Akuell 2019

14. Juni: Versammlung des Kreisfeuerwehrverbands in Spieka

Oberbrandmeister Volker Hachmann ist bei der Versammlung des Kreisfeuerwehrverband Wesermünde für ganz besondere Verdienste als Ortsbrandmeister und Zugführer in der Kreisfeuerwehrbereitschaft geehrt worden. Ihm wird die Ehrennadel in Silber des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen verliehen.

Ehrennadel in Silber des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes

 

Kreisfeuerwehrverband Wesermünde. Ganz Links Volker Hachmann

 

Kai Palait, der Kreisbrandmeister im Landkreis Cuxhaven und der Ortsbrandmeister von Wremen, Volker Hachmann Fotos: Günter Strohauer

8. Juni:  Maibaumversteigerung sehr erfolgreich

Mario hat sich voll ins Zeug gelegt, um bei der Maibaumversteigerung in amerikanischer Art zugunsten der Jugendabteilungen der örtlichen Vereine auf eine ordentliche Summe zu kommen. Und das ist ihm auch gelungen. Ja es war schlechtes Wetter, zu Anfang war sogar noch ziemlich viel Wind, so dass der Maibaum durch eine große Gabel von Frank vor seitlichem Ausbrechen geschützt werden musste.

Dann regnete es auch noch, so dass die wenigen Anwesenden unter dem Dach des Bierstands Schutz suchen mussten. Einige standen sogar im Toilettenvorraum und versperrten den Durchgang.

Fotos: Arno Zier

Aber dann klarte es auf, wie zum Hohn standen alle plötzlich unter blauem Himmel. Bei der Versteigerung spornte Mario alle an, sie überboten sich  gegenseitig. Es waren schon ca. 630 € im Pott, als eine Gruppe junger Männer kam, eine Juggesellenabschiedsgruppe von irgendwoher, im richtigen Moment einen Euro riskierte und dann gab Volkers Handy Signal – der Baum war in fremder Hand. Aber eine Wremer Bürgerin, die vorher einige Euros in den Pott geschmissen hatte, gab den Jungs ein paar Jägermeister aus und der Baum wurde dann kleingesägt zu ihr in die Strandstraße geliefert. Ein netter Abend im Kreise der hartgesottenen Mainbaumersteigerer ging dann doch noch friedlich zu Ende.

1. Juni:  Kalender 2020 „Wremen damals&heute“

Ab 1. Juni gibt es den Kalender sowohl im Museum für Wattenfischerei als auch in der Wremer Geschenke-Ecke und im Lagerverkauf für 7,50 € zu kaufen. Die Kalendergruppe mit Hendrik Friedrichs, Henning Siats, Willy Jagielki, Arno Zier, Renate Grützner, Jan-Hinrik Dircksen, Ute Stelling, Bernd Kies und Werner Stelling (die beiden letzten ohne Abbildung) haben sich wieder viel Mühe gegeben, sie haben alte und neue Bilder miteinander kombiniert und auf den Rückseiten Texte zur Geschichte der abgebildeten Wremer Orte verfasst. Harry Zier hat das Problem, die Bilder zu kombinieren, hervorragend gelöst. Alles sieht antik oder vintage aus,wie das jetzt ja heißt, inclusive der eingebauten Kaffeeflecken. Auf dem Krabbentag hat Hendrik Friedrichs von der Entstehung des Kalenders berichtet, es war keine leichte Aufgabe!

 

Die Kalendergruppe des Heimatkreises präsentiert den Kalender 2020 mit dem Thema „Wremen damals&heute“   Foto: Beate Ulich

1. Juni:    28. Krabbentag des Heimatkreises auf dem Dorplatz

Gut vorbereitet und bestes Wetter bestellt = viele Besucher beim Krabbentag und am Ende war fast alles ausverkauft. Die Küchencrew unter der Leitung von Hans Graulich tat ihr bestes, um die in einer langen Schlange anstehenden hungrigen Menschen satt zu bekommen. Am Vortag hatten 40 Frauen 100 kg Krabben gepult. Die Fischer hatten sie in der verordneten Fangpause eigens für den Krabbentag gefangen und unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die von Peter Klatt geräucherten Aale fanden ihre Abnehmer. Das Bier floss in Strömen. Der Shantychor schmetterte die Lieder über den Platz. Die vielen von den Frauen des Ortes gebackenen Kuchen fanden reißenden Absatz, im Zelt war meist kein Platz mehr frei.

Bei der Talkrunde sprach Henning Siats mit Hendrik Friedrichs über den neuen Kalender des Heimatkreises für das Jahr 2020 und seine Entstehung, mit dem Bürgermeister Marcus Itjen über die Gestaltung des ehemaligen nördlichen Campingplatzes, der jetzt allen Benutzern frei zur Verfügung steht und mit dem neuen Oberdeichgräfe Günter Veldmann über Deichbaumaßnahmen und den Deichkronenweg, der gerade neu angelegt wird.

In der Verkaufsbude wurden viele von den neuen Kalendern und antiquarische Bücher verkauft. Spaß beim traditionellen Krabbenpulwettbewerb hatten viele versierte Puler, aber auch solche, die das Pulen erst lernen mussten. Immerhin winkten als Gewinne Gutscheine der ortsansässigen Gastronomie. Unsere beiden Museen freuten sich über viele neugierige Besucher, der Eintritt war an diesem Tag frei, und in der Wremer Stube der alten Schule konnten die Bilder besichtigt werden, die im Kalender damals&heute keine Aufnahme mehr gefunden haben.

Besucher und Veranstalter hatten viel Spaß an diesem gelungenen Krabbentag! Trotz aller Anstrengung waren die Aktiven zwar ziemlich erledigt, aber trotzdem alle sehr zufrieden.

 

Fotos: Willy Jagielki

29. Mai bis 1. Juni:  Besuch der Freunde aus Ploeren

Seit 14 Jahren gibt es die Partnerschaft zwischen der betonischen Gemeinde Ploeren im Süden der Bretagne und der ehemaligen Samtgemeinde Land Wursten. Abwechselnd nehmen die französische Gruppe und die deutsche Gruppe die lange Busfahrt auf sich, um die engen Freundschaften zu pflegen, die sich in den Jahren zwischen den Familen gebildet haben. Immer am Mittwoch vor Himmelfahrt ist es soweit, jetzt wurden 30 Bretonen von den deutschen Freunden am Gästezentrum herzlich empfangen. Das Programm ist enggesteckt, denn am Samstagabend heißt es schon wieder Abschied nehmen. Nach dem ruhigen Mittwochnachmittag kann man ja schon mal abends in die Grille gehen, am Donnerstag ist das Treffen im Dorumer Amtsgarten angesagt. Gottesdienst, Grillen, Butterkuchen, Boule. Natürlich gewannen die geübten Franzosen mal wieder haushoch. Anschließend dann Aufbruch zur interessanten Hofbesichtigung in Sievern bei Mathias und Wiebke Icken.

Mathias und Wiebke Icken erkären ihre besondere Milchviehhaltung, für die sie schon viele Preise erhalten haben. Besonders schmackhaft ist der von ihnen hergestellte Heukäse.

 

Jean-Claude im Einsatz

Abends fand dann der Europaabend im Gästezentrum statt mit dem selbstzusammengestellten Bufett und Fisch aus der Pfanne. Bürgermeister Itjen begrüßte die Gäste. Er wünscht sich, dass der Jugendaustausch zwischen den beiden Gemeinden wieder aufleben möge. Am Freitag unternahm eine große Gruppe bei gutem Wetter eine Seereise nach Helgoland. Ein tolles Erlebnis für alle Betreiligten.

Alle sind immer mit viel Herz dabei. Ein ganz besonderes Dankeschön für die Organisation geht an Jana Höpke von der Gemeinde und die Betreuerinnen der Jugendfreizeitstätten.

Bis zum nächstes Jahr in Ploeren!

 

29. Mai:  Eine Wremer Kinderfeuerwehr

…soll gegründet werden. Die Wremer Feuerwehr hat zu einem Informationstag eigeladen. Die stellvertretende Jungendwartin Laura Scheper und der Gruppenführer Martin Pakusch werden die sechs- bis zehnjährigen Jungen und Mädchen betreuen. „Ich möchte später als Feuerwehrmann Menschen und Tiere retten“, sagt der sechsjährige Ole. Elf Anmeldungen liegen schon vor und bis zu 15 Jungen und Mädchen können betreut werden. Ab 15. Juni sollen Kinder in Schnupperkursen an die Aufgaben spielerisch herangeführt werden. Am 24. August findet dann die Gründung der „Wremer Feuerfüchse“ statt.

Foto: Jürgen Malekeitis

Wer noch mitmachen will, kann sich bei Laura Scheper (0176 84 57 72 52) oder bei Martin Pakusch (0170 83 09 186) melden.

Logo der Feuerfüchse

Badewasserqualität am Wremer Strand:

Wetter im Mai:

Durchschnittstemperatur:  11,6 °C    13°C  langjähriges Monatsmittel

Niederschläge:  32,1 l/qm    63 % vom langjährigen Mittel

Sonnenscheindauer:  205,9 Stunden   93 % vom langjährigen Mittel

 

25. Mai:  33. Wremer Deichlauf während der Sportwoche

Der Deichlauf fand bei idealem Laufwetter statt: ein wenig Sonne, wenig Wind und kein Regen und es war auch nicht zu warm. Es standen wieder die bekannten Strecken über 5 und 15,8 km zur Auswahl. Insgesamt starteten 144 Läufer und Läuferinnen. 14 Personen waren walkend auf der 5 km Strecke unterwegs. Es gab keine Probleme, auch die Zeitmessungen, die zum ersten Mal Thomas Hargus vom TSV Otterndorf vorgenommen hat, liefen reibungslos.

