Akuell 2019

21.1.: Mondfinsternis für Frühaufsteher

Foto: Andre Stegmann

Zwischen 4.30 und 6.15 Uhr war die Mondfinsternis am klaren Himmel zu sehen und dann erschienen kleine Wölkchen am Horizont. Ganz verwegene Fotografen trafen sich mit ihrer Fotoausrüstung um diese frühe Uhrzeit bei Rintzeln am Deich und holten sich eiskalte Finger! Aber wenn solche tollen Bilder dabei herauskommen, hat es sich schon gelohnt.

19.1. Grünkohlwanderung der Feuerwehr

Traditionell immer am 3. Sonnabend im Jahr treffen sich warm angezogene Menschenmassen vor der Feuerwehrhaus. Auch wenn es um 15.30 Uhr losgehen soll, gibt es erst noch ein fröhliches Warten mit guter Verprflegung auf den Abmarsch. Andreas Fenrich marschiert dann irgendwann mit dem schwer beladenen Bollerwagen los und macht die Vorhut und auch die Pace. Nicht überholen, der Zug zieht sich auch so schon ziemlich in die Länge. Bei herrlichem Wanderwetter ging es durch die Feldmark zur Kistenfabrik auf Ellernwurth zur großen Pause. Dort an einer aufgebauten Theke wurden bei Bier und Glühwein viele Gespräche geführt, bevor es dann weiterging über den Twendamm zum Pastorenhaus. Schnell waren die hundert Plätze verteilt und das Essen kam auf den Tisch. Den leckeren Grühnkohl lieferte der Partyservice und im Service des Pastorenhauses klappte alles wie am Schnürchen. Anschließend gab es noch viel Musik und Tanz mit DJ Björn. Gespräche waren nicht mehr so gut möglich, dazu musste man zu den Rauchern vor die Tür gehen. Der Shuttle-Service von Klaus klappte vorzüglich!

Eine tolle Veranstaltung mit netten Leuten und gut organisiert!

Unterwegs
Pause in der Kistenfabrik

Die Vereinszeitung des TuS – „Die Wremer“- sucht neue Mitstreiter

Der TuS Wremen 09 ist einer der wenigen Sportvereine, die über ein eigenes Vereinsheft verfügen. 25 Jahre ist es nun her, dass „Die Wremer“ erstmals veröffentlicht wurde. Die Ausgabe, die jährlich Ende April/Anfang Mai erscheint, wird kostenlos an alle Haushalte in Wremen verteilt. Ein redaktionelles Team hat sorgt dafür, dass Neuigkeiten und interessante Infos aus den Vereinssparten festgehalten werden.

Drei Mitglieder des Redaktionsteams haben jetzt ihren Rückzug angekündigt: Theo Schüssler, Henning Siats und Peter Valentinitsch. Schüssler behielt beispielsweise die Druckkosten und Werbeeinnahmen im Blick. Siats – Magazinmacher der ersten Stunde –hatte die redaktionellen Inhalte im Fokus. Valentinitsch war die gute Seele für alle Verwaltungsaufgaben rund um das Heft. Generell wurden aber die vielen Aufgaben immer im Team angegangen, jeder setzte seine eigenen Schwerpunkte. Das soll auch weiterhin so bleiben.

Wegen des Rückzugs der drei Teammitglieder zeigt sich der TuS Wremen für neue, interessierte Magazinmacher oder -macherinnen offen: „Neue Impulse sind immer gut und immer herzlich willkommen!“, so der Vorstand um den Vorsitzenden Uwe Friedhoff. Wer sportaffin ist, Lust auf Vereinsleben hat und gerne einmal in die Arbeit rund um das Heft reinschnuppern möchte, kann sich per Mail melden: uwe.friedhoff@web.de. Ein Wohnsitz in Wremen ist dabei nicht zwingend erforderlich.(nz)

16.1. Dat ole Wurster Recht

12.1. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr

Die Floriansstube war mit den uniformierten Feuerwehrmännern und -frauen sowie einigen Gästen gut gefüllt. Der Bürgermeister Marcus Itjen, der Gemeindebrandmeister Hauke Heine und auch der Regierungsbrandmeister Thomas Friedhoff waren gekommen, sowie Uwe Friedhoff als Vertreter des TuS und Günther Itjen als Vertreter der Schützen, Wolf Dieter Lutz vom DRK und die Nachbarn.

Das Essen wurde vor der Sitzung gereicht, sonst wird es nachher zu spät für das sättigende Mahl. Danach gab der Ortsbrandmeisters Volker Hachmann seinen Bericht ab: Die Wehr hat jetzt 44 Mitglieder, darunter 5 Frauen, mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren. 16 Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr, davon 6 Jungen und 7 Mädchen und 15 Männer in der Altersabteilung. Seit der Verabschiedung des Brandschutzgesetzes können Feuerwehrmänner jetzt bis zum Alter von 67 Jahren Dienst machen, natürlich können sie aber auch schon früher ausscheiden.

Die Feuerwehr hatte 32 Einsätze, 9 wegen Bränden und 21 aufgrund von Hilfeleistungen. Der größte Einsatz fand im April in Misselwarden statt. Ein Feuer in einem Heuschober mit mehr als 450 eckigen Heuballen war durch Brandstiftung entstanden. Starke Rauchentwicklung und immer wieder aufflackernde Glutnester machten die Löscharbeiten schwierig. Fast alle Feuerwehren der Gemeinde waren vor Ort und die Löscharbeit war erst nach 24 Stunden für die 130 Feuerwehrleute beendet. Gut, dass unsere Wehr inzwischen 23 Atemschutzgeräteträger hat, 4 mehr als im Vorjahr. Unvergessen auch der Einsatz beim Moorbrand in Meppen.

Es wurden 30 Lehrgänge besucht und die Wehr nahm an einer Übung teil. Bei einem Wettbewerb in Spieka belegten die Wremer den 2. Platz.

Eine herausragende Ehrung gebührte Günter Strohauer. Er wurde für 50 Jahre Arbeit im Kommando geehrt. Eine Ehrung, wie sie nur ganz selten vorkommt. Volker Hachmann ist seit 40 Jahren Mitglied in der Wehr und hat eine steile Karriere hinter sich. Seit 2002 ist er Ortsbrandmeister und blickt auch schon auf 36 Jahre Kommandoarbeit zurück. Löschmeister Jürgen Uphoff ist seit 50 Jahren und Hauptfeuerwehrmann Karl-Heins Eibs seit 40 Jahre bei der Wremer Feuerwehr. Lukas Dieckmann und Malte Neubauer wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Herzlichen Glückwunsch an alle Geehrten und Beförderten!

Günter Strohauer wird geehrt, er war 50 Jahre im Kommando aktiv. Heute führt er die Altersabteilung der Feuerwehr.
Ortsbrandmeister Volker Hachmann ist seit 40 Jahren in der Feuerwehr aktiv und schon lange Zeit in Führungspositionen.
Jürgen Uphoff ist seit 50 Jahren bei der Feuerwehr.
Lukas Dieckmann und Malte Neubauer werden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Heimbüchel, Gemeindebrandmeister Hauke Heine und Ortsbrandmeister Volker Hachmann gratulieren.

Einhellige Zustimmung gab es von den Kameraden für die Gründung einer Kinderfeuerwehr für Kinder von 6 bis 12 Jahren, die nahtlos in die Jugendfeuerwehr übergeht. Wie aktiv die ist, schilderte der Jugendwart Mario Rörig eindrucksvoll.

Die Gemeinde Wurster Nordseeküste sieht erwartungsvoll der Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans entgegen, der im Sommer im Rat der Gemeinde verabschiedet wurde, berichtet der Bürgermeister Marcus Itjen. Die Umsetzung des Planes wird die Gemeinde in den nächsten Jahren zwischen 8 und 10 Millionen € kosten. Da für Wremen ein neues Tanklöschfahrzeug angeschafft werden muss, wird der Ort bis zum Jahre 2025 auch ein neues Feuerwehrhaus im nördlichen Teil des Ortes bekommen müssen, denn die neuen Fahrzeuge passen nicht mehr in die bisherigen Fahrzeughallen.

Die Sitzung ging nach vier kurzweiligen und abwechslungsreichen Stunden zu Ende, anschließend kam natürlich noch ein gemütlicher Teil.

 

 

12.1.  Aktiver Vormittag

Viele Ehrenamtliche sind am Samstagvormittag im Dorf ungterwegs. Die Mitglieder der SPD sammeln die ausrangierten Tannenbäume ein, die die Bürger an die Straße gestellt haben. Es gab schon mal Zeiten, da konnte man die Spende in einer Plastiktüte an den am Straßenrand liegenden Baum hängen. Aber nachdem sich Vorbeigehende daran vergriffen haben, müssen jetzt die SPD-Mitglieder wegen jeder Spende an der Haustür klingeln. Es kamen dabei wieder über 1000 € zusammen, die einem guten Zeweck gespendet werden. Die Ladung Bäume bildet den Grundstock für das Osterfeuer!

Helga Lutz, Bernd Opiela, Klaus Zoeke, Bernd Meyer, Andreas Wedel, Dieter müller, Fidi Thode, Rolf Müller, Willy Jagielki, Wolf-Dieter Lutz und Walter Heyroth machen sich auf den Weg. Foto: Reinhard Rehwinkel

Die sechs Mitglieder der CDU dagegen mussten eine Leiter mitnehmen, um die Weihnachtssterne von den Lichtmasten zu entfernen. Die Arbeit war mit den drei Teams schnell getan, das Esssen in der Börse wartete schon!

Nach getaner Arbeit schmeckt das Essen besonders gut! Foto: Jürgen Brandt

 

8.1. Der erste Sturm

mit einer kleinen Sturmflut zog über die Küste. Das Nachthochwasser war schon 1 m höher als normal und am nächsten Mittag lief es sogar auf 3,65 m über NN auf, das ist 2 m über dem mittleren Tidenhochwasser. Viele Schaulustige ließen sich am nächsten Mittag ordentlich durchpusten und schauten sich die überfluteten Flächen vor dem Deich an. Zum Vergleich: 1962 war der höchste Wasserstand 5,44 über NN, 1976 auf 5,09m und Xaver 2013 erreichte den Höchststand mit 4,93 m über NN.

 

7.1. Herdfeuerabend:  Sturmflut 1962

Hansi Wendt, Hein Carstens, Dieter Fiehn und auch andere, die dabei gewesen sind erzählen von ihren Erlebnissen in der Schicksalsnacht damals, als das Wasser immer höher stieg, der Sturm sich aber doch noch rechtzeitig legte und der Deich bis auf einige Kappstürze hielt. 40 Besucher versammelten sich um das knisternde Herdfeuer und lauschten gespannt den Berichten der Augenzeugen.

Todesfall im Januar:

Gisela Poltrok   7. Mai 1933 bis 20. Januar 2019

Auf unserem Leuchtturm Kleiner Preuße fanden im letzten Jahr 105 Trauungen statt, zusätzlich haben sechs Paare sich ein Eheversprecheng egeben, fünf Paare sogar mit kirchlichem Segen. Ein Kind wurde auf dem Turm getauft. Insgesamt war der Turm 115 mal Zeuge von diesen wichtigen Ereignissen.

 

Der kleine Preuße im Weihnachtsschmuck mit der Illumination durch www.klystlys.eu  am 31.12.2018