44 l/m²)

Sonnenscheindauer 41,4 Stunden,  59 % vom langjährigen Monatsmittel

Quelle: NZ

 

Trauerfall im März

Wilma Reuther   27. August 1925 bis 9. März 2020

28. Februar: Ehrung für Günther Büsching

Diese ehrenamtlich tätigen Personen wurden 2020 geehrt. Zweiter von links: Günther Büsching. Foto: Claudia Büsching

Hochverdient wurde Günther Büsching im Kreishaus für sein lebenslanges ehrenamtliches Engagement geehrt. Der inzwischen 90-Jährige macht zwischen den anderen viel jüngeren Geehrten eine gute Figur. Letztes Jahr bekam er vom TuS die Urkunde für 80 Jahre Mitgliedschaft im Verein. In der langen Zeit war er Jahrzehnte aktiv als Leichtathlet und Fußballer. Er arbeitete auch in verschiedenen Positionen im Vorstand verantwortlich mit. Darüberhinaus betätigte er sich 20 Jahre als  Schiedrichter. Büsching trägt darum immer noch die gelbe und die rote Karte mit sich und zeigt sie vor, wenn ihm etwas nicht passt. Im Schützenverein ist er seit dem Gründungsjahr 1951 aktiv und war 43 Jahre bis 1998 1. Vorsitzender. Er singt seit 30 Jahren im Wremer Shantychor mit und ist dort im Verein schon lange Kassenwart. Auch im Kirchenvorstand arbeitete er 30 Jahre lang mit. Im vorletzten Jahr war er sogar noch bei der Gründung des HSV-Fanclubs „Wurster Raute“ dabei. Günther Büsching ist sein Leben lang vielfältig in Wremen ehrenamtlich tätig und „Er hat unsere Hochachtung verdient“, sagt Annette Faße in ihrer Laudation, „denn von Menschen wie ihm gibt es nicht viele!“

Günther Büsching als junger Leichtathletik und Fahnenträger mit der TuS-Fahne Foto: Archiv Heiko Dahl

Günther Büsching ist der dritte Wremer Bürger nach Wilma Luck und Willy Jagielki, der die Ehrung für sein ehrenamtliches Engagement im Kreishaus entgegen nehmen kann.

Annette Faße hielt die Laudatio auf Günther Büsching. Foto: Claudia Büsching

Herzlichen Glückwunsch, Günther!

26. Februar:  Shantychor unter neuer Führung

Horst Petrowsky trat nach 15 Jahren aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurück und Wilfried Friedhoff, der bisher Schriftführer war, übernahm den Posten des 1. Vorsitzenden.

V.l.n.r.: Der neue 1. Vorsitzende Wilfried Friedhoff, Heinz Heinricht, Harry Horning, Lüder Gosch und der scheidende 1. Vorsitzende Horst Petrowsky. Foto: Archiv Ingo Stelzer

Der Chor hat im letzten Jahr 30 Auftritte absolviert und für dieses Jahr stehen auch schon wieder 15 Auftritte im Kalender. Erfolgreich war die Fusion mit dem Seemannschor aus Spieka, denn ohne diesen Schritt „würden beide Vereine nicht mehr existieren“, meint Ingo Stelzer. Für 30 Jahre Treue zum Verein wurden Lüder Gosch geehrt, für 25 Jahre Harry Horning unf für zehn Jahre Heinz Heinricht. Der Verkauf der aktuellen CD läuft gut und eine neue Weihnachts-CD ist in Planung. Ortsbürgermeister Hanke Pakusch lobte das Engagement des Vereins und wurde spontan Mitglied. Ob er in Zukunft mitsingen will, das hat er noch nicht entschieden.

26. Februar: Eine Wremerin auf Trischen

Foto: Anne de Walmont

Anne de Walmont hat im letzten Jahr 7 Monate im Auftrag des NABU auf Trischen als Vogelwartin zugebracht und erzählt davon im vollbesetzten Museum für Wattenfischerei. Trischen ist 180 Hektar groß, verlagert sich allmählich nach Osten und liegt im Nationalpark Wattenmeer in der Schutzzone 1, darf also nicht betreten werden. Nur die jeweiligen Vogelwartin, der wöchentliche Lebensmittel- und Wasserlieferant, ein paar Handwerker für die Hütte und Biologen mit besonderem Auftrag leisteten Anne kurzzeitig Gesellschaft. Sonst war sie auf sich allein gestellt, allein aber nicht einsam, sagt sie. Sie war in der Zeit gut beschäftigt, zählte Vögel, schaute nach den Brutvögeln, Insekten und Pflanzen und sammelte auch den angespülten Müll ein.

Die Insel hat keinen festen Kern, ab einem Hochwasser von 1,50 m über dem mittlerem Hochwasser steht die ganze Salzwiese unter Wasser, nur die niedrige Dünenkette bleibt noch trocken. Die Insel war bis 2018 noch über das Watt zu erreichen, dann hat sich eine bis zu 10 m tiefe Rinne zwischen zwei Prielen gebildet.Erstaunlicherweise gab es auf Trischen mal vor ca. 100 Jahren einen landwirtschaftlichen Betrieb. Die Verlagerung der Insel erkennt man daran, dass ehemals östlich liegende Lahnungspfähle und auch Kleiboden nach Jahren auf der westlichen Inselseite wieder erscheinen.

