Akuell 2019

15. Februar: Bäume und Büsche mussten weichen

Denn nun ist es soweit. Der ganze in den Jahren gewachsene Urwald vor der Jugendfeizeitstätte wurde abgeholzt. Die Kinder und Jugendlichen haben diesen Ort geliebt, sie konnten mit ihren Fahrrädern Berg und Tal fahren. Aber im Rahmen des Mensabaus mussten Erdhügel und grüne Ecken dem zukünftigen Parkplatz weichen. Freitag Mittag setzten Bagger den Bäumen und Büschen ein Ende. Ruckzuck wurde alles weggefahren. Die Baumwurzeln werden in Kürze folgen. Die Leiterin der Jugendfreizeitstätte Karina stand traurig vor der Tür und bedauerte diesen Einschnitt für ihre Kinder und Jugendlichen, die demnächst gleich auf einem Parkplatz stehen. Bis jetzt ist die Parkplatzsituation für sportliche und andere Veranstaltungen auf dem Gelände hinter Jugendfreizeitstätte, Kindergarten und Schule sehr problematisch. Direkt vor dem Eingang des Kindergartens rauscht dann der Verkehr vorbei. Damit ist dann Schluss. Nur noch Transport- oder Notfallfahrzeuge können dann bis auf die Sportplätze oder zur Schützenhalle fahren. Für alle anderen Fahrzeuge ist dann an der Straße genügend Parkraum vorhanden.

Kahlschlag
Die letzten Reste des kleinen Urwalds

Fotos: Willy Jagielki    Text: Willy und Renate

 

12. Februar: Überschwemmung 1979

Auf Anregung von Frau Seelbach von der Nordsee-Zeitung trafen sich einige WremerInnen in der Alten Schule und kramten in ihren Erinnerungen. Die Überschwemmung liegt immerhin 40 Jahre zurück. Die Anwohner der Wasserlösen waren damals vom Wasser überrascht worden, das durch die plötzlich eintretende Schneeschmelze auftrat. Wremen hatte schon seit 1975 keine Entwässerung mehr, obwohl das Siel 1975 fertiggestellt war. Aber die Wasselöse sollte noch begradigt werden und damit ließ man sich Zeit bis es zu spät war. Straßen standen unter Wasser, Keller liefen voll. Erst als der Krisenstab, der im Deutschen Haus tagte, sich einig war, die Entwässerung über das Siel herzustellen und nicht Richtung Grauwallkanal und mit Baggern das letzte Stück der neuen Wasserlöse auszubaggern, lief das Wasser zügig ab.

Wasser steht auf Üterlüsespecken Foto: Marion Herfort

12. Februar: Das Hotel Deichgraf eröffnet wieder

Am 16. April soll es unter altem Namen als Hotel garni weitergehen. Der große Umbau hat noch nicht stattgefunden. Die Zeit seit der Schließung am 31.10.18 wurde zu Planungsgesprächen genutzt. Ab 30.9.19 soll dort ein „magischer Ort“ entstehen, der Sinnsucher ermöglicht und ab Mitte Januar 2020 wird das Hotel unter dem Namen „Dien Huus“ wieder öffnen.

4. Februar: Herdfeuerabend im Gästezentrum

Thema Krabbenfischerei mit Dirk Sander, dem Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft Deutscher Krabbenfischer und deren Pressesprecher. In der 2012 gegründeten Gemeinschaft verfolgen 100 Krabbenfischer aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein gemeinsam ihre Interessen als Gegenpol zu den Großhändlern.

Dirk Sander weiß wovon er spricht, denn er war lange selber Krabbenfischer in Ostfriesland. Er hat seinen Betrieb an seinen Sohn übergeben, der jetzt in fünfter Generation auf Krabbenfang geht.

Es waren viele Interessierte ins Gästezentrum gekommen, auch die Wremer Krabbenfischer und ein Fischer aus dem Hafen in Dorum-Neufeld hörten zu, als  Dirk Sander über ihre Probleme sprach, wie das Verschwinden von Fanggründen durch die Windparks, durch Leitungen am Meeresboden und durch Flussvertiefungen, die auch Auswirkungen auf die Wattgebiete, den Wohnort der Krabben haben. Neue Vorschriften machen den Fischern Probleme, wenn z.B. verlangt wird, dass der Beifang mit in die Häfen gebracht werden soll. Bisher gehen die kleinen Fische über Bord, teilweise überleben sie die Schüttelei in der Siebanlage, sonst stehen sie als Futter für andere Lebewesen unter Wasser zur Verfügung.

Wenn die Kutter im Hafen liegen, werden die Krabben in Kühllastern an die drei Siebstellen in Cuxhaven, Büsum und Neuharlingersiel gefahren. Dort werden sie nach Größe sortiert, an die Großhändler weitergegeben und der lässt sie dann nach Tetouan in Marokko zum Pulen bringen. Als im letzten Jahr bis August nur wenige Krabben ins Netz gingen, wurden viele der Frauen wegen Arbeitsmangel in der dortigen „Pulfabrik“ entlassen. Als dann plötzlich die Fänge um das zehnfache anstiegen, war nicht genug Personal da, um gepulte Krabben in Deutschland auf den Markt zu bringen.

Die Konkurrenz unserer Krabbenfischer sind die viel größeren Fangschiffe in den Niederlanden, die  im letzten Herbst so viele Krabben gefangen haben, dass die Lager voll sind. Der Vorrat ist so groß, dass der Markt bis September damit versorgt ist.

Frage: was machen unsere Krabbenfischer bis dahin????

Viel Information gibt es auf der Seite der Erzeugergemeinschaft:  http://www.ezdk.de/

 

Krabbenfang ist harte Arbeit

Wetter im Januar:

Durchschnittstemperatur:  2,9°C.  2,1°C langjähriges Mittel

Niederschläge: 60,1 l/qm.  102 % vom langgjährigen Mittel

Sonnenscheindauer:  42 Stunden   91% vom langjährigen Mittel

Januar: Der Mensabau an der Schule hat begonnen

Der Bolzplatz hinter dem Schützengelände wird zum Schulhof umgebaut, muss aber erstmal trockengelegt werden. Ein Seiteneingang an der Schule ist für den neuen Schulhof schon geschaffen worden. Ein Zaun trennt das Schulgelände von der Durchfahrtsstraße für die Baufahrzeuge ab. Das hat den Nachteil, dass die Sporthallen nicht mehr mit einem Fahrzeug zu erreichen sind. Da das aber ja mal notwendig werden kann, hat der Vorsitzende einen Schlüssel. Wenn der neue Schulhof fertig ist, können die Maßnahmen auf dem alten Schulhof beginnen. Bäume und Sträucher müssen aber vor Ende Februar entfernt worden sein. Wie immer bei so großen Baumaßnahmen wird es Ungemach bei den Anliegern, den Vereinen und für den Kindergarten geben. Aber mit ein wenig Rücksichtnahme und Verständnis wird  man die erdulden können und die gehen auch vorrüber. Anschließend hat die Schule eine schöne Mensa und einen schönen Schulhof und alle endlich einen ausreichenden Parkplatz.

Der Zaun trennt den Schulhof von der Durchfahrtsstraße für Baufahrzeuge.
Hier entsteht nach der Drainierung der neue Schulhof.

25. Januar: Jahreshauptversammlung des Wremer Schützenvereins

Der Verein freut sich über den Eintritt von fünf Jugendlichen, dadurch ist die Mitgliederzahl seit dem letzten Jahr leicht angestiegen. Von den 115 Mitgliedern sind 71 aktive, 33 passive und 11 Jugendliche.

Die Mitglieder waren an zahlreichen Schießwettbewerben beteiligt und holten auch viele Preise nach Wremen.

Der 2. Vorsitzende Günther Itjen nahm zahlreiche Ehrungen vor. Siegfried Krüger ist 60 Jahre im Verein und mehrere Jahre war er im Vorstand aktiv. Erika Büsching, Helga Hachmann und Elke Kröger sind seit 50 Jahren im Verein. Günther Itjen berichtete, wie es zur Aufnahme von den drei Frauen in den Verein kam. Erst 1969 waren die Schützen endlich bereit, eine Damenabteilung zu gründen. Schon mehrere Jahre vorher war darüber diskutiert worden, aber die Anträge wurden immer abgelehnt. Die drei Frauen waren also die ersten Damen im Verein, die aufgenommen wurden. Nachts nach der Sitzung haben die Ehemänner ihnen die Botschaft überbracht.

