Aktuell 2017

14. September: Nach dem Sturm ist noch genug Restwind für die Kitsurfer.

13. September: Abruptes Ende der Camping-Aera auf dem Nordplatz

Der Sturm mit dem Hochwasser haben den Saisonabschluss beschleunigt. Nur noch einige schon abfahrbereite Camper stehen auf dem Nordplatz. Der Abschied von diesem idyllischen Platz ist für immer. Der Ausschuss für Tourismus und Kultur hat die erwartete Entscheidung getroffen, den Nordplatz einer anderen öffentlichen Nutzung zuzuführen.  Dann haben alle was von diesem Platz mit der wunderschönen Aussicht.

13. September: Sturmtief Sebastian wütet an der Küste

Strandkörbe schwammen an den Deich, aber zerstört wurde am Wremer Strand nicht soviel. Beherzte Camper halfen einander, die Wohnwagen rechtzeitig vor Eintreffen des Wassers über den Deich zu ziehen. Auch die Südpier konnte geräumt werden. Nur einige unentwegte Camper auf den erhöhten Plätzen erlebten das Spektakel am Nachmittag und Abend aus nächster Nähe.

26. August: Musikalischer Sommerabend auf dem Deichhof

Die Lemberger Gold Brass Band spielte wieder auf dem herrlich gelegenen Gelände des Deichhofs in Wremen-Hofe. Die professionelle Brassband mit Weltniveau aus der Urkaine spielte erst traditionelle klassische Musik und drehte nach der Pause mit bekannten Melodien aus Jazz und Pop ordentlich auf. Mit dem Eintritt werden die Musiker untertützt. Familie Dircksen konnte viele Einheimische und Gäste von nah und fern begrüßen. Es gab Fleisch und Fisch vom Grill und genug zu trinken für alle. Leider hielt das Wetter nicht ganz was es versprochen hatte, und als es anfing zu regnen, suchten viele der Gäste das Weite. Aber andere verzogen sich unter die Bäume und hatten noch einen angenehmen Abend!

August: Deichbau südlich von Wremen von oben gesehen.

Foto: Rainer Jähnisch

9. August: Kitesurfer unterliegen im Prozess.

Die Zonen, in denen sie ihren Sport ausüben können, wurden verkleinert und auch zeitmäßig eingeengt. Sie dürfen vor der Wurster Küste nur noch von April bis Oktober und nur noch drei Stunden vor und drei Stunden nach Hochwasser kitesurfen. Die Niedersächsische Nationalparkverordnung verbietet das Kitesurfen aus Gründen des Vogelschutzes per Gesetz grundsätzlich, lässt aber die Ausnahmen zu. Den Kitesurfern genügt das nicht, sie wollen wie auch Windsurfer und Segler ihren Sport uneingeschränkt ausüben können. Mitglieder des Kitesurfvereins Watt’nBoardSport haben beim Verwaltungsgericht Klage eingereicht. Sie argumentieren, dass die Gesetzgebungskompetenz für die Befahrensreglung beim Bund liege und nicht beim Land Niedersachsen. Das Gericht sah das aber anders und wies die Klage ab. Es handle sich um eine Vorschrift, die dem Naturschutz und der Ordnung im Nationalpark diene und dafür sei das Land Niedersachsen zuständig. Die Kitesurfer überlegen in Berufung zu gehen.

Foto: Hein Carstens

6. August: Konzert und Lesung

Die Veranstaltung hatte ja schon in der Dorumer St. Urbanus-Kirche stattgefunden und hat viel Lob erhalten. Jetzt wurde sie am Sonntag in der Wremer St. Willehadi-Kirche wiederholt. Jens Wetter erzählte die Geschichte der Schlacht am Wremer Tief und dem Tod der Fahnenjungfrau Tjede Peckes auf Plattdeutsch und das Sinfonieorchester des Musikvereins im Landkreis Cuxhaven spielte Musikstücke, die zu den jeweiligen Ereignissen passten. Den Frieden strahlte die „Pastorale“ von Beethoven aus, aber dann ging es in die Sturmflut, die Telemann in seiner „Wassermusik“ in Noten gesetzt hat. Der Krieg wurde hörbar im eisernen Zeitalter von Dittersdorf in den „Vier Weltaltern“ und im Kriegslied aus Beethovens „Ritterballett“. Der junge Paukist Elouan Schad hatte dabei gut zu tun und viel Spaß dabei. Zum Schluss erklang die Komposition des Orchestermitglieds Felix Skiba, die die ganzen Ereignisse stimmungsvoll zusammenfasste.

Wir sind gespannt auf den Film. die die Firma Everloid  von der Veranstaltung   gedreht hat.

Foto: Astrid Stoppel

5. August: Schipperfest mit Schlauchbootrennen

Obwohl nicht viele Schlauchboote am Start waren, war der Spaß wieder groß. Bei manchen ging der Kurs Zick-Zack, aber andere erfahrende Crews kamen einigermaßen gerade ins Ziel. Kein Wunder die Erfahrung zählt. Und so hat Harjos Achter mal wieder das Steuerrad gewonnen.

Der Samstag wurde mit dem Grillbüfett begonnen, dann konnte man sich auf der Tanzfläche betätigen und schließlich rundete das Feuerwerk den gelungenen Abend ab.