Neu war auch der Sanitätswachdienst aus Schiffdorf, der mit fünf Personen sogar mit einem Krankenwagen und auf einem Quad dabei waren, allerdings erfreulicherweise nicht zum Einsatz kamen. Dank gebührt der Wremer Feuerwehr, die wie in den Vorjahren mit einem großen Tross für die Verkehrssicherung sorgte. Bei der Siegerehrung in der TuS-Halle gab es ein Kuchenbüfett, die Stimmung war bestens. Die Organisatoren Axel Pape und Arndt Neif haben trotz der Widrigkeiten durch den Mensaanbau und die Schulhofumgestaltung mit den vielen Bauzäunen für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

Fotos: Willy Jagielki

Ergebnislisten 5-km  –  Ergebnislisten 15,8-km  – Ergebnislisten Walking

25. Mai: Skat und Knobeln

Das Skat- und Knobelturnier im Rahmen der Sportwoche war ein voller Erfolg. Es hatten sich 27 Skatspieler/innen und 11 Knobler/innen aus Wremen und umzu zum Spielen in der TuS-Turnhalle eingefunden. Es war gemütlich, da die Halle mit Teppichboden ausgelegt war. Außerdem war es dadurch nicht zu laut. Nach der kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden des TuS, Uwe Friedhoff, übernahm die Turnierleitung mit Elke, die für das Knobeln zuständig war, und Rainer Frese, der die Skatspieler/innen betreute. Das Rechenzentrum und die Auswertung lag in den Händen von Björn Helmreich. Die hungrigen Mägen der Spieler/innen wurden in den Pausen durch Heike Schmidt und Karin Siats befriedigt, während Waltraud Wiebusch am Grill für Nachschub sorgte. Denn mit leerem Magen spielt man nicht so gern und ein voller Magen beruhigt. Gegen Mitternacht waren alle Spiele gespielt und Elke und Rainer Frese führten die Siegerehrung durch.

Skatsieger wurde Jürgen Malekaitis aus Dorum und Knobelsiegerin Monika Zoeke aus Wremen.

Fotos: Willy Jagielki

Jeder Teilnehmer erhielt einen Preis, es gab Fleischpreise von Mühlenbeck, die je nach Rang unterschiedlich ausfielen. Am Ende waren alle Teilnehmer zufrieden und kehrten mit einem Preis unter dem Arm nach Hause.

25. Mai: Der neue Kalender des Heimatkreises ist da!

Alte und neue Ansichten von verschiedenen Orten in unserem Dorf vereint auf einer Seite! Die Mitglieder der Kalendergruppe haben viele alte Bilder zusammengetragen und neue Fotos von den gleichen Orten aufgenommen. Harry Zier hat beides meisterhaft zusammengesetzt. Auf den Rückseiten kann man die geschichtlichen Fakten dazu nachlesen.

Die Macher*innen waren: Jan-Hinrik Dircksen, Hendrik Friedrichs, Willy Jagielki, Bernd Kies, Henning Siats, , Ute und Werner Stelling, Arno Zier und Harry Zier sowie Renate Grützner.

Am Krabbentag, am 1. Juni, wird der Kalender auf dem Dorfplatz für 7,50 € verkauft.

Von den vielen Bildern, die die Mitglieder der Kalendergruppe des Heimatkreises zusammengetragen haben, konnten nicht alle im Kalender verwendet werden. Ein Teil der Bilder, die nicht in den Kalender aufgenommen werden konnten, zeigen wir in einer Ausstellung in der Wremer Stube der Alten Schule. Die Ausstellung kann am Krabbentag besichtigt werden.

 

24. Mai: Der Deichkronenweg wird erneuert

Da die Gelder vom nichtgebauten neuen DLRG-Haus in Dorum-Neufeld frei geworden sind, bekommt Wremen einen erneuerten Deichkronenweg. Über 700 Meter vom Hotel bis nach Hofe werden neu gepflastert. Heute Morgen hat die Firma begonnen, die alten Platten aufzunehmen.

18. Mai: Badewasserqualität nur noch ausreichend?

Im letzten Jahr wurde die Badewasserqualität am Wremer Strand noch mit der besten Note beurteilt. Wie auch die anderen Orte an der Wurster Küste bekam das Badewasser in Wremen bisher die Beurteilung  „Ausgezeichnet“. Alle 2 Wochen in der Saison untersucht das Gesundheitsamt das Wasser an den Badestränden von Elbe und Weser und auch an Badeseen. Es werden die Wassertemperatur und der Ph-Wert gemessen, die Sichttiefe beurteilt und sichtbare Beeinträchtigungen festgestellt. Außerdem wird auf bakterielle Verunreinigungen kontrolliert. Von den vielen Proben des letzten Jahres wies eine am 2. Mai 2018 zuviel Bakterien auf. Dieser „einmalige Ausreißerwert“ ist Schuld an der Herabstufung der Beurteilung der Badewasserqualität am Wremer Strand von ausgezeichnet auf ausreichend.

Die aktuellen Werte sollen jetzt durch einen Aushang bekannt gegeben werden. Hoffen wir, dass sich so ein Ergebnis nicht wiederholt. Jedenfalls hält mich diese  Beurteilung nicht vom Baden an unserem Strand ab.

Badefreuden am Wremer Strand

15. Mai: Gelungener Start in die neue Grille-Saison

Bei gutem Wetter trafen sich wieder alte Bekannte von Nah und Fern im Kurpark zu fröhlichem Beisammensein und vielen Gesprächen.

Zunächst heizten die Schlick-Sticks ordentlich ein, so dass die Ohren klingelten. Heiße Sambarhythmen ließen Tische und Bänke vibrieren und verbreiteten beste Laune. Die Schlick-Sticks „Samba op’n diek“ wurden 2010 gegründet. Sie üben jeden Donnnerstagabend im Gästezentrum in Wremen.

Viele Gäste treffen sich bei Bier und Wurst oder Fischgerichten.

Der Wremer Shantychor unter der Leitung von Birgit von Roden macht im Reigen der singenden Zunft immer den Anfang der Grillesaison. Der Shantychor wurde 1988 als Abteilung bei den Sportschippern gegründet und ist seit 2006 ein eigenständiger Verein.

 

Mai: die Röhrkohlsaison ist eröffnet

Überfall sitzen im Deichvorland und ernten den wohlschmeckenden Röhrkohl. Nur Einheinmische dürfen das und viele haben ihre geheimen Ernteplätze und die werden nicht verraten.

Rezept aus dem Restaurant zur Börse in Wremen:

Der Text wurde dem Kalender 2010 des Wremer Heimatkreises 85 e.V. entnommen.

Röhrkohl – Kartoffelreibekuchen mit Lachssauerrahm für 4 Personen:

Zutaten: 1 kg Kartoffeln, 350 g Röhrkohl, 200 g Sauerrahm, 200 g geräucherter Lachs (in Scheiben), 200 g Krabbenfleisch, 2 Eier, Salz, Pfeffer, Saft einer Zitrone, etwas Zucker. Zube­reitung: Die Kartoffeln schälen waschen und raspeln, 300 g Röhrkohl waschen, klein schnei­den und zu den Kartoffeln geben. Die Kartoffelröhrkohlmischung mit zwei Eiern vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend den Reibekuchen in der Pfanne gold­braun ausbacken. In der Zwischenzeit den Sauerrahm mit etwas Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft glattrühren. Den Räucherlachs in Streifen schneiden und mit den Krabben und 50 g sehr fein geschnittenem Röhrkohl unter den Sauerrahm heben. Schließlich die Reibeku­chen auf den Tellern mit Lachssauerrahm anrichten und mit Krabben und Röhrkohlstreifen garnieren. Hmmm, lecker!

Frühjahr: Bustour 1969 nach Südfrankreich

11. Mai: Silberne Ehrennadel für unseren Uwe!

Der Vorsitzende des TuS Wremen 09, Uwe Friedhoff, ist am Sonnabend für seine langjährige ehrenamtliche Vorstandsarbeit mit der „silbernen Ehrennadel“ vom LandesSportBund Niedersachsen ausgezeichnet worden. Die Verleihung  erfolgte im Rahmen einer Feierstunde in der Geestland-Halle in Elmlohe mit anderen zu ehrenden Sportlern und deren Gästen aus dem gesamten Landkreis Cuxhaven. Die Ehrungen wurde vom 1. Vorsitzenden des Kreissportbundes Edmund Stolze vorgenommen.

Uwe ist 1963 in den TuS eingetreten und hat nach seiner aktiven Fußballerzeit 1981 seine ehrenamtliche Arbeit im Verein im Festausschuss begonnen. 1988 wurde Uwe zum 2. Vorsitzenden und 1993, nach fünf Jahren, zum 1. Vorsitzenden gewählt. Seit nunmehr 26 Jahren ist Uwe in diesem Ehrenamt und ist der dienstälteste 1. Vorsitzende des Sportvereins. In der Laudatio wurde besonders hervorgehoben, wie beispielhaft und lobenswert Uwe als ehemaliger Aktiver dem Verein durch seine lange führende Ehrenarbeit treu geblieben sei.

In den Pausen dieser feierlichen und kurzweiligen Veranstaltung  traten die Cappeler Linedancer mit gekonnten Bewegungsabläufen und flotter Musik sowie der frischgebackene Europameister im Rollstuhltanzen Erik Machens aus Osnabrück auf, der durch seine außergewöhnlichen Kürdarbietungen die Besucher begeisterte.

Uwe Friedhoff mit dem früheren, langjährigen Vorsitzenden des Kreissportbundes Harald Graw.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, UWE!!!!

 

Flatterbänder am Deich

Rätsel gelüftet, 600 Flatterbänder auf dem Deichvorland nördlich von Rintzeln sollen Vögel vergrämen. Die Feldlerchen sollen sich gar nicht erst zum Brüten niederlassen, denn demnächst wird eine Großbaustelle eingerichtet. Es rollen dann Baumaschinen auf das Vordeichgelände, um den Uferabbrüchen zu Leibe zu rücken. An der Wasserkante wird ein festes Deckwerk gebaut, um den Hauptdeich vor kommenden Sturmfluten zu schützen.

In zwischen haben die Baumassnahmen begonnen. Hoffentlich sind die Feldlerchen anderswo untergekommen. Immerhin hat der NABU die Feldlerche zum Vogel des Jahres 2019 ernannt. Ihr Bestand hat stark abgenommen. Die Intensivierung der Landwirtschaft engt ihren Lebensraum ein. Sie singt von frühmorgens bis zur Abdenddämmerung, aber der Himmel über uns ist stummer geworden.

Ein neuer Ackerwagen vor dem Wiegehäuschen

Früher stand auch schon ein Ackerwagen auf der Wiegeplatte. Bis er fast auseinanderfiel. Es wurde lange nach einem Nachfolger gesucht. Jens Follstich fand in der Scheune des elterlichen Hofes ein schönes Exemplar, das dort unbeachtet mindestens 40 Jahre lang stand. Torben Eibs und Vorstandsmitglieder des Verkehrsvereins mussten ihn erst einmal wieder instand setzen. Der Wagen ist sehr schön geworden. Dort am Ortseingang steht er nun frisch gestrichen vor dem Wiegehäuschen und begrüßt die Gäste.

Herzlichen Dank an Jens Follstich, Torben Eibs und den Verkehrsvereinsmitgliedern, die geholfen haben, den Ackerwagen zu renovieren und ihn auf seinen neuen Platz zu stellen.

