Aktuell 2020

Einwohnerstatistik:

2019 gab es 124 (159) Geburten, 71 Jungen und 53 Mädchen. 190 Menschen sind gestorben. Die Gemeinde hat 17 066 (17 097) Einwohner. Die Zahlen von 2018 stehen in Klammern. Es wohnen Menschen mit 71 verschiedenen Nationalitäten in der Gemeinde, das ist ein Anteil von 4 % an der Gesamteinwohnerzahl.

2019: 127 Hochzeiten auf dem kleinen Preußen

Die Rekordzahl und die Steigerung von 103 Trauungen im Jahr davor auf 127 kam durch die ganzjährige Schließung des Leuchtturms Obererversand zustande, der damit für das Jawort gar nicht in Frage kam. Insgesamt ließen sich in der Gemeinde Wurster Nordseeküste 204 Paare trauen, davon kamen 66 aus der eigenen Gemeinde und 138 waren extra zur Hochzeit angereist. Für dieses Jahr gibt es auch schon viele Anmeldungen. In der Wurster Nordseeküste kann man auch im Kaminzimmer in Dorum, in der Midlumer Mühle, im Alten Pastorenhaus in Misselwarden, im Museum für Wattenfischerei in Wremen, im Aeronauticum in Nordholz und jetzt auch wieder im Leuchtturm Obereversand in Dorum-Neufeld heiraten.

Im Kleinen Preußen fand sogar schon die 1000ste Hochzeit statt. Berit Hachmann und Marcel Bursky gaben sich im September 2019 das Jawort.

18. Januar: Grünkohlwanderung mit der Feuerwehr

Obwohl die Wettervorhersage uns Reghen prognostizierte, kamen alle Wanderer trocken ins Zeil. Eine Zick-Zack- Tour vom Feuerwehrhaus zum Marschenhof mit Zwischenstopp im Gästezentrum hatten Daniel Greiner, Andreas Fenrich und Markus Heimbüchel ausgearbeitet. Damit konnte die Zeit bis zum Essen gut ausgefüllt werden. Wie immer: unterwegs gibt es was zu trinken, trifft man nette Leute und es gibt viel zu erzählen.

Das Essen im Marschenhof kam schon schnell auf den Tisch, die Getränke auch, die Musik setzte ein und der neue Kohlkönig wurde gekürt.

Fotos: Dr. Jürgen Fissler

17. Januar: Spielen bei der SPD

35 Teilnehmer beim Preisskat und -knobeln und Björn Helmreich macht das Rennen beim Skat, Renate Reis beim Knobeln. Herzlichen Glückwunsch!

13. Januar:  Herdfeuerabend: Zwei Biografien

Gut 30 Besucher waren in das Gästezentrum gekommen. Das Feuer knisterte und in der Pause gab es Glühwein und Schmalzbrote. Zwei Biografien aus dem 19. Jahrhundert wurden von Hermann Westedt, Langens Ortsheimatpfleger und Henning Siats, Wremer Heimatkreis vorgestellt.

1.  Lühr Immen lebte von 1805 bis 1880 in Langen und Nicolaus Daniel Wichmann von 1806 bis 1889 in Cappel und Hamburg.

Die Anfangsvorstellung übernahm Hermann Westedt. Aus dem umfangreichen „Kronika“- Material (ca. 350 Seiten) in Kurrentschrift sauber geschrieben stellte Hermann eine Abschrift und Kürzung her, die noch ca. 120 Schreibmaschinenseiten umfasst. Diese Chronik Langens kann bei ihm käuflich erworben werden. Sie stellt Langens Geschichte von 1750 bis ca. 1870 sehr detailreich dar. Lühr Immen war von 1834 mit Unterbrechungen bis 1870 „Eidgeschworener“ und damit verantwortlich für die Bürger. In zwei Amtsperioden setzte er viele seiner Ideen mit Geschick und Beharrlichkeit durch.

Jeden zweiten Montag im Monat stellt Hermann Westedt Themen Langens in der Mayer-Villa vor – Gäste sind immer willkommen. Die Veranstaltung beginnt dort um 15 Uhr.