Am Sonntag war bei herrlichem Wetter das Tampentrekken quer über den Hafenb der Höhepunkt. Schietbüdels und Promilleteam lieferten sich einen heißen Kampf und schließlich landeten beide auf dem ersten Platz!

Heinz Bremer, Chef der Wremer Sportschipper, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Fest. An beiden Tagen sei das Fest gut von Einheimischen und Gästen besucht gewesen.

 

Trauerfälle im August:

Rudolf Struß  13. September 1921 bis 1. August 2017

Herr Struß war von 1966 bis 1985 als Hausmeister in der Tjede Peckes Schule tätig.

Armelia Bruns   16. September 1936 bis 26. August 2017

30. Juli: Pilgergottesdienst im Watt

Die Unsicherheit war groß: Kann der 2. Wremer Pilgergottesdienst wie geplant gefeiert werden oder gibt es Regen und Gewitter. Aber Petrus meinte es gut mit den Gottesdienstbesuchern und so marschierte eine kleine Gruppe am letzten Sonntag im Juli singend und betend durch unsere schöne Natur direkt vor unserer Haustür: in das Wremer Watt. Pastor Meine-Behr wurde unterstützt vom Wattführer, Herrn Oetting, der zum Thema „Watt“ informiert. Auch für die Theologiestudentin Saskia Schoof (geb. Kneifel) war es selbstverständlich, bei der Gottesdienstgestaltung  dabei zu sein, ebenso wie für ihren Ehemann Demier Schoof, der die Lieder mit seiner Gitarre begleitete. Wieder an Land klang der Gottesdienst mit einem Lied und dem Segen aus. Anschließend konnten sich alle an heißem Kaffee, Saft und Keksen stärken.

Faszit eines Kindes: „So müsste Gottesdienst immer sein!“ – und dabei wollte die Kleine zuerst gar nicht rein in die „Matsche“.

Text: Elke Vierling

Foto: Horst Vierling

 

23. Juli: Eine Tombola, die sich lohnt

Die Mitglieder des Gewerbevereins haben sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und tolle Preise für die Tombola des Wremer Marktes gespendet.  Der Losverkauf lief wieder sehr gut, vor allem am Sonntag gingen die Lose weg wie warme Semmeln. Kein Wunder, der Tisch war reichlich gedeckt. Die Tombola wurde dann im gut besuchten Zelt von Hanke Pakusch und Gerd Hohlmann zügig durchgeführt. Zwischendurch lieferte Nadja Domeyer dann noch eine Klasse-Show ab.

Kinder zogen die Lose wie gewohnt aus dem Betonmischer. Die ersten drei Preise wurden als erstes zwar gezogen, um die Spannung zu steigern dann aber im Umschlag verborgen und zum Schluss erst bekannt gegeben. Dieter Müller gewann das Geld, die DLRG-Mannschaft einen Fernseher und auch den DVD-Player. Die Jungen und Mädchen der DLRG hatten während des Wochenendes die Zufahrt zum Gelände kontrolliert und die Passagiere gegen eine Spende in die Gondel des Krans zum Hohenflug gesetzt.

Ein schöner Ausklang des Wremer Marktes!

Der Comedyabend mit Wolli und Andy Steil brachte viel gute Laune. Stimmung verbreiteten auch Nadja und Talina Domeyer

Fotos: Günther Itjen

Der Zauberer lockte die Kinder herbei und begeisterte auch die Erwachsenen.

Der Flohmarkt litt unter den morgendlichen Regengüssen.

Die Samstagabendveranstaltung mit der Liefe-Band „Setup“ konnte nicht mit dem gleichzeitig stattfindenden Deichbrand konkurrieren

 

Fotos: Dirk Neujahr

Die Shanty-Chöre begeisterten beim Mittagessen und Kaffeetrinken am Sonntag

23. Juli: Wattentaufe

Drei Täuflinge hat es wieder erwischt: Mustafa Simsek musste dran glauben, er hört jetzt auf den Namen Blauleng. Anschließend wurden bei heraufziehendem Unwetter Janin und Sebastian Schmidt nach zünftiger Vorbereitung von Neptuns Schergen gemeinsam in den Schlick geworfen. Seeanemone und Pollack sind jetzt ihre Namen.

22. Juli: Jubiläum – 30. Räuchermeisterschaft beim Wremer Markt

Die Räucherer haben am Sonnabendmorgen ihre 10 Öfen aufgebaut und jeder hat seine vorbereiteten zwanzig Aale nach seinem eigenen Rezept geräuchert. Der eine hat ständig nach dem rechten gesehen, Holzspäne zugefügt oder Wasser auf die Späne gekippt, andere haben ruhig dagesessen und Sprüche gekloptt. Am Ende musste die aus den Sponsoren bestehende gestrenge Jury nach dem Genuss von einem Stück der zehn verschieden geräucherten Aale entscheiden: die Sieger waren Rolf Weidinger, Manfred Schmidt und Rolf Müller. Die restlichen Aale wurden von Gisela und Horst Petrowsky an die reichlich vorhandene Käuferschar verkauft. Der Erlös ist für einen guten Zweck bestimmt.

Wie immer in den letzten 30 Jahren war die Meisterschaft von Ingo Stelzer, unserem Räuchermeister, hervorragend organisiert.

21. Juli: 2. Seniorennachmittag der Gemeinde Wurster Nordseeküste

Im Rahmen des 306. Wremer Marktes fand der Seniorennachmittag der Gemeinde mit Lieder gesungen vom Chor „Luv & Lee“ und Döntjes vorgetragen von „De Lüüd von Ossentorm“ statt. Gemeinsam verbrachten die Seniorinnen und Senioren einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Nachmittag.

