Aktuell 2020

10. Februar: Herdfeuerabend mit Schmalzbrot und Apfelpunsch

Überraschend harmonisch verlief der Herdfeuerabend über Nationalpark an unserer Küste, zu dem die Veranstalter – der Verkehrsverein, der Heimatkreis, Heimatbund Männer vom Morgenstern und die Kurverwaltung – Peter Bartz von der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer und Frank Penner als Ranger im Nationalpark, geladen hatte.

70 Interessierte waren gekommen und haben erfahren, dass sich – wie prognistiziert – auf den 2005-07 vor Cappel-Neufeld durch die Sommerdeicheröffnung geschaffenen Salzwiesen zu 100% Salzwiesenpflanzen wie Queller, Strandaster und auch der knollige Fuchsschwanz angesiedelt haben, wir haben auch gehört, dass die Sommerdeiche keine Bedeutung für den Küstenschutz haben und dass Vögel wegen der Nesträuber Fuchs, Marder und Waschbären nur in eingezäunten Bereichen erfolgreich brüten können. Leider hat das Publikum aber nichts von dem Konzept erfahren, in dem festgelegt werden soll, wo im Vorland noch Platz für den Menschen bleibt. Die vom Deichverband befestigten Uferbereiche südlich des Wremer Campingplatzes und im Norden zwischen Solthörn und Rintzeln sollen nämlich bis auf bisher nicht festgelegte Bereiche für Spaziergänger abgeriegelt werden. Das Konzept ist noch nicht fertig und wird hinter verschlossenen Türen entwickelt. Jens Dircksen mahnte zu Recht an, dass erfolgreicher Naturschutz nur möglich ist, wenn man die Menschen mitnimmt und von seiner Notwendigkeit überzeugt. Dazu sei es sinnvoll, das Landschaftsbild zu erhalten und nicht mit Zäunen zu versehen.

Fotos: Birgid Deppe

Die nun geplante Sommerdeicheröffnung erfolgt zur Kompensation der Weservertiefung, der Aufforderung des Landes Bremen dazu muss die Nationalparkverwaltung offenbar nachkommen, die aber auch eigene Ziele damit verfolgt, nämlich die Anlage weiterer Salzwiesen. 600 Hektar Vordeichgelände können dann nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden.

Während die Nationalparkverwaltung im nördlichen Küstenbereich den Landwirten das Vorland soweit verfügbar abgekauft hat und dort nach Schleifen der Sommerdeiche Salzwiesen anlegen konnte, gehört an der südlichen Wurster Küste das Vordeichgelände zu 97 % Landwirten, die dort eine ordnungsgemäße Landwirtschaft betreiben können. Es bestehen somit keine besonderen Einschränkungen hinsichtlich der Düngung mittels Gülle oder zeitliche Beschränkungen beim Mähen. Im Norden wird eine extensive Beweidung durchgeführt und auch gemäht, um das Land kurzrasig zu halten. Die Nationalparkverwaltung stellt sich eine Besucherlenkung durch Beweidung mit Niederungsrindern vor. Interessenkonflikte zwischen Landwirtschaft, Küstenschutz, Naturschutz und Tourismus im Vordeichgelände sind vorprogrammiert und der Austausch von Meinungen sei notwendig, sagt Herr Bartz.

Der alte Ickenhof an der Kreisstraße soll als Domäne bewirtschaftet werden, dort werden Niederungsrinder für die Milchwirtschaft gehalten werden.

Die Einlassungen über das Geplante Biosphärenreservat waren trotz ausführlicher Erklärung für die meisten Zuhörer böhmische Dörfer. Es muss noch einiges konkretisiert werden, um Verständnis für die Pläne zu wecken, dass auch binnendeichs Flächen für naturschützende Maßnahmen genutzt werden sollen. So den Plänen zuzustimmen, hieße, die Katze im Sack zu kaufen.

10. Februar 14 Uhr: Hochwasser bei Sturmtief Sabine

Laut Pegel Spieka Neufeld: 3,70 m über NN, damit gut 2 m über dem mittlerem Hochwasser. Meldestufe 2.