Foto: Anne de Walmont

Das Zuhause der Vorgelwartin war für 7 Monate eine 15 m² große Holzhütte auf Stelzen mit einem Gasherd, einem Ofen, einem Freiluftclo, „fließend Wasser“ aus Kanistern auf hoch einem angebrachten Bort und Regenwassertonnen. Strom gibt es bei Sonne aus den Kollektoren und Internetempfang von einem in einem Sieb an der Decke aufgehängtem Stick. Anne machte die Erfahrung, wie wenig man eigentlich braucht. So erging es schon mal einem Wremer Paar auf Trischen, Jens und Claudia Dircksen waren 1966 ebenfalls als Vogelwarte auf der Insel.

Annes Blog zum weiterlesen: https://blogs.nabu.de/trischen/

24. Februar: Eine Stunde Schnee!

24. Februar: Rosenmontag mit Klaus-Peter Wolf

Er stellte seinen 14. Ostfriesenkrimi vor, „Ostfriesenhölle“. Sein gewohnt amüsantes Plaudern wechselte ab mit der Lesung und der Musik von Jens Kommnick und Bettina Göschel und garantierte wieder einen schönen Abend in der Wremer Kirche. Der Raum war gut gefüllt mit neugierigen Krimilesern. Der Verkehrsverein servierte in der Pause leckere Schnittchen und die Geschenke-Ecke hatte einen Tisch mit allen Krimis von Klaus-Peter Wolf und den tollen Kinderbüchern von Bettina Göschl gedeckt. Schon vor beginn signierte der Autor fließig seine Bücher. Und auch dieses Mal verriet er uns ein Geheimnis: das Buch steht wieder auf Platz 1 der Spiegel-Bestseller-Liste. Aber nicht weitererzählen!

Foto: Birgit Deppe

 

23. Februar: Grünkohlwanderung des Heimatkreises `85

Die ehrenamtlichen Helfer und Vorstandsmitglieder hatten am Sonntag mit ihrer Grünkohlwanderung noch richtig Glück. Es stürmte nicht. Und so konnte der Regen (irischer Art) dem Wandertross nicht viel anhaben. Alle waren ja auch dementsprechend angezogen und viele hatten den für Land Wursten untypischen Regenschirm dabei.

Nachdem der Bollerwagen mit heißen Getränken beladen war, wurde im Museum noch der im September 2018 am Kleinen Preußen gedrehte Kurzfilm „Brennt noch“ gezeigt. Ein beschaulicher und nachdenklicher Streifen von der  Bremer Famosen Filmproduktion Nolte und Schierenbeck. Der Film wurde dem Heimatkreis vorab für vereinsinternen Gebrauch überlassen. Eine öffentliche Vorführung ist in diesem Jahr in Wremen noch vorgesehen.

Auf dem Weg durchs Dorf und dann über den Norder Steinweg Richtung Ellernwurth ging es in das wohlige warm beheizte Zelt von Sascha Semrau an der Wehlsbrücke. Unterwegs hatte die Gruppe zweimal pausiert und den heißen Punsch, Tee oder Kaffee geschlürft und angeregt geklönt.

Nach der kurzen Begrüßung vom Vorsitzenden Henning Siats durfte dann kräftig zugelangt werden. Und es schmeckte allen vorzüglich. Sascha erhielt dann auch mit seinen beiden Kolleginnen reichliches Lob für den Grünkohl mit den delikaten Beilagen und natürlich für die gute Bewirtung.

Nach dem Essen ging es natürlich für einen Großteil der Heimatkreisfreunde wieder zu Fuß Richtung Wremen, natürlich im Regen, aber gut gestärkt und mit freudiger Laune.

Text und Bild: Willy Jagielki

21. Februar: Lebhafte Sitzung beim Heimatkreis

Um 23 Uhr konnte der Vorsitzende Henning Siats die gut besuchte Jahreshauptversammlung des Heimatkreises schließen. Mehr als 50 Mitglieder und einige Gäste drängten sich im Museum für Wattenfischerei und hörten gespannt den Berichten des Vorsitzenden und der Arbeitsgruppenleiter zu. Henning Siats berichtete mit Hilfe von zahlreichen Bildern über die Ereignisse des letzten Jahres .

Foto: Willy Jagielki

Da waren die erfolgreichen Herdfeuerabende, die der Heimatkreis zusammen mit dem Heimatbund Männer vom Morgenstern, dem Verkehrsverein und der Kurverwaltung durchführt. Umfangreichen Arbeiten an der Koralle, die das Schiff erstmal wieder vor dem Verfall gerettet haben, wurden von der Handwerkergruppe um Peter Klatt ausgeführt. Die Kalendergruppe hat mal wieder einen schönen Kalender für 2020 herausgebracht und der nächste mit dem Titel „Treckergeschichten“ ist schon im Entstehen. Die Kombikarte für drei Museen – Museum für Wattenfischerei, kurioses Muschelmusum und Deichmusum in Dorum – war durchaus erfolgreich, auch wenn die Besucherzahlen wieder leicht rückläufig waren. Viele ehrenamtlich tätige Museumswärterinnen und -wärter machen regelmäßige Öffnungszeiten möglich. Die Bustour zum Freilichtmuseum am Kiekeberg hat trotz Regen allen Teilnehmenden gut gefallen. Der Krabbentag auf dem Dorfplatz in unverändertem Format konnte bei herrlichem Sommerwetter stattfinden und war ein Besuchermagnet. „Nicht wir richten uns nach dem Wetter, sondern das Wetter nach uns!“, ergänzte Willy Jagielki, der 2. Vorsitzende. Ein Highlight sei immer die Veranstaltung „Rund um die Krabbe“ mit den Kindern im Rahmen des Ferienpassprogrammes. Die Kinder lernen Krabbenpulen, besuchen das Museum und die Koralle und bekommen dann zünftige Krabbenmahlzeiten serviert. Und dann war da noch die großartige Wurster Lichtwoche. Küstlys, Rolf Arno Specht und Mareike Helbing, illumierten am Wremer Tief den Kleinen Preußen und auf der Südpier versammelten sich die Menschenmengen bei der Musik von Why six. Ein gelungender Abend im Herbst. Die Adventsfeier im Museum mit Musik, Gesang und Vorträgen der Plattsnackers war wieder sehr schön.