Ackerwagen gibt es schon sehr lange und sie dienten in der Landwirtschaft vielen Aufgaben. Wenn als Seitenwände Leitern verwendet werden, dann heißen sie auch Leiterwagen. Als Zugtiere dienten Pferde oder auch Ochsen und transportieren kann man so ziemlich alles. So manche Flucht aus den Ostgebieten ist mit solchen Lastenträgern gelungen. Die großen hölzernen Räder sind nur mit Eisen beschlagen, später wurden allerdings oft auch Auto- oder LKW-reifen montiert – das rumpelt nicht so.

Da waren es nur noch 5!

Fünf Kutter liegen noch im Wremer Hafen, nachdem Wolfgang Peters seinen Kutter WRE 4 Wremen nach Büsum verkauft hat. Ein Trost: er fischt in kleinerem Umfang mit seinem kleinen Kutter.

Für die anderen Kutter bricht eine schwierige Zeit an: da die Krabbenlager noch gefüllt sind, nimmt die Erzeugergemeinschaft für zwei mal drei Wochen keine Krabben ab. Wer selbst vermarkten kann, ist im Vorteil.

6. Mai: Reiner Lindemann bringt alle zum Lachen

Erst klopft er schüchtern ans Fenster des Tusculums, so dass sich alle überrascht herumdrehen und dann platzt er herein in die Runde des Seniorennachmittags. Wilma Luck hat ihn eingeladen und er versprühte ein Feuerwerk aus Witz – alles auf Plattdeutsch.  Bald war nicht nur er sondern die ganze Gesellschaft aus der Puste. Eigene und fremde Erfahrungen mussten herhalten und Erinnerungsstücke hat er in seinem Holzkoffer herangeschleppt. Ein gelungener Auftritt, danke Reiner!

1. Mai: Neues Kombiticket für drei Museen

Das Museum für Wattenfischerei, das Kuriose Muschelmuseum in Wremen und das Deichmusum in Dorum haben sich auf ein Kombiticket für alle drei Museen geeinigt. Für nur 7 € für Gäste mit oder auch ohne Kurkarte können alle drei Museen besucht werden. Ws taugt auch zum Aufbewahren, denn es ist sehr schön gestaltet. Und Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren sind sogar frei.

Todesfälle im Mai:

Liesel Hörmann    9. August 1931 bis 27. Mai 2019

Edith Frischkorn    26. März 1936 bis 12. Mai 2019

Wetter im April:

Durchschnittstemperatur:  10,2 °C     8,8°C  langjähriges Monatsmittel

Niederschläge:  32,1 l/qm    84 % vom langjährigen Mittel

Sonnenscheindauer:  241,4 Stunden   139 % vom langjährigen Mittel

 

30. April: Der Maibaum steht

Mit vereinten Kräften ist es Mitgliedern der örtlichen Vereine wieder gelungen, den Maibaum auf dem Dorfplatz aufzustellten. Trotz Kälte kamen viele Einheimische und Gäste, um dem alljährlichen Spektakel  beizuwohnen.

28. April: Der Heimatkreis verreist

Dieses Jahr hat Lothar Kortzak einen Ausflug zum Freilichtmuseum Kiekeberg organisiert. Südlich vonHamburg in Rosengarten-Ehestorf sind auf einem großen Gelände 40 historische Gebäude aus der Lüneburger Heide und der Winsener Marsch aufgebaut worden. Außerdem gibt es Gärten mit heimischen Pflanzen und in den Ställen tummeln sich alte Haustierrassen. Im Backhaus wurde Brot und Butterkuchen gebacken und bei den Handwerkern haben Gäste Flaschenöffner und Vogelhäuschen zusammengebaut. Im Agrarium sind viele uralte Trecker und andere landwirtschaftliche Geräte versammelt und man erfährt viel über die Herstellung der Lebensmittel. Es gelang sogar, einen alten Bulldog in Fahrt zu setzen, nachdem erst lange vorgeglüht wurde. Anfangs regnete es etwas, dafür schien nach dem Essen in Stoof Mudders Kroog die Sonne.

20. April: Wremer Osterfeuer

Die Feuerwehrjugend hatte bei dieser trockenen Witterung keine Probleme, mit ihren Fackeln den großen Haufen aus Ästen, Zweigen und Buschwerk zu entzünden. Und knisternd brannte er schnell ab. Viele Einheimische und Gäste haben sich auf dem Brennplatz eingefunden, die örtlichen Vereine sorgten gut mit Essen und Trinken für das leibliche Wohl, die Stimmung war bestens, wie jedes Jahr inWremen zum Osterfeuer.

Foto: Henning Siats

6. April: Deich- und Dorfputz erfolgreich

Die Feuerwehrjugend hat zusammen mit einigen Aktiven der Feuerwehr wieder 7 km Deich von Schottwarden bis nach Solthörn nach Müll abgesucht und die Erwachsenen waren im Dorf unterwegs. Einhellige Meinung war hinterher: es war schon mal schlimmer! Am Deich war das Treibsel mitsamt allem Müll schon zusammengefahren worden und im Dorf wirkt es vielleicht, wenn man jedes Jahr gründlich saubermacht. Wo schon Dreck herumliegt, schmeißen manche gern noch was dazu. Trotzdem hat sich gelohnt und das Wetter war auch auf unserer Seite!

Die Gruppe hinterlässt ein gepflegtes Dorf.
Die Jugend schwärmt aus – noch mit leeren Säcken.
Feuerwehrjugend und Aktive Feuerwehrleute nach getaner Arbeit. Fotos: Volker Hachmann

12. April: Schützendamen feierten ihr 50-jähriges Bestehen

Weil die Wremer Schützendamen dieses besondere Ereignis nicht alleine feiern wollten, luden sie Frauen befreundeter Schützenvereine zu einem zwangslosen Schießen am 12. April 2019 ein. 24 Vereine sagten zu. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt.

Zur Begrüßung um 17 Uhr bekam jede Frau ein Getränk, Sekt oder auch Orangensaft. In ein bereitliegendes Gästebuch konnten Grußworte oder ein kleiner Spruch eingetragen werden. So hatten wir die Namen der Schützenschwestern und die Vereine der Mannschaften, die zum Jubiläum gekommen waren.

Marita Peters, unsere amtierende Königin, übernahm die Begrüßung im Namen aller unserer Schützendamen. Da die Halle bis zum letzten Platz besetzt war, musste Marita auf einen vor ihr stehenden Stuhl steigen, damit man sie besser verstehen konnte. Prompt wurde es ruhig in der Halle. Sie bedankte sich bei allen Gästen, die unserer Einladung zum Jubiläum gefolgt waren, und eröffnete das Schießen. Die Auswertung der Scheiben von 70 Frauen dauerte einige Zeit. Solange konnten sich die Damen an einem reichhaltigen Büfett bedienen.

Später begrüßte der 1. Vorsitzende, Frank Knippenberg, die Anwesenden. Besonders hob er die Gründungsdamen Erika Büsching, Helga Hachmann und Elke Kröger hervor. Er begrüßte auch Hannelore Itjen, die 20 Jahre 1. Damenwartin war und 2010 aus gesundheitlichen Gründen ihren Posten niederlegen musste. Annegret Knippenberg wurde ihre Nachfolgerin. Frank berichtete von der Gründung der Damenabteilung vor 50 Jahren. Anschließend nahm die Damenwartin die Siegerehrung vor. Sie bedankte sich bei allen Schützenschwestern, die zu unserem Jubiläum gekommen waren.

Der erste Preis ging an Gisela Ohlandt vom Schützenverein Geestemünde 06, der zweite  nach Dorum an Gisela Schritter und der dritte an Karin Wülbern aus Altluneberg. Alle konnten sich einen Sachpreis aussuchen. Insgesamt wurden 24 Preise vergeben.

Nach Ende der Siegerehrung blieben noch einige Damen von den auswärtigen Vereinen, um mit unserer Damenabteilung das 50-jährige Jubiläum zu feiern. Einige Schützenbrüder gesellten sich dazu und es wurde eine lustige Runde bis spät in die Nacht.

Die Wremer Schützendamen v.li.n.re.: Emma Mahler, Elke Annis, Marita Peters, Gisela Blatz, Mirja Rehbein, Rosemarie Siemann, Renate Heidtmann, Martina Uhde, Hannelore Itjen, Annegret Knippenberg, Helga Hachmann, Margret von Ahnen, Elke Kröger und Erika Büsching

Zur Geschichte der Damenabteilung im Schützenverein

Text und Foto: Günther Itjen

5. April: Kunst an der Jugendfreizeitstätte

Die einen haben die Strickliesel in Betrieb genommen und das Regenrohr verschönert, die anderen haben Holzteile angemalt und den Blumenkübel damit verziert.

5. April: Überschwemmungsgefahr an der alten Wasserlöse

Die Anwohner fühlten sich an die Überschwemmung von 1979 erinnert, als das Wasser in der alten Wasserlöse immer weiter anstieg. Aber es war nicht gerade Schneeschmelze wie damals und es regnete auch nicht, was war passiert? Der Mahlbusen wurde gefüllt und die Rückschlagklappe an der Einmündung der alten Wasserlöse in die neue war durch einen Eimer blockiert. Eigentlich nicht so schlimm, denn es gibt ja noch einen Abfluss auf der anderen Seite. Aber der war ja schon lange nicht mehr in Betrieb und völlig verstopft. Es gab Leute im Ort, die wussten, wo die Verrohrung endet, die alte Wasserlöse wieder ans Licht kommt und gemeinsam mit dem Graben Missweken in die neue Wasserlöse einmündet. Schnell war mit geeignetem Gerät das Rohr freigelegt und die Gefahr der Überschwemmung gebannt.

Die zwei Seiten der alten Wasserlöse
Verlauf der Wasserlöse vor 1979. Foto: Archiv Heimatkreis

2. April: Spectrum of the Sea

tauchte aus dem Nebel auf und legte kurz darauf in Beremerhaven an der Columbus-Kaje an. Es wird dort bis zum 12. April ausgerüstet und geht dann auf seine erste Reise.

1. April: Wespa und Volksbank haben sich geeinigt,

trotz aller Konkurrenzsituation. Kunden der Weser-Elbe Sparkasse können jetzt ihr Bargeld an den Volksbankautomaten bekommen – geführenfrei!

1. April: Klönschnack rund um den Strandturm

Die untergehende Sonne durchflutete die ehemalige Restauration im Strandturm 12 Meter über N.N., als der Vorsitzende des Verkehrsvereins Jan-Hindrik Dircksen den Klönschnack im Rahmen der Herdfeuerabende am vergangenen Montagabend eröffnete. Zahlreiche Wremer und ein paar auswärtige Gäste hatten es sich nicht nehmen lassen, endlich mal wieder aus dieser Höhe auf die Außenweser bis hin zum neuen Offshore-Windpark Nordergründe blicken zu können. Aber vor allen Dingen wollten sie auch in Erinnerungen schwelgen, als Zeitzeugen, ehemalige Besucher oder damalige Servicekräfte in diesem Turm.

 

Das Publikum im hellen Raum des Strandturms lauscht den Geschichten.

Anfangs und zur Einstimmung verlas und kommentierte das ehemalige Wremer Ratsmitglied und Samtgemeindebürgermeister Wolf-Dieter Lutz eine Zusammenfassung über das Symbol für den Wremer Tourismus aus der Festzeitschrift „50 Jahre Verkehrsverein Nordseebad Wremen“.

Aufgrund eines Investitionsprogramms zur Ankurblung der Wirtschaft und der Vergabe der Förderung durch ein Windhundverfahren hatte 1968 der Gemeinderat in einer Blitzsitzung beschlossen, eine seefeste und moderne Toilettenanlage mit Aussichtsmöglichkeit auf dem Wremer Strand zu bauen. Von den veranschlagten Baukosten in Höhe von 360.000 DM (letztendlich aber 480.000 DM) sollte die Gemeinde nur einen Anteil von 80.000 DM tragen. Der Initiator und Ideengeber war der damalige Verkehrsvereinsvorsitzender Friedrich Lübs. Dem Antrag wurde entsprochen, mit dem Bau 1969 begonnen. 1971 wurde der Strandturm unter dem damaligen Bürgermeister Gerd Hey und der 1. Vorsitzenden Ingeborg Engelbrecht mit einem großen Fest eingeweiht. Jahre später sollte der unvergessene Strandwart Kurt Muhs im Magazin „Stern“ den Turm als „teuerstes Schiethus Europas“ bezeichnen.

Wolf-Dieter Lutz, Lenchen Rüsch und Christa Kiesewetter schwelgen in Erinnerungen.

Obwohl der Turm schnell zum Wahrzeichen der Gemeinde und Werbeträger des Verkehrsvereins wurde, verursachte er auch viel Ärger und Kosten. Kanalisation gab es noch nicht und der Fäkalienkeller hielt nicht immer dicht. Die sanitären Anlagen waren oft überfordert. Oben im Turm blieb es nicht nur bei der Aussichtsmöglichkeit. Der damalige Strandhallenpächter Friedrich Finger, der am Wremer Tief und auf dem gesamten Strandgelände das vertragliche Alleinrecht zur Gastronomie hatte, bewirtschaftete dieses Rondell. Bis Anfang der 80er Jahre wurde die neue und günstige Restauration von den Campern sehr gut genutzt.  Es sollte die beste Nutzungszeit gewesen sein.

Mit der Zeit änderten sich die Versorgungsmöglichkeiten der Camper und der Pachtnachfolger sah keine Wirtschaftlichkeit mehr. Die Samtgemeinde versuchte vergeblich auf verschiedenster Weise ihr Glück mit der Räumlichkeit. Das Ehepaar Kiesewetter aus Wremen hatte über fast drei Jahre Mühe und Not den Turm zu bewirtschaften. Ebenso der Verkehrsverein (von 1989 bis 1992), der anschließend mit einer größeren Anzahl von ehrenamtlichen Kräften eine Bewirtung aufrechthielt. Hierüber konnten Christa Kiesewetter, Ursel Allers, Astrid Wawrczeck und Günter Brill lebhaft berichten. Obwohl der Turm auch gerne für viele Feierlichkeiten in Anspruch genommen wurde, blieb der Erfolg weit unter den Erwartungen. Auch als der neue Strandhallenpächter Max Lauer sein Alleinlieferanspruch aufgab, stellte sich keine Wirtschaftlichkeit ein. Der von den Wremern Gerd Holst, Erhard Djuren und Manfred Uhde gegründete Förderverein renovierte alles neu und schaffte ein gemütliches Restaurant, nur auf den „grünen Zweig“ kam er trotz des herrliche Panoramablickes nicht. Nach zwei Jahren 1995/96 war auch diese Ära zu Ende. Weitere Bewirtungsversuche verliefen im Sande. Die maroden, sanitären Turmanlagen wurden schon lange durch wesentlich nutzungsfreundlichere und reinigungsleichtere Toiletten- und Duschcontainer ersetzt.

Eine von der Samtgemeinde mit öffentlichen Förderungsmitteln unterstützte 100 m lange um den Turm geschwungene Großwasserrutsche sollte die Wende bringen. Leider entpuppte sich diese Investition auch nicht als der große Wurf. Die Nutzung durch den neuen Campingplatzbetreiber war zu selten und zu teuer, auch das nicht immer sommerliche Wetter schränkte den Spaß für die Kinder ein. Etliche Sturmfluten beschädigten die Anlage.

Die Rutsche war wohl die längste Zeit Rutsche. Zurzeit wird vom Bürgermeister der Gemeinde Wurster Nordseeküste bei der Landesregierung in Hannover geklärt, inwieweit ein Ausstieg aus der Förderungsbindung für die Rutsche möglich ist. Denn derzeitig würden noch Rückzahlungen an Hannover bei einem Abriss anfallen.

Vielleicht schaffen es die neuen Campingplatzbetreiber, wieder Leben und Betrieb in den Turm zu bekommen. Leider müssen dazu nicht nur pfiffige Ideen her, sondern auch etliche Euro investiert werden.

Michaela und John Reinhardt servieren leckere Brownies

Ein gelungener Abend mit viel Erinnerungen ging mit leckeren Brownies von Michaela und John Reinhardt und der untergehende glutroten Sonne über dem Wattenmeer zu Ende.

Text: Willy Jagielki  Fotos: Henning Siats

Chronik des Strandturms

 

Todesfälle im April:

Mariechen Aschen    3. November 1934 bis 27. April 2019

Petra Malchow   23. Juli 1963 bis 24. April 2019

Reinhold Oselies    8. Juli 1936 bis 13. April 2019

Harry Baumgart    4. Mai 1961 bis 7. April 2019

Adalbert Bregulla    15. Januar 1926 bis 6. April 2019

Leonore Brock      15. April 1947 bis 5. April 2019

 

Wetter im März:

Durchschnittstemperatur:  7,1 °C     5,1°C  langjähriges Monatsmittel

Niederschläge:  85,3 l/qm    155 % vom langjährigen Mittel

Sonnenscheindauer:  83,3 Stunden   75 % vom langjährigen Mittel

28. März: Ortsratssitzung mit Bereisung des Ortes

Wir Ortsratsmitglieder trafen uns nachmittags, um mit Mitarbeitern der Gemeinde den Ort und die Wremer Feldmark zu inspizieren. Dabei zeigen wir all die reparaturbedürftigen Stellen, die uns aufgefallen waren oder die uns von Ortsbewohner*innen gemeldet wurden. Wir hatten eine ganze Liste von Straßen mit Löchern, Defekten im Asphalt, glatten Brücken, die nur notdürftig geflickt waren, hervorstehenden Gullies, verstopften Grabenüberfahrten, einer Parkproblematik, waschbrettähnlichen Wegen, buckelistenartigen  Wirtschaftswegen und viele Problemstellen mehr. Auch die Mitarbeiter der Gemeinde hatten einige Reparaturvorschläge gemacht.

 

Anschließend fand dann die Sitzung in der alten Schule mit zwei Zuhörern statt, wo der Plan mit den zu erledigenden Arbeiten aufgestellt wurde. Die Deichüberfahrt bis zum Hafenplateau wird neu asphaltiert, der Fußweg zum Parkplatz neu gepflastert. Die Holzbrücke über die Wasserlöse wird überprüft und vielleicht bekommen wir dann eine neue. Viele der von uns genannten und gezeigten Problemstellen werden repariert.

Insgesamt stehen in der Gemeinde Wurster Nordseeküste 510 000 € für Reparaturen innerorts und 54 000 € für die Wirtschaftswege zur Verfügung. Die Gemeinde muss die einzelnen Arbeiten nicht mehr ausschreiben und einen Unternehmer suchen, sondern sie hat für zwei Jahre einen Vertrag mit drei Firmen gemacht, die alle anfallenden Arbeiten ausführen. Diese Rahmenvereinbarung gilt erst einmal für alle Straßen. Einige Asphaltarbeiten sind noch aus dem Vorjahr übrig und werden demnächst erledigt.

Frau Warnke vom Bauamt der Gemeinde berichtete über den Stand des Mensabaus an der Schule. Zunächst werden 16 Parkplätze und der Fußweg an der Jugendfreizeitstätte vorbei zur Schule fertiggestellt. Die Spielgeräte für den Schulhof werden demnächst aufgestellt und das Gras kann dann auch bald eingesät werden.

Frau Warnke konnte erfreulicherweise auch berichteten, dass die Verhandlungen mit dem Investor für das Baugebiet an der Strandstraße Fortschritte machen.

22. März: Die Holzscheune steht nicht mehr

19. März: Die Mitgliederversammlung des Verkehrsvereins im Gästezentrum

Es waren viele Mitglieder gekommen, die aufmerksam dem Geschehen lauschten. Dabei macht der 1. Vorsitzende das Programm so vollständig, dass von den Mitgliedern kaum noch etwas hinzuzufügen war.

Lenchen Rüsch hatte alle ihre Gästebücher mitgebracht. 50 Jahre lang hatten ihre Gäste Eintragung gemacht, Gedichte und Geschichten geschrieben, Bilder gemalt und Fotos eingeklebt. Sie erzählte von allerlei Begegnungen mit den Menschen. Deutlich wurde, wie sich die Zeiten geändert haben. Letztes Jahr, nach 50 Jahren hat sie die Vermietungen an Gäste aufgegeben. Sie bekam einen großen Blumenstrauß zu ihrem Jubiläum.

Bisher liegen nur Daten über die Gäste auf dem Campingplatz vor, die die Kurdirektorin bekannt geben konnte: Es gab genauso viele Dauercamper 2018 wie 2017. Der Wegfall des nördlichen Campingplatzes hatte keine Auswirkungen auf die Zahl der Dauercamper. Über die Gäste- und Übernachtungszahlen des letzten Jahres konnte die Kurdirektorin noch keine Angaben machen, denn inzwischen werden die Daten vom Statistischen Landesamt nur noch für die gesamte Wurster Nordseeküste herausgegeben und die Kurverwaltung muss dann selber die Gäste- und Übernachtungszahlen in den einzelnen Orten ausrechnen.

Die Grille hatte 2018 ein besonders gutes Jahr, was sicher dem ausnahmslos guten Wetter geschuldet ist. Sie hat den besten Umsatz gemacht seit ihrem Bestehen.

Die gute Seele der Grille, Marlies Brandt, quittiert nach 25 Jahren ihren Dienst. 1994 war sie durch die unnachahmlich charmante Art des früheren Grillechefs Claus Brandt gechartert worden und ab 2005 hat sie dann in seiner Nachfolge die Leitung übernommen. Im Vorstand des Verkehrsvereins ist sie seit 2000 als Kassenwartin tätig. Sie erhielt vom 1. Vorsitzenden Jan-Hinrik Dircksen als Dank einen großen Blumenstrauß. Als Kassenwartin bleibt sie dem Verein weiterhin erhalten, sie wurde wie auch der 1. Vorsitzende Jan-Hinrik Dircksen und der Beisitzer Björn Wolters wiedergewählt. Marlies und Jürgen Brandt sowie Claus Allers wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt und ergänzen die Reihe von Ingrid Brandt, Roswitha Peuß, Gebhardt Schlüter und Astrid Wawrczeck. Jürgen Brandt hat ebenfalls seinen Dienst in der Grille beendet, er stand immer zuverlässig hinter dem Zapfhahn und war auch sonst bei allen Aufgaben dabei. Claus Allers hat die Bänke im Ort gepflegt, repariert und hatte immer ein Auge auf deren Zustand. Immerhin 50 Bänke stehen in Wremen.

Weitere Pläne von Verkehrsverein und Kurverwaltung:

– Ein Leiterwagen wird  restauriert, um ihn vor dem Wiegehäuschen aufzustellen.

– Der Nordplatz wird mit einem Weg von der Südpier am Wasser entlang zum Strandbereich versehen. Ruhemöglichkeiten wie Bänke und Liegen werden aufgestellt.

– Der 720 m lange Deichkronenweg von der Deichüberfahrt bis nach Hofe wird  erneuert und damit werden auch alle Stolperfallen und das seitlich einwachsende Gras beseitigt.

Diese Arbeiten sind finanzierbar, da Fördergelder frei wurden und möglichst schnell dem Tourismus zugutekommen sollen, um nicht zu verfallen. Durch den eigentlich bedauerlichen Wegfall des Neubaus einer DLRG-Station in Dorum-Neufeld stehen 400 000 € zur Verfügung, wovon 210 000 € für die beschriebenen Wremer Pläne eingeplant sind.

Statt die Rutsche am Strandturm zu reparieren, werden die dort damals verwendeten Fördergelder in einen Themenspielplatz eingebracht. Auf einem solchen Spielplatz im Strandbereich können Kinder sich womöglich ganzjährig aufhalten, während der Einsatz der Rutsche an sehr gutes Wetter gekoppelt ist.

Was die Gäste wünschen: Bessere Freizeitangebote für Kinder und einen  besser ausgestattenen Spielplatz und auch eine Hundewiese.

Termine:

Dwarslöper-Festival: 14. – 30. Juni

Angrillen 15. Mai

Jubiläumsfest 40 Jahre Grille: 10. Juli

Ernteumzug mit dem Thema Jubiläum: 15. September

 

18. März: Fischereiverein tagt im Möwenstübchen

Die Wremer Kutterfischer hatten auch den Bürgermeister Marcus Itjen, den Ortsbürgermeister Hanke Pakusch, den Vorstand vom Heimatkreis und den der Sportschipper zu ihrer Jahreshauptversammlung eingeladen. Das größte Problem der Fischer ist nach wie vor der Mahlbusen, der zu selten läuft und seit Oktober 2018 wohl gar nicht. Es ist sehr erstaunlich, dass der Mahlbusen immer noch im Probebetrieb ist (seit 2005). Es gibt noch keinen Vertrag für den Betrieb, der zwischen der Gemeinde Wurster Nordseeküste und dem Unterhaltungsverband Nr. 83 Land Wursten geschlossen werden müsste. Noch erstaunlicher ist, dass ein Vertragsentwurf der Gemeinde schon seit einem halben Jahr unbeantwortet beim Unterhaltungsverband liegen soll. So wurde berichtet.

Ein Mahlbusen wird bei Hochwasser geflutet, um dann bei niedrigem Wasserstand wieder durch das Siel mit Schwung geleert zu werden. Dabei nimmt die Strömung Sedimente mit in die Weser und hält Hafen und Priel frei. Inzwischen hat sich im Hafen über Winter viel Schlick abgelagert. Nach Verlegung der Ree nach Westen ist in einem Teil des Priels wesentlich weniger Strömung und der Schlick bildet dort schon eine Barre. Fischer, die dieses Jahr bereits auf der Weser waren, hatten Schwierigkeiten beim Passieren dieser Stelle und schieben selbst bei hohem Wasserstand mit ihren Schiffen durch den Schlick. Die Sportschipper können auf ihren Liegeplätzen den Molch nur einsetzen, wenn die Fahrrinne tief genug ist. Auch sie sind also auf den Betrieb des Mahlbusen angewiesen.

Eigentlich sollte laut Naturschutzbehörde im Mahlbusen ein Brackwasserklima geschaffen werden, das geht aber auch nur, wenn Weserwasser dem Marschenwasser zugemischt wird. In Brackwasserzonen siedelt sich eine besondere Pflanzen- und Tierwelt an.

Der Bürgermeister verspricht, sich mit dem Unterhaltungsverband in Verbindung zu setzen, um den Regelbetrieb Spülung in Gang zu setzen. Natürlich kann der Mahlbusen bei hohem Binnenwasser nicht gefüllt werden, dann hat die Entwässerung der Marsch Vorrang. Zur Messung des Binnenwasserstands sollen an drei Punkten Pegel installiert werden, bei deren Erreichen die Hafenspülung ausgesetzt werden muss.

Leider hat Wremen einen Kutter weniger: Wolfgang Peters hat die WRE 4 Wremen nach Büsum verkauft und will in Zukunft nur mit seinem Lüttfischerboot auf Krabbenfang gehen.

Der Vorsitzende Olaf Schmidt berichtete von einer Veranstaltung des BUND über das Projekt „Fishing for litter“ und die unfassbare Verschmutzung der Meere mit Müll. In den drei Wurster Sielhäfen werden mit Beginn der Saison vom Landkreis Cuxhaven Container aufgestellt, um den von den Fischern von See mitgebrachten Müll zu sammeln. Die Entsorgung trägt der Landkreis und der Müll wird nach Herkunft und Art analysiert. Eine tolle Aktion von BUND und NABU, wenn vielleicht auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber vielleicht wird das Bewusstsein für das Müllproblem dadurch weiter geschärft. Übrigens: bis eine achtlos ins Meer geworfene Plastikwindel sich zersetzt hat, dauert es 400 Jahre!

März: Überschwemmung des Sietlandes

Bei einer Übung zur Gefahrenabwehr im Grauwallgebiet haben Feuerwehren, Polizei, Rettungsorganisationen, Vertreter des Landkreises und der angrenzenden Städte und Gemeinden sowie des Wasser- und Bodenverbandes Grauwallgebiet festgestellt, dass die Sicherheit des Grauwall-Einzugsgebietes nicht gewährleistet ist. Sie nahmen folgendes Szenario an:

Eine anhaltende Tiefdruckwetterlage mit Sturmflut und starken Niederschlägen im Binnenland, der Grauwallkanal mit hohem Wasserstand von 1,30 m, das Wasser kann nicht mehr ablaufen, eine Schiffskollision auf der Außenweser und treibende Container vor dem Sielauslauf des Grauwallkanals, die den Schieber beschädigen. Die Rückhaltebecken sind schon voll und der Deich am Grauwallkanal ist aufgeweicht und droht zu brechen. Weite Teile von Geestland, Wurster Nordseeküste und Bremerhaven stehen unter Wasser. Geflutete Polder können über Durchlässe in das Wremer Gebiet auslaufen. Was ist dann mit uns? Wremen liegt auf der hohen Marsch und die zentralen Teile auf der Dorfwurt und wir entwässern über unser Siel. Schützt uns das vor den Wassermassen, die dann aus dem Grauwallgebiet zu uns kommen?

Um für eine solche Katastrophe gewappnet zu sein, fordern die Politiker des Geestländer Stadtrates ein Spitzenschöpfwerk am Hauptsiel des Grauwallkanals in Imsum.

 

11. März: Knechtsand und Bernhard Freemann

Gut besucht war der Herdfeuerabend mit 60 Gästen im Gästezentrum. Henning Siats und Willy Jagielki vom Heimatkreis hatten den Abend vorbereitet und einige Wremer konnten ihre eignen Erlebnisse beisteuern. Vor fünf Jahren hatte der Heimatkreis das Büchlein von Bernhard Freemann über den Knechtsand aktualisiert und neu aufgelegt. Daraus las Willy das Kapitel über die Brandgänse vor, die damals, als die Sandbank noch fast eine Insel war, dort zu Tausenden mauserten. Dass gleichzeitig 1952 die britische Armee das Wattengebiet als Tausch für Helgoland bekam, um dort ihre Bomben abzuwerfen, erboste Fischer und Naturfreunde. Und aktiv kämpfte der Wremer Lehrer Bernhard Freemann darum, das Gebiet zu schützen. Das gelang dann auch 1957. Hein Carstens, Gerd Holst, Jens Dircksen, Theo Schüssler und Walter Heyroth konnten eigene Erfahrungen beisteuern.

Bernhard Freemann   Foto: Archiv Heimatkreis

Ein schöner Abend rund um die hochgezogene Esse, so dass man auch sein Gegenüber sehen konnte und einer Pause, in der die Schmalzbrote serviert werden konnten. So wurden nachträglich noch die Verdienste von Berndhard Freemann gewürdigt.

März: Feuerwehrübung am Freitagabend

Alarm: die Feuerwehren aus Misselwarden, Mulsum, Padingbüttel und Wremen wurden zu einer Unfallstelle am Misselwardener Niederstrich gerufen. Es knallte heftig und Flammen schossen von einem Gastank auf. Ein Mann rief um Hilfe. Es war eine Übung und der Misselwardener Ortsbrandmeister Andreas Hermann hatte sich einiges ausgedacht: Ein Radladerfahrer hatte einen Gastank gerammt und lag ohnmächtig in seinem Fahrzeug. Bei der Annäherung musste das erste Feuerwehrfahrzeug wegen einer Detonation stoppen und zu Fuß weiter. Das Technische Hilfswerk Cuxhaven ließ es immer wieder ordentlich krachen. Dann fängt auch noch ein Schuppen Feuer und brennende Teile fliegen umher. Wasser muss vom nächsten Hydranten in 900 m Entfernung geholt werden. Aber auch aus den gut gefüllten Gräben kann sich die Feuerwehr bedienen.

Foto: Archiv Feuerwehr

Gemeindebrandmeister Heine und Abschnittleiter Pakusch waren mit der Zusammenarbeit zufrieden. Sie dankten den teilnehmenden Feuerwehrleuten und dem THW für die technische Hilfe.

9. März: 110 Jahre TuS Wremen

.. und kein bisschen müde. 740 Mitglieder sind in vielen Sparten aktiv. Da gibt es  Unterschiede, das wurde während der Jahreshauptversammlung deutlich. Es gibt die leistungsstarken Tischtennisspieler unter dem engagierten Trainer Michael Ternes, die in der Bezirksoberliga spielen und demnächst vielleicht noch weiter aufsteigen können bis hin zum Lauftreff, der nur noch aus vier Läuferinnen und Läufern besteht, der aber tapfer durchhält.

Die Spartenleiter berichteten über ihre verschiedenen Sportarten: Badminton, Fit ab 50, Fitness mit Musik und Frauengymnastik, Fußball im FC Land Wursten, Hallenhockey für Kids, Karate, Lauftreff, Sportabzeichen, Tanzen für Kinder, Tischtennis, Trampolin, Kinderturnen, Eltern-Kind-Turnen, Volleyball und Walking. Kurz vor der Gründung steht die Abteilung Akrobatik.

Geehrt wurden Philipp Käckenmester für 25 Jahre Mitgliedschaft, der frühere Fußballstar Rolf Jürgens und der frühere Vorsitzende Gerd Holst für 70 Jahre. Es gab sogar eine Ehrung für eine 80-jährige Mitgliedschaft: Günther Büsching trat 1939 in den TuS ein. Er war u.a. 20 Jahre lang Schiedsrichter.

Gerd Holst, Günther Büsching, Rolf Jürgens, Philipp Käckenmester sowie Lennart Zier und Uwe Friedhoff vom Vorstand Foto: Beate Ulich

Heike Schmidt beendet ihre Vorstandarbeit als Kassenwartin, als Nachfolgerin wird Lisa Lucks-Besmehn das Amt wahrnehmen.

Die Vereinszeitung „Die Wremer“ wurde 1993 gegründet und viele damalige Gründer sind immer noch im Redaktionsteam. Nach 26 Jahren beenden Henning Siats, Peter Valentinitsch und Theo Schüssler aber doch ihre Mitarbeit und werben um neue, auch jüngere Leute, die das wertvolle Informationsheft, das einmal im Jahr erscheint,  weiter gestalten wollen.

Henning Siats sucht Nachfolger für die Arbeit im Redaktionsteam der Vereinszeitung „Die Wremer“.

Gerd Holst hat alte Plakate aus der Vereinsgeschichte mitgebracht. Es wurde in den 1970er Jahren lange um eine Turnhalle gekämpft, unter anderem  wurden diese Plakate im Ort aufgehängt:

Fotos: Willy Jagielki

Außerdem hat der Verein den Mitgliedern ganz leckere Schnittchen aus der Küche der Fischerstube servieren lassen!!!!

4. März: Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl mit Ihren Komplizen

Der dreizehnte Krimi und kein bisschen langweilig. Ein toller Abend mit viel guter Laune fand wieder in der vollbesetzten Wremer Kirche statt. Musik von Bettina, Jens Komnick und Gunnar Peschke, zwei Stellen aus dem neuen Krimi gehört, die aber nicht zuviel verraten, und noch ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert, die zwei Stunden gingen schnell vorbei. In der Pause reichten die Mitglieder des Verkehrsvereins ein paar Schnittchen. Wolf wird nicht müde, die verkauften Bücher für jeden individuell zu signieren.

Das nächste Buch: alles wird mit Füllfederhalter in Kladde vorgeschrieben. Foto: Birgit Deppe

4. März: Rosenmontag beim Seniorennachmittag

Zutritt bekam nur, wer sich behütete. Es standen jede Menge Kopfbedeckungen zur Auswahl. Die Damen hatten wieder viele belegte Brote vorbereitet. Es gab dann bei Faschingsmusik einen gemütlichen Nachmittag im Tusculum. Gesprächsbedarf gibt es immer.

Die Helferlein leicht verkleidet mit guter Laune

 

1. März: Die Wremer Sportschipper tagen

in der Fischerstube. Die Versammlung ist gut besucht. Der Verein hat zehn Eintritte zu verzeichnen, viele junge Leute sind dabei und einige haben auch ein Schiff oder Boot. Der Verein hat jetzt 130 Mitglieder, darunter aktive und passive. Geehrt werden Ottwin Schölermann für 40 Jahre Mitgliedschaft im Verein und Klaus Lebtien und Rainer Flathmann für 25 Jahre.

Die Jubilare Ottwin Schölermann und Rainer Flathmann, der ausgeschiedene Kassenwart Hans Meyer mit Heinz Bremer und Andreas Fenrich vom Vorstand Foto: Rolf Helmreich

Die Arbeit geht wieder los, jeder Aktive muss Arbeitsdienst leisten oder Geld bezahlen. Aber die meisten sind dabei, wenn angepackt werden muss. Die Pierabdeckung ist nach gut 20 Jahren verrostet und muss diesmal mit verzinktem Stahl erneuert werden. Die Container stehen schon auf dem Gelände, damit sich die Aktiven zwischendurch aufwärmen können. Der Molch muss  fertig gemacht werden und bald ins Wasser. Erst soll aber der Mahlbusen wieder spülen, um den Schlick auch loszuwerden. Fischer und Sportschipper haben festgestellt, dass durch die Reeverlegung nach Westen die Verschlickung begünstigt wird.

Heinz Bremer ist 1. Vorsitzender, Andreas Fenrich wird als 2. Vorsitzender wiedergewählt. Der bisherige Kassenwart Hans Meyer kandidiert nicht wieder, sein Nachfolger wird Udo Hey, Schriftführer bleibt Mark Ruhwedel und 2. Hafenmeister Rolf Steinert. Für den Posten des 1. Hafenmeisters findet sich auf der Versammlung kein Kandidat.  An dem Posten hängt eine Menge Arbeit. Auf der Versammlung der Aktiven soll dann ein kommissarischer Hafenmeister gewählt werden. Als voraussichtlicher Krantermin ist der 20. April vorgesehen.

Das Schipperfest ist für den 3. August geplant. Die Schipper wollen wieder einen Erntewagen für das Erntefest bauen.

 

Todesfälle im März:

Erika John      3. September 1956 bis 10. März 2019

Marko Sannwald      22. Januar 1958 bis 28. März 2019

Horste Kern     1. März 1946 bis 30. März 2019

Wetter im Februar:

Durchschnittstemperatur:  5,6 °C     2,4°C  langjähriges Monatsmittel

Niederschläge: 35 l/qm    83 % vom langjährigen Mittel

Sonnenscheindauer:  100,4 Stunden   143 % vom langjährigen Mittel

27. Februar: Der Shantychor tagt.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt auf der Jahreshauptversammlung des Wremer Shantychores im Deutschen Haus war die Wahl eines 2. Vorsitzenden.  Harald Wehlers, ein ehemaliger Sänger des Schipperchores Spieka-Neufeld, war schnell gefunden. Anschließend hat der Vorstand zwei Ehrungen vorgenommen: für 30 Jahre Mitgliedschaft wurde Günter Büsching und für 10 Jahre Wilfried Friedhoff  geehrt.
Außerdem wurden die neuen Termine für die Auftritte in diesem Jahr bekannt gegeben. Bisher sind  schon 22  Events gebucht, u.a. das Seestadtfest in Bremerhaven, der Krabbentag in Wremen und Auftritte im Cafe Windjammer in Cuxhaven-Duhnen. Natürlich tritt der Chor auch wieder mehrfach in der Wremer Grille auf.
Der 1. Vorsitzende Horst Petrowsky überreichte die Urkunden an die Jubilare Günther Büsching und Wilfried Friedhoff. Links der neue 2. Vorsitzende Harald Wehlers.

Bild und Text: Franz Vaupel

16. Februar: Der Kutter Condor schwimmt

im Hafen von Hellevoetsluis. Das ist in der Nähe von Hoek von Holland in den Niederlanden. Die Bilder erreichten mich vom jetzigen Eigner, der das Schiff wieder schwimmfähig gemacht hat. Die Condor ist das Schwesterschiff der Koralle. Der Krabbenkutter wurde 1961  auf der Bültjer Werft in Ditzum an der Ems gebaut. Der erster Eigner war Hinrich Friedhoff und nach seinem Tode übernahm sein Sohn Manfred Friedhoff den Kutter. In den 1990er Jahren wurde er verkauft und seine Spuren verloren sich. Nun dient er als Freizeitschiff, heißt wieder Condor und trägt eine Wremer Fahne.

Fotos: Peter Vast

15. Februar: Der Heimatkreis tagt

Das Museum war zur Jahreshauptversammlung bis auf den letzten Platz belegt, viele Mitglieder und Gäste hörten gespannt die Berichte des Vorsitzenden und der Arbeitskreisleiter. Henning Siats als 1. Vorsitzender berichtete nicht nur von den vielen Aktivitäten des Vereins im letzten Jahr, er projizierte auch viele schöne Bilder aus dem vergangenen Jahr auf die Leinwand. Der Krabbentag, die beiden Ausstellungen im Museum, die Vorträge, die Arbeiten am kleinen Preußen und natürlich immer wieder die vielen Reperaturen an der Koralle waren Thema. Er stellte auch den neuen Reusenfischer vor. Die alte Schaufensterpuppe mit der fehlenden Nase und dem untypischen gelben Regenmantel hat endlich ausgedient. Der Kassenwart berichtete von einem satten Überschuss, der aber durch die vielen in der Zukunft notwendigen Ausgaben schon verplant ist. Die Arbeitsgruppenleiter konnten in ihren Berichten auf viele Aktivitäten ihrer Gruppe verweisen.

Der neue Reusenfischer und das Original Erhard Djuren

Der 1. Vorsitzende wurde einstimmig wiedergewählt, ebenso die Arbeitskreisleiter. Die Schriftwartin Renate Reis ist nach vielen Jahren aus eigenem Wunsch ausgeschieden. Karin Struhs wurde einstimmig zur Amtsnachfolgerin gewählt. Überhaupt sind im Heimatkreis die Neurentner sehr aktive Mitglieder!  Daher: wer demnächst in Rente geht, jeder Verein nimmt Euch mit Kusshand!!!

Der Vorstand mit neuer und alter Schriftwartin: Willy Jagielki, Karin Struhs, Renate Reis, Henning Siats und Harro Wiebalck

Fotos: Willy Jagielki

Die Grußbotschaften aus dem Ortsrat und den örtlichen Vereinen beendeten die durchaus interessante Jahreshauptversammlung, so dass der 1. Vorsitzende auf seine Wiederwahl noch einen Jägermeister ausgeben konnte.

 

 

15. Februar: Bäume und Büsche mussten weichen

Denn nun ist es soweit. Der ganze in den Jahren gewachsene Urwald vor der Jugendfeizeitstätte wurde abgeholzt. Die Kinder und Jugendlichen haben diesen Ort geliebt, sie konnten mit ihren Fahrrädern Berg und Tal fahren. Aber im Rahmen des Mensabaus mussten Erdhügel und grüne Ecken dem zukünftigen Parkplatz weichen. Freitag Mittag setzten Bagger den Bäumen und Büschen ein Ende. Ruckzuck wurde alles weggefahren. Die Baumwurzeln werden in Kürze folgen. Die Leiterin der Jugendfreizeitstätte Karina stand traurig vor der Tür und bedauerte diesen Einschnitt für ihre Kinder und Jugendlichen, die demnächst gleich auf einem Parkplatz stehen. Bis jetzt ist die Parkplatzsituation für sportliche und andere Veranstaltungen auf dem Gelände hinter Jugendfreizeitstätte, Kindergarten und Schule sehr problematisch. Direkt vor dem Eingang des Kindergartens rauscht dann der Verkehr vorbei. Damit ist dann Schluss. Nur noch Transport- oder Notfallfahrzeuge können dann bis auf die Sportplätze oder zur Schützenhalle fahren. Für alle anderen Fahrzeuge ist dann an der Straße genügend Parkraum vorhanden.

Kahlschlag
Die letzten Reste des kleinen Urwalds

Fotos: Willy Jagielki    Text: Willy und Renate

 

12. Februar: Überschwemmung 1979

Auf Anregung von Frau Seelbach von der Nordsee-Zeitung trafen sich einige WremerInnen in der Alten Schule und kramten in ihren Erinnerungen. Die Überschwemmung liegt immerhin 40 Jahre zurück. Die Anwohner der Wasserlösen waren damals vom Wasser überrascht worden, das durch die plötzlich eintretende Schneeschmelze auftrat. Wremen hatte schon seit 1975 keine Entwässerung mehr, obwohl das Siel 1975 fertiggestellt war. Aber die Wasselöse sollte noch begradigt werden und damit ließ man sich Zeit bis es zu spät war. Straßen standen unter Wasser, Keller liefen voll. Erst als der Krisenstab, der im Deutschen Haus tagte, sich einig war, die Entwässerung über das Siel herzustellen und nicht Richtung Grauwallkanal und mit Baggern das letzte Stück der neuen Wasserlöse auszubaggern, lief das Wasser zügig ab.

Wasser steht auf Üterlüsespecken Foto: Marion Herfort

12. Februar: Das Hotel Deichgraf eröffnet wieder

Am 16. April soll es unter altem Namen als Hotel garni weitergehen. Der große Umbau hat noch nicht stattgefunden. Die Zeit seit der Schließung am 31.10.18 wurde zu Planungsgesprächen genutzt. Ab 30.9.19 soll dort ein „magischer Ort“ entstehen, der Sinnsucher ermöglicht und ab Mitte Januar 2020 wird das Hotel unter dem Namen „Dien Huus“ wieder öffnen.

4. Februar: Herdfeuerabend im Gästezentrum

Thema Krabbenfischerei mit Dirk Sander, dem Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft Deutscher Krabbenfischer und deren Pressesprecher. In der 2012 gegründeten Gemeinschaft verfolgen 100 Krabbenfischer aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein gemeinsam ihre Interessen als Gegenpol zu den Großhändlern.

Dirk Sander weiß wovon er spricht, denn er war lange selber Krabbenfischer in Ostfriesland. Er hat seinen Betrieb an seinen Sohn übergeben, der jetzt in fünfter Generation auf Krabbenfang geht.

Es waren viele Interessierte ins Gästezentrum gekommen, auch die Wremer Krabbenfischer und ein Fischer aus dem Hafen in Dorum-Neufeld hörten zu, als  Dirk Sander über ihre Probleme sprach, wie das Verschwinden von Fanggründen durch die Windparks, durch Leitungen am Meeresboden und durch Flussvertiefungen, die auch Auswirkungen auf die Wattgebiete, den Wohnort der Krabben haben. Neue Vorschriften machen den Fischern Probleme, wenn z.B. verlangt wird, dass der Beifang mit in die Häfen gebracht werden soll. Bisher gehen die kleinen Fische über Bord, teilweise überleben sie die Schüttelei in der Siebanlage, sonst stehen sie als Futter für andere Lebewesen unter Wasser zur Verfügung.

Wenn die Kutter im Hafen liegen, werden die Krabben in Kühllastern an die drei Siebstellen in Cuxhaven, Büsum und Neuharlingersiel gefahren. Dort werden sie nach Größe sortiert, an die Großhändler weitergegeben und der lässt sie dann nach Tetouan in Marokko zum Pulen bringen. Als im letzten Jahr bis August nur wenige Krabben ins Netz gingen, wurden viele der Frauen wegen Arbeitsmangel in der dortigen „Pulfabrik“ entlassen. Als dann plötzlich die Fänge um das zehnfache anstiegen, war nicht genug Personal da, um gepulte Krabben in Deutschland auf den Markt zu bringen.

Die Konkurrenz unserer Krabbenfischer sind die viel größeren Fangschiffe in den Niederlanden, die  im letzten Herbst so viele Krabben gefangen haben, dass die Lager voll sind. Der Vorrat ist so groß, dass der Markt bis September damit versorgt ist.

Frage: was machen unsere Krabbenfischer bis dahin????

Viel Information gibt es auf der Seite der Erzeugergemeinschaft:  http://www.ezdk.de/

 

Krabbenfang ist harte Arbeit

Wetter im Januar:

Durchschnittstemperatur:  2,9°C     2,1°C langjähriges Mittel

Niederschläge: 60,1 l/qm    102 % vom langjährigen Mittel

Sonnenscheindauer:  42 Stunden   91% vom langjährigen Mittel

Januar: Der Mensabau an der Schule hat begonnen

Der Bolzplatz hinter dem Schützengelände wird zum Schulhof umgebaut, muss aber erstmal trockengelegt werden. Ein Seiteneingang an der Schule ist für den neuen Schulhof schon geschaffen worden. Ein Zaun trennt das Schulgelände von der Durchfahrtsstraße für die Baufahrzeuge ab. Das hat den Nachteil, dass die Sporthallen nicht mehr mit einem Fahrzeug zu erreichen sind. Da das aber ja mal notwendig werden kann, hat der Vorsitzende einen Schlüssel. Wenn der neue Schulhof fertig ist, können die Maßnahmen auf dem alten Schulhof beginnen. Bäume und Sträucher müssen aber vor Ende Februar entfernt worden sein. Wie immer bei so großen Baumaßnahmen wird es Ungemach bei den Anliegern, den Vereinen und für den Kindergarten geben. Aber mit ein wenig Rücksichtnahme und Verständnis wird  man die erdulden können und die gehen auch vorrüber. Anschließend hat die Schule eine schöne Mensa und einen schönen Schulhof und alle endlich einen ausreichenden Parkplatz.

Der Zaun trennt den Schulhof von der Durchfahrtsstraße für Baufahrzeuge.
Hier entsteht nach der Drainierung der neue Schulhof.

25. Januar: Jahreshauptversammlung des Wremer Schützenvereins

Der Verein freut sich über den Eintritt von fünf Jugendlichen, dadurch ist die Mitgliederzahl seit dem letzten Jahr leicht angestiegen. Von den 115 Mitgliedern sind 71 aktive, 33 passive und 11 Jugendliche.

Die Mitglieder waren an zahlreichen Schießwettbewerben beteiligt und holten auch viele Preise nach Wremen.

Der 2. Vorsitzende Günther Itjen nahm zahlreiche Ehrungen vor. Siegfried Krüger ist 60 Jahre im Verein und mehrere Jahre war er im Vorstand aktiv. Erika Büsching, Helga Hachmann und Elke Kröger sind seit 50 Jahren im Verein. Günther Itjen berichtete, wie es zur Aufnahme von den drei Frauen in den Verein kam. Erst 1969 waren die Schützen endlich bereit, eine Damenabteilung zu gründen. Schon mehrere Jahre vorher war darüber diskutiert worden, aber die Anträge wurden immer abgelehnt. Die drei Frauen waren also die ersten Damen im Verein, die aufgenommen wurden. Nachts nach der Sitzung haben die Ehemänner ihnen die Botschaft überbracht.

Iris Wiede wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt, sie trat mit 10 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Marita dem Verein bei. Martin Kracke, dessen Großvater 1951 Gründungsmitglied war, ist seit 25 Jahren Mitglied.

Günther Itjen gab das Amt des 2. Vorsitzende an Manfred von Ahnen ab, der einstimmig gewählt wurde.

Die Sitzung wurde nach den Grußworten der stellvertretenden Ortsbürgermeisterin und den Vertretern der Vereine geschlossen.

Die geehrten Mitgieder mit dem Vorstand Foto: Günther Itjen

21.1.: Mondfinsternis für Frühaufsteher

Foto: Andre Stegmann

Zwischen 4.30 und 6.15 Uhr war die Mondfinsternis am klaren Himmel zu sehen und dann erschienen kleine Wölkchen am Horizont. Ganz verwegene Fotografen trafen sich mit ihrer Fotoausrüstung um diese frühe Uhrzeit bei Rintzeln am Deich und holten sich eiskalte Finger! Aber wenn solche tollen Bilder dabei herauskommen, hat es sich schon gelohnt.

19.1. Grünkohlwanderung der Feuerwehr

Traditionell immer am 3. Sonnabend im Jahr treffen sich warm angezogene Menschenmassen vor der Feuerwehrhaus. Auch wenn es um 15.30 Uhr losgehen soll, gibt es erst noch ein fröhliches Warten mit guter Verprflegung auf den Abmarsch. Andreas Fenrich marschiert dann irgendwann mit dem schwer beladenen Bollerwagen los und macht die Vorhut und auch die Pace. Nicht überholen, der Zug zieht sich auch so schon ziemlich in die Länge. Bei herrlichem Wanderwetter ging es durch die Feldmark zur Kistenfabrik auf Ellernwurth zur großen Pause. Dort an einer aufgebauten Theke wurden bei Bier und Glühwein viele Gespräche geführt, bevor es dann weiterging über den Twendamm zum Pastorenhaus. Schnell waren die hundert Plätze verteilt und das Essen kam auf den Tisch. Den leckeren Grühnkohl lieferte der Partyservice und im Service des Pastorenhauses klappte alles wie am Schnürchen. Anschließend gab es noch viel Musik und Tanz mit DJ Björn. Gespräche waren nicht mehr so gut möglich, dazu musste man zu den Rauchern vor die Tür gehen. Der Shuttle-Service von Klaus klappte vorzüglich!

Eine tolle Veranstaltung mit netten Leuten und gut organisiert!

Unterwegs
Pause in der Kistenfabrik

Die Vereinszeitung des TuS – „Die Wremer“- sucht neue Mitstreiter

Der TuS Wremen 09 ist einer der wenigen Sportvereine, die über ein eigenes Vereinsheft verfügen. 25 Jahre ist es nun her, dass „Die Wremer“ erstmals veröffentlicht wurde. Die Ausgabe, die jährlich Ende April/Anfang Mai erscheint, wird kostenlos an alle Haushalte in Wremen verteilt. Ein redaktionelles Team hat sorgt dafür, dass Neuigkeiten und interessante Infos aus den Vereinssparten festgehalten werden.

Drei Mitglieder des Redaktionsteams haben jetzt ihren Rückzug angekündigt: Theo Schüssler, Henning Siats und Peter Valentinitsch. Schüssler behielt beispielsweise die Druckkosten und Werbeeinnahmen im Blick. Siats – Magazinmacher der ersten Stunde –hatte die redaktionellen Inhalte im Fokus. Valentinitsch war die gute Seele für alle Verwaltungsaufgaben rund um das Heft. Generell wurden aber die vielen Aufgaben immer im Team angegangen, jeder setzte seine eigenen Schwerpunkte. Das soll auch weiterhin so bleiben.

Wegen des Rückzugs der drei Teammitglieder zeigt sich der TuS Wremen für neue, interessierte Magazinmacher oder -macherinnen offen: „Neue Impulse sind immer gut und immer herzlich willkommen!“, so der Vorstand um den Vorsitzenden Uwe Friedhoff. Wer sportaffin ist, Lust auf Vereinsleben hat und gerne einmal in die Arbeit rund um das Heft reinschnuppern möchte, kann sich per Mail melden: uwe.friedhoff@web.de. Ein Wohnsitz in Wremen ist dabei nicht zwingend erforderlich.(nz)

12.1. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr

Die Floriansstube war mit den uniformierten Feuerwehrmännern und -frauen sowie einigen Gästen gut gefüllt. Der Bürgermeister Marcus Itjen, der Gemeindebrandmeister Hauke Heine und auch der Regierungsbrandmeister Thomas Friedhoff waren gekommen, sowie Uwe Friedhoff als Vertreter des TuS und Günther Itjen als Vertreter der Schützen, Wolf Dieter Lutz vom DRK und die Nachbarn.

Das Essen wurde vor der Sitzung gereicht, sonst wird es nachher zu spät für das sättigende Mahl. Danach gab der Ortsbrandmeisters Volker Hachmann seinen Bericht ab: Die Wehr hat jetzt 44 Mitglieder, darunter 5 Frauen, mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren. 16 Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr, davon 6 Jungen und 7 Mädchen und 15 Männer in der Altersabteilung. Seit der Verabschiedung des Brandschutzgesetzes können Feuerwehrmänner jetzt bis zum Alter von 67 Jahren Dienst machen, natürlich können sie aber auch schon früher ausscheiden.

Die Feuerwehr hatte 32 Einsätze, 9 wegen Bränden und 21 aufgrund von Hilfeleistungen. Der größte Einsatz fand im April in Misselwarden statt. Ein Feuer in einem Heuschober mit mehr als 450 eckigen Heuballen war durch Brandstiftung entstanden. Starke Rauchentwicklung und immer wieder aufflackernde Glutnester machten die Löscharbeiten schwierig. Fast alle Feuerwehren der Gemeinde waren vor Ort und die Löscharbeit war erst nach 24 Stunden für die 130 Feuerwehrleute beendet. Gut, dass unsere Wehr inzwischen 23 Atemschutzgeräteträger hat, 4 mehr als im Vorjahr. Unvergessen auch der Einsatz beim Moorbrand in Meppen.

Es wurden 30 Lehrgänge besucht und die Wehr nahm an einer Übung teil. Bei einem Wettbewerb in Spieka belegten die Wremer den 2. Platz.

Eine herausragende Ehrung gebührte Günter Strohauer. Er wurde für 50 Jahre Arbeit im Kommando geehrt. Eine Ehrung, wie sie nur ganz selten vorkommt. Volker Hachmann ist seit 40 Jahren Mitglied in der Wehr und hat eine steile Karriere hinter sich. Seit 2002 ist er Ortsbrandmeister und blickt auch schon auf 36 Jahre Kommandoarbeit zurück. Löschmeister Jürgen Uphoff ist seit 50 Jahren und Hauptfeuerwehrmann Karl-Heins Eibs seit 40 Jahre bei der Wremer Feuerwehr. Lukas Dieckmann und Malte Neubauer wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Herzlichen Glückwunsch an alle Geehrten und Beförderten!

Günter Strohauer wird geehrt, er war 50 Jahre im Kommando aktiv. Heute führt er die Altersabteilung der Feuerwehr.
Ortsbrandmeister Volker Hachmann ist seit 40 Jahren in der Feuerwehr aktiv und schon lange Zeit in Führungspositionen.
Jürgen Uphoff ist seit 50 Jahren bei der Feuerwehr.
Lukas Dieckmann und Malte Neubauer werden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel, Gemeindebrandmeister Hauke Heine und Ortsbrandmeister Volker Hachmann gratulieren.

Einhellige Zustimmung gab es von den Kameraden für die Gründung einer Kinderfeuerwehr für Kinder von 6 bis 12 Jahren, die nahtlos in die Jugendfeuerwehr übergeht. Wie aktiv die ist, schilderte der Jugendwart Mario Rörig eindrucksvoll.

Die Gemeinde Wurster Nordseeküste sieht erwartungsvoll der Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans entgegen, der im Sommer im Rat der Gemeinde verabschiedet wurde, berichtet der Bürgermeister Marcus Itjen. Die Umsetzung des Planes wird die Gemeinde in den nächsten Jahren zwischen 8 und 10 Millionen € kosten. Da für Wremen ein neues Tanklöschfahrzeug angeschafft werden muss, wird der Ort bis zum Jahre 2025 auch ein neues Feuerwehrhaus im nördlichen Teil des Ortes bekommen müssen, denn die neuen Fahrzeuge passen nicht mehr in die bisherigen Fahrzeughallen.

Die Sitzung ging nach vier kurzweiligen und abwechslungsreichen Stunden zu Ende, anschließend kam natürlich noch ein gemütlicher Teil.

12.1.  Aktiver Vormittag

Viele Ehrenamtliche sind am Samstagvormittag im Dorf ungterwegs. Die Mitglieder der SPD sammeln die ausrangierten Tannenbäume ein, die die Bürger an die Straße gestellt haben. Es gab schon mal Zeiten, da konnte man die Spende in einer Plastiktüte an den am Straßenrand liegenden Baum hängen. Aber nachdem sich Vorbeigehende daran vergriffen haben, müssen jetzt die SPD-Mitglieder wegen jeder Spende an der Haustür klingeln. Es kamen dabei wieder über 1000 € zusammen, die einem guten Zeweck gespendet werden. Die Ladung Bäume bildet den Grundstock für das Osterfeuer!

Helga Lutz, Bernd Opiela, Klaus Zoeke, Bernd Meyer, Andreas Wedel, Dieter müller, Fidi Thode, Rolf Müller, Willy Jagielki, Wolf-Dieter Lutz und Walter Heyroth machen sich auf den Weg. Foto: Reinhard Rehwinkel

Die sechs Mitglieder der CDU dagegen mussten eine Leiter mitnehmen, um die Weihnachtssterne von den Lichtmasten zu entfernen. Die Arbeit war mit den drei Teams schnell getan, das Esssen in der Börse wartete schon!

Nach getaner Arbeit schmeckt das Essen besonders gut! Foto: Jürgen Brandt

 

8.1. Der erste Sturm

mit einer kleinen Sturmflut zog über die Küste. Das Nachthochwasser war schon 1 m höher als normal und am nächsten Mittag lief es sogar auf 3,65 m über NN auf, das ist 2 m über dem mittleren Tidenhochwasser. Viele Schaulustige ließen sich am nächsten Mittag ordentlich durchpusten und schauten sich die überfluteten Flächen vor dem Deich an. Zum Vergleich: 1962 war der höchste Wasserstand 5,44 über NN, 1976 auf 5,09m und Xaver 2013 erreichte den Höchststand mit 4,93 m über NN.

 

7.1. Herdfeuerabend:  Sturmflut 1962

Hansi Wendt, Hein Carstens, Dieter Fiehn und auch andere, die dabei gewesen sind erzählen von ihren Erlebnissen in der Schicksalsnacht damals, als das Wasser immer höher stieg, der Sturm sich aber doch noch rechtzeitig legte und der Deich bis auf einige Kappstürze hielt. 40 Besucher versammelten sich um das knisternde Herdfeuer und lauschten gespannt den Berichten der Augenzeugen.

Todesfall im Januar:

Gisela Poltrok   7. Mai 1933 bis 20. Januar 2019

Friedhelm Sandt   17. Juni 1951 bis 31. Januar 2019

Auf unserem Leuchtturm Kleiner Preuße fanden im letzten Jahr 105 Trauungen statt, zusätzlich haben sechs Paare sich ein Eheversprecheng egeben, fünf Paare sogar mit kirchlichem Segen. Ein Kind wurde auf dem Turm getauft. Insgesamt war der Turm 115 mal Zeuge von diesen wichtigen Ereignissen.

 

Der kleine Preuße im Weihnachtsschmuck mit der Illumination durch www.klystlys.eu  am 31.12.2018