7. Februar: Die Sportschipper laden ein…

…und viele Mitglieder kommen. Die Fischerstube war bis auf den letzten Platz besetzt. Der 1. Vorsitzende Heinz Bremer verschaffte sich mit seiner Glocke immer wieder Gehör und so konnte er die Versammlung in angemessener Zeit durchziehen, ohne dass wichtige Themen zu kurz kamen. Der Verein kann erfreulicherweise mehrere neue und junge Mitglieder begrüßen, trotzdem sind noch Liegeplätze frei. Der Hafenmeister Rolf Steinert berichtete, dass viele Arbeiten bereits erledigt wurden, der Container ist renoviert worden und soll jetzt sehr schick sein und die Pierabdeckung ist größtenteils erledigt. Ein neuer Sanitärcontainer wurde gekauft.

Für das kommende Jahr stehen wieder einige Arbeiten am Hafen an. Die Pierabdeckung und die Dalbenverlängerung muss noch vervollständigt werden und der Winterliegeplatz braucht noch einen Zaun. Der Festwart Harro Wiebalck berichtete von vielen gut gelungenen Festen des Vereins. Die Finanzen lassen Spielraum für Anschaffungen. Die Internetseite wurde von Matthias Annis neu gestaltet. Der 1. Vorsitzende wurde wieder gewählt, als 1. Hafenmeister wurden Matthias Annis und Jan Kracke gewählt, Rolf bleibt als 2. Hafenmeister dabei. Als Schriftwartin konnte Verena Veldmann gewonnen werden. Demnächst beginnt ein Kurs für den Bootsführerschein.

Die neue Schriftwartin Verena Veldmann, die neuen 1. Hafenmeister Jan Kracke und Matthias Annis, Rolf Steinert und Heinz Bremer sind 40 Jahre im Verein, Ernst August Beier 25 Jahre, Andreas Fenrich im Hintergrund als 2. Vorsitzender. Die Ehrungen für Heino Roes -40 Jahre- und Axel Adelsberg -25 Jahre- werden nachgeholt, beide waren verhindert.

Der Ortsbürgermeister brachte den Antrag ein, den Wremer Markt und das Schipperfest zusammenzulegen zu einem großen Ortsfest. Darüber sollen Gespräche geführt werden. Der Antrag der Kurverwaltung, einen Weg für Spaziergänger über das Gelände des WSS zu legen, um die Möglichkeit zu schaffen, an den Booten entlang zu flanieren, wurde mit großer Mehrheit abgelehnt.

2. Februar: TUS auf Grünkohltour

Wie bereits seit vielen Jahren lädt der TuS Wremen seine Übungsleiter, Helfer, Vorstandsmitglieder und sonstigen Unterstützer zu einer Grünkohlwanderung ein, um Dankeschön für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit zu sagen. So auch am vergangenen Sonntagmorgen. Treffpunkt war die TuS-Halle und es wurde bei linderem Wetter über Hofe, Hülsing, Schottwarden und geradewegs unterm Deich zur „Wremer Fischerstube“ gelaufen.

Vorweg der vom 1. Vorsitzenden Uwe Friedhoff gezogene Verpflegungsbollerwagen. Mehrere Pausen gaben den Sportlern genügend Zeit, sich bei heißen und kalten Getränken und kleinen Snacks zu erholen. Dabei wurde natürlich viel geklönt, die Fußballbundesligaergebnisse kommentiert, Neuigkeiten weitergegeben und auch unnützes Wissen erzählt. Kurzum eine kurzweilige und sehr launige Wanderung.

So schmeckte dann auch bei Traute Friedhoff, wo bereits einige TuS-Mitglieder warteten, die an der Wanderung nicht teilgenommen haben. Vorzüglich der Grünkohl mit seinen reichlichen und deftigen Beilagen. Präsident Uwe ließ das vergangene, sportliche und gesellschaftliche 2019 noch einmal Revue passieren und dankte für die Hilfe und Treue zum Sportverein.