Am Vorstandstisch, der Vorsitzende Henning Siats und der Kassenwart Harro Wiebalck vor dem Modell Erhard. Foto: Willy Jagielki

Der Festausschussvorsitzende Lothar Kortzak plant die nächste Bustour am 26. April nach Wilhelmshafen, dort wird das Maritime Museum besucht und nach dem gemeinsamen Mittagessen eine Hafenrundfahrt gemacht. Bernd Schäfer berichtete von einigen Neuigkeiten in der Museumsgestaltung in gewohnt gereimter, humoriger Form. Arno Zier als Beauftragter für den Kleinen Preußen zeigte viele Paare nach ihrer Hochzeit dort in ihrer „Glückseligkeit“. Insgesamt haben sich 127 Paare im Turm das Jawort gegeben. Es gab einiges zum Schmunzeln. Die Plattsnacker konnten die Mitglieder der Anfängergruppe inzwischen in ihre Gruppe integrieren. Theo Schüssler berichtete natürlich auf Plattdeutsch von ihren vielen Auftritten. Die Maritime Runde – eine reine Männerrunde – wurde vom Ehrenvorsitzenden Gerd Holst vorgestellt. Sie hat mit ihren Ausflügen inzwischen das ganze Elbe-Weser-Dreieck „abgegrast“. Ich von der Wremer Chronik berichetete von den vielen verkauften Chronikbänden, und den Berichten, die im Internet stehen und forderte Wremer Hausbesitzer auf, die Geschichte ihrer Häuser zu recherchieren.

Karl-Heinz Carstens wurde hochverdient zum 1. Ehrenmitglied des Heimatkreises ernannt. Henning Siats hielt die Laudatio, in der er die vielen Verdienste von Hein, wie der 94-jährige gebürtige Wremer allgemein genannt wird, hervorhebt. Als Wremer, als Plattsnacker, als Journalist in der Landkreisredaktion der Nordsee-Zeitung hat er unendlich viel für seine und unsere Heimat geleistet. Unter dem Applaus der Mitglieder überreichte ihm der Vorsitzende die Urkunde. Herzlichen Glückwunsch, Hein!

Es folgten dann noch die Vereinsinterna: der Heimatkreis hat 338 Mitglieder und seit der letzten Versammlung zwölf dazu gewonnen. Willy Jagielki wurde als 2. Vorsitzender wiedergewählt, auch der Kassenwart Harro Wiebalck, der Festausschussvorsitzende Lothar Kortzak, der Leiter der Handwerkergruppe Peter Klatt, der Leiter der Arbeitsgruppe kleiner Preuße Arno Zier und der Schiedsausschuss wurden für weitere zwei Jahre im Amt einstimmig bestätigt. Huibert Verduijn wurde neben Carsten Djuren Kassenprüfer.

Es folgten nur noch die Grußworte des Ortsbürgermeisters Hanke Pakusch und der Wremer Vereinsvorsitzenden vom Verkehrsverein, TuS und Schützenverein.

Februar: Gute Idee – Gassitüte beim Spaziergang mit Müll füllen

Alle Hundebesitzer haben mindestens eine der diskreten schwarzen Tüten für den Hundekot in der Tasche. „Soviel Plastik für so wenig Pup?“, dachte sich Frauchen von Elli. Die beiden gehen regelmäßig am Deich spazieren. Am Treibselstreifen liegt viel Müll, Plastik, Taschentücher, Flaschen und vieles mehr. Warum darüber ärgern? Einfach aufheben und sie Tüte damit füllen. Und ab in den Restmüll und am Deich sieht es schon besser aus. Nachahmer gesucht.

12. Februar: Volle Gräben

Wenn es mehrere Tage aus westlichen Richtungen stürmt und das Wasser nicht mehr ablaufen kann, gibt es keinen niedrigen Wasserstand mehr im Hafen und  jedes Hochwasser läuft höher auf. Immerhin brachte Sturmtief Sabine fünf aufeinanderfolgende Sturmfluten. Das Siel kann sich dann nicht mehr öffnen, der Druck von außen ist womöglich höher als der von innen. Wenn es dann auch noch wie zur Zeit pausenlos regnet, steigt das Wasser in den Gräben und in der Wasserlöse. Auf den Feldern steht das Wasser. Der Großteil der Wremer Gemarkung wird über unser Siel entwässert, nur der östliche Teil der Feldmark ab dem Graben Burlake fließt in Richtung Grauwallkanal, der weit über die Ufer stieg. Gerade noch rechtzeitig legte sich der Sturm und der Wasserstand im  Land konnte über die Siele wieder reguliert werden. Nur ein Spietzenschöpfwerk könnte helfen, für die Plaung sind die Wasser- und Bodenverbände, die Gemeinden und der Kreis zuständig.

11. Februar: Vorland unter Wasser

Sturmtief Sabine gibt noch keine Ruhe, das Wasser steht noch auf dem Vorland. Der Sturmweg ist kaum zu begehen. Anschließend liegt viel Treibsel am Deichfuß.

10. Februar: Herdfeuerabend mit Schmalzbrot und Apfelpunsch

Überraschend harmonisch verlief der Herdfeuerabend über Nationalpark an unserer Küste, zu dem die Veranstalter – der Verkehrsverein, der Heimatkreis, Heimatbund Männer vom Morgenstern und die Kurverwaltung – Peter Bartz von der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer und Frank Penner als Ranger im Nationalpark, geladen hatte.

70 Interessierte waren gekommen und haben erfahren, dass sich – wie prognistiziert – auf den 2005-07 vor Cappel-Neufeld durch die Sommerdeicheröffnung geschaffenen Salzwiesen zu 100% Salzwiesenpflanzen wie Queller, Strandaster und auch der knollige Fuchsschwanz angesiedelt haben, wir haben auch gehört, dass die Sommerdeiche keine Bedeutung für den Küstenschutz haben und dass Vögel wegen der Nesträuber Fuchs, Marder und Waschbären nur in eingezäunten Bereichen erfolgreich brüten können. Leider hat das Publikum aber nichts von dem Konzept erfahren, in dem festgelegt werden soll, wo im Vorland noch Platz für den Menschen bleibt. Die vom Deichverband befestigten Uferbereiche südlich des Wremer Campingplatzes und im Norden zwischen Solthörn und Rintzeln sollen nämlich bis auf bisher nicht festgelegte Bereiche für Spaziergänger abgeriegelt werden. Das Konzept ist noch nicht fertig und wird hinter verschlossenen Türen entwickelt. Jens Dircksen mahnte zu Recht an, dass erfolgreicher Naturschutz nur möglich ist, wenn man die Menschen mitnimmt und von seiner Notwendigkeit überzeugt. Dazu sei es sinnvoll, das Landschaftsbild zu erhalten und nicht mit Zäunen zu versehen.

Fotos: Birgid Deppe

Die nun geplante Sommerdeicheröffnung erfolgt zur Kompensation der Weservertiefung, der Aufforderung des Landes Bremen dazu muss die Nationalparkverwaltung offenbar nachkommen, die aber auch eigene Ziele damit verfolgt, nämlich die Anlage weiterer Salzwiesen. 600 Hektar Vordeichgelände können dann nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden.

Während die Nationalparkverwaltung im nördlichen Küstenbereich den Landwirten das Vorland soweit verfügbar abgekauft hat und dort nach Schleifen der Sommerdeiche Salzwiesen anlegen konnte, gehört an der südlichen Wurster Küste das Vordeichgelände zu 97 % Landwirten, die dort eine ordnungsgemäße Landwirtschaft betreiben können. Es bestehen somit keine besonderen Einschränkungen hinsichtlich der Düngung mittels Gülle oder zeitliche Beschränkungen beim Mähen. Im Norden wird eine extensive Beweidung durchgeführt und auch gemäht, um das Land kurzrasig zu halten. Die Nationalparkverwaltung stellt sich eine Besucherlenkung durch Beweidung mit Niederungsrindern vor. Interessenkonflikte zwischen Landwirtschaft, Küstenschutz, Naturschutz und Tourismus im Vordeichgelände sind vorprogrammiert und der Austausch von Meinungen sei notwendig, sagt Herr Bartz.

Der alte Ickenhof an der Kreisstraße soll als Domäne bewirtschaftet werden, dort werden Niederungsrinder für die Milchwirtschaft gehalten werden.

Die Einlassungen über das Geplante Biosphärenreservat waren trotz ausführlicher Erklärung für die meisten Zuhörer böhmische Dörfer. Es muss noch einiges konkretisiert werden, um Verständnis für die Pläne zu wecken, dass auch binnendeichs Flächen für naturschützende Maßnahmen genutzt werden sollen. So den Plänen zuzustimmen, hieße, die Katze im Sack zu kaufen.

10. Februar 14 Uhr: Hochwasser bei Sturmtief Sabine

Laut Pegel Spieka Neufeld: 3,70 m über NN, damit gut 2 m über dem mittlerem Hochwasser. Meldestufe 2.

7. Februar: Die Sportschipper laden ein…

…und viele Mitglieder kommen. Die Fischerstube war bis auf den letzten Platz besetzt. Der 1. Vorsitzende Heinz Bremer verschaffte sich mit seiner Glocke immer wieder Gehör und so konnte er die Versammlung in angemessener Zeit durchziehen, ohne dass wichtige Themen zu kurz kamen. Der Verein kann erfreulicherweise mehrere neue und junge Mitglieder begrüßen, trotzdem sind noch Liegeplätze frei. Der Hafenmeister Rolf Steinert berichtete, dass viele Arbeiten bereits erledigt wurden, der Container ist renoviert worden und soll jetzt sehr schick sein und die Pierabdeckung ist größtenteils erledigt. Ein neuer Sanitärcontainer wurde gekauft.

Für das kommende Jahr stehen wieder einige Arbeiten am Hafen an. Die Pierabdeckung und die Dalbenverlängerung muss noch vervollständigt werden und der Winterliegeplatz braucht noch einen Zaun. Der Festwart Harro Wiebalck berichtete von vielen gut gelungenen Festen des Vereins. Die Finanzen lassen Spielraum für Anschaffungen. Die Internetseite wurde von Matthias Annis neu gestaltet. Der 1. Vorsitzende wurde wieder gewählt, als 1. Hafenmeister wurden Matthias Annis und Jan Kracke gewählt, Rolf bleibt als 2. Hafenmeister dabei. Als Schriftwartin konnte Verena Veldmann gewonnen werden. Demnächst beginnt ein Kurs für den Bootsführerschein.

Die neue Schriftwartin Verena Veldmann, die neuen 1. Hafenmeister Jan Kracke und Matthias Annis, Rolf Steinert und Heinz Bremer sind 40 Jahre im Verein, Ernst August Beier 25 Jahre, Andreas Fenrich im Hintergrund als 2. Vorsitzender. Die Ehrungen für Heino Roes -40 Jahre- und Axel Adelsberg -25 Jahre- werden nachgeholt, beide waren verhindert.

Der Ortsbürgermeister brachte den Antrag ein, den Wremer Markt und das Schipperfest zusammenzulegen zu einem großen Ortsfest. Darüber sollen Gespräche geführt werden. Der Antrag der Kurverwaltung, einen Weg für Spaziergänger über das Gelände des WSS zu legen, um die Möglichkeit zu schaffen, an den Booten entlang zu flanieren, wurde mit großer Mehrheit abgelehnt.

2. Februar: TUS auf Grünkohltour

Wie bereits seit vielen Jahren lädt der TuS Wremen seine Übungsleiter, Helfer, Vorstandsmitglieder und sonstigen Unterstützer zu einer Grünkohlwanderung ein, um Dankeschön für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit zu sagen. So auch am vergangenen Sonntagmorgen. Treffpunkt war die TuS-Halle und es wurde bei linderem Wetter über Hofe, Hülsing, Schottwarden und geradewegs unterm Deich zur „Wremer Fischerstube“ gelaufen.

Vorweg der vom 1. Vorsitzenden Uwe Friedhoff gezogene Verpflegungsbollerwagen. Mehrere Pausen gaben den Sportlern genügend Zeit, sich bei heißen und kalten Getränken und kleinen Snacks zu erholen. Dabei wurde natürlich viel geklönt, die Fußballbundesligaergebnisse kommentiert, Neuigkeiten weitergegeben und auch unnützes Wissen erzählt. Kurzum eine kurzweilige und sehr launige Wanderung.

So schmeckte dann auch bei Traute Friedhoff, wo bereits einige TuS-Mitglieder warteten, die an der Wanderung nicht teilgenommen haben. Vorzüglich der Grünkohl mit seinen reichlichen und deftigen Beilagen. Präsident Uwe ließ das vergangene, sportliche und gesellschaftliche 2019 noch einmal Revue passieren und dankte für die Hilfe und Treue zum Sportverein.

Text und Fotos: Willy Jagielki

Wetter im Januar:

Durchschnittstemperatur: 5,0 °C,   langjähriges Jahresmittel 0,6 °C

NIederschläge 50 l/m²,  langjähriges Jahresmittel 62 l/m²

Sonnenscheindauer 35 Stunden,  langjähriges Jahresmittel 38 Stunden

Quelle: Pressemitteilung Deutscher Wetterdienst

Trauerfall im Februar:

Magdalene Edert  25. Mai 1929 bis 27. Februar 2020

31. Januar: Jahreshauptversammlung des Schützenvereins

Der Schützenverein Wremen blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Bei auswärtigen Schießveranstaltungen wurden wieder viele Pokale gewonnen. Mit vielen Starts und guten Ergebnissen haben wir an den Vereins-, Kreis- und Landesmeisterschaften des Verbandes teilgenommen. An den Rundenwettkämpfen nehmen fünf Wremer Mannschaften teil.

Bei den Wahlen wurden in Ihren Ämtern bestätigt Hans-Jürgen Blatz, Annegret Knippenberg, Manfred Uhde, Elke Annis und Mirja Rehbein. Als neue Kassenprüferin ist Iris Wiede gewählt worden.

 Es konnten drei Neuaufnahmen verkündet werden.

Einen weiteren Schwerpunkt nahmen die Ehrungen ein. Für 60-jährige Mitgliedschaft ist Konrad Herford und für 50 Jahre Ingo Annis im Verein geehrt worden. Für 40 Jahre wurde Manuela Reddig, und für 25 Jahre wurden Michael John und Christoph Reddig geehrt.

Von links: 2. Vorsitzender Manfred von Ahnen, Michael John, Manuela Reddig, Konrad Herford, Ingo Annis, 1. Vorsitzender Frank Knippenberg

Der Vorsitzende Frank Knippenberg lobte die gute Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr, dem TUS Wremen und dem Tennisverein. Als nächste Veranstaltungen nannte er die Winterwanderung am 23. Februar und den Knobelabend am 29. Februar.

Kassenwartin Renate Heidtmann legte einen detaillierten Kassenbericht vor. Die Führung der Unterlagen wurde von den Kassenprüfer Gerd Hohlmann gelobt, der Schatzmeisterin und dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Das Flachdach wurde nach fast 30 Jahren von den Mitgliedern komplett saniert.

Grußworte wurden von Hanke Pakusch (Gemeinde), Marcus Heimbüchel (Feuerwehr), Gerd Hohlmann (Gewerbeverein), Regina Sierck (TUS Wremen) und Henning Siats (Heimatkreis) überbracht.

Text und Foto: Frank Knippenberg

29. Januar: Mit dem Frachtschiff über den Atlantik

Reinhard Rehwinkel berichtete im Museum für Wattenfischerei über seine Fahrt auf einem Containerschiff mit RoRo-Einrichtung von Hamburg über Liverpool und Halifax nach New York, die er auf einem 300 m langen Frachter der Reederei ACL Anfang November 2019 unternommen hat. Dazu zeigte er Bilder vom Leben an Bord eines Schiffes, das keine Touristen transportiert, sondern Container, Pkws, Lkws und Maschinen. Aber auch die Sehenswürdigkeiten seiner Reise kamen nicht zu kurz, vor allem der Aufenthalt in seinem Zielhafen New York.

Der Seesack steht bereit, es geht los!

Wenn man mit einem Frachter unterwegs ist, hat man nur drei feste Termine am Tag: Frühstück, Mittag und Abendessen, die übrige Zeit muss man sich mit sich selber beschäftigen können. Ab und zu darf man auch von der Brücke auf den Ozean schauen. Übrigens: kein Schiff war unterwegs zu sehen und auf dem Wasser konnten man manchmal ein paar Delfine und einige Wale beobachten. Kamera in Bereitschaft! Reinhard hat einen sehr lebhaften und interessanten Vortrag gehalten, schade dass nicht mehr Wremer Interesse daran gezeigt haben.

Delfine unterwegs! Fotos: Reinhard Rehwinkel

26. Januar: Grille-Mannschaft auf Grünkohltour

Nach einem schönen Spaziergang durch unser Dorf gab es leckeren Grünkohl im Marschenhof. Das amtierende Kohl-Königspaar überreichte den Königsknochen an die neuen Würdenträger Astrid Wawrczeck und Frank Schüssler.

 

Am 25. April treffen sich die ehrenamtlichen Helfer zum Putzdienst und am 13. Mai startet dann die Grille in die Saison 2020.

Wer in der Grille mitmachen möchte, kann sich gerne an den Verkehrsverein wenden. Dort werden immer fleißige Menschen an allen Stationen gesucht. Die Grillemanschaft leistet ganz viel für unseren Ort und hat auch eine Menge Spaß dabei.

21. Januar: Besuch in Sandbostel

Jedes Jahr lädt eine Einrichtung der Arbeitsgemeinschaft der Museein im Elbe-Weser-Dreieck zu einem Besuch ein. Letztes Jahr trafen sich die Mitglieder aus den verschiedenen Museen in der Burg in Bad Bederkesa. Dieses Jahr lud die Gedenkstätte Lager Sandbostel bei Bremervörde ein. Viele der Eingeladenen kamen und besuchten die noch stehenden Reste des einstigen Lagers und die dazugehörige Ausstellung.

Die Gedenkstätte entstand 2013 und erinnert an ein Lager für Kriegsgefangene der Wehrmacht, das 1939 eingerichtet wurde. Im Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager (Stalag) XB konnten auf einem 35 Hektar großem Gelände mit über 150 Gebäuden für Unterkunft und Verwaltung 30 000 Kriegsgefangene untergebracht werden. Insgesamt sind bis zum Kriegsende 300000 Internierte aus vielen im Krieg besetzten Ländern im Lager gewesen. Die meisten waren in Arbeitskommandos in Norddeutschland vor allem in der Landwirtschaft, aber auch in der Industrie und der Rüstungsproduktion eingesetzt worden. Unzählige Häftlinge sind an Entkräftung, Hunger und Mangelerkrankungen gestorben. Im April 1945 kamen noch 9500 Menschen aus dem Konzentrationslager Neuengamme hinzu, viele starben schon auf dem Transport.

Karteikarten der Gefangenen, die namenlos vielleicht irgendwo in den Massengräbern bestattet wurden. Schüler beschäftigen sich mit den Gefangenen als Menschen und fertigen zum Gedenken Tontafeln mit deren Namen an.

Ein Ort des Grauens und ein Ort, um Erinnerungen wach zu halten, damit solche unmenschlichen Zustände sich nicht wiederholen. Jedem sei ein Besuch der Gedenkstätte empfohlen!

Einwohnerstatistik:

2019 gab es in der Gemeinde Wurster Nordseeküste 124 (159) Geburten, 71 Jungen und 53 Mädchen. 190 Menschen sind gestorben. Die Gemeinde hat 17 066 (17 097) Einwohner. Die Zahlen von 2018 stehen in Klammern. Es wohnen Menschen mit 71 verschiedenen Nationalitäten in der Gemeinde, das ist ein Anteil von 4 % an der Gesamteinwohnerzahl.

2019: 127 Hochzeiten auf dem kleinen Preußen

Die Rekordzahl und die Steigerung von 103 Trauungen im Jahr davor auf 127 kam durch die ganzjährige Schließung des Leuchtturms Obererversand zustande, der damit für das Jawort gar nicht in Frage kam. Insgesamt ließen sich in der Gemeinde Wurster Nordseeküste 204 Paare trauen, davon kamen 66 aus der eigenen Gemeinde und 138 waren extra zur Hochzeit angereist. Für dieses Jahr gibt es auch schon viele Anmeldungen. In der Wurster Nordseeküste kann man auch im Kaminzimmer in Dorum, in der Midlumer Mühle, im Alten Pastorenhaus in Misselwarden, im Museum für Wattenfischerei in Wremen, im Aeronauticum in Nordholz und jetzt auch wieder im Leuchtturm Obereversand in Dorum-Neufeld heiraten.

Im Kleinen Preußen fand sogar schon die 1000ste Hochzeit statt. Berit Hachmann und Marcel Bursky gaben sich im September 2019 das Jawort.

18. Januar: Grünkohlwanderung mit der Feuerwehr

Obwohl die Wettervorhersage uns Reghen prognostizierte, kamen alle Wanderer trocken ins Zeil. Eine Zick-Zack- Tour vom Feuerwehrhaus zum Marschenhof mit Zwischenstopp im Gästezentrum hatten Daniel Greiner, Andreas Fenrich und Markus Heimbüchel ausgearbeitet. Damit konnte die Zeit bis zum Essen gut ausgefüllt werden. Wie immer: unterwegs gibt es was zu trinken, trifft man nette Leute und es gibt viel zu erzählen.

Das Essen im Marschenhof kam schon schnell auf den Tisch, die Getränke auch, die Musik setzte ein und der neue Kohlkönig wurde gekürt.

Der Feuerwehrchef Volker gratuliert dem neuen Kohlkönig Jürgen. Für ein Jahr trägt der jetzt die Kette mit den Vorgängerplaketten. Fotos: Dr. Jürgen Fissler

17. Januar: Spielen bei der SPD

35 Teilnehmer beim Preisskat und -knobeln und Björn Helmreich macht das Rennen beim Skat, Renate Reis beim Knobeln. Herzlichen Glückwunsch!

13. Januar:  Herdfeuerabend: Zwei Biografien

Gut 30 Besucher waren in das Gästezentrum gekommen. Das Feuer knisterte und in der Pause gab es Glühwein und Schmalzbrote. Zwei Biografien aus dem 19. Jahrhundert wurden von Hermann Westedt, Langens Ortsheimatpfleger und Henning Siats, Wremer Heimatkreis vorgestellt.

1.  Lühr Immen lebte von 1805 bis 1880 in Langen und Nicolaus Daniel Wichmann von 1806 bis 1889 in Cappel und Hamburg.

Die Anfangsvorstellung übernahm Hermann Westedt. Aus dem umfangreichen „Kronika“- Material (ca. 350 Seiten) in Kurrentschrift sauber geschrieben stellte Hermann eine Abschrift und Kürzung her, die noch ca. 120 Schreibmaschinenseiten umfasst. Diese Chronik Langens kann bei ihm käuflich erworben werden. Sie stellt Langens Geschichte von 1750 bis ca. 1870 sehr detailreich dar. Lühr Immen war von 1834 mit Unterbrechungen bis 1870 „Eidgeschworener“ und damit verantwortlich für die Bürger. In zwei Amtsperioden setzte er viele seiner Ideen mit Geschick und Beharrlichkeit durch.

Jeden zweiten Montag im Monat stellt Hermann Westedt Themen Langens in der Mayer-Villa vor – Gäste sind immer willkommen. Die Veranstaltung beginnt dort um 15 Uhr.

Kontakt: Hermann Westedt (Ortschronist), Am Sohlacker 11,   27607 Geestland, 0473 54 43

2. Die Chronik des Nicolaus Daniel Wichmann „Für meine Kinder“ erhielt der Heimatkreis von Frau Ingrid Federlin-Stein aus Düren. Sie war im Sommer 2019 im Wurster Land unterwegs auf den Spuren ihres Ururgroßvaters. Mit Hilfe der Ortsheimatpfleger aus Cappel Martin Holling und Käte Knebel konnte sein Geburtshaus bestimmt werden – heute Cappeler Altendeich 63. Ein Foto aus dem Jahre 1930 zeigt das Haus.

In den frühen Jahren seiner Kindheit war Norddeutschland noch unter Besetzung der Soldaten Napoleons. Der Eltern Wichmanns Dr. Johann Christoffer Stolle und Agneta Christina Wichmann hatten 1794 geheiratet. Vier Kinder gingen aus der Ehe hervor, Nicolaus war jüngster, er hatte drei ältere Schwestern. Eines der Mädchen starb früh, die beiden anderen Christine und Elise lebten im Lande Wursten.

Nicolaus besuchte früh einen Schulunterricht im Elternhaus und in Dorum, mit 13 ½ Jahren wurde er konfirmiert. Wenige Monate danach begann er eine kaufmännische Ausbildung in Hamburg. Verwandte in der Stadt boten ihm Unterkunft. 1831, mit 25 Jahren gründet er das Unternehmen Reese & Wichmann. Delikatessen und später Schokoladenherstellung waren sein Geschäftsfeld.1835 heiratete er Wilhelmine Elise Lübbers, mit ihr hatte er 9 Kinder.

Söhne von Nicolaus Daniel Wichmann führten sein Unternehmen weiter. Ein Hinweis aus dem Kreis der Zuhörer zeigt den Ort aktuell im Hamburg: https://de.wikipedia.org/wiki/Schokoladenfabrik_Wendenstra%C3%9Fe

Interessant ist unter anderem der Lebensweg seiner Schwester Christine, die Hinrich Harms heiratete und mit ihm auf der Domäne Hünkemann in Wremen sehr fleißig und erfolgreich tätig war.

Text: Henning Siats

14. Januar: Der Funkturm im Südersteinweg..

…wird heute abmontiert. Er wurde zwischen 1978 und 1982 von der Bundespost für den Telefonverkehr errichtet. Ein Kran nimmt ihn aus der Verankerung, dann wird er zerlegt und verschrottet. Seine Dienst hat er schon vor einigen Jahren eingestellt und ist ersetzt worden durch den neuen Turm an der Bahn.

 

14. Januar: Hotel mit Namen

Lebhafte Geschäftigkeit herrscht am Hotel und ein Name ist jetzt auch schon am Gebäude. Am 24. Januar soll das Haus wiedereröffnet werden. Dann kann es ja bald losgehen mit Meditation und Entspannung! Noch sind wir gespannt!

11. Januar: Jahreshauptversammlung bei der Feuerwehr

Unser Ortsbrandmeister Volker Hachmann sorgte für eine zügig durchgeführte Versammlung mit den Berichten der Funktionsträger, Ehrungen und Beförderungen und den Grußworten aus der Gemeinde und von den örtlichen Vereinen. Dabei kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Er kündigte – altersbedingt – zur Herbstversammlung Ende Oktober den Rückzug von seinem Posten als Ortsbrandmeister an, den er dann 18 Jahre lang innegehabt hat. Für seine Nachfolge hat er natürlich gesorgt. Damit fand die letzte Jahreshauptversammlung der Wremer Freiwilligen Feuerwehr unter Volker Hachmanns Leitung statt. Schade Volker, es war eine tolle Zeit mit Dir, Du hast mit viel Umsicht eine super Arbeit geleistet, Du hast dafür gesorgt, dass die Feuerwehr in einem sehr gutem Zustand ist. Vielen Dank für all Deine Mühe!

Volker berichtete von 47 aktiven Mitgliedern, darunter sechs Feuerwehrkameradinnen. Das Durchschnittsalter liegt bei 37,5 Jahren. 2019 gab es 30 Einsätze: davon acht Brandeinsätze, 2 Fehlalarme, 19 Hilfeleistungen und eine Übung in Misselwarden. Es gab einen Großbrand in Midlum, wo die Wremer zwar alarmiert wurden, aber nicht zum Einsatz kamen. 16 Kameraden/-innen nahmen an Fortbildungen in Loy und Celle teil, dadurch wird immer ein hohes Ausbildungsniveau garantiert. Drei Kameraden nahmen an der Truppmann-Ausbildung auf Gemeindeebene in Padingbüttel teil: Erik Heimbüchel, Till Scherzinger und Przemek Winiarski sind damit zu Feuerwehrmännern befördert worden. Przemek hat den Lehrgang sogar mit der Note 1 abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch!

Gemeindebrandmeister Hauke Heine, Ortsbrandmeister Volker Hachmann, die drei neuen Feuerwehrmänner Erik Heimbüchel, Till Schwerzinger und Przemek Winiarski und der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel.

Es wurden fünf Beförderungen vorgenommen: Lea Kneifel ist jetzt Oberfeuerwehrfrau, Joschua Biller, Malte Besmehn und Jörg Bründel  Oberfeuerwehrmänner und Philipp Biller, Marcel Duken und Jan Lilkendey  Hauptfeuerwehrmann.

Gemeindebrandmeister Hauke Heine, Ortsbrandmeister Volker Hachmann, Joschua Biller, Lea Kneifel, Malte Besmehn, stellvertretender Ortsrbrandmeister Markus Heimbüchel, Jörg Bründel und Philipp Biller.

Günter Strohauer ist 60 Jahre in der Wremer Feuerwehr und hatte in der langen Zeit viele verschiedene Ämter inne, war lange Ortsbrandmeister und auch lange im Kommando. Er wurde für langjährige Dienste mit der der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

Lutz Heitmann ist 40 Jahre in der Feuerwehr, hatte auch verschiedenen Ämter inne und bekam die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes. Andre Heitmann bekam für 25 Jahre Mitgliedschaft das Niedersächsische Ehrenzeichen.

Günter Strohauer und Lutz Heitmann werden bei der Frühjahrstagung der Feuerwehren aus der Gemeinde Wurster Nordseeküste noch offiziell geehrt.

Die geehrten Kameraden Günter Strohauer, Lutz Heitmann und Andre Heidtmann mit dem Gemeindebrandmeister Hauke Heine, stellvertretender Bürgermeister Henry Kowalewski, Ortsbrandmeister Volker Hachmann und dem 1. Gemeiderat Michael Göbel.

Die Altersabteilung hat 13 Mitglieder. Die aktive Zeit für Feuerwehrkameraden ist gesetzlich geregelt geht mit 67 Jahren zu Ende. Die Jugendabteilung hat 12 Mitglieder, 7 Jungs und 5 Mädchen. Es gibt 334 fördernde Mitglieder.
Die Kinderabteilung hat 14 Mitglieder, 9 Jungs und 5 Mädchen.

11. Januar: SPD- und CDU-Mitglieder aktiv

Die einen sammeln die Weihnachtsbäume ein. Eine Spende dafür sollte am Baum befestigt sein. Das Geld kommt einem guten Zweck im Ort zu Gute. Die Bäume werden zum Brennplatz für das Osterfeuer gefahren und bilden deren Grundstock.

Ein tolles Ergenis: es wurden 1060 € eingesammelt, die der DLRG übergeben werden.

Andreas Wedel fährt den Trecker, Walter Heyroth schleppt die Bäume heran und Willy Jagielki und Dieter Müller wuchten sie auf den Hänger. Weiter geht’s!

Die anderen nehmen die Weihnachtssterne wieder ab. Sie sind zu zweit mit Leiter und Autoanhänger unterwegs und bringen die Sterne anschließend ins Sommerlager in der Schule. Zwei Trupps habe ich gefunden, es sollen noch mehr unterwegs gewesen sein. Es gibt immerhin 120 Weihnachtssterne.

In der Strandstraße steht Lutz Heitmann auf der Leiter und Hansi Wendt verstaut die Sterne im Hänger.
Der Ortsbürgermeister Hanke Pakusch nimmt mit Katja Wendt im Kurpark die Sterne ab.

10. Januar: Kein Winterwetter

Der Januar beginnt nicht unbedingt winterlich, es ist warm und feucht, die Sonne lässt sich nur selten sehen. Nur manchmal, und das war morgens beim Spaziergang beim kleinen Preußen, da kam sie kurz hervor. An anderer Stelle hat es dafür geregnet und das gab dann einen netten Regenbogen. Aber sonst – kein Winter in Sicht!

 

 

 

 

 

 

 

 

Todesfälle im Januar:

Gebhard Schlüter  4. Dezember 1936 bis 31. Januar 2020

Karin Fenrich  2. März 1947 bis 18. Januar 2020

Annemarie Junge 7. Juli 1928 bis 22. Januar 2020

Inge Schüssler 29. Juni 1936 bis 29. Januar 2020