Bei sonnigem Wetter begrüßte der 2. Vorsitzende des Seniorenbeirates Günter Strohauer und der Ortsbürgermeister von Wremen Hanke Pakusch die zahlreich erschienenen Gäste im Festzelt. Sie zeigten sich über den großen Zuspruch zu dieser Veranstaltung sehr erfreut.

Musikalisch eröffnete der Maritim Chor „Luv & Lee“ stimmungsvoll mit Seemannliedern diesen Nachmittag. Für weitere Unterhaltung sorgten wie im vergangenen Jahr die „Lüüd von Ossentorm“ mit plattdeutschen Sketchen. Die Gäste erlebten bei Kaffee und Kuchen und bester Stimmung einen gemütlichen Nachmittag. Es gab untereinander viel zu erzählen. Viele lebhafte Gespräche wurden wieder geführt.

Zum Schluss der Veranstaltung wurde gesungen und geschunkelt. Ein interessanter Nachmittag ging zu Ende.

Text von Hermuth Monsees

Todesfall im Juli: Günter Eckel  24. August 1932 bis 20. Juli 2017

„Mit Günter Eckel hat Wremen ein Original verloren“, das waren die ersten Worte der Trauerrede unseres Pastors Meine-Behr. Obwohl die engsten Verwandten der Beerdigung nicht beiwohnten, war die Kirche gut gefüllt. Günni, wie der Verstorbene von allen genannt wurde, hat am Leben des Dorfes teilgenommen und sich vielfältig engagiert.

Er wurde als drittes Kind in eine alte Wremer Bauernfamilie hineingeboren. Sein Großvater hatte noch einen der größten Höfe mit über 120 Jück Land. Da er aber 10 Kinder hatte, wurde Hof und Land unter ihnen allen aufgeteilt. Günnis Vater Carl erhielt nur ein kleines Stück davon. Günthers ältere Schwester Gisela wanderte in die USA aus und der Bruder Karl kam kurz vor Kriegsende 17 jährig ums Leben. So blieb Günter mit seinen Eltern zurück. Er arbeitete auf dem Hof und fuhr dann zwei Jahre zur See. Nach dem Tode seines Vaters 1967 lebte er lange mit seiner Mutter zusammen. Zu einer eigenen Familie kam er aber nie.

Er betrieb seine kleine Landwirtschaft immer allein, tüftelte gerne an seinen Erfindungen und baute einige Modellschiffe für den Heimatkreis. Überhaupt war er an der Gründung des Heimatkreises und des Museums maßgeblich beteiligt. Er ließ sich die Erfindung, einen Trecker mit Anhänger auf kleiner Fläche wenden zu lassen, sogar patentieren. Überhaupt hatten Trecker es ihm angetan, er hatte mehrere davon, einen kaufte er sogar in USA. Als Mitglied im Sozialverband trug er immer die Fahne am Volkstrauertag. Er war Mitglied der Maritimen Runde im Heimatkreis. In Bremerhaven half er regelmäßig, die im Fischereihafen die „Gera“ zu restaurieren. Als die Grünen sich in Wremen gründeten, auch da war Günni dabei. An seiner Scheune prangte 1984 ein großes Plakat „Atomwaffenfreie Zone“. Und er war gern gesehener Gast im Seniorenkreis.

Die Kirche war gut gefüllt zu seiner Beerdigung, es gibt viele Erinnerungen an ihn als einen Menschen, der sich eingebracht hat und der an vielen Stellen dazu gehörte. Sein soziales Engagement war beachtlich. Dankbarkeit und zugleich Schmerz bleibt über den Verlust eines Wremer Originals, der unseren Ort ein Stück ärmer macht. Er hat wahrhaft Spuren hinterlassen.

 

Juni – Juli: Die Freiwillige Feuerwehr in der Wurster Nordseeküste:

14 Feuerwehren gibt es in den Orten der Gemeinde. Und es gibt viel zu tun. Viele Fahrzeuge sind überaltert und einige Feuerwehrhäuser sind in die Jahre gekommen. So ist das Haus der Wremer Feuerwehr inzwischen viel zu klein geworden für die großen modernen Fahrzeuge. Dazu kommt, dass es keine Umkleideräume gibt, sondern die Feuerwehrleute erst ihre Schutzkleidung anlegen können, wenn die Fahrzeuge nicht mehr davor stehen. Ähnliche Probleme gibt es auch in den anderen Wehren.

Wremer Feuerwehrhaus Baujahr 1964

 

 

 

 

 

 

Aber welche Anschaffung oder Baumaßnahme muss zuerst angepackt werden? Um das zu klären, hat Bürgermeister Itjen einen Gutachter beaufttragt, der die Lage genauestens untersucht und einen Feuerwehrbedarfsplan vorgelegt hat. Der Plan wurde zunächst der Feuerwehrführung, dann den Räten und schließlich der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Untersuchung der derzeitigen Verhältnisse vorangestellt schlägt der Gutachter Möglichkeiten vor, die einer schrittweisen Verbesserung der Situation der einzelnen Feuerwehren dienen sollen. Der Plan sieht keine Schließung einer der 14 Feuerwehren vor, schlägt aber  Kooperationen vor.