Text und Fotos: Willy Jagielki

 

31. Januar: Jahreshauptversammlung des Schützenvereins

Der Schützenverein Wremen blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Bei auswärtigen Schießveranstaltungen wurden wieder viele Pokale gewonnen. Mit vielen Starts und guten Ergebnissen haben wir an den Vereins-, Kreis- und Landesmeisterschaften des Verbandes teilgenommen. An den Rundenwettkämpfen nehmen fünf Wremer Mannschaften teil.

Bei den Wahlen wurden in Ihren Ämtern bestätigt Hans-Jürgen Blatz, Annegret Knippenberg, Manfred Uhde, Elke Annis und Mirja Rehbein. Als neue Kassenprüferin ist Iris Wiede gewählt worden.

 Es konnten drei Neuaufnahmen verkündet werden.

Einen weiteren Schwerpunkt nahmen die Ehrungen ein. Für 60-jährige Mitgliedschaft ist Konrad Herford und für 50 Jahre Ingo Annis im Verein geehrt worden. Für 40 Jahre wurde Manuela Reddig, und für 25 Jahre wurden Michael John und Christoph Reddig geehrt.

Von links: 2. Vorsitzender Manfred von Ahnen, Michael John, Manuela Reddig, Konrad Herford, Ingo Annis, 1. Vorsitzender Frank Knippenberg

Der Vorsitzende Frank Knippenberg lobte die gute Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr, dem TUS Wremen und dem Tennisverein. Als nächste Veranstaltungen nannte er die Winterwanderung am 23. Februar und den Knobelabend am 29. Februar.

Kassenwartin Renate Heidtmann legte einen detaillierten Kassenbericht vor. Die Führung der Unterlagen wurde von den Kassenprüfer Gerd Hohlmann gelobt, der Schatzmeisterin und dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Das Flachdach wurde nach fast 30 Jahren von den Mitgliedern komplett saniert.

Grußworte wurden von Hanke Pakusch (Gemeinde), Marcus Heimbüchel (Feuerwehr), Gerd Hohlmann (Gewerbeverein), Regina Sierck (TUS Wremen) und Henning Siats (Heimatkreis) überbracht.

Text und Foto: Frank Knippenberg

29. Januar: Mit dem Frachtschiff über den Atlantik

Reinhard Rehwinkel berichtete im Museum für Wattenfischerei über seine Fahrt auf einem Containerschiff mit RoRo-Einrichtung von Hamburg über Liverpool und Halifax nach New York, die er auf einem 300 m langen Frachter der Reederei ACL Anfang November 2019 unternommen hat. Dazu zeigte er Bilder vom Leben an Bord eines Schiffes, das keine Touristen transportiert, sondern Container, Pkws, Lkws und Maschinen. Aber auch die Sehenswürdigkeiten seiner Reise kamen nicht zu kurz, vor allem der Aufenthalt in seinem Zielhafen New York.

Der Seesack steht bereit, es geht los!

Wenn man mit einem Frachter unterwegs ist, hat man nur drei feste Termine am Tag: Frühstück, Mittag und Abendessen, die übrige Zeit muss man sich mit sich selber beschäftigen können. Ab und zu darf man auch von der Brücke auf den Ozean schauen. Übrigens: kein Schiff war unterwegs zu sehen und auf dem Wasser konnten man manchmal ein paar Delfine und einige Wale beobachten. Kamera in Bereitschaft! Reinhard hat einen sehr lebhaften und interessanten Vortrag gehalten, schade dass nicht mehr Wremer Interesse daran gezeigt haben.

Delfine unterwegs! Fotos: Reinhard Rehwinkel

26. Januar: Grille-Mannschaft auf Grünkohltour

Nach einem schönen Spaziergang durch unser Dorf gab es leckeren Grünkohl im Marschenhof. Das amtierende Kohl-Königspaar überreichte den Königsknochen an die neuen Würdenträger Astrid Wawrczeck und Frank Schüssler.

 

Am 25. April treffen sich die ehrenamtlichen Helfer zum Putzdienst und am 13. Mai startet dann die Grille in die Saison 2020.

Wer in der Grille mitmachen möchte, kann sich gerne an den Verkehrsverein wenden. Dort werden immer fleißige Menschen an allen Stationen gesucht. Die Grillemanschaft leistet ganz viel für unseren Ort und hat auch eine Menge Spaß dabei.

21. Januar: Besuch in Sandbostel

Jedes Jahr lädt eine Einrichtung der Arbeitsgemeinschaft der Museein im Elbe-Weser-Dreieck zu einem Besuch ein. Letztes Jahr trafen sich die Mitglieder aus den verschiedenen Museen in der Burg in Bad Bederkesa. Dieses Jahr lud die Gedenkstätte Lager Sandbostel bei Bremervörde ein. Viele der Eingeladenen kamen und besuchten die noch stehenden Reste des einstigen Lagers und die dazugehörige Ausstellung.

Die Gedenkstätte entstand 2013 und erinnert an ein Lager für Kriegsgefangene der Wehrmacht, das 1939 eingerichtet wurde. Im Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager (Stalag) XB konnten auf einem 35 Hektar großem Gelände mit über 150 Gebäuden für Unterkunft und Verwaltung 30 000 Kriegsgefangene untergebracht werden. Insgesamt sind bis zum Kriegsende 300000 Internierte aus vielen im Krieg besetzten Ländern im Lager gewesen. Die meisten waren in Arbeitskommandos in Norddeutschland vor allem in der Landwirtschaft, aber auch in der Industrie und der Rüstungsproduktion eingesetzt worden. Unzählige Häftlinge sind an Entkräftung, Hunger und Mangelerkrankungen gestorben. Im April 1945 kamen noch 9500 Menschen aus dem Konzentrationslager Neuengamme hinzu, viele starben schon auf dem Transport.

Karteikarten der Gefangenen, die namenlos vielleicht irgendwo in den Massengräbern bestattet wurden. Schüler beschäftigen sich mit den Gefangenen als Menschen und fertigen zum Gedenken Tontafeln mit deren Namen an.

Ein Ort des Grauens und ein Ort, um Erinnerungen wach zu halten, damit solche unmenschlichen Zustände sich nicht wiederholen. Jedem sei ein Besuch der Gedenkstätte empfohlen!

Einwohnerstatistik:

2019 gab es 124 (159) Geburten, 71 Jungen und 53 Mädchen. 190 Menschen sind gestorben. Die Gemeinde hat 17 066 (17 097) Einwohner. Die Zahlen von 2018 stehen in Klammern. Es wohnen Menschen mit 71 verschiedenen Nationalitäten in der Gemeinde, das ist ein Anteil von 4 % an der Gesamteinwohnerzahl.

2019: 127 Hochzeiten auf dem kleinen Preußen

Die Rekordzahl und die Steigerung von 103 Trauungen im Jahr davor auf 127 kam durch die ganzjährige Schließung des Leuchtturms Obererversand zustande, der damit für das Jawort gar nicht in Frage kam. Insgesamt ließen sich in der Gemeinde Wurster Nordseeküste 204 Paare trauen, davon kamen 66 aus der eigenen Gemeinde und 138 waren extra zur Hochzeit angereist. Für dieses Jahr gibt es auch schon viele Anmeldungen. In der Wurster Nordseeküste kann man auch im Kaminzimmer in Dorum, in der Midlumer Mühle, im Alten Pastorenhaus in Misselwarden, im Museum für Wattenfischerei in Wremen, im Aeronauticum in Nordholz und jetzt auch wieder im Leuchtturm Obereversand in Dorum-Neufeld heiraten.

Im Kleinen Preußen fand sogar schon die 1000ste Hochzeit statt. Berit Hachmann und Marcel Bursky gaben sich im September 2019 das Jawort.

18. Januar: Grünkohlwanderung mit der Feuerwehr

Obwohl die Wettervorhersage uns Reghen prognostizierte, kamen alle Wanderer trocken ins Zeil. Eine Zick-Zack- Tour vom Feuerwehrhaus zum Marschenhof mit Zwischenstopp im Gästezentrum hatten Daniel Greiner, Andreas Fenrich und Markus Heimbüchel ausgearbeitet. Damit konnte die Zeit bis zum Essen gut ausgefüllt werden. Wie immer: unterwegs gibt es was zu trinken, trifft man nette Leute und es gibt viel zu erzählen.

Das Essen im Marschenhof kam schon schnell auf den Tisch, die Getränke auch, die Musik setzte ein und der neue Kohlkönig wurde gekürt.

Der Feuerwehrchef Volker gratuliert dem neuen Kohlkönig Jürgen. Für ein Jahr trägt der jetzt die Kette mit den Vorgängerplaketten. Fotos: Dr. Jürgen Fissler

17. Januar: Spielen bei der SPD

35 Teilnehmer beim Preisskat und -knobeln und Björn Helmreich macht das Rennen beim Skat, Renate Reis beim Knobeln. Herzlichen Glückwunsch!

13. Januar:  Herdfeuerabend: Zwei Biografien

Gut 30 Besucher waren in das Gästezentrum gekommen. Das Feuer knisterte und in der Pause gab es Glühwein und Schmalzbrote. Zwei Biografien aus dem 19. Jahrhundert wurden von Hermann Westedt, Langens Ortsheimatpfleger und Henning Siats, Wremer Heimatkreis vorgestellt.

1.  Lühr Immen lebte von 1805 bis 1880 in Langen und Nicolaus Daniel Wichmann von 1806 bis 1889 in Cappel und Hamburg.

Die Anfangsvorstellung übernahm Hermann Westedt. Aus dem umfangreichen „Kronika“- Material (ca. 350 Seiten) in Kurrentschrift sauber geschrieben stellte Hermann eine Abschrift und Kürzung her, die noch ca. 120 Schreibmaschinenseiten umfasst. Diese Chronik Langens kann bei ihm käuflich erworben werden. Sie stellt Langens Geschichte von 1750 bis ca. 1870 sehr detailreich dar. Lühr Immen war von 1834 mit Unterbrechungen bis 1870 „Eidgeschworener“ und damit verantwortlich für die Bürger. In zwei Amtsperioden setzte er viele seiner Ideen mit Geschick und Beharrlichkeit durch.

Jeden zweiten Montag im Monat stellt Hermann Westedt Themen Langens in der Mayer-Villa vor – Gäste sind immer willkommen. Die Veranstaltung beginnt dort um 15 Uhr.

Kontakt: Hermann Westedt (Ortschronist), Am Sohlacker 11,   27607 Geestland, 0473 54 43

2. Die Chronik des Nicolaus Daniel Wichmann „Für meine Kinder“ erhielt der Heimatkreis von Frau Ingrid Federlin-Stein aus Düren. Sie war im Sommer 2019 im Wurster Land unterwegs auf den Spuren ihres Ururgroßvaters. Mit Hilfe der Ortsheimatpfleger aus Cappel Martin Holling und Käte Knebel konnte sein Geburtshaus bestimmt werden – heute Cappeler Altendeich 63. Ein Foto aus dem Jahre 1930 zeigt das Haus.

In den frühen Jahren seiner Kindheit war Norddeutschland noch unter Besetzung der Soldaten Napoleons. Der Eltern Wichmanns Dr. Johann Christoffer Stolle und Agneta Christina Wichmann hatten 1794 geheiratet. Vier Kinder gingen aus der Ehe hervor, Nicolaus war jüngster, er hatte drei ältere Schwestern. Eines der Mädchen starb früh, die beiden anderen Christine und Elise lebten im Lande Wursten.

Nicolaus besuchte früh einen Schulunterricht im Elternhaus und in Dorum, mit 13 ½ Jahren wurde er konfirmiert. Wenige Monate danach begann er eine kaufmännische Ausbildung in Hamburg. Verwandte in der Stadt boten ihm Unterkunft. 1831, mit 25 Jahren gründet er das Unternehmen Reese & Wichmann. Delikatessen und später Schokoladenherstellung waren sein Geschäftsfeld.1835 heiratete er Wilhelmine Elise Lübbers, mit ihr hatte er 9 Kinder.

Söhne von Nicolaus Daniel Wichmann führten sein Unternehmen weiter. Ein Hinweis aus dem Kreis der Zuhörer zeigt den Ort aktuell im Hamburg: https://de.wikipedia.org/wiki/Schokoladenfabrik_Wendenstra%C3%9Fe

Interessant ist unter anderem der Lebensweg seiner Schwester Christine, die Hinrich Harms heiratete und mit ihm auf der Domäne Hünkemann in Wremen sehr fleißig und erfolgreich tätig war.

Text: Henning Siats

14. Januar: Der Funkturm im Südersteinweg..

…wird heute abmontiert. Er wurde zwischen 1978 und 1982 von der Bundespost für den Telefonverkehr errichtet. Ein Kran nimmt ihn aus der Verankerung, dann wird er zerlegt und verschrottet. Seine Dienst hat er schon vor einigen Jahren eingestellt und ist ersetzt worden durch den neuen Turm an der Bahn.

 

14. Januar: Hotel mit Namen

Lebhafte Geschäftigkeit herrscht am Hotel und ein Name ist jetzt auch schon am Gebäude. Am 24. Januar soll das Haus wiedereröffnet werden. Dann kann es ja bald losgehen mit Meditation und Entspannung! Noch sind wir gespannt!

11. Januar: Jahreshauptversammlung bei der Feuerwehr

Unser Ortsbrandmeister Volker Hachmann sorgte für eine zügig durchgeführte Versammlung mit den Berichten der Funktionsträger, Ehrungen und Beförderungen und den Grußworten aus der Gemeinde und von den örtlichen Vereinen. Dabei kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Er kündigte – altersbedingt – zur Herbstversammlung Ende Oktober den Rückzug von seinem Posten als Ortsbrandmeister an, den er dann 18 Jahre lang innegehabt hat. Für seine Nachfolge hat er natürlich gesorgt. Damit fand die letzte Jahreshauptversammlung der Wremer Freiwilligen Feuerwehr unter Volker Hachmanns Leitung statt. Schade Volker, es war eine tolle Zeit mit Dir, Du hast mit viel Umsicht eine super Arbeit geleistet, Du hast dafür gesorgt, dass die Feuerwehr in einem sehr gutem Zustand ist. Vielen Dank für all Deine Mühe!

Volker berichtete von 47 aktiven Mitgliedern, darunter sechs Feuerwehrkameradinnen. Das Durchschnittsalter liegt bei 37,5 Jahren. 2019 gab es 30 Einsätze: davon acht Brandeinsätze, 2 Fehlalarme, 19 Hilfeleistungen und eine Übung in Misselwarden. Es gab einen Großbrand in Midlum, wo die Wremer zwar alarmiert wurden, aber nicht zum Einsatz kamen. 16 Kameraden/-innen nahmen an Fortbildungen in Loy und Celle teil, dadurch wird immer ein hohes Ausbildungsniveau garantiert. Drei Kameraden nahmen an der Truppmann-Ausbildung auf Gemeindeebene in Padingbüttel teil: Erik Heimbüchel, Till Scherzinger und Przemek Winiarski sind damit zu Feuerwehrmännern befördert worden. Przemek hat den Lehrgang sogar mit der Note 1 abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch!

Gemeindebrandmeister Hauke Heine, Ortsbrandmeister Volker Hachmann, die drei neuen Feuerwehrmänner Erik Heimbüchel, Till Schwerzinger und Przemek Winiarski und der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel.

Es wurden fünf Beförderungen vorgenommen: Lea Kneifel ist jetzt Oberfeuerwehrfrau, Joschua Biller, Malte Besmehn und Jörg Bründel  Oberfeuerwehrmänner und Philipp Biller, Marcel Duken und Jan Lilkendey  Hauptfeuerwehrmann.

Gemeindebrandmeister Hauke Heine, Ortsbrandmeister Volker Hachmann, Joschua Biller, Lea Kneifel, Malte Besmehn, stellvertretender Ortsrbrandmeister Markus Heimbüchel, Jörg Bründel und Philipp Biller.

Günter Strohauer ist 60 Jahre in der Wremer Feuerwehr und hatte in der langen Zeit viele verschiedene Ämter inne, war lange Ortsbrandmeister und auch lange im Kommando. Er wurde für langjährige Dienste mit der der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

Lutz Heitmann ist 40 Jahre in der Feuerwehr, hatte auch verschiedenen Ämter inne und bekam die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes. Andre Heitmann bekam für 25 Jahre Mitgliedschaft das Niedersächsische Ehrenzeichen.

Günter Strohauer und Lutz Heitmann werden bei der Frühjahrstagung der Feuerwehren aus der Gemeinde Wurster Nordseeküste noch offiziell geehrt.

Die geehrten Kameraden Günter Strohauer, Lutz Heitmann und Andre Heidtmann mit dem Gemeindebrandmeister Hauke Heine, stellvertretender Bürgermeister Henry Kowalewski, Ortsbrandmeister Volker Hachmann und dem 1. Gemeiderat Michael Göbel.

Die Altersabteilung hat 13 Mitglieder. Die aktive Zeit für Feuerwehrkameraden ist gesetzlich geregelt geht mit 67 Jahren zu Ende. Die Jugendabteilung hat 12 Mitglieder, 7 Jungs und 5 Mädchen. Es gibt 334 fördernde Mitglieder.
Die Kinderabteilung hat 14 Mitglieder, 9 Jungs und 5 Mädchen.

11. Januar: SPD- und CDU-Mitglieder aktiv

Die einen sammeln die Weihnachtsbäume ein. Eine Spende dafür sollte am Baum befestigt sein. Das Geld kommt einem guten Zweck im Ort zu Gute. Die Bäume werden zum Brennplatz für das Osterfeuer gefahren und bilden deren Grundstock.

Ein tolles Ergenis: es wurden 1060 € eingesammelt, die der DLRG übergeben werden.

Andreas Wedel fährt den Trecker, Walter Heyroth schleppt die Bäume heran und Willy Jagielki und Dieter Müller wuchten sie auf den Hänger. Weiter geht’s!

Die anderen nehmen die Weihnachtssterne wieder ab. Sie sind zu zweit mit Leiter und Autoanhänger unterwegs und bringen die Sterne anschließend ins Sommerlager in der Schule. Zwei Trupps habe ich gefunden, es sollen noch mehr unterwegs gewesen sein. Es gibt immerhin 120 Weihnachtssterne.

In der Strandstraße steht Lutz Heitmann auf der Leiter und Hansi Wendt verstaut die Sterne im Hänger.
Der Ortsbürgermeister Hanke Pakusch nimmt mit Katja Wendt im Kurpark die Sterne ab.

10. Januar: Kein Winterwetter

Der Januar beginnt nicht unbedingt winterlich, es ist warm und feucht, die Sonne lässt sich nur selten sehen. Nur manchmal, und das war morgens beim Spaziergang beim kleinen Preußen, da kam sie kurz hervor. An anderer Stelle hat es dafür geregnet und das gab dann einen netten Regenbogen. Aber sonst – kein Winter in Sicht!

 

 

 

 

 

 

 

 

Todesfälle im Januar:

Gebhard Schlüter  4. Dezember 1936 bis 31. Januar 2020

Karin Fenrich  2. März 1947 bis 18. Januar 2020

Annemarie Junge 7. Juli 1928 bis 22. Januar 2020

Inge Schüssler 29. Juni 1936 bis 29. Januar 2020