Iris Wiede wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt, sie trat mit 10 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Marita dem Verein bei. Martin Kracke, dessen Großvater 1951 Gründungsmitglied war, ist seit 25 Jahren Mitglied.

Günther Itjen gab das Amt des 2. Vorsitzende an Manfred von Ahnen ab, der einstimmig gewählt wurde.

Die Sitzung wurde nach den Grußworten der stellvertretenden Ortsbürgermeisterin und den Vertretern der Vereine geschlossen.

Die geehrten Mitgieder mit dem Vorstand Foto: Günther Itjen

21.1.: Mondfinsternis für Frühaufsteher

Foto: Andre Stegmann

Zwischen 4.30 und 6.15 Uhr war die Mondfinsternis am klaren Himmel zu sehen und dann erschienen kleine Wölkchen am Horizont. Ganz verwegene Fotografen trafen sich mit ihrer Fotoausrüstung um diese frühe Uhrzeit bei Rintzeln am Deich und holten sich eiskalte Finger! Aber wenn solche tollen Bilder dabei herauskommen, hat es sich schon gelohnt.

19.1. Grünkohlwanderung der Feuerwehr

Traditionell immer am 3. Sonnabend im Jahr treffen sich warm angezogene Menschenmassen vor der Feuerwehrhaus. Auch wenn es um 15.30 Uhr losgehen soll, gibt es erst noch ein fröhliches Warten mit guter Verprflegung auf den Abmarsch. Andreas Fenrich marschiert dann irgendwann mit dem schwer beladenen Bollerwagen los und macht die Vorhut und auch die Pace. Nicht überholen, der Zug zieht sich auch so schon ziemlich in die Länge. Bei herrlichem Wanderwetter ging es durch die Feldmark zur Kistenfabrik auf Ellernwurth zur großen Pause. Dort an einer aufgebauten Theke wurden bei Bier und Glühwein viele Gespräche geführt, bevor es dann weiterging über den Twendamm zum Pastorenhaus. Schnell waren die hundert Plätze verteilt und das Essen kam auf den Tisch. Den leckeren Grühnkohl lieferte der Partyservice und im Service des Pastorenhauses klappte alles wie am Schnürchen. Anschließend gab es noch viel Musik und Tanz mit DJ Björn. Gespräche waren nicht mehr so gut möglich, dazu musste man zu den Rauchern vor die Tür gehen. Der Shuttle-Service von Klaus klappte vorzüglich!

Eine tolle Veranstaltung mit netten Leuten und gut organisiert!

Unterwegs
Pause in der Kistenfabrik

Die Vereinszeitung des TuS – „Die Wremer“- sucht neue Mitstreiter

Der TuS Wremen 09 ist einer der wenigen Sportvereine, die über ein eigenes Vereinsheft verfügen. 25 Jahre ist es nun her, dass „Die Wremer“ erstmals veröffentlicht wurde. Die Ausgabe, die jährlich Ende April/Anfang Mai erscheint, wird kostenlos an alle Haushalte in Wremen verteilt. Ein redaktionelles Team hat sorgt dafür, dass Neuigkeiten und interessante Infos aus den Vereinssparten festgehalten werden.

Drei Mitglieder des Redaktionsteams haben jetzt ihren Rückzug angekündigt: Theo Schüssler, Henning Siats und Peter Valentinitsch. Schüssler behielt beispielsweise die Druckkosten und Werbeeinnahmen im Blick. Siats – Magazinmacher der ersten Stunde –hatte die redaktionellen Inhalte im Fokus. Valentinitsch war die gute Seele für alle Verwaltungsaufgaben rund um das Heft. Generell wurden aber die vielen Aufgaben immer im Team angegangen, jeder setzte seine eigenen Schwerpunkte. Das soll auch weiterhin so bleiben.

Wegen des Rückzugs der drei Teammitglieder zeigt sich der TuS Wremen für neue, interessierte Magazinmacher oder -macherinnen offen: „Neue Impulse sind immer gut und immer herzlich willkommen!“, so der Vorstand um den Vorsitzenden Uwe Friedhoff. Wer sportaffin ist, Lust auf Vereinsleben hat und gerne einmal in die Arbeit rund um das Heft reinschnuppern möchte, kann sich per Mail melden: uwe.friedhoff@web.de. Ein Wohnsitz in Wremen ist dabei nicht zwingend erforderlich.(nz)

12.1. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr

Die Floriansstube war mit den uniformierten Feuerwehrmännern und -frauen sowie einigen Gästen gut gefüllt. Der Bürgermeister Marcus Itjen, der Gemeindebrandmeister Hauke Heine und auch der Regierungsbrandmeister Thomas Friedhoff waren gekommen, sowie Uwe Friedhoff als Vertreter des TuS und Günther Itjen als Vertreter der Schützen, Wolf Dieter Lutz vom DRK und die Nachbarn.

Das Essen wurde vor der Sitzung gereicht, sonst wird es nachher zu spät für das sättigende Mahl. Danach gab der Ortsbrandmeisters Volker Hachmann seinen Bericht ab: Die Wehr hat jetzt 44 Mitglieder, darunter 5 Frauen, mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren. 16 Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr, davon 6 Jungen und 7 Mädchen und 15 Männer in der Altersabteilung. Seit der Verabschiedung des Brandschutzgesetzes können Feuerwehrmänner jetzt bis zum Alter von 67 Jahren Dienst machen, natürlich können sie aber auch schon früher ausscheiden.

Die Feuerwehr hatte 32 Einsätze, 9 wegen Bränden und 21 aufgrund von Hilfeleistungen. Der größte Einsatz fand im April in Misselwarden statt. Ein Feuer in einem Heuschober mit mehr als 450 eckigen Heuballen war durch Brandstiftung entstanden. Starke Rauchentwicklung und immer wieder aufflackernde Glutnester machten die Löscharbeiten schwierig. Fast alle Feuerwehren der Gemeinde waren vor Ort und die Löscharbeit war erst nach 24 Stunden für die 130 Feuerwehrleute beendet. Gut, dass unsere Wehr inzwischen 23 Atemschutzgeräteträger hat, 4 mehr als im Vorjahr. Unvergessen auch der Einsatz beim Moorbrand in Meppen.

Es wurden 30 Lehrgänge besucht und die Wehr nahm an einer Übung teil. Bei einem Wettbewerb in Spieka belegten die Wremer den 2. Platz.

Eine herausragende Ehrung gebührte Günter Strohauer. Er wurde für 50 Jahre Arbeit im Kommando geehrt. Eine Ehrung, wie sie nur ganz selten vorkommt. Volker Hachmann ist seit 40 Jahren Mitglied in der Wehr und hat eine steile Karriere hinter sich. Seit 2002 ist er Ortsbrandmeister und blickt auch schon auf 36 Jahre Kommandoarbeit zurück. Löschmeister Jürgen Uphoff ist seit 50 Jahren und Hauptfeuerwehrmann Karl-Heins Eibs seit 40 Jahre bei der Wremer Feuerwehr. Lukas Dieckmann und Malte Neubauer wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Herzlichen Glückwunsch an alle Geehrten und Beförderten!

Günter Strohauer wird geehrt, er war 50 Jahre im Kommando aktiv. Heute führt er die Altersabteilung der Feuerwehr.
Ortsbrandmeister Volker Hachmann ist seit 40 Jahren in der Feuerwehr aktiv und schon lange Zeit in Führungspositionen.
Jürgen Uphoff ist seit 50 Jahren bei der Feuerwehr.
Lukas Dieckmann und Malte Neubauer werden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel, Gemeindebrandmeister Hauke Heine und Ortsbrandmeister Volker Hachmann gratulieren.

Einhellige Zustimmung gab es von den Kameraden für die Gründung einer Kinderfeuerwehr für Kinder von 6 bis 12 Jahren, die nahtlos in die Jugendfeuerwehr übergeht. Wie aktiv die ist, schilderte der Jugendwart Mario Rörig eindrucksvoll.

Die Gemeinde Wurster Nordseeküste sieht erwartungsvoll der Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans entgegen, der im Sommer im Rat der Gemeinde verabschiedet wurde, berichtet der Bürgermeister Marcus Itjen. Die Umsetzung des Planes wird die Gemeinde in den nächsten Jahren zwischen 8 und 10 Millionen € kosten. Da für Wremen ein neues Tanklöschfahrzeug angeschafft werden muss, wird der Ort bis zum Jahre 2025 auch ein neues Feuerwehrhaus im nördlichen Teil des Ortes bekommen müssen, denn die neuen Fahrzeuge passen nicht mehr in die bisherigen Fahrzeughallen.

Die Sitzung ging nach vier kurzweiligen und abwechslungsreichen Stunden zu Ende, anschließend kam natürlich noch ein gemütlicher Teil.

12.1.  Aktiver Vormittag

Viele Ehrenamtliche sind am Samstagvormittag im Dorf ungterwegs. Die Mitglieder der SPD sammeln die ausrangierten Tannenbäume ein, die die Bürger an die Straße gestellt haben. Es gab schon mal Zeiten, da konnte man die Spende in einer Plastiktüte an den am Straßenrand liegenden Baum hängen. Aber nachdem sich Vorbeigehende daran vergriffen haben, müssen jetzt die SPD-Mitglieder wegen jeder Spende an der Haustür klingeln. Es kamen dabei wieder über 1000 € zusammen, die einem guten Zeweck gespendet werden. Die Ladung Bäume bildet den Grundstock für das Osterfeuer!

Helga Lutz, Bernd Opiela, Klaus Zoeke, Bernd Meyer, Andreas Wedel, Dieter müller, Fidi Thode, Rolf Müller, Willy Jagielki, Wolf-Dieter Lutz und Walter Heyroth machen sich auf den Weg. Foto: Reinhard Rehwinkel

Die sechs Mitglieder der CDU dagegen mussten eine Leiter mitnehmen, um die Weihnachtssterne von den Lichtmasten zu entfernen. Die Arbeit war mit den drei Teams schnell getan, das Esssen in der Börse wartete schon!

Nach getaner Arbeit schmeckt das Essen besonders gut! Foto: Jürgen Brandt

 

8.1. Der erste Sturm

mit einer kleinen Sturmflut zog über die Küste. Das Nachthochwasser war schon 1 m höher als normal und am nächsten Mittag lief es sogar auf 3,65 m über NN auf, das ist 2 m über dem mittleren Tidenhochwasser. Viele Schaulustige ließen sich am nächsten Mittag ordentlich durchpusten und schauten sich die überfluteten Flächen vor dem Deich an. Zum Vergleich: 1962 war der höchste Wasserstand 5,44 über NN, 1976 auf 5,09m und Xaver 2013 erreichte den Höchststand mit 4,93 m über NN.

 

7.1. Herdfeuerabend:  Sturmflut 1962

Hansi Wendt, Hein Carstens, Dieter Fiehn und auch andere, die dabei gewesen sind erzählen von ihren Erlebnissen in der Schicksalsnacht damals, als das Wasser immer höher stieg, der Sturm sich aber doch noch rechtzeitig legte und der Deich bis auf einige Kappstürze hielt. 40 Besucher versammelten sich um das knisternde Herdfeuer und lauschten gespannt den Berichten der Augenzeugen.

Todesfall im Januar:

Gisela Poltrok   7. Mai 1933 bis 20. Januar 2019

Friedhelm Sandt   17. Juni 1951 bis 31. Januar 2019

Auf unserem Leuchtturm Kleiner Preuße fanden im letzten Jahr 105 Trauungen statt, zusätzlich haben sechs Paare sich ein Eheversprecheng egeben, fünf Paare sogar mit kirchlichem Segen. Ein Kind wurde auf dem Turm getauft. Insgesamt war der Turm 115 mal Zeuge von diesen wichtigen Ereignissen.

 

Der kleine Preuße im Weihnachtsschmuck mit der Illumination durch www.klystlys.eu  am 31.12.2018