In den nächsten Monaten wird viel über die Zukunft der Wurster Wehren diskutiert werden. Es ist zu hoffen, dass dann bald mit Maßnahmen zur Modernisierung der Wehren begonnen werden kann.

Feuerwehrbedarfsplan 2017

 

Juni – Juli: Unruhe bei den Campern vor dem Deich:

Der Pächter des Campingplatzes im Außendeichgelände hat seinen Pachtvertrag aus Krankheitsgründen ein Jahr vorzeitig gekündigt. Die Camper hängen in der luft und wissen nicht, wie es auf dem Platz weitergeht. Aber auch die Kurverwaltung und die Gemeinde Wurster Nordseeküste kann keine verbindliche Ausklunft geben, denn es muss ja erst einmal ein neuer Pächter her. Und dazu gehört eine Ausschreibung, die jetzt erfolgt. Ob es im nächsten Jahr dann tatsächlich so weitergehen kann wie bisher, ist unklar.

Der Campingplatz ist seit Jahren trotz allgemeinem Camping-Boom schlecht belegt, ein neuer Pächter muss sich kräftig ins Zeug legen, um mehr Wohnwagen, Wohnmobile und Zelte von dem Abenteuer, vor dem Deich sein Lager aufzuschlagen, überzeugen. Bis jetzt würden die Camper beider Plätze auch gut auf einen Platz passen und so überlegt die Gemeinde, nur den Südplatz dem Camping zur Verfügung zu stellen. Man könnte den schön gelegenen Nordplatz am Außentief und gegenüber dem Kleinen Preußen auch für die Allgemeinheit öffnen.

Die Dauercamper auf dem Nordplatz aber würden den Verlust ihres angestammten Platzes sehr bedauern und ob sie dann auf den Südplatz umziehen würden, ist fraglich.

So bleiben einige Fragen, wobei alle auf eine baldige Klärung der Situation hoffen!

Südplatz mit dem Strandturm
Nordplatz am Außentief mit dem Kleinen Preußen

7. Juli: 30 Radfahrer auf den Spuren von Tjede Peckes

Der Arbeitskreis Tjede Peckes hatte eingeladen, Gäste und Wurster machten sich am Freitag Nachmittag auf den Weg, die Orte zu besuchen, die mit Tjede Peckes und der Schlacht am Wremer Tief 1517 in Verbindung stehen. Henning Siats und Willy Jagielki vom Heimatkreis Wremen und Diana Vollmanshauser haben die 23 km lange Tour ausgearbeitet.

Start war am Wremer Dorfplatz, die Thingstätte am Sieverdyshamm, wo die Wurster Ratgeber sich versammelten und die Mulsumer Kirche, an der die Freiheit der Wurster 1524 endgültig verlorenging, waren die nächsten Ziele. Durch das Marschland über kleine Wege ging die Tour zur Padingbütteler Kirche, wo schon Dr. Diedrichs-Gottschalk wartete, der fachkundig die Kirche und ihre Verbindung zur späteren Fahnenjungfrau vorstellte. Die Padinge hatten inzwischen schon die ersten Würste auf dem Grill und so konnte die Radlergruppe sich im idyllischen Padingbüttel stärken. Danach ging es noch zum Geburts- und Wohnhaus der späteren Fahnenjungfrau, wo einige alte Ziegelsteine in Klosterformat in einem Hof vermauert sind. Auf dem Alten Deich ging es wieder zurück, vorbei am Hof des Deichgräfen Eibe Siade Johans zum Wremer Tief, wo wir schließlich am Ort des Geschehens angekommen waren, dort am Stein, wo der Schlacht vom 23. Dezember 1517 gedacht wird und wo Tjede Peckes schließlich ihren frühen Tod fand.

Eine schöne Tour, gemütlich gefahren, an jeder Stätte erklärte Henning Siats die Bedeutung des Ortes. Die nächste Tour findet am 18. August um 17 ab Dorfplatz statt. Bite anmelden unter: 0170 1852871

Juli: Krabbenpreise wie noch nie!

17 € pro Kilo Krabben, und kein Ende in Sicht.

Übrigens kosteten 2001 die Krabben 16 Mark pro Kilo, es wurde wenig angelandet und die holländischen Lager waren leer. Aber da war die Fangsaison noch jung, es wurde dann doch etwas billiger. Immerhin waren damals die angelandeten Krabben schön groß, berichtete Manfred Friedhoff, der Vorsitzende der Erzeugergemeinschaft der Krabbenfischer Weser-Ems.

Traute und Manfred Friedhoff Foto: Archiv Traute Friedhoff

Trauerfälle: Bodo Dammann, gestorben im Januar 2017

Ina Sassen, 6. Januar 1961 –  26. Juni 2017

30. Juni: 40 Seniorinnen und Senioren der Gemeinde besuchen den Hof Icken in Sievern

Im Wagen war es trocken, als Mathias Icken uns mit dem Treckenr zu den freilaufenden Schweinen und zum Milchviehstall zog. Wiebke und Mathias berichteten viel neues von ihrer Art Landwirtschaft zu betreiben. Der große Hof ist ein Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau und ist erst vor kurzem für ihren Heumilchkäse als „kulinarischer Botschafter des Landes Niedersachsen“ ausgezeichnet worden. Nun kam auch noch die Auszeihnung zum „Landwirt des Jahres“ dazu.

Nach der Besichtigungstour gab es für die Gruppe Kaffee und Kuchen in der Halle mit einem reichhaltigen Kuchenbüffet. Dann kauften alle noch im Hofladen ein.

30. Juni: Neues Buch über die Gemeinde Wurster Nordseeküste

Alle Orte der Gemeinde werden vorgestellt.

Erhältlich im Buchhandel für 12,90 €.

25. Juni: Radtour der CDU nach Dorum-Neufeld

Hauptsache, es bleibt trocken, war der Spruch des Tages, denn Wind war schon genug. Aber trotzdem haben alle es dank der Erfindung der EBikes überstanden. Ein wertvoller Schlüssel ermöglichte uns, den neuen Treibselräumweg vor dem Deich zu nutzen. In Dorum-Neufeld besuchten die Gruppe das Nationalparkhaus

Fotos: Jürgen Fissler

18. Juni: Konzert und Lesung – Veranstaltung im Rahmen des Tjede-Peckes Jahres:

Fotos: Astrid Stoppel

Das Konzert mit der Lesung eines Textes fand am 18. Juni in der St. Urbanus Kirche in Dorum statt. Trotz des schönen Wetters war die Kirche gut gefüllt. Der Arbeitskreis Tjede Peckes bestehend aus den Ortsheimatpflegern der Wurster Kirchspiele, dem Heimatkreis Wremen und dem Verkehrsverein Wremen sowie einigen interessierten Einzelpersonen hat für das Jahr 2017 ein umfangreiches Programm aufgestellt, um der verlustreichen Schlacht vor 500 Jahren zu gedenken. Dort am Wremer Tief am 23. Dezember 1517 wurde auch die Fahnenjungfrau Tjede Peckes aus Padingbüttel erschlagen.

Den Text von Renate Grützner hat der Misselwardener Landwirt und Schauspieler auf vielen niederdeutschen Bühnen, Jens Wetter, ins Plattdeutsche übersetzt und gekonnt vorgetragen. Die Lesung wurde an mehreren Stellen unterbrochen von Musikstücken, die zu den damaligen Ereignissen passten. Das aus Laienmusikern bestehende Sinfonieorchester des Musikvereins im Landkreis Cuxhaven unter der musikalischen Leitung von Raimund Limpinsel hatte für das Konzert die passenden Musikstücke ausgesucht und eingeübt.

Es war mucksmäuschenstill in der Kirche, als am Beginn der Orchesterleiter das erste christliche Gedicht in althochdeutscher Sprache sang: das „Wessobrunner Gebet“. Die Musik dazu wurde von Carl Orff dem Mittelalter nachempfunden.

Der Teil „Lustiges Zusammensein der Landleute“ aus Ludwig van Beethovens 6. Sinfonie machte das Leben in Land Wursten vor dem Überfall des Erzbischofs deutlich. Georg PhilippTelemann steuerte mit Teilen aus seiner Suite „Hamburger Ebb und Flut“ die Stimmung eines Sturms bei. Der „St. Anthonys Choral“ von Joseph Haydn stand für die Messen in den Wurster Kirchen bei der drohenden Kriegsgefahr. Mit dem letzten Satz aus Carl Ditters von Dittersdorfs Sinfonie „Die vier Weltalter“ herrscht dann hörbar der Krieg des Bremer Erzbischofs Christoph gegen das reiche Marschenland, genauso kriegerisch geht es bei Ludwig van Beethovens Marsch und Kriegslied aus der „Musik zu einem Ritterballett“ zu. Das waren dann die großen Momente des jungen Perkussionisten Elouan Schad, der gekonnt auf die Pauke einschlug, dass es in der Kirche dröhnte. Als dann der Kampf der Wurster verloren war und Tjede Peckes erschlagen, spielte das Orchester das vom Orchestermitglied Felix Skiba komponierte Werk „Der Tod der Tjede Peckes“ sehr eindrucksvoll mit viel Gefühl, so das bei vielen Zuhörern tatsächlich Trauer aufkam. Zum Schluss sangen alle zusammen das tröstliche Lied von Martin Luther „Ein feste Burg ist unser Gott“ mit Orchesterbegleitung.

Arend Schmieder vom Orchester hatte zur Begrüßung darum gebeten, während der einstündigen Darbietung nicht zu applaudieren. Das hat sich als goldrichtig erwiesen, damit die Stimmung nicht verloren geht, die das Ensemble von Worten und Musik erzeugte. Nach Konzert und Lesung kam der Beifall dann umso stärker.

Der Wremer Verkehrsverein hatte im Turmraum gedeckt, so dass sich anschließend dort noch viele Zuhörer mit den Musikern bei einem guten Wein zusammenfanden. Mitglieder der Kirchengemeinde haben sehr viel Unterstützung für die gesamte Darbietung geleistet.

Wer das Konzert verpasst hat, kann es bei der Aufführung in der Wremer Kirche am 6. August erleben.

2. bis 5. Juni: Besuch aus Bremen – das Pfingszeltlager der DLRG-Jugend auf dem Campingplatz

Das Pfingstzeltlager hat eine lange Tradition in Bremen und findet nun schon das 5. Mal auf dem Campingplatz neben der Rettungsstation Wremen statt, die von der DLRG Bremerhaven besetzt wird. Die Teilnehmer schlafen zusammen in Großraumzelten und machen am Tag Ausflüge ins Watt oder in die nahe Umgebung. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Aktivitäten an der frischen Luft und in der Nähe vom Wasser.

3. Juni: Der Maibaum wurde versteigert

Die Mitglieder der Vereine haben es wieder geschafft: sie ließen den Maibaum   langsam herunter, ohne dass jemand zu Schaden kam. Bei T-Shirt-Wetter auf dem Dorfplatz wurde er versteigert. Andreas Fenrich (Fene) hatte als Auktionator seine Premiere und er hat es gut gemacht. Knapp 500 € kamen bei der amerikanischen Versteigerung zusammen, die der Jugendarbeit der Vereine zugutekommen. Das Bier floss in Strömen…..

PS: Der Maibaum wurde ersteigert von Gerd Hohlmann, der ihn sofort Lana Friedhoff für den Bau eines Storchennestes zur Verfügung stellte.

2. Juni: Schulfest in der Tjede-Peckes Schule…

über das Leben und Spielen im Mittelalter. Tjede und ihre zwei Herolde hielten die Eröffnungsrede:

„Seid gegrüßt, ihr lieben Gäste von nah und fern. Mein Name ist Tjede Peckes. Ich wohne mit meiner Familie in Padingbüttel auf unserem Bauernhof. Ich habe leider nur ein Problem: Ich bin nämlich schon seit 500 Jahren tot! Doch meine lieben Wurster Mitmenschen haben mich in all den Jahren nicht vergessen, sondern sie feiern mich in diesem Jahr ganz besonders“.

Herold: „Hört nun, warum. Tjede Peckes ist vor 500 Jahren von den Wurstern als Fahnenjungfrau gewählt worden. Sie trug im Kampf gegen das Heer des Erzbischofs von Bremen, der sich unser Wurster Land unter den Nagel reißen wollte, die Fahne voran. Es war eine fürchterliche Schlacht um Weihnachten 1517 am Wremer Tief mit tausenden von toten. Auch unsere tapfere Tjede wurde dabei erschlagen. In diesem Jahr ist das 500 Jahre her, doch wir erinnern uns immer noch an sie. In Dorum heißt eine Straße nach ihr und auch unsere Schule hier trägt ihren Namen“.

„Unsere Schule hat zur Erinnerung an sie eine Projektwoche durchgeführt. Jeden Tag haben die Schülerinnen und Schüler etwas über Tjedes Leben und ihre Zeit gelernt. Und jeden Tag wurde gearbeitet, wie zu Tjedes Zeit. Die Arbeitsprodukte könnt ihr in der Pausenhalle bewundern. An den Ständen werden Spiele aus Tjedes Zeit angeboten. Und wer Hunger hat, kann ein bäuerliches Fladenbrot erstehen“.

Tjede: „Nun denn, liebe Gäste, macht euch frohen Mutes auf und genießt den Tag. Tjede wünscht Euch viel Spaß!“

Tjede und die Herolde Foto: Gert König-Langlo

Der kleine mittelalterliche Markt und die große Spielwiese waren das Ergebnis einer Projektwoche. Die Schüler haben Gegenstände aus einfachen Materialien mit einfachen Mitteln hergestellt. Die Lehrer haben sich viele Spiele ausgedacht, die vielleicht auch schon im Mittelalter gespielt worden sind. Es gab Fladenbrote aus Roggen und Sauerteig im Verkauf. Die Kinder hatten Laufzettel, die sie an jeder Station abstemplen lassen konnten. Viele Eltern haben geholfen. Es war ein buntes Treiben, da bei Tjede Peckes auf dem Schulhof, und das bei herrlichem Sommerwetter.

Leuchtturmwärter – neun teilen sich die Dienste für den kleinen Preußen

Einige Wremer und einige Männer aus der näheren Umgebung nehmen jetzt den Posten wahr, den Leuchtturm für die Besucher zu öffnen und Auskünfte zu geben. Auch während der vielen Trauungen auf dem Turm müssen sie anwesend sein. Die einzige Frau aus der Runde nimmt sogar den Weg von Verden in Kauf, um Dienst zu tun. Allerdings ist der Leuchtturm nicht mehr den ganzen Tag geöffnet, sondern nur in der Zeit von 13 bis 15 Uhr werktags.

 

Trauerfall im Mai: Hermann Follstich, 12.Dezember 1924 bis 20. Mai 2017

27. Mai: Der 26. Krabbentag des Heimatkreises

Die vielen aktiven Helfer haben bei herrlichem Wetter auf dem Dorfplatz wieder ein tolles Wremer Fest auf die Beine gestellt. Es gab das bewährte Programm und gut zu essen und zu trinken: Krabben und Schollen frisch zubereitet in der kleinen Krabbenküche, frisch geräucherte Aale und Forellen und ein großes Kuchenbüfett – es gab für jeden Geschmack etwas.  Im Programm: Wremer Shantychor, Talkrunde mit Hans Kerber, Krabbenpulwettbewerb und freier Eintritt in die Museen des Ortes. Der neue Heimatkalender ist auch fertig geworden und konnte schon verkauft werden.

26. Mai: Wartehäuschen für Schüler

Generationen von Schülern haben hier schon bei Wind und Wetter auf den Bus gewartet, jetzt endlich gibt es einen Schutz. Frank und Marion Schröter stellten den Grund zur Verfügung und die Gemeinde ließ ein Wartehäuschen dort abbauen, wo es nicht mehr benötigt wurde. Der Ortsbürgermeister Hanke Pakusch bedankte sich bei dem Ehepaar Schröter mit einem Blumenstrauß für ihr Entgegenkommen.

24. bis 27. Mai: Franzosen zu Besuch

Wieder hat sich eine Gruppe aus unserer Partnergemeinde in der Bretagne, aus Ploeren, auf den langen Weg zu uns gemacht. Schade, die Tage flogen ins Land mit vielen Aktivitäten, aber eigentlich war die Zeit zu kurz. Begrüßung im Gästezentrum, Gottensdienst, Boule-Meisterschaften in Wremen, Europaabend, Ausflug in Natureum mit Bernsteinschleifen, Besuch des Stadtteilfestes und schon war der Samstag, der Tag der tränenreichen Abreise da. Das Wetter hat es sehr gut gemeint und die Gruppe aus deutschen und französischen, großen und kleinen, jungen und älteren Teilnehmern hat zusammen eine sehr schöne Zeit gehabt. Französische Sprache ist wieder aufgefrischt.

A bientot im nächsten Jahr in Ploeren!

19. bis 21. Mai: Sportwoche des TuS

Die Sportwoche fand bei bestem Wetter statt. Die TuS-Familie fand sich wieder auf dem Sportplatz zusammen. Es wurde geknobelt, Skat gespielt, gelaufen, getanzt, Fußball und Volleyball gespielt, Kuchen gegessen oder einfach nur so rumgestanden! Die Kinder wurden von der Jugendfreizeitstätte betreut und hatten offenbar viel Spaß. Und viele Erwachsene auch.

12. und 13. Mai: Metallsammlung der Jugendfeuerwehr

Die Wremer haben ihre Schuppen und Scheunen aufgeräumt, die Feuerwehr hat die großen Schrottteile auch abgeholt. Zwei Tage harte Arbeit liegt hinter den Jugendlichen der Feuerwehr. Sie haben mehr als zwei Container voll Schrott gesammelt. Der Erlös dieser Aktion kommt der Feuerwehrjugend zu Gute. Sie bezahlen davon auch ihren Zeltlageraufenthalt. Ein großes Lob an die Wremer, die die Aktion tatkräftig unterstützt haben!

Foto: Volker Hachmann

Mai 2017: Küstenschutz vor Naturschutz

An der schmalsten Stelle des Wurster Deichvorlandes etwas nördlich von Schottwarden geschehen große Dinge, es werden „Nägel mit Köpfen“ gemacht. Um weiteren Landverlust durch Uferabbrüche zu vermeiden wird ein wirksamer Steinwall aufgeschüttet und dahinter ein asphaltierter Weg angelegt. Der Weg wird fast an den südlichen Campingplatz heranreichen. Wenn alles fertig ist, lädt der Weg zum Spazierengehen oder Radfahren ein und man kann dann auch wieder über Naturschutz nachdenken!

Flyer des Deichverbandes

11. Mai: Runde Ecke im Gästezentrum

Menschen erzählen aus ihrem Leben. Auch der Chef der Upstalsboom-Hotelkette Bodo Janssen berichtet von seiner Entwicklung und das nicht ohne Emotionen. Er brachte Azubis dazu, eine Expedition auf den Kilimandscharo zu unternehmen. Nach einem Jahr Vorbereitung ging es los und es war für alle zwar anstrengend aber ein großer Gewinn für das eigene Leben. Der Hotelchef unseres Wremer Upstalsboom-Hotel „Deichgraf“ Sebastian Schmidt steuerte seine Wanderung von Berlin nach Venedig bei, die auch ihn verändert hat. Die 70 Zuschauer waren beeindruckt, es war mucksmäuschenstill im Saal.

10. Mai:  „Die Schlacht am Wremer Tief als Musical“

Der Arbeitskreis Tjede Peckes zeigte im Gästezentrum den Film vom Musical über die Geschichte der Fahnenjungfrau Tjede Peckes. Es war im Jahre 2010 in Cuxhaven zur Aufführung gekommen und wurde von Christian Berg inszeniert. Für die Musik dazu hatte Konstantin Wecker gesorgt. Die eigentliche Geschichte wurde etwas verändert, immerhin war das Stück auch für Kinder vorgesehen. Die eigentliche Schlacht am 23. Dezember 1517 fand dann hinter einer Mauer statt. Mit viel Krach und Rauch und Geschrei konnte man sich das Gemetzel aber gut vorstellen.

Die Firma Bening hatte eine Aufnahme gemacht, die DVD wurde uns dankenswerterweise von damals an der Aufnahme Beteiligten übergeben. Da keine hochprofessionelle Technik eingesetzt wurde, war bei der Aufführung im Gästezentrum die Akustik leider nicht sehr gut. Die Schauspieler waren schlecht zu verstehen, vieles musste man sich zusammenreimen und dazu denken. Trotzdem herrschte unter den ca. 60 erschienenen Zuschauern eine gute Stimmung. Die Organisatoren vom Arbeitskreis Tjede Peckes hatten Getränke gerichtet und Fingerfood serviert. Auch die vierte Veranstaltung im Rahmen des 500sten Jubiläums des Tjede-Peckes Jahres war gut gelungen.

30. April: Maibaum steht!

Mit vereinten Kräften haben Mitglieder der vier beteiligten örtlichen Vereine es wiedermal geschafft, den mächtigen Maibaum auf dem Dorfplatz in die Senkrechte zu bringen! Die Stimmung war gut, viele Besucher – einheimische wie Gäste – waren auf dem Platz und hinterher beim Tanz in den Mai in der Schützenhalle.

 

Trauerfall im April:   Georg „Jonny“ Reinhardt  27. Juli 1930 bis 25. April 2017

23. April: Heimatkreis im Alten Land

Der diesjährige Ausflug des Heimatkreises ging ins Alte Land. Auf dem Herzapfelhof Lühs in Jork erfuhren wir alles über Äpfel, fuhren durch die Plantagen und kauften im Obstladen ein. Im Museum Altes Land in Jork lernten wir einiges über die Geschichte der Gegend. Nach dem Essen begleitete uns eine Gästeführerin in Original Altenländer Tracht im Bus durch die Orte zwischen Este und Lühe. Wir erfuhren viel Neues über Land und Leute. Typisches Aprilwetter begleitete uns auf der Fahrt.

Seit 2003 denkt sich Lothar Kortzak jedes Jahr wieder eine erlebnisreiche Fahrt aus. Vielen Dank Lothar, es war sehr schön!

15. April: Osterfeuer in Wremen

…immer wieder schön! Auch bei kaltem Wind aus westlichen Richtungen konnte man Wärme am Feuer tanken. Die Feuerwehrjugend kam vom Dorfplatz die Alte Helmer bis zum Brennplatz mit den brennenden Fackeln, musste dann aber mit dem Anstecken des großen Haufens warten, bis der Zug nach Bremerhaven durchgefahren war. Eine Menge Menschen – Einheimische wie Gäste – hatten sich versammelt. Die Mitglieder der Vereine verkauften Speisen und Getränke, der Erlös wird für die Jugendarbeit der vier veranstaltenden Vereine genutzt. Jung und alt haben sich an dem Abend gut unterhalten und amüsiert. Der Feuerwehr sei gedankt, sie sorgte wie immer für denm geordneten Ablauf! Der Besuch des  Osterfeuers gehört einfach dazu!

 

12. April: Die Schlacht von Hemmingstedt

Auch die dritte Veranstaltung im Tjede Peckes Jahr war wieder ein Erfolg. Viele Interessierte waren ins Gästezentrum gekommen, um sich den Film von Wilfried Hauke über die Schlacht von 1500 anzuschauen.

Aber was hat Hemmingstedt mit Land Wursten zu tun? Es gibt einige Parallelen: auch Dithmarschen ist ein fruchtbarer Landstrich, auch dort gab es keine Klöster und keinen Adel sondern ein Großbauerntum. Hier gab es die Wurster Willkür mit den 16 Ratgebern, dort die 48 Regenten und Verweser. Die Dithmarscher hatten wie die Wurster auch eine Fahnenjungfrau, die Telse von Hochwöhrden. Sie hat zum Erfolg der Bauern beigetragen, sie wurde nicht erschlagen wie Tjede Peckes 17 Jahre später am Wremer Tief.  Die berüchtigte Schwarze Garde war 1499 im Auftrag des Herzogs Magnus von Lauenburg in die Schlacht gegen Land Wursten gezogen und am Grauwall in Weddewarden im Matsch versunken. Die Truppe zog daraufhin über die Elbe und kämpfte im Auftrag des dänischen Königs gegen die Dithmarscher. Die Bauern von Dithmaschen schlugen das feindliche übermachtige Heer und gewannen ihre Schlacht gegen den dänischen König. Es gab angeblich 4000 Tote auf beiden Seiten. Die Bauern behielten ihre Freiheit noch 59 weitere Jahre.

Aus dem Infopavillion am alten Denkmal bei der Dusenddüwelswarf

Trauerfall im April: Robert Harms, 5. Januar 1955 bis 14. April 2017

April: Blaue Markierung

Bei der Wegeschau des Ortsrates zusammen mit Vertretern der Verwaltung und des Bauhofs der Gemeinde Wurster Nordseeküste wurden Stellen auf Gehwegen und Fahrbahnen des Ortes blau markiert. Der Ortsrat hatte schon vorher seine  Liste mit den sanierungsbedürftigen Bereichen bei der Verwaltung abgegeben. Einige Bürger haben Probleme gemeldet. Vielen Dank dafür.

Der Bauausschuss des Rates der Gemeinde wird am 25. April auf Reisen durch die Orte gehen und mit der Verwaltung klären, welche Straßen in welcher Reihenfolge saniert werden.

500 000 € stehen für die Ausbesserung der innerörtlichen Straßen in der ganzen Gemeinde zur Verfügung, 50 000 € für die Sanierung der außerörtlichen landwirtschaftlichen Wege.

Demnächst beginnen die Arbeiten, die im Haushaltsjahr 2016 schon beschlossen waren und wegen der späten Genehmigung des Haushalts durch die Kommunalaufsicht im vergangenen Jahr nicht mehr durchgeführt werden konnten.

März 2017 Info des Deichverbandes: Wir bauen für Sie in Schottwarden

5. April: Gäste in Wremen

Die Kurdirektorin Sandra Langheim stellte in der letzten Sitzung des Ausschusses für Tourismus und Kultur (früher einfach Kurausschuss) der Gemeinde die Gästezahlen für 2016 vor. Insgesamt ist Wremen auf einem guten Weg. 2016 hatte Wremen 49 940 Gäste mit insgesamt 309 949 Übernachtungen. Rückