Aktuell 2018

Juni: Rosen-Rosen-Rosen

Der Verkehrsverein macht es möglich. Die von den Einnahmen der Grille gekauften Rosen blühen überall im Ort. Auch die Pflege aller Anpflanzungen wird vom Verkehrsverein möglich gemacht. Vielen Dank an alle, die dazu beitragen, dass in der Grille genug Geld verdient wird, um unseren Ort zu verschönern. Und vielen Dank auch an den pflegenden Gärtner!

12. Juni: das neue Bett der Rhee

Der Priel, der dicht unter Land nördlich des Hafens das Wasser transportiert, fließt jetzt im neuen Bett. Zwei Buhnen hindern das Wasser, in die alten Bahnen zurückzukehren. Nicht ganz gelang es,  das alte Bett mit dem beim Baggern gewonnenen Wattschlick zu verfüllen, dazu war der Grund zu weich. Bagger und LKW drohten zu versinken.

Alte Rhee stößt an Grenzen
In der neuen Rhee fließt das Wasser

Sommerferien: Wurster Ferienpass

Die erste Aktion im Rahmen des Wurster Ferienpasses der Jugendfreizeitstätten findet am 28. Juni mit einer Wanderung von Dorum zum Weidenzentrum in Padingbüttel statt, dort können die Kinder und Jugendlichen an einem Flechtkursus teilnehmen. Insgesamt 66 Angebote haben sich die Jugendfreizeitstätten mit den Vereinen und Institutionen ausgedacht. Teilnehmen können Kinder und Jugendlichen von 9 bis 14 Jahren. Bis zum 20. Juni kann man sich im Internet auf der Seite der Gemeinde Wurster Nordseeküste anmelden oder auch im Rathaus Dorum bei Christian Teichgräber. Es gibt ein interessantes abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Ausflügen, einen Segelflugkurs oder Hip-Hop. Man kann Musikinstrumente kennenlernen oder sogar Übungen am Flugsimulator im Aeronauticum in Nordholz machen.

Programm: Wurster Ferienpass

Auch dier Wremer Jugendfreizeitstätte bietet ein interessantes Programm an.

5. Juni: Wurster Raute gegründet

Immerhin 56 HSV-Anhänger haben sich im Deutschen Haus zur Vereinsgründung zusammengefunden, um ihren Verein in diesen schweren Zeiten, wo er gerade in die Zweite Bundesliga abgerutscht ist, zu unterstützen. Der Initiator Dieter Menke hatte nicht mit soviel Interesse gerechnet und hat sich über die gute Resonanz sehr gefreut. Die Satzung war schon vorbereitet und musste nur noch wenig abgeändert werden. Der Verein heißt jetzt OFC: Offizieller Fanclub „Wurster Raute“ des Hamburger SV. In den Vorstand wurden gewählt: Axel Heidtmann zum 1. Vorsitzender, Niklas Grebe zum Schriftwart und Dieter Menke zum Kassenwart. Der Fanclub hat seinen Sitz bei Axel Heidtmann, Wremer Specken 42a in 27639 Wurster Nordseeküste-Wremen.

Die „Wurster Raute“ steht nicht allein da, denn mit dem Abstieg des HSV haben sich 17 neue Fanclubs gebildet. Dieter Menke kam aus Hamburg mit HSV-Wimpeln, Andenken und kleinen Geschenken zurück. Es fehlt nur noch die Mitgliedsnummer des HSV.

Foto: Jürgen Malekaitis

1. Juni: Die Deichbaumaßname wirft ihre Schatten voraus

Die Deicherhöhung führt zu einigen Einschränkungen für Bürger und Gäste, ist aber für den Küstenschutz für uns alle wichtig. Ab Hotel Deichgraf bis zum Ochsenturm wird kein Verkehr mehr zugelassen, auch Radfahrer müssen den Weg über die Landesstraße nehmen. Nur auf dem Deich ist ein kleiner Spaziergang bis Hofe noch möglich.

Der Deich wird auf 1,4 km um bis zu 60 cm erhöht. Der Klei dafür wird in der Kleipütte am Schmarrener Nordweg gewonnen und per LKW an die Baustelle transportiert. Es ist mit mindestens sechs Wochen Bauzeit zu rechnen, in denen tagsüber ca. alle 6 Minuten ein LKW die Strecke von der Pütte über den Deichverteidigungsweg bis zur Baustelle fahren wird.

 

 

Trauerfall im Juni:   Anna Marie Fiehn   12. April 1923  bis  6. Juni 2018

Das Wetter im Mai:

Sonnenscheindauer:  324 Stunden   146 % vom langjährigen Mittel

Niederschlagshöhe: 3,9 l/qm  8 % vom langjährigen Mittel

Durchschnittstemperatur:  17,4 °C     Langjähriges Mittel: 13,0 °C

 

29. Mai: Die Tjede-Peckes Schule bekommt eine Mensa

In der gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses und des Schulausschusses der Gemeinde Wurster Nordseeküste fiel der Beschluss für den Bau der Mensa einstimmig. Auch der Plan, sie in die Sandkiste vor den Verwaltungstrakt zu bauen erhielt auch die Zustimmung aller. Die lange Planungszeit hat sich gelohnt und hat geholfen, eine Lösung für das ganze Gelände aus einem Guss zu finden. An der Straße werden 38 Parkplätze entstehen, eine Durchfahrt am Kindergarten vorbei kann nur noch nach Öffnung einer elektronischen Schranke erfolgen, also nur in Ausnahmefällen wie bei Anlieferungen. Da ein Teil des Schulhofes durch den Mensabau und den Parkplatz wegfällt, wird der jetzige Trainingsplatz des FC Land Wursten zu einem Spielplatz und einem Bolzplatz ausgebaut. Der FC geht mit seinem Trainingsplatz hinter die Tennisplätze. Die Baumaßnahme wird die bisher größte der Gemeinde Wurster Nordseeküste sein und die Kosten werden auf 1 600 000 € geschätzt. Die Ausschreibungen werden jetzt vorbereitet, Baubeginn wird dann im nächsten Jahr sein.

 

25. Mai. bis  27. Mai: Sportwoche in Wremen

Petrus meinte es gut mit dem TuS, entsprechend gut war die Stimmung an allen drei Tagen. Der TuS hatte ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt, für jeden war etwas dabei. Spiel und Spaß standen im Mittelpunkt. Dieses Jahr hatte der TuS erstmals auf ein Festzelt verzichtet, Veranstaltungen waren in der TuS-Halle gut aufgehoben.

Text und Fotos: Willy Jagielki und Renate Grützner
Der 1. Vorsitzende Uwe Friedhoff

Am Freitag ging es los mit dem Sportfest der Tjede-Peckes-Schule auf dem Schulhof und dem Sportplatzgelände. Ein vielseitiger und cleverer Spielparcours musste von den Kindern bewältigt werden. Sie hatten sehr viel Spaß und Freude dabei.

Danach startete das 1. Wremer Fun-Unihockey-Turnier In der Schulturnhalle mit 5 Kindermannschaften unter der Leitung von Simone Bürger und Nele Eibs, Schiedsrichter war Gert König-Langlo. Es ging „jeder gegen jeden“. Am Ende wurde ein Wanderpokal überreicht, der im nächsten Jahr zu verteidigen ist.

 

Abend kamen 24 Skatspieler und 12 Knobler zum Skat- und Knobelabend in die TuS-Turnhalle. Unter der Turnierleitung von Marion Friedhoff im Knobeln und Rainer Frese im Skat mit Björn Helmreich als Administrator wurde Bernd Meyer Skatsieger und Inge Frese Siegerin im Knobeln. Alle Teilnehmer freuten sich über die Fleischpreise. Allen hat es Spaß gemacht, die Wiederholung im nächsten Jahr steht schon fest.

Beim Fun-Volleyball-Turnier am Sonnabendnachmittag  auf dem Sportplatz gewann die befreundete Damen-Mannschaft „Feldjäger“ aus Ritterhude.

Zur Kaffee- und Kuchentafel war reichlich aufgedeckt, alle ließen es sich schmecken.

Beim 32. Deichlauf starteten 88 Läufer und Läuferinnen zum 5.000 m Lauf und 50 Läufer/innen wagten sich auf die längere Strecke von 15,8 km. Es herrschte bestes Sonnenwetter, einige Läufer fanden es wohl schon etwas zu heiß.  Zwei Frauen mussten den Lauf sogar abbrechen und wurden von der DRK-Erste Hilfe versorgt. Sie erholten sich schnell. Die Siegerehrung fand erstmals in der TuS-Halle statt.

Beim ersten Rudelsingen in der Schulturnhalle Wremen hatten über 60 Frauen und Männer ihren Spaß und waren mit Begeisterung dabei. Die Liedertexte konnten von einer großen Leinwand gut abgelesen werden. Dazu spielte und animierte professionell Simon Bellett auf der Gitarre und an der Hammondorgel.

Anschließend ging es nahtlos zur Ü 30 Tanzparty in der sehr dekorativ geschmückten TuS-Halle über. DJ Börn hatte beste Tanzmusik im Programm, aber leider war der Besuch nicht so, wie vom Vorstand und Festausschuss gewünscht. Offenbar wird es immer schwerer, Partygänger zu gewinnen. Oder lag es an den gut besuchten maritimen Tagen in Bremerhaven? Dennoch nutzten die Anwesenden die Tanzfläche ausgiebig und haben sich prima bis in die frühen Morgenstunden amüsiert.

Am Sonntagmittag gab es frischen, schmackhaften Schollenfilet direkt aus der Pfanne mit Kartoffelsalat. Anschließend konnte man gleich wieder zum Kuchenbüfett mit einer Vielzahl von köstlichen Torten übergehen.

Auf dem Sportplatz fanden die letzten Punktspiele in dieser Fußballsaison des FC Land Wurstens vor einer großen Schar Fans statt. Die 3. Mannschaft unterlag leider in der Kreisklasse 4:3 gegen die Mannschaft aus Frelsdorf/Appeln/Wollingst. Die 1. Herren des FC zeigte aber dafür noch einmal ihre spielerischen Fähigkeiten in der Kreisliga und gewann gegen VfL Wingst in der Kreisliga mit 3:0.

Auf dem Pausenhof konnten sich die Kinder in der Hüpfburg und beim Bungeelaufen austoben. Die Jugendfreizeitstätte hatte einige Spiel im Programm. Beide mit Luft gefüllten Kunststoff Spielgeräte waren ständig besetzt und umlagert.

In der TuS-Halle war der TSV Mulsum mit seine Line-Dance-Gruppe zu Gast. Beim fetzigen Countryrock zeigten die Frauen und zwei Männer was sie so drauf hatten und das konnte sich sehen lassen. Auch die Besucher durften mitmachen und versuchten eifrig die vorgegeben Schritten zu folgen. Es klappte nicht immer, aber alle hatten Spaß daran.

Nachdem drei Tage Lose verkauft wurden, kam es zum Abschluss zur Tombolaziehung in der rappelvollen Turnhalle. Die Spannung stieg. Das quietschgrüne Damenfahrrad, gestiftet von der Firma Bernd Goldhammer aus Mulsum, gewann Kathrin Meyer aus Wremen.

Alles in allem war es eine gelungene Sportwoche. Viel Abwechslung, bestes Wetter und was finanziell bleibt, zeigt später „der große Strich“ der Kassenwartin.

 

19. Mai: Der Maibaum geht zu Sierck!

Mario Rörig hat seine Premiere als Maibaumversteigerer erfolgreich absolviert. Kurz vorher hat er sich im Kostümverleih bei Elke Annis noch schnell  Frack und Zylinder besorgt und dann ging es in bewährter Manier – nämlich schön langsam – los. Die Männer aus den vier veranstaltenden Vereinen – TuS, Schützen, Feuerwehr und Tennisclub – ließen den Baum herunter, wobei es zwischendurch immer mal ein Bier gab. Das Wetter war freundlich, viele Gäste und Einheimische hatten sich auf dem Dorfplatz versammelt, als Mario mit dem Einsammeln der Euros für die Jugendabteilungen der Vereine richtig loslegte. Am Ende waren  565 € zusammengekommen und Regina Sierck bekam den Zuschlag für den Baum, der an Ort und Stelle gleich zerlegt wurde, bevor er nach Eckelehe transportiert werden konnte.

12. Mai: Super-Krabbentag

Bei passendem Wetter – nicht zu war, nicht zu sonnig, nicht zu kalt oder windig – hat der Wremer Heimatkreis den 27. Krabbentag auf dem Dorfplatz erfolgreich bestanden. Alles passte: viele Menschen wurden mit einem Fischerfrühstück, mit Scholle oder Krabbenfrikadelle aus der neu eingerichteten Krabbenküche von der leistungsfähigen und eingespielten Crew versorgt. Jeder der sechs Wremer Krabbenfischer hatten eine Kiste Krabben gespendet. Vielen Dank dafür!

Die 38 Torten vom Kuchenbüfett wurden im Nu auf die Tellern der Besucher verteilt. Das Bier war kalt und der Kaffee schmeckte. Die Abwäscherinnen kamen kaum mit frischem Geschirr hinterher. Überall arbeiteten die Mitglieder des Heimatkreises emsig und trotzdem mit guter Laune. Die beiden Museen und die Bilderausstellung sowie die Kirche waren gut besucht. Der Shantychor sorgte wie auch Hanko als DJ für Stimmung. Kalender, antiquarische Bücher und Chroniken wurden gut verkauft. Die Zuhörer hörten auch bei der Talkrunde mit Hans Kerber gut zu. Es ging um den wunderschönen Heimatkreis-Kalender 2019, die Wremer Chronik 1961-1990 und den Deichbau. Der Zauberer und die Handwerker weckten die Aufmerksamkeit der Kinder und auch die der Erwachsenen. Der Höhepunkt war wieder der Krabbenpuhlwettbewerb mit mehr als 20 Puhlerinnen und Puhler, die in drei Gruppen eingeteilt waren: Laien, Mittelklasse und Könner. Schaulustige umlagerten den Tisch mit den Krabben. Die Gewinner: Diana Plöger bei den Anfängern, Gerda Sperling bei den Geübten und Heiko Jakomeit bei den Könnern, bekamen Preise, das waren gespendete Essengutscheine aus der ortsansässigen Gastronomie.

Ein rundrum gelungener Tag, den der Heimatkreis mit allen seinen Kräften für Gäste und Einheimische auf die Beine gestellt hat!!!

Fotos: Willy Jagielki und Renate Grützner

 

11. Mai: Vorbereitung zum Krabbentag des Wremer Heimatkreises

Fast 40 Frauen puhlen 95 kg Krabben im Museum für Wattenfischerei für den morgigen Krabbentag. Dauer: 3 Stunden.

Morgen gibt es die Krabben mit Spiegelei auf Schwarzbrot aus der kleinen Krabbenküche. Und noch vieles mehr……

6. Mai: „Sterben einer Weide“

Brigitte Schulte hat über 10 Jahre eine Weide fotografiert, die sie über viele Stationen begleitet. Sie stellt das Sterben dieses Baumes dar, der einst in einer Baumreihe in der Nähe von Ellernwurth stand. Die Weide wurde 1998 von einem Blitzsschlag getroffen und starb dann ganz langsam über die 10 Jahre bis 2008. Frau Schulte hielt diesen allmählichen Verfall in wunderschönen Bildern fest, die im Gästezentrum bis zum 10. Juni zu sehen sind.

Bei der Ausstellungseröffnung erläuterte Frau Schulte in eindrucksvollen Worten die Veränderung und Verwandlung der Weide bis zum völligen Verschwinden.

Foto: Brigitte Schulte

Trauerfall im Mai:

Klaus Greiser   7. Oktober 1954  bis  1. Mai 2018

5. Mai: Der Deichverband macht mobil gegen Radfahrer und Scater

Lebensgefährlich wäre eine Fahrt per Fahrrad auf der neuen Betonzufahrt zum Asphaltweg am Wasser vor dem Schottwardener Deich. Und für Scater ist er absolut nicht zu befahren. Der Oberdeichgräfe Hermann Möhlmann sagt bei der Talkrunde auf am Krabbentag: „Dies ist eine Auflage des Nationalparks und des Landkreises gewesen.“ Der Deichverband macht damit aber auch klar, dass der Weg nur der Unterhaltung und Erhaltung des Deiches dient. Schade!

4. Mai: Die Rhee bekommt ein neues Bett

Weil die Rhee in ihrem selbstgewählten Bett immer mehr die Stummelbuhne am kleinen Preußen unterspült, bekommt sie jetzt ein neues. Dazu muss viel Matsch transportiert werden. Mit dem Aushub wird dann die alte Rhee verfüllt.  Mal sehen, ob die Rhee sich das gefallen lässt.

3. Mai: Der Deichbau bei Hülsing und Schottwarden

Der Deich ist über 1,4 km zu niedrig und muss zwischen 10 und 60 cm erhöht werden. Dazu wird er aufgefräst und Kleiboden eingebracht. Der Deichverband informierte die Anwohner im Gästezentrum darüber. Die Kleierde wird aus der Kleideponie am Schmarrener Nordweg gewonnen und per LKW entlang des Deichverteidigungsweg zur Baustelle gebracht. Los geht es nach Pfingsten mit dem LKW-Verkehr. Benötigt werden 45 000 m3. Sechs Fahrzeuge werden täglich 18 Fahrten unternehmen mit je 10 m3 Klei, das bedeutet, dass pro Tag zwischen 7 und 18 Uhr 100 Touren gefahren werden. Die Baumaßnahme wird im September/Oktober beendet sein. Im bebauten Gebiet ist die Geschwindigkeit auf 10 km/h  begrenzt, sonst auf 30 km/h. Es gilt in der Zeit ein absolutes Radfahrer- und Fußgängerverbot im Bereich der Baustelle! Auch der Fahrradtourismus auf dem Weser-Radweg muss einen anderen Weg nehmen. Der Deichverband plant alle zwei Wochen eine Baustellenfürung auch und gerade für Gäste.

Das Wetter im April:

Sonnenscheindauer:  186 Stunden   107% vom langjährigen Mittel

Niederschlag: 78,3 l/qm  206% vom langjährigen Mittel

Durchschnittstemperatur:  11,4°C     Langjähriges Mittel: 8,8°C

 

Todesfälle im April:

Mirko Bartels   12. März 1976 bis 10. April 2018

Dietrich Waldau    28. April 1944  bis  29. April 2018

Hans Vergin    31. März 1928  bis  30. April 2018

Renate Lerch    24. Juli 1943  bis  30. April 2018

30. April: Der Maibaum steht!

Es hat mal wieder geklappt: die starken Männer und Frauen von den vier Vereinen – Feuerwehr, Schützen, TuS und Tennisclub – haben es mal wieder geschafft: mit vereinten Kräften den extra langen und schlanken Maibaum in die Senkrechte zu stellen. Das Wetter war auf unserer Seite, so beobachteten viele Wremer und Wremerinnen auch mit ihren Kindern und zahlreiche Gäste das alljährliche Spektakel. Elke stimmte mit einigen Mitsängerinnen zur allgemeinden Freude der Umstehenden ein paar Mailieder an. Später kam noch ein Regenboten im Osten in Sicht, allerdings ohne dass es vom Himmel feucht wurde. Die Feuchtigkeit in die Kehlen rührten eher von den reichlich genossenen Getränken.

29. April: Heimatkreis on tour

Dieses Jahr ging es nach Lüneburg. Lothar hatte wieder ein tolles Ziel ausgewählt. Früh um 7 Uhr startete der gut besetzte Bus die Fahrt, die zunächst zum Frühstück auf einen Hof in der Nordheide führte. In Lüneburg am Rathausplatz angekommen startete die Stadtführung für die eine Hälfte der Gruppe mit einem Henker, für die andere Hälfte mit einem Mönch. Beide zeigten Aspekte der mittelalterlichen Stadt, die mit ihrem jeweiligen „Beruf“ zusammenhingen. Es gibt soviel zu sehen in Lüneburg, so dass alle nach dem Mittagessen im alten Brauhaus Mälzer noch auf eigene Faust die Stadt erkunden konnten. Das schöne Wetter lud auch zum Kaffeetrinken in einem der vielen Cafes und Restaurant auf den Straßen und Plä

tzen der Stadt ein. Es war wieder in gelungener Ausflug des Heimatkreises, wie schon so viele vorher!

29. April: Leben auf dem Campingplatz

Auf dem südlichen Campingplatz ist wieder Leben eingekehrt, die ersten Camper sind zurückgekehrt. Die neuen Pächter haben auch Sanitärcontainer aufgestellt. Auch der Nordplatz wird  für alle Wremer und alle Gäste hergerichtet, so dass sich dort bald alle aufhalten können. Die endgültige Gestaltung zu einem schönen und gemütlichen Aufenthaltsort wird allerdings dieses Jahr nicht mehr gelingen. Zunächst muss noch ein Plan dafür her!

29. April: Grabenränder wieder sauber

Es hat etwas Überzeugungskraft seitens des Ortsbürgermeisters und des Ortsrates bedurft, bis die Grabenränder nicht nur im Neuen Weg sondern jetzt auch im Nordersteinweg und im Sichter Weg in den bewohnten Bereichen wieder einigermaßen ordentlich aussehen. Die Gemeinde Wurster Nordseeküste hat den Auftrag an eine Firma vergeben, die den Grabenaushub, der auf die von den Anwohnern gepflegten Grabenrändern gekippt worden war, wieder zu entfernen. Jetzt kann das zwar Gras nachwachsen, die Blumen sind allerdings dieses Jahr wohl nicht zum Blühen zu bewegen.

 28. April: Die Jugendfeuerwehr sammelte viel Schrott

Den ganzen Tag brachten Bürger ihr Altmetalle zum Feuerwehrhaus, wo es noch sortiert wurde nach wertvoll und nicht so wertvoll. Enorme Mengen schlummerten in irgendwelchen Scheunen und Schuppen vor sich hin. Die Jugendfeuerwehr und ihre Betreuer fuhren auch den ganzen Tag durch den Ort, um größere Mengen im Hänger abzutransportieren. Tolle Arbeit, großes Lob an die Jugendabteilung für diese hervorragende Arbeit!

 

Seit Anfang März liegt die Wremer Chronik 1961-1990 in Buchform vor.

Ungeduldig von vielen erwartet, ist es endlich soweit, dass die von Pastor Möller bis 1960 vorliegende Chronik der Gemeinde Wremen fortgesetzt wurde. Druck und Buchbinden erfolgt in der Elbe-Weser-Werkstatt „Blatt für Blatt“. Dort können jede Woche 10 Exemplare fertiggestellt werden. Es gibt inzwischen eine lange Liste von Vorbestellungen. Wer ein 536 Seiten starkes Buch für 60 € erwerben möchte, kann sich telefonisch oder per Email oder auch auf der Straße direkt an mich wenden.  (Re.Gruetzner@t-online.de oder 04705 95 175 34)

 

11. April: Ortsratssitzung in der Alten Schule

Bei der gut besuchten Ortsratssitzung am 11. April stand die vorher durchgeführte Bereisung des Ortes im Mittelpunkt. Ortsratsmitglieder und Mitarbeiter der Gemeinde fuhren gemeinsam durch Wremen, um die demnächst anstehenden Arbeiten an den Straßen und Wegen festzulegen. Sowohl wir vom Ortsrat als auch die Verwaltungsangestellten hatten eine Liste aufgestellt. Wir hatten mehrere Hinweise von Bürgern erhalten und waren auch selber mit wachen Augen durch unseren Ort gegangen.

Die Arbeiten aus dem Jahre 2017 werden zur Zeit noch ausgeführt. So wurde vor dem Seniorenheim und teilweise in Üterlüespecken das Pflaster schon neuverlegt, die Asphaltarbeiten an der alten Viehwaage und anderen Orten werden demnächst folgen.

Die Ortsratsmitglieder erhielten die Zusage, dass der Grabenaushub am Nordersteinweg und am Sichter Weg im bewohnten Bereich genauso wie am Neuen Weg zeitnah wieder abgefahren wird. An Wegen, die an Gräben liegen, haben sich an vielen Stellen Risse im Asphalt gebildet, die ausgebessert werden sollen, teilweise wird auch eine neue Asphaltdecke notwendig. Es ergab sich eine längere Liste an auszuführenden Arbeiten, die zusammen mit den Bereisungsergebnissen in den anderen Orten der Gemeinde im Bauausschuss erst noch beraten und beschlossen werden muss. Im Haushalt stehen für die Arbeiten in allen Orten der Gemeinde 500 000 € zur Verfügung.

In der Sitzung kam Kritik von Bürgern, die die neue Straßenreinigungssatzung als ungerecht ablehnen, wonach der Winterdienst in Straßen mit nur einseitigem Bürgersteig umschichtig auch von den gegenüberliegenden Anwohnern erfolgen soll – auch wenn dort andere Aufgaben wahrgenommen werden, wie Grabenreinigung und Grünfläche pflegen im Sommer. Mit der neuen Straßenreinigungssatzug sollte eigentlich Ungerechtigkeiten behoben werden, leider haben sich jetzt offenbar neue ergeben.

April: Fünf Jahre „offener Bücherschrank“ in Wremen

Nachdem der Bücherschrank in der alten Fuhrwerkswaage am Wremer Specken am Tag des Buches, dem 23. April 2013, eröffnet wurde, sind schon unzählige Bücher ein- und ausgegangen. Der Initiator Jürgen Hummel spricht von 60 000 Büchern, die er im Laufe der Zeit in die Regale nach Themen sortiert eingestellt hat. Viele Stammkunden nutzen die große Auswahl und auch viele Feriengäste loben den guten Zustand. Das Häuschen an der Einmündung von Katrepel und Neuem Weg ist von 8 bis 18 Uhr geöffnet und Jürgen Hummel, Gisela Dahl, Hella Zelinsky und Dorte Schumacher kümmern sich.

Jürgen Hummel stellt neue Bücher ins Regal

April: Ein neuer Film entsteht!

Nach dem Revival des 44 Jahre alten Films „Eine Reise nach Wremen“ bei einer Vorfühung im Museum für Wattenfischerei, dreht Michael Schwädke einen neuen, aktuellen. „Wremen ist nach wie vor überschaubar, nicht ausgeflippt wie andere Urlaubsorte an der Nordseeküste“, sagt der kreative Filmer. Diesmal benutzt er aber wohl nicht mehr seine 16mm Kamera von damals, wo die Filme anschließend von Hand zugeschnitten und geklebt werden mussten, sondern digitale Medien. Ende des Jahres soll die Premierenvorführung im Museum für Wattenfischerei stattfinden.

Wetter im März

Sonnenscheindauer:  112,8 Stunden   102% vom langjährigen Mittel

Niederschlag: 39,0 l/qm  71% vom langjährigen Mittel

Durchschnittstemperatur:  2,7°C     Langjähriges Mittel: 5,1°C

 

Todesfälle im März:

Eckard Schwarz verstarb am 12. März mit 57 Jahren

Heidemarie Söhn verstarb Mitte März mit 69 Jahren

Gerda Baumann  vom 5. März 1921   bis  4. März 2018

 

31.3.: Das Osterfeuer geht zögerlich an…

…und nur auf Drohung mit dem Flammenwerfer der Feuerwehr. Die Fackeln der Jugendfeuerwehr schafften es nicht, den großen aufgeschichteten Haufen Buschwerk zu entzünden, da musste die Feuerwehr schon lange den Flammenwerfer in die feuchten Mengen Buschwerk halten. Als Folge wurde es am Feuer auch gar nicht richtig warm, da der Rand erst sehr spät abbrannte. Immerhin hatte zwei Tage vorher noch Schnee gelegen, der so langsam zwischen die Äste und Zweige des Haufens eingesickert ist. Die Nacht war kalt, das Bier auch, aber der Getränkestand hatte auch für Glühwein gesorgt. Trotz Kälte war wieder ein nettes Klima, Gäste und Einheimische gleichermaßen lockten am Feuer das Frühjahr herbei.

 

28. März: Schnee!!!

Die Möwen wissen auch nicht, was das soll: Schnee Ende März, eigentlich ist doch Frühjahr!

 

26. März: Blumen unsanft beerdigt

Grabenräumung im Neuen Weg

Leider wurde bei der notwendigen Grabenräumung im Neuen Weg wenig Rücksicht auf Blumen genommen, die gerade anfangen wollten zu blühen. Alles wurde mit dem Räumgut abgedeckt. Hoffen wir, dass die Pflanzen ihren Weg ans Tageslicht wieder finden!

Im Frühjahr: Die nächste Campingsaison steht bevor!

Nach Ostern soll es auf dem Südplatz richtig losgehen. Vier junge Campingfans haben den Südplatz gepachtet und wollen mit viel Energie an die notwendigen Instandsetzungen gehen, damit es bald wieder so aussieht wie auf dem Bild. Zunächst werden von den vorhandenen 300 Plätzen 100 hergerichtet. Dauercamper sollen sich wegen der Überflutungsgefahr nur auf den erhöhten Bereichen aufstellen. Neue Strom- und Wasserschlüsse müssen verlegt werden, Sanitärcontainer werden zunächst gemietet.

Alle vier Mitglieder der neugegrüdeten GmbH sind langjährige und leidenschaftliche Camper, sie wissen genau, wie das Herz eines Campers schlägt.

Wir drücken die Daumen, dass die erste Saison gut gelingt!

 

Putzaktion auf dem Deich und im Ort

Die Feuerwehrjugend mit ihren Betreuern bricht zum Deich auf.

 

Die Dorfputz-Crew hat gute Arbeit geleistet.

24. März: Bürgerinnen und Bürger sammeln Müll ein und das nicht zu knapp.

Drei Stunden zogen kleine Gruppen durch den Ort und um den Ort herum und füllten Müllsäcke mit Flaschen, alten Schuhen, Fahrradreifen, Plastik und Papier. Die Säcke wurden vom Ortsbürgermeister eingesammelt und in den von der Feuerwehr bereitgestellten Container gelehrt. Zur gleichen Zeit tummelte sich die Feuerwehrjugend auf dem Wremer Deich zwischen Solthörn und Schottwarden und machte dort Klarschiff. Am Ende waren alle etwas müde und hungrig aber auch zufrieden mit ihrer Arbeit. Im Feuerwehrhaus konnte dann der größte Hunger und Durst gestillt werden. „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei“, war die einhellige Meinung der Beteiligten.

Info des Deichverbandes zum Deichbau bei Wremen 2018:

15. März: Frau Schröder wird in ihr Amt als Schulleiterin der Tjede-Peckes-Schule eingeführt.

Nach einer musikalischen Begrüßung durch die Kinder wurde Kathrin Schröder, die schon seit Anfang Februar in der Wremer Grundschule arbeitet, von ihrer Kollegin Gesa Langlo, von Bürgermeister Marcus Itjen, vom Schulrat Manfred Kück und von Ortsbürgermeister Hanke Pakusch herzlich begrüßt.

Die Kinder singen drei Lieder für Frau Schröder.
Herr Kück vom Schulamt gratuliert Frau Schröder zum Amtsantritt.

14. März: Mitgliederversammlung des Verkehrsvereins

Die Vesammlung ging sofort los mit der Befragung von Herrn Gerlach, der über die Baumaßnahmen von Cuxland Ferienpark südlich von Hofe Bericht erstattete. Das neue Appartementhaus, wegen der Form Wremer Bogen genannt, sei fast fertig und beherberge 21 Wohnungen. Jede Wohnung sei 70 m2 groß und habe neben dem Wohnbereich zwei Schlafzimmer. Viel Wert wurde auch auf die Ausstattung der Badezimmer gelegt. Die Ansprüche haben sich in den letzten 20 Jahren weiterentwickelt, so Herr Gerlach, daher seien auch Veränderungen gegenüber dem Bau des Appartementhauses vor 20 Jahren notwendig geworden. Zusätzlich sind jetzt noch zwei Reihenhäuser mit je acht Wohnungen in Maisonettebauweise etwas südlich davon in Planung, die Mitte 2019 fertiggestellt sein werden.

Sebastian Schmidt, der Direktor des Hotels Deichgraf, berichtete auf Nachfrage, dass der Bauherr des Hotels und des Resorts am Parkplatz, Herr Eck, keine weiteren Baumaßnahmen auf seinem Gelände plant, aber die Flächen an einen anderen Investoren verkaufen möchte.

Die Kurdirektorin Sandra Langheim ergänzte die Daten des letzten Jahres, die noch nicht endgültig vorliegen, da nicht alle Gastgeber ihre Gästekarten abgegeben haben. Im Jahr 2017 seien die Kurbeiträge ähnlich wie 2016 und liegen bei 157 000 €. Auch die Zahl der Übernachtungen in Wremen haben sich mit 310 000 insgesamt gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Dabei gab es einen Rückgang bei den Campinggästen um ca. 10 %, was auf das nicht gerade campingfreundliche Wetter zurückgeführt wurde.

Zwei der neuen Campingplatzbetreiber, Herr Bösch und Herr Neumann, stellten sich kurz vor und berichteten, dass sie Sanitärcontainer zunächst anmieten wollten, um dann später eigene „Sternecontainer“ zu erwerben. Sie werden demnächst mit den Bauarbeiten auf dem Südplatz beginnen, um ihn dann am 15. April eröffnen zu können.

Neptun, alias Holger Dahl, der inzwischen 40 Jahre im Vorstand mitarbeitet, kündigte die Wattentaufe 2018 während des Wremer Marktes an und bat um Mithilfe für die Prozedur der Taufe aber auch um die Nennung von möglichen Täuflingen, z.B. von langjährigen Campern.

Das online-Portal Traum-Ferienwohnungen stellte sich und die neuen Trends bei der Vermarktung der Unterkünfte vor. Auch die neue Last-minute-Angebotsseite in Wremen.de sei fertig, berichtete der 1. Vorsitzende Jan-Hinrik Dircksen.

Die Wahlen brachten keine Überraschungen, denn die 2. Vorsitzende Astrid Stoppel, die Kassenwartin Marlies Brandt, die Beisitzer Luise Krings, Wiebke Icken und Holger Dahl wurden en bloc wiedergewählt. Der Ortsbürgermeister Hanke Pakusch, der qua Amt im Vorstand mitarbeitet, wurde ebenfalls bestätigt.

 

12. März: Der Fischereiverein tagte in der Fischerstube.

Im öffentlichen Teil, dem u.a. auch Bürgermeister Itjen beiwohnte, stellte Herr Ratzke vom NLWKN – dem niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft. Küsten- und Naturschutz – die bevorstehende Baumaßnahme im Hafenbereich vor. Die Rhee wird verlegt! Der von Norden kommende Priel verläuft jetzt dicht unter Land und mündet etwas nördlich vom Hafens in das Außentief ein. Er führt das Wasser für die großen Wattflächen nördlich des Hauptpriels und unterspült eine Buhne immer mehr. Statt dort eine sehr lange und sehr teure Buhne zu bauen, wird durch Ausbaggerung einer Rinne weiter westlich des bisherigen Verlaufs versucht, der Rhee ein neues Bett zu geben. Außerdem werden die zwei kurzen Buhnen am kleinen Preußen um ca. 10 m verlängert. 500 Tonnen Baumaterial konnte während des Frostes über das Vorland an Ort und Stelle gebracht werden. Der Aushub wird genutzt, um den beisherigen Wasserlauf zu verfüllen. Kurz nach Ostern wird die Baumaßnahme beginnen und zwei Wochen dauern.

Die von der Rhee bedrohte Buhne

Die Fischer beklagen die zunehmende Verschlickung des Hafens. Das Ein- und Auslaufen sei nur noch eine kurze Zeit vor und nach Hochwasser möglich. Eigentlich sollte der Mahlbusen das Freihalten des Hafens vor der Sedimentablagerung durch regelmäßige Spülung ermöglichen. Nach Ansicht der Fischer laufe der aber zu selten. Einige denken schon an eine Abwanderung in andere Häfen. Der Bürgermeister versucht Abhilfe zu schaffen.

11. März: Kirchenvorstandswahl

In den Kirchenvorstand wurden Elke Heimbüchel, Heino Müller, Dirk Obermann, Almut Dircksen und Holger Dahl gewählt. Von knapp tausend Wahlberechtigten gaben knapp 200 ihre Stimme ab.

9. März: Der gemütliche Kaminraum der Fischerstube war voll besetzt, die Jahreshauptversammlung des TUS fand in guter und gemütlicher Atmosphäre statt.

Die Ehrungen erfolgten vor dem eigentlichen Einstieg in die Tagesordnung.

Helga Lutz, Heike Schmidt, Anke Trilk, Lenchen Rüsch, Kerstin Röhrig, Ile Holst, Günter Strohauer, Konrad Herfort, Uwe Friedhoff, im Hintergrund Lennart Zier. Foto: Arno Zier

Der 1. Vorsitzende, Uwe Friedhoff, ist in diesem Jahr seit 25 Jahren im Amt. Damit ist er jetzt der dienstälteste Präsident des TuS. Herzlichen Glückwunsch, Uwe! Er löst damit Wilhelm Riedel ab, der mit 23 Jahren von 1911 bis 1934 bisher den Rekord hielt. In seinem Bericht konnte Uwe auf ein sportlich und auch finanziell zufriedenstellendes Jahr zurückblicken.

Der Verein hat ein sehr breites Sportangebot. Die Spartenleiter berichteten vom vergangenen Jahr. Es ist eine neue Abteilung gegründet worden, Kinder können jetzt Hallenhockey unter der Leitung von Simone Bürger spielen. Unsere neuen Bürger aus Afghanistan und den anderen Kriegsgebieten konnten gut in den Verein integriert werden und fühlen sich vor allem bei den Freizeitvolleyballern sehr wohl.

2. Vorsitzender bleibt Lennart Zier, Schriftwart Willy Jagielki, Hallen- und Gerätewart Bernd Meyer. Zum Festausschuss gehören als Vorsitzende Waltraud Wiebusch, außerdem Uwe Friedhoff, Arno und Lennart Zier. Die Mitgliederverwaltung macht weiterhin Karin Siats, Kassenprüfer ist Holger Dahl. Als Spartenleiter wurde neu bestätigt: Britta Malkmus für Eltern- und Kindturnen und Simone Bürger für Hallenhockey für Kinder

Bürgermeister Itjen informierte die Versammlung über den Anbau einer Mensa auf dem Schulhofgelände. Die Mensa soll ein öffentliches Gebäude werden. Es wird durch öffentliche Mittel erbaut und soll auch durch die Vereine nutzbar sein. Im Zuge dieser Maßnahme wird das gesamte Umfeld neu gestaltet. Der jetzige Trainingsplatz wird Schulhof. Als Ersatz können die Fußballer das hinter den Tennisplätzen gelegene Gelände nutzen. Die Parkplatzgestaltung wird grundlegend geändert. Zu den zu erwartenden öffentlichen Fördermitteln von 600.000 € wird die Gemeinde Wurster Nordseeküste mindestens die gleiche Summe zufügen müssen. Der Baubeginn wird frühestens im Herbst liegen.

Text: Willy und Renate

8. März:  1. Küstenabend der Gemeinde Wurster Nordseeküste

Bürgermeister Marcus Itjen hatte eine bunte Mischung von ehrenamtlich tätigen Menschen aus der gesamten Gemeinde ins Gästezentrum nach Wremen eingeladen, um deren vielfältige Arbeit zu würdigen. Es kamen viele: Feuerwehr und Schützen in Uniform, Rats- und Ortsratsmitglieder und viele Aktive aus den Vereinen. Claus Müller durfte die Jagdgenossenschaft vorstellen, Elke Grapenthin das Kulturforum Land Wursten und Manfred Jabs die Dorumer Tafel. Die junge Schülerin Marie Isabell Breuer sprach über ihre Arbeit, mit der sie beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ einen Sonderpreis gewonnen hatte. Sie kam bei einem Aufenthalt in Indien auf die Idee, Trübungsmessungen durch einen Kondensmilchstandard zu ermöglichen. Die geladenen Gäste bewegten sich zwischendurch bei Musik zwischen den Stehtischen von einer Gesprächsgruppe zur anderen, bedienten sich am leckeren Büfett und tranken so machen Trunk miteinander. Man kannte sich und hatte viel zu erzählen. Klar, die Wremer waren dann die letzten Gäste dieses gelungenen Abends, der nach Wiederholung schreit.

7. März: Der Wremer Shantychor tagte im Deutschen Haus.

Die nächsten Auftritte stehen bevor. Der Shantychor ist auf den Wremer fest eingeplant. Leider ist die Aufnahme für die geplante CD nicht so gut geworden wie erhofft und muss nun nachgebessert werden. Der Chor bekommt Verstärkung aus Spieka, denn der dortige Shantychor hat sich aufgelöst. Acht der Spiekaer Sänger wollen sich dem Wremer Chor anschließen. Der Vorstand unter dem 1. Vorsitzenden Horst Petrowsky wurde einstimmmig wiedergewählt. 30 Jahre nach der Gründung wurden Ehrungen für die Gründungsmitglieder Ingo Stelzer, Johann Heidtmann, Konrad Herfort, Rolf Helmreich und Wilhelm Turnau ausgesprochen. Gerd Holst und Rolf Müller sind 25 Jahre dabei, die Chorleiterin Birgit von Roden immerhin schon 10 Jahre.

Ingo Stelzer, Birgit von Roden, Johann Heidtmann, Rolf Müller und der 1. Vorsitzende Horst Petrowsky

3. März: Der 1. Herdfeuerabend in neuer Form fand im Gästezentrum statt.

Zunächst teilte Jens Dircksen, Wremer und im Vorstand der Männer vom Morgenstern, seine Gedanken zum Thema Heimat mit. Einige der  um das Herdfeuer herum gruppierten Teilnehmer ergänzten seine Ausführungen durch ihre eigenen Erfahrungen zu diesem so komplexen Thema. Frau Dr. Borger-Keweloh stellte als Vorsitzende der Männer vom Morgenstern den Heimatbund vor, der noch im 19. Jahrhundert auf Initiative von Hermann Allmers gegründet worden war. Er war ein „Wanderverein“, d.h. er hattte keine feste Bleibe, sondern tagte immer an verschiedenen Orten. Inzwischen ist der Bund mit seinen vielen Büchern in das geschichtsträchtige Schloss Morgenstern in Weddewarden gezogen, das auf den Fundamenten der vom Erzbischof Christoph von Bremen nach seinem Sieg über Land Wursten gebaut aber auch gleich wieder zerstört wurde. Nach der Erweiterung des Containerterminals war die lange dort ansässige Gaststätte  ausgezogen, der neue Eigentümer Bremenports hat das Haus gründlich saniert und von Anbauten befreit an den Heimatbund vermietet. „Die Männer vom Morgenstern haben nie was anderes besessen als ihre Bücher.“ Und die haben dort jetzt eine Bleibe gefunden. Mitglieder des Verkehrsvereins reichten den Teilnehmern Schmalzbrote und schenkten Glühwein aus.

In Zusammenarbeit des Verkehrsvereins, dem Heimatkreis, der Männer vom Morgenstern und der Kurverwaltung sollen mehrere Veranstaltungen mit verschiedenen Themen zwischen November und April stattfinden.

Wetter im Februar:

Sonnenscheindauer:  127,7 Stunden   182% vom langjährigen Mittel

Niederschlag: 6,9 l/qm  16% vom langjährigen Mittel

Durchschnittstemperatur:  0,3°C     Langjähriges Mittel: 2,4°C

 

Mitte Februar: Generalentwässerungsplan

Die Gemeinde Wurster Nordseeküste lässt einen Plan über die Oberflächenentwässerung und die Ableitung des Schmutzwassers erstellen.

Die Planung der Wremer Kanalisation begann unter dem Bürgermeister Gerd Hey 1965. Das Klärwerk entstand zusammen mit der Gemeinde Sievern am Grauwallkanal und wurde 1967 eingeweiht, 1989 wurde das Abwasser aus Wremen schon in das Bremerhavener Klärwerk geleitet. Bis 1975 war fast der ganze Ort angeschlossen. Für den Anschluss des Campingplatzes wurde sogar eine Druckleitung unter dem Deich durchgedrückt. Nur einzelne Häuser sind nicht angeschlossen worden, so musste die Fischerstube selber eine Druckleitung bis zur Strandstraße legen. Auch die Anwohner vom Mahnhamm legten selber Hand an und gruben einen Graben für die Leitung bis zum Üterlüespecken. Es verblieben dann nur wenige Häuser, die sich selber eine Klärgrube anlegen mussten. In anderen Orten der Gemeinde sind die Verhältnisse deutlich anders. und das geklärte Wasser aus den einzelnen Klärgruben muss der Oberflächenentwässerung zugeführt werden.

Die Entwässerung der Marsch ist dringend notwendig, um sie bewohnbar zu machen. Gerade in der gerade überstandenen Regenperiode war das deutlich zu sehen. Sie geschieht oft durch offene Grabensysteme, die über Jahrhunderte angelegt wurden und stetig gewachsen sind. Innerorts wurden Rohre verlegt. Ein eindeutiges System existiert aber nicht und ein Plan über Einzugsgebiete, Flussrichtungen oder auch Eigentumsverhältnisse ist nicht vorhanden. Manche Rohre werden erst bekannt, wenn sie brechen und ein Schaden auftritt. Bei weitem nicht alle Gräben werden gut gepflegt. Oft werden Grabenböschungen von Anwohnern mit Grünabfall verfüllt und eine Spundwand gezogen. Die kann irgendwann aber mal einbrechen und dann haben alle, die grabenaufwärts wohnen, das Nachsehen. Vielen ist die Wichtigkeit der Entwässerung in der Marsch nicht klar, dabei ist sie lebensnotwendig hier!

Mit der Flurbereinigung in den 1970er bis 1980er Jahren wurden schnurgerade Zuggräben durch die landwirtschaftlich genutzte Feldmark gelegt, die vom Unterhaltungsverband auch gut gepflegt werden. Innerorts entwässert der südliche Teil von Wremen über Rohrleitungen in die Wasserlöse, der nördliche Teil muss aber Umwege gehen, um dorthin zu gelangen. Es ist uns als Ortsbürgermeister und –rat erst vor kurzem gelungen, den wichtigsten Graben für die Entwässerung des nördlichen Teils des Ortes, der in die Lantüner Wasserlöse einmündet, zu sanieren.

Es gibt jetzt kaum noch Mitarbeiter in der Gemeinde, die sich praktisch mit der Entwässerung auskennen und zu Rate gezogen werden könnten. Nun endlich ergreift die Gemeinde Wurster Nordseeküste die Initiative und lässt einen Plan über die Situation der Gräben erstellen, um zu klären, wie viel Wasser eigentlich wohin fließt.. Um die Oberflächenentwässerung und die Abwasserbeseitigung gemeinsam mit dem Wasser- und Abwasserverband zu verbessern, wird ein Ingenieurbüro mit den aufwendigen Untersuchungen beauftragt werden. Der Generalentwässerungsplan soll 165 000 € kosten. Der Schritt ist sicher notwendig und auch überfällig. Um auch weiterhin keine nassen Füße zu bekommen, ist das sicher gut angelegtes Geld.

Im Bauausschuss der Gemeinde wurde über den Plan beraten und in der nächsten Ratssitzung wird darüber abgestimmt.

Wasser auf den Feldern

Die Entwässerung in der Marsch ist lebensnotwenig. Dazu gehört ein Netz von Gräben, das gepflegt werden muss. Aber überall in der Marsch sieht man seit dem Herbst große Wasserflächen auf den Feldern stehen. Was funktioniert da nicht mehr?

Piepgräben in der Marsch

Die Kleierde hier in Land Wursten erlaubt seit der Eindeichung durch die Friesen im 13. Jahrhundert reiche Ernten. Weizen konnte nur in der Marsch angepflanzt werden und machte die Marschbauern reich. Kleiboden nimmt wie ein Schwamm Wasser auf und gibt es ganz langsam wieder ab. Die Bauern haben früher Piepgräben angelegt, die das Wasser sammeln und in größere tiefere Gräben leiten. Piepgräben erschweren allerdings die Arbeit auf den Feldern, vor allem wenn mit großen Maschinen gearbeitet wird. Daher sind viele Flächen eingeebnet und Drainagen gelegt worden, die aus Tonröhren oder auch Plastikrohren bestehen. Solche Drainagen können verstopfen oder die Tonröhren zerbrechen. Und dann ist die Entwässerung nicht mehr gewährleistet.

Das Wasser kann von vielen Maisfeldern nicht abfließen.

Seit Einführung der Biogasanlagen ist viel Land mit Mais bebaut worden, denn Mais ist ein gutes „Futter“ für die Biogasanlagen. Die Bearbeitung des Mais erfordert aber große, schwere Landmaschinen. Die schweren Maschinen, die für die Maisernte notwendig sind, pressen den fruchtbaren Kleiboden zusammen, das Schwammprinzip kann nicht mehr funktionieren und das Wasser bleibt auf den Feldern stehen. Es ist kein Zufall, wenn vor allem auf den abgeernteten Maisfeldern Wasserlachen stehen. Da hilft auch ein ausgeklügeltes Grabensystem nichts.

18. Februar: Wremer Heimatkreis auf Grünkohlwanderung          

Bei schönstem, kühlem Sonnenwetter begann am vergangenen Sonntagnachmittag die kleine Wanderung von 26 Mitgliedern des Wremer Heimatkreises vor dem Museum für Wattenfischerei.

Wie schon seit vielen Jahren lädt der Vorstand und Festausschussvorsitzende alle Helfer und Unterstützer des vergangenen Jahres zu einem Grünkohlessen ein..
Mit dem kleinen Versorgungswagen voraus ging es in Dorfecken und Straßenwinkeln, in die nicht alle „Mitwanderer“ so oft kommen oder bislang noch gar nicht gewesen sind. Es wurde dabei geklönt und  News ausgetauscht und die heißen, geistigen und nicht alkoholischen Getränke wärmten und beschwingten die Gemüter. Nach knapp zwei Stunden war das Ziel erreicht, das Restaurant „Zur Börse“ von Inge und Björn Wolters.

Hier hatten es sich einige Helfer, die nicht so fußmunter waren oder die der Husten plagte, bereits an den dekorierten Tischen gemütlich gemacht.
Vorsitzender Henning Siats sprach allen Helfern nochmal den Dank für die Unterstützung im letzten Jahr aus und freute sich darüber, dass alle Anwesenden auch wieder in diesem Jahr den Heimatkreis soweit möglich tatkräftig zur Seite stehen werden.

Der von der freundlichen Bedienung aufgetragene dampfenden Grünkohl mit den reichlichen und herzhaften Beilagen schmeckte allen vorzüglich. Anschließend ließ es sich Chefkoch Björn nicht nehmen mit einem eiskalten Korn mit seinen Gästen auf das Wohl aller anzustoßen.

Ein guter Sonntag ging zu Ende und die neue „Heimatkreissaison“ mit Museum, Krabbentag, neuem Kalender und natürlich dem Kleinen Preußen kann beginnen.

Los geht’s zur Grünkohlwanderung mit Verpflegung
Verdiente Pause

Text und Foto: Willy Jagielki

17. Februar: Der Heimatkreis tagt

Bei der Jahreshauptversammlung des Heimatkreises war das Museum gut gefüllt. Mitglieder und Gäste waren gekommen, vom lebendigen Vereinsleben zu hören. Der 1. Vorsitzende Henning Siats berichtete vom vergangenen Jahr, als der Heimatkreis nach dem Tod von Hartmut Pinkall einen neuen Leuchtturmwärter suchte und damit einen Presserummel auslöste. Nicht nur jede Menge Zeitungen berichteten, auch  Funk und Fernsehen nahmen sich dieser Suche an. Henning ließ zwei dieser Fernsehberichte über die Leinwand flimmern. Von den 120 Bewerbern aus aller Welt wurden dann 10 „eingestellt“. Klar: Ehrenamtlich.

Die Arbeitsgruppen konnten von vielen Aktivitäten berichten. Lothar Kortzak vom Festausschuss bereitet wieder eine tolle Tagesfahrt vor. Bernd Schäfer gestaltet sehr phantasievoll die Schaukästen. Arno Zier berichtete vom lebhaften Treiben auf dem kleinen Preußen, wo 2017 122 Paare heirateten. Theo Schüssler erzählte von seiner Arbeitsgruppe, wo nur plattdeutsch gesprochen werden darf. Gerd Holst konnte von vielen interessanten Fahrten der Maritimen Gruppe berichten. Renate Grützner kündigte das baldige Erschienen des vierten Bandes der Wremer Chronik 1961 bis 1990 an. Christa Brill hatte wieder einen Ordner mit den Veröffentlichungen des letzten Jahres für das Archiv angelegt.

2017 waren 2346 Besucher im Museum für Wattenfischerei, 20% mehr als im Vorjahr. Bestätigt im Amt wurden Willy Jagielki als 2. Vorsitzender, Lothar Kortzak als Festausschussvorsitzender, Arno Zier als Leiter der Gruppe Kleiner Preuße. Werner Stelling beendet seine Tätigkeit als Kassenwart nach 27 Jahren, Harro Wiebalck übernimmt den Posten. Harald Sahl übergibt seine Funktion als Leiter der Handwerkergruppe an Peter Klatt, bleibt aber weiter dort aktiv. Nach einigen Grußworten wurde noch ein alter Film von einer Fangfahrt des gerade verstorbenen Krabbenfischers Rudolf Jatzen gezeigt und dann wurde es noch gemütlich.

 

Henning Siats dankt Werner Stelling für 27 Jahre im Amt als Kassenwart Foto: Willy Jagielki
Im Museum wurde es eng. Foto: Willy Jagielki

 

Anfang Februar: Leuchtturmwärter Ehrenamtlich:

Mit dem Bild der zehn Leuchtturmwärter erschienen Anfang Februar in unzähligen deutschen Tageszeitungen Artikel über den kleinen Preußen. Ganz besonders hervorgehoben unter den ehrenamtliche Tägigen wurde die einzige Leuchtturmwärterin Kristina Rübke. Über sie veröffentlichte der Weserkurier einen ganzen Artikel. https://www.weser-kurier.de/region/verdener-nachrichten_artikel,-verliebt-in-den-kleinen-preussen-_arid,1698257.html

Auch in der Zeitschrift „Bild der Frau“ bekam sie einen Kasten mit Bild.

04.02.2018, Niedersachsen, Wremen: Die neuen ehrenamtlichen Wärter des Leuchtturms „Kleiner Preußen“ stehen für eine Aufnahme vor dem Turm. Fotograf und Fotojournalist: Mohssen Assanimoghaddam

Rosenmontag, 12. Februar: Kaus-Peter Wolf liest in der voll besetzten Kirche aus seinem neuesten Buch vor.

Ostfriesenfluch ist der zwölfte Krimi aus der Reihe mit Ann Kathrin Klaasen, dieser toughen Kommissarin aus Norden mit ihrem bekannten Team. Aber bevor es losging, beschwor der Autor das Auditorium auf Stillschweigen ein. Er habe gerade den Anruf vom Verlag bekommen, das Buch stehe wieder auf Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste. Aber nicht weitersagen! Immer wenn er in Wremen vorlesen wolle, komme so ein Anruf! Wenn das bekannt wird, dann stehen die Autoren bald Schlange, um bei uns lesen zu dürfen. Na schaun wir mal!

Damals sei sein erstes Buch, der Ostfriesenkiller, in einer Startauflage von 8000 Exemplaren erschienen und er habe eine kleine Anzeige im Ostfrieslandmagazin aufgegeben. Es gab dann eine Lesung in Leer vor sieben Zuhörern, die aber nur auf Drohung durch den veranstaltenden Buchhändler erschienen waren. Sein Buch sei von Buchhändlern als Turtle (=Schildkröte) bezeichnet worden, nur ganz wenig erreichen das Wasser, die anderen werden aufgefressen. Wolf erreichte das Wasser, wie wir inzwischen wissen. Das ganze nahm richtig Fahrt auf. Der Ostfriesenfluch ist in einer Startauflage von 228 000 Exemplaren erschienen. Die Bücher haben 4,5 Millionen Leser in Deutschland und 10 Millionen weltweit. Wolf liest zum neunten Mal in Wremen, das vierte Mal in der Kirche.

Nach dieser Vorrede präsentierten Bettina Göschl, Jens Kommnick und Gunnar Peschke den Ostfriesenblues, bevor der Autor einige Stellen aus dem Buch vorlas, ohne zu viel zu verraten. Klar wurde aber schon, dass es wieder einen ganz verrückten Täter gibt.

Der Verkehrsverein servierte Wein und in der Pause gingen Platten mit Schnittchen durch die eng besetzten Reihen. Bücher konnten gekauft werden und wurden dann auch an Ort und Stelle signiert.

Es war wieder ein großes Vergnügen, der Lesung und Bettina Göschel mit ihren Komplizen zuzuhören. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal am Rosenmontag 2019.

Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl signieren ihre Bücher

10. Februar:  Gülle auf dem Vordeichgelände erregt die Gemüter

Wenn das Vordeichgelände landwirtschaftlich genutzt und dort regelmäßig gemäht wird, dann muss auch gedüngt werden. Aus Küstenschutzgründen  brauchen wir dort eine feste Grasnarbe und die bekommen wir durch die regelmäßig Maht. Das Vordeichgelände vor Wremen gehört der Hofener und der Nordwierder Außendeichsinteressentenschaft. Die Anteile werden selber landwirtschaftlich genutzt oder verpachtet. Früher weidete dort auch Vieh, das ist aber für die Landwirte zu umständlich und arbeitsintensiv geworden, nicht zuletzt durch unerfüllbare Vorschriften.

Die Sperrzeit für das Aufbringen der Gülle ist von 1. November bis 31. Januar. Ob es sinnvoll ist, kurz vor einer angesagten Sturmflut noch Gülle am Vordeich zu verteilen, wurde in der Nordsee-Zeitung am 10. Februar 2018 diskutiert. „Der Landwirt hätte die Gülle unter diesen Vorzeichen auch gleich in die Nordsee kippen können.“, sagt ein besorgter Spaziergänger zu recht. Zwei Tage nach dem Ausbringen der Gülle war das Sturmtief „Herwart“ über das Land getobt, das Hochwasser stand am Deichfuß, das Vorland war vollständig überschwemmt. Bei der Landwirtschaftskammer gibt es einen zuständigen Prüfdient für Düngung, die nach der Düngeverordnung erfolgen muss. Somit ist die Landwirtschaftskammer für alle Fragen der Düngung zuständig. Beim Landkreis Cuxhaven war die untere Wasserbehörde eingeschaltet worden, die ein Fachgebiet für Wasserwirtschaft hat. Die hatte den Fall aber nicht an die zuständige Kammer weitergeleitet, da nach dem Sturm „die Spuren schon verwischt“ waren.

Der Geschäftsführer der Wasser- und Bodenverbände, der neben dem Deichverband Land Wursten verantwortlich für den Zustand des Seedeichs ist, hat nichts gegen die Düngung des Vorlandes, wenn mit Augenmaß gearbeitet wird. Allerdings sind die Wasser- und Bodenverbände vor allem für den Küstenschutz zuständig.

Der Nationalparkverwaltung ist die Gülleverordnung sowieso ein Dorn im Auge, muss sie aber akzeptieren. Da der Deich nicht zum Nationalpark gehört, kann die Nationalparkverwaltung dort auch nicht so agieren, wie sie es möchte. Sie kauft, wo es möglich ist, Flächen auf, die extensiv bewirtschaftet werden sollen. Es gibt  vor allem im Norden von Land Wursten Kompensationsflächen, die durch die Erweiterung des Containerterminals angelegt wurden und die ebenfalls extensiv bewirtschaftet werden können. Aber durch die Besitzverhältnisse im Wremer Vordeichgelände sind Konflikte vorprogrammiert und von allen wird Kompromissbereitschaft erwartet. „Mit einer guten Zusammenarbeit kriegen wir Dinge, die wir klären müssen, am besten geregelt“, sagt Peter Bartz von der Nationalparkverwaltung.

Quelle: Bericht in der Nordsee-Zeitung von Heike Leuschner

9. Februar: Sportschipper planen die Saison

An der Jahreshauptversammlung der Sportschipper nahmen wieder viele Mitglieder teil. Der 1. Vorsitzende Heinz Bremer berichtete von der vergangenen Saison, die ja wegen des Wetters nicht so viele Ausfahrten zuließ.

Der Molch hat im Vorjahr Geburtstag gefeiert und mit ihm viele Schipper. Das Schlickräumungsboot ist vor 30 Jahren unter dem leitenden Planer und Schiffbauer Rainer Cordts in drei Jahren Arbeit mit vielen Arbeitsstunden zusammengebaut worden. Um in diesem Frühjahr mit dem Molchen anzufangen, muss erst der seit dem letzten Sturm versandete Priel freigemacht werden. Wenn die Fischer mit ihren Kuttern aus dem Winterlager zurückkommen, wird sich das Problem durch deren Schraubenwirkung wohl lösen.

Der 1. Hafenmeister Jens Kracke gibt leider seinen Posten ab, ein Nachfolger ist noch nicht gefunden, so dass sein Stellvertreter Rolf Steinert die Aufgaben übernimmt. Es ist aber alles schon vorbereitet, um die Dalben zum Festmachen der Schiffe zu erhöhen und sie damit sturmflutsicher zu machen. Der nächste Termin mit den Fischern zusammen ist das Bakenschlagen und dann das Bakenstecken. Da gerade das Ausbringen und Einstecken der Baken in den Schlick sehr anstrengend ist, können nur gut trainierte Mitglieder daran teilnehmen.

Am 28. April gehen die Schipper dann mit ihren Booten zu Wasser und die Saison kann beginnen. Im Sportschipperhafen stehen 25 Plätze zur Verfügung, die aber nicht alle belegt sind. Geehrt wurde Rudi Eilers für 40 Jahre Mitgliedschaft im WSS.

Wremer Sportschipper                     Foto: Dieter Albers

Das Wetter im Januar:

Sonnenscheindauer:  35,1 Stunden   76% vom langjährigen Mittel

Niederschlag: 104 l/qm  176% vom langjährigen Mittel

Durchschnittstemperatur: 4°C     Lanjähriges Mittel: 2,1°C

Todesfall im Januar:

Karl Potschwadki   26. Mai 1920 bis 12. Januar 2018

30. Januar: Vortrag im Heimatkreis

Der Nationalparkranger Frank Penner berichtet auf Einladung des Heimatkreises von seiner Arbeit im Nationalpark niedersächsisches Wattenmeer. Seit 2015 steht er im Dienste der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven zusammen mit 11 anderen Rangern in Niedersachsen. Er ist für die Küste zwischen Cuxhaven und Bremerhaven zuständig und möchte auch den Einheimischen die Bedeutung und die Besonderheit des Wattenmeeres näher bringen. Zum Nationalpark gehört nicht nur das Wattenmeer, sondern auch das vor allem in Wremen umstrittene Vorland bis zum Deichfuß seeseitig. 3% der Vorlandflächen sind in Privatbesitz und die liegen vor unserer Küste. Sie werden landwirtschaftlich genutzt. Als Ruhezone darf es nicht betreten werden, aber die Landwirte können mähen und güllen. Dafür hat nicht jeder Feriengast oder Einheimischer Verständnis.

Frank Penner im Musum für Wattenfischerei Foto: Jan-Hinrik Dircksen

Der Ranger Frank Penner berichtet von 10 000 Tier- und Pflanzenarten, die im Nationalpark heimisch sind, von 10 bis 12 Millionen Zugvögeln, die hier rasten, um sich Energiereserven für den Weiterflug anzufressen, von Schweinswalen und den vielen hier leb

enden Robben. Um die Nester der Säbelschnäbler und Rotschenkel zu schützen, wurden 4 Hektar Vorland eingezäunt, um die Füchse vom Plündern abzuhalten.

Die Schaffung von Salzwiesen durch die Sommerdeichöffnung als Ausgleichsmaßnahme für den CT IV nördlich Cappel-Neufeld war damals nicht unumstritten, sei aber inzwischen gut akzeptiert. Es gebe dort keine Probleme mit dem Küstenschutz oder der Landwirtschaft. Die Nationalparkverwaltung kauft weiterhin Flächen auf oder freut sich über Kompensationsflächen für Baumaßnahmen an anderer Stelle. Eigene Flächen im Vorland bei Spieka-Neufeld werden wieder beweidet.

Es gab Diskussionen mit einem Landwirt und einem Kite-Surfer, die deutlich machen, dass es unterschiedliche Bedürfnisse gibt und dass es nur mit Kompromissen geht.

 

26. Januar: Jahreshauptversammlung im Schützenverein

Trotz weiterem Mitgliederschwund herrscht gute Stimmung im Verein. Die Mitglieder machen das Beste aus der Situation, die fast alle Schützenvereine gleichermaßen trifft. Der Verein hat jetzt 113 Mitglieder, davon sind 73 aktiv, 33 passiv und 7 jugendlich. Drei motivierte Jugendliche sind dazugekommen, so dass jetzt wieder eine lebhafte Jugendarbeit stattfinden kann. Der Vorstand unter Frank Knippenberg führt den Verein verantwortungsbewusst und macht seine Arbeit gut. Bei den sportlichen Aktivitäten zu Hause oder bei den befreundeten Vereinen herrscht häufig gute Laune, wie aus dem Bericht von Manfred Uhde hervorging. Er berichtete in humorigen Stichworten von den zahlreichen Schießveranstaltungen bei den Vereinen in der näheren Umgebung. Viele Pokale wurden wieder mitgebracht. Die Borte im Schützenhaus sind schon überfüllt. Zahlreiche Ehrungen für 25jährige und 40jährige Mitgliedschaft fanden statt.

Thorsten Annis, Björn Höppner, Christa Fitter, Fredi Fitter, Roland Obst, Frank Knippenberg, Frank Schüssler. Foto: Günther Itjen

 

Januar: Die Krabbensaison 2017 war für die Fischer nicht so schlecht, denn sie haben einen Erzeugerpreis ausgehandelt, der für den finanziellen Ausgleich gesorgt hat. Im Jahresdurchschnitt lag er bei 8 €, aber es gab auch Höchstpreise von 17 €. Die Verbraucher haben das allerdings zu spüren bekommen. Von Mai bis September waren die Fangmengen sogar gegenüber dem Vorjahr um 20% geringer, aber der Oktober glich das wieder aus. Genaue Zahlen über die Anlandung kann der Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft der deutschen Krabbenfischer noch nicht geben.

20. Januar: Grünkohlwanderung der Feuerwehr

Über 100 Teilnehmer trafen sich zur Grünkohlwanderung der Feuerwehr. Der Spaziergang ging zickzack durch das Dorf. Die erste Rast wurde schon auf dem Frank Schüsslers Hof eingelegt, die zweite dann auf der Diele von Heimbüchels. Der Festausschuss hatte für eine gute Versorgung der großen Gruppe gesorgt. Nach Einbruch der Dunkelheit endete der Marsch in Hofe beim Marschenhof, wo alle schnell ihre Plätze gefunden hatten. Leider dauerte es bis zum ersten Bier eine geraume Zeit. Den Grünkohl mussten sich die 100 Leute vom Büfett aus dem Nebenzimmer abholen, nur leider war bald kaum noch etwas da und es dauerte mit der Nachlieferung. Naja, ist nicht so einfach 100 Grünkohlwanderer zeitnah zufrieden zu stellen. Anschließend wurde der neue Grünkohlkönig ausgelobt und die vorjährige Königing Renate Grützner musste die Kette an Akhim Witter weitergeben. Die beiden absolvierten den Ehrentanz und eröffneten die Tanzsaison. Die Stimmung unter den Klängen der Riverside Band war gut, es wurde noch reichlich getanzt und gefeiert.

Thorsten Timmler, Hanke Pakusch und Andreas Fenrich führen den Tross an

18. Januar: Wintereinbruch

Vom Sturmtief Friederike bekamen wir nur etwas Schnee ab:

16. Januar: Juchhu, auch Wremen hat wieder Glascontainer und oh Wunder, es war noch Platz darin!

13. Januar: Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wremen.

Der Freiwillige Feuerwehr Wremen geht es ganz gut: das konnte man mehrfach in den Bereichten auf der Hauptversammlung hören. 50 Feuerwehrleute und Gäste begrüßte der Ortsbrandmeister Volker Hachmann in der Floriansstube der Feuerwehr zur Jahreshauptversammlung.

Die Wehr besteht aus 48 aktiven Feuerwehrleuten, davon sind 6 Frauen. Sie verfügt über 19 Atemschutzträger und das Durchschnittsalter beträgt nur 36 Jahre, es ist also eine junge Feuerwehr. 18 Mitglieder zählt die Jugendfeuerwehr, 7 Mädchen und 11 Jungen, das lässt sich sehen!

Die Aktiven mussten 51 mal ausrücken, darunter waren 5 Brandeinsätze, aber die meisten Einsätze erfolgten zu Hilfeleistungen. Mit dieser hohen Zahl an Einsätzen ist die Wremer Wehr Spitze in der ganzen Gemeinde. Aber nicht nur bei den Einsetzen ist die Feuerwehr aktiv dabei. Bei vielen Veranstaltungen im Ort ist die Feuerwehr nicht zu ersetzen.

Ohne laufende Fort- und Weterbildung kann die Wehr ihre Schlagkraft nicht aufrechterhalten, so wurden 18 Lehrgänge in Loy, Celle oder auch auf Gemeindebene besucht. Es gab auch einige Beförderungen: Chalin Heidtmann und Lea Kneifel wurden nach bestandener Truppmannausbildung zu Feuerwehrfrauen und Joss Mohr zum Feuerwehrmann befördert. Patrick Wedel wurde Oberfeuerwehrmann, Dr. Erwin Scherfer und Andre Heidtmann 1. Hauptfeuerwehrmänner.

Hansi Wendt wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Wremer Feuerwehr geehrt. Er war damals bei dem verheerenden Brand auf dem Hof Ellernwurth dabei und bekam eine Auszeichnung nach dem Einsatz bei der Sturmflut 1962. Außerdem war er 25 Jahre lang Sicherheitsbeauftragter. Klaus Feil und Peter Klatt wurden nach Erreichen des 63. Lebensjahres in die Altersabteilung versetzt, damit ist die Altersabteilung auf 16 Mitglieder angewachsen.

Der Förderverein besteht inzwischen aus 377 Mitgliedern. Auch wenn das Tanklöschfahrzeug inzwischen 32 Jahre alt ist, noch funktioniert es! Geld für ein neues ist im Moment in der Gemeinde nicht vorhanden und es würde auch nicht in das zu kleine Feuerwehrhaus passen.

Am Ende kamen die Gäste zu Wort: Bürgermeister Marcus Itjen lobte: „Die Ortsfeuerwehr Wremen bewegt sich auf einem bemerkenswert hohen Niveau.“ Auch Ortsbrgermeister Pakusch, der Gemeindebrandmeister Hauke Heine und einige Vertreter der örtlichen Vereine fanden lobende Worte für die Arbeit der Wremer Freiwilligen Feuerwehr.

Erster Hauptfeuerwehrmann Hans -Walter Wendt (links) bekam von Ortsbrandmeister Volker Hachmann (rechts) und seinem Stellvertreter Markus Heimbüchel eine Ehrenurkunde überreicht. Foto Ulich
Foto Ulich

Volker Hachmann, Marcus Itjen, Lea Kneifel, Hansi Wendt, Joss Mohr, Chalin Heidtmann, Andre Heidtmann, Dr. Erwin Scherfer, Markus Heimbüchel, Hauke Heine

13. Januar: Weihnachtsbäume eingesammelt.

Der SPD-Distrikt hat am vergangen Sonnabend die ausgedienten Weihnachtsbäume eingesammelt. Der Lohn dafür erbrachte ein Rekordergebnis.

Mit dem von Hansi Wendt zur Verfügung gestellten Trecker mit Anhänger ging es auf Sammeltour im Ortskern und der näheren Umgebung. Die Außengebiete wurden von Klaus Zoeke und Gerd Holst mit ihren Fahrzeugen angesteuert. Schon nach kurzer Zeit stellten die Sammler erfreut fest, es lagen viel mehr Tannenbäume an der Straße als in den Vorjahren. Ein gutes Zeichen für die Sammel-taschen.

Die vielen vollen Wagenladungen wurden zum Brennplatz an der Bahn gebracht und bilden nun einen Grundstock für das Osterfeuer. Nach Abschluss der Weihnachtsbaumaktion hatte Helga Lutz zu Tisch gebeten und die Mannschaft konnte sich mit Würstchen und Kartoffelsalat stärken.

Das viele Kleingeld aus den Plastiktüten, die an den Bäumen befestigt waren, und natürlich die Scheine, wurden gezählt und brachten zur Überraschung aller das Rekordergebnis vom 1.150 Euro. Erwähnt sei noch, dass eine Bürgerin 50 Euro spendete, obwohl sie keinen Weihnachtsbaum hatte,

Dieser Spendenbetrag wird nun den Kindern der Tjede-Peckes-Schule zugutekommen und zur Anschaffung eines Spielgerätes auf den neu zu gestaltenden Schulhof zur Verfügung gestellt.

Allen Spendern, Helfern sowie Hansi Wendt, Gerd Holst und Klaus Zoeke für die Nutzung ihrer Fahrzeuge, ein dickes Dankeschön.

Fidi Thode, Bernd Opiela, Klaus Zoeke, Andreas Wedel, Dennis Franz, Walter Heyroth, Bernd Meyer, Rolf Müller, Willy Jagielki, Gerd Holst, Wolf-Dieter Lutz

Text und Foto: Willy Jagielki

12. Januar: Willy Jagielki wird für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Unter den neun ausgezeichneten Ehrenamtlichen befindet sich wieder ein Wremer. Der Landkreis zeichnet sie nach Vorschlägen aus der Bevölkerung aus. „Es geht nicht ohne Ehrenamt. Gott sei dank gibt es noch viele Menschen, die sich einbringen“, sagte Landrat Bielefeld und sdankte den stillen Helfern. Der Midlumer SPD-Parteikollege Henry Kowalewski hielt die Laudatio auf Willy und sagte: „…Er bringt sich in seinem Heimatort gleich auf mehreren Ebenen ein und prägt das dörfliche Leben. Im Wremer Heimatkreis – dessen Gründungsmitlgied Jagielki ist – kümmert er sich unter anderem um die Trauungen im Kleinen Preußen und die Dienste im Museum für Wattenfischerei. Auch die Mitglieder des TuS wissen seine ehrenamtliche Arbeit zu schätzen. Der Wremer sei nicht nur ein Organisationstalent, sondern auch ein wahrer Weltmeister im Schreiben von Protokollen.“

Herzlichen Glückwunsch, Willy, Du hat es verdient!

Alle ausgezeichneten Ehrenamtlichen

Wolf-Dieter Lutz, Henning Siats, Willy Jagielki, Uwe Friedhoff, Henry Kowalewski

Fotos: Henning Siats

Unser Wremer Jubilar, Willy Jagielki

13. Januar und immer noch keine Glascontainer am Bahnhof.

Verwaister Platz am Bahnhof

Seit 23. Dezember 2017 müssen Bürger die leeren Flachen zu Hause lagern, weil der Landkreis Cuxhaven den Anbieter gewechselt hat und einer der billigsten machte das Rennen. Die Nordsee-Zeitung hat mal nach den Erfahrungen mit der jetzt zuständigen Firma Optisys geforscht. Christian Döscher schreibt heute als Flop: „Das Hamburger Abendblatt berichtet, dass am Standort in Wedel aufgrund von Lärm, Gestank und Rattenplage Beschwerden der Anwohner bei der zuständigen Aufsichtsbehörde eingegangen seien. Seit mehr als zwölf Jahren würden bei Kontrollen Vestöße gegen Auflagen festgestellt. Und es laufen Ermittlungen gegen frühere Verantwortliche des Unternehmens“. Die Hoffnung, dass in unserem Landkreis demnächst eine funktionierende Altglasabfuhr stattfinden wird, ist m.E. zum Scheitern verurteilt. Das kommt dabei heraus, wenn immer der billigste Anbeiter bei der Auftragsvergabe den Zuschlag bekommt!

13. Januar: Samstag die Tannenbäume mit Spenden an die Straße legen: die SPD sammelt die Bäume ein!

3. Januar: Nur ein klein wenig „Land unter“

Sturmtief Burglind nippte nur etwas am Deichfuß. Bei Pegelstand in Spieka von 3,18 m über NN bestand keine größere Gefahr.

Trauerfälle im Januar:

Kurt Behrens   1. Mai 1931 bis 6. Januar 2018

Werner Wilms    28. Januar 1926  bis  12. Januar 2018

Werner Wilms lebte mit seinem Bruder und seiner Schwägerin auf dem Hof der Familie in Hülsing.

Rudolf Jatzen    15. Januar 1923  bis  5. Januar 2018

Rudolf Jatzen wurde 1923 als jüngster Sohn in eine recht große Familie hineingeboren, die auf ihrem Hof in Rintzeln ansässig war. Im Jahre 1924 erlitt die Familie einen großen Verlust, als der Vater Wilhelm mit den beiden Söhnen Reinhold 10 Jahre alt und Gustav 7 Jahre alt auf einer kurzen Segeltour von Rintzeln nah an der Küste zum Wremer Tief kurz vor der Hafeneinfahrt in eine Böe geriet und kenterte. Trotz der Rettungsversuche durch die Zollbeamten, die das Geschehen beobachteten, konnten die drei nur noch tot geborgen werden.

Rudolf Jatzen ging trotzdem zur See und wurde Kutterfischer. Schon 1947 besaß er den Kutter RIA WRE7, der ca. 1937 als Rettungsboot gebaut worden war und 1954 schon abgewrackt wurde. Vorher, 1950 kam das Schiff vor dem Wremer Tief in Notlage, es schlug leck, wurde dann aber von den Kutterkollegen in den Hafen geschleppt und von der alarmierten Feuerwehr ausgepumpt. Damals gab es 13 Krabbenkutter im Wremer Hafen. Rudolf Jatzen hatte dann noch eine weitere RIA und dann bis 1974 die Orion. Bei der Sturmflut 1962 wurde sein Schiff zusammen mit dem von Hinrich Friedhoff und Wilhelm Rodenberg an Land geworfen. Alle konnten anschließend wieder flott gemacht werden. 1974, mit bereits 51 Jahren ließ er sich ein weiteres Schiff aus Eichenholz neu bauen, die WRE3 Atlantis. Sie fährt jetzt von Spieka aus und ist 15,5 m lang, 4,7m breit und mit einem 200 PS Motor ausgestattet.

Rudolf Jatzen verzog später nach Büsum zu seiner Tochter Linda, wo er jetzt hochbetagt verstarb

Siegfried Gehrsen   13. Mai 1937 bis 24. Janaur 2018

122 Paare ließen sich 2017 auf dem Kleinen Preußen trauen: davon waren 118 Ehen und 4 Partnerschaften. Viele der Paare kamen von außerhalb und besuchten Wremen zum heiraten. Viele sagten, sie kommen wieder zu Besuch! Gute Werbung für Wremen!

1. Januar 2018

Willkommen im Neuen Jahr!!!