Kontakt: Hermann Westedt (Ortschronist), Am Sohlacker 11,   27607 Geestland, 0473 54 43

2. Die Chronik des Nicolaus Daniel Wichmann „Für meine Kinder“ erhielt der Heimatkreis von Frau Ingrid Federlin-Stein aus Düren. Sie war im Sommer 2019 im Wurster Land unterwegs auf den Spuren ihres Ururgroßvaters. Mit Hilfe der Ortsheimatpfleger aus Cappel Martin Holling und Käte Knebel konnte sein Geburtshaus bestimmt werden – heute Cappeler Altendeich 63. Ein Foto aus dem Jahre 1930 zeigt das Haus.

In den frühen Jahren seiner Kindheit war Norddeutschland noch unter Besetzung der Soldaten Napoleons. Der Eltern Wichmanns Dr. Johann Christoffer Stolle und Agneta Christina Wichmann hatten 1794 geheiratet. Vier Kinder gingen aus der Ehe hervor, Nicolaus war jüngster, er hatte drei ältere Schwestern. Eines der Mädchen starb früh, die beiden anderen Christine und Elise lebten im Lande Wursten.

Nicolaus besuchte früh einen Schulunterricht im Elternhaus und in Dorum, mit 13 ½ Jahren wurde er konfirmiert. Wenige Monate danach begann er eine kaufmännische Ausbildung in Hamburg. Verwandte in der Stadt boten ihm Unterkunft. 1831, mit 25 Jahren gründet er das Unternehmen Reese & Wichmann. Delikatessen und später Schokoladenherstellung waren sein Geschäftsfeld.1835 heiratete er Wilhelmine Elise Lübbers, mit ihr hatte er 9 Kinder.

Söhne von Nicolaus Daniel Wichmann führten sein Unternehmen weiter. Ein Hinweis aus dem Kreis der Zuhörer zeigt den Ort aktuell im Hamburg: https://de.wikipedia.org/wiki/Schokoladenfabrik_Wendenstra%C3%9Fe

Interessant ist unter anderem der Lebensweg seiner Schwester Christine, die Hinrich Harms heiratete und mit ihm auf der Domäne Hünckemann in Wremen sehr fleißig und erfolgreich tätig war.

Text: Henning Siats

14. Januar: Der Funkturm im Südersteinweg..

…wird heute abmontiert. Er wurde zwischen 1978 und 1982 von der Bundespost für den Telefonverkehr errichtet. Ein Kran nimmt ihn aus der Verankerung, dann wird er zerlegt und verschrottet. Seine Dienst hat er schon vor einigen Jahren eingestellt und ist ersetzt worden durch den neuen Turm an der Bahn.

 

14. Januar: Hotel mit Namen

Lebhafte Geschäftigkeit herrscht am Hotel und ein Name ist jetzt auch schon am Gebäude. Am 24. Januar soll das Haus wiedereröffnet werden. Dann kann es ja bald losgehen mit Meditation und Entspannung! Noch sind wir gespannt!

11. Januar: Jahreshauptversammlung bei der Feuerwehr

Unser Ortsbrandmeister Volker Hachmann sorgte für eine zügig durchgeführte Versammlung mit den Berichten der Funktionsträger, Ehrungen und Beförderungen und den Grußworten aus der Gemeinde und von den örtlichen Vereinen. Dabei kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Er kündigte – altersbedingt – zur Herbstversammlung Ende Oktober den Rückzug von seinem Posten als Ortsbrandmeister an, den er dann 18 Jahre lang innegehabt hat. Für seine Nachfolge hat er natürlich gesorgt. Damit fand die letzte Jahreshauptversammlung der Wremer Freiwilligen Feuerwehr unter Volker Hachmanns Leitung statt. Schade Volker, es war eine tolle Zeit mit Dir, Du hast mit viel Umsicht eine super Arbeit geleistet, Du hast dafür gesorgt, dass die Feuerwehr in einem sehr gutem Zustand ist. Vielen Dank für all Deine Mühe!

Volker berichtete von 47 aktiven Mitgliedern, darunter sechs Feuerwehrkameradinnen. Das Durchschnittsalter liegt bei 37,5 Jahren. 2019 gab es 30 Einsätze: davon acht Brandeinsätze, 2 Fehlalarme, 19 Hilfeleistungen und eine Übung in Misselwarden. Es gab einen Großbrand in Midlum, wo die Wremer zwar alarmiert wurden, aber nicht zum Einsatz kamen. 16 Kameraden/-innen nahmen an Fortbildungen in Loy und Celle teil, dadurch wird immer ein hohes Ausbildungsniveau garantiert. Drei Kameraden nahmen an der Truppmann-Ausbildung auf Gemeindeebene in Padingbüttel teil: Erik Heimbüchel, Till Scherzinger und Przemek Winiarski sind damit zu Feuerwehrmännern befördert worden. Przemek hat den Lehrgang sogar mit der Note 1 abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch!

Gemeindebrandmeister Hauke Heine, Ortsbrandmeister Volker Hachmann, die drei neuen Feuerwehrmänner Erik Heimbüchel, Till Schwerzinger und Przemek Winiarski und der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel.

Es wurden fünf Beförderungen vorgenommen: Lea Kneifel ist jetzt Oberfeuerwehrfrau, Joschua Biller, Malte Besmehn und Jörg Bründel  Oberfeuerwehrmänner und Philipp Biller, Marcel Duken und Jan Lilkendey  Hauptfeuerwehrmann.

Gemeindebrandmeister Hauke Heine, Ortsbrandmeister Volker Hachmann, Joschua Biller, Lea Kneifel, Malte Besmehn, stellvertretender Ortsrbrandmeister Markus Heimbüchel, Jörg Bründel und Philipp Biller.

Günter Strohauer ist 60 Jahre in der Wremer Feuerwehr und hatte in der langen Zeit viele verschiedene Ämter inne, war lange Ortsbrandmeister und auch lange im Kommando. Er wurde für langjährige Dienste mit der der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

Lutz Heitmann ist 40 Jahre in der Feuerwehr, hatte auch verschiedenen Ämter inne und bekam die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes. Andre Heitmann bekam für 25 Jahre Mitgliedschaft das Niedersächsische Ehrenzeichen.

Günter Strohauer und Lutz Heitmann werden bei der Frühjahrstagung der Feuerwehren aus der Gemeinde Wurster Nordseeküste noch offiziell geehrt.

Die geehrten Kameraden Günter Strohauer, Lutz Heitmann und Andre Heidtmann mit dem Gemeindebrandmeister Hauke Heine, stellvertretender Bürgermeister Henry Kowalewski, Ortsbrandmeister Volker Hachmann und dem 1. Gemeiderat Michael Göbel.

Die Altersabteilung hat 13 Mitglieder. Die aktive Zeit für Feuerwehrkameraden ist gesetzlich geregelt geht mit 67 Jahren zu Ende. Die Jugendabteilung hat 12 Mitglieder, 7 Jungs und 5 Mädchen. Es gibt 334 fördernde Mitglieder.
Die Kinderabteilung hat 14 Mitglieder, 9 Jungs und 5 Mädchen.

11. Januar: SPD- und CDU-Mitglieder aktiv

Die einen sammeln die Weihnachtsbäume ein. Eine Spende dafür sollte am Baum befestigt sein. Das Geld kommt einem guten Zweck im Ort zu Gute. Die Bäume werden zum Brennplatz für das Osterfeuer gefahren und bilden deren Grundstock.

Ein tolles Ergenis: es wurden 1060 € eingesammelt, die der DLRG übergeben werden.

Andreas Wedel fährt den Trecker, Walter Heyroth schleppt die Bäume heran und Willy Jagielki und Dieter Müller wuchten sie auf den Hänger. Weiter geht’s!

Die anderen nehmen die Weihnachtssterne wieder ab. Sie sind zu zweit mit Leiter und Autoanhänger unterwegs und bringen die Sterne anschließend ins Sommerlager in der Schule. Zwei Trupps habe ich gefunden, es sollen noch mehr unterwegs gewesen sein. Es gibt immerhin 120 Weihnachtssterne.

In der Strandstraße steht Lutz Heitmann auf der Leiter und Hansi Wendt verstaut die Sterne im Hänger.
Der Ortsbürgermeister Hanke Pakusch nimmt mit Katja Wendt im Kurpark die Sterne ab.

10. Januar: Kein Winterwetter

Der Januar beginnt nicht unbedingt winterlich, es ist warm und feucht, die Sonne lässt sich nur selten sehen. Nur manchmal, und das war morgens beim Spaziergang beim kleinen Preußen, da kam sie kurz hervor. An anderer Stelle hat es dafür geregnet und das gab dann einen netten Regenbogen. Aber sonst – kein Winter in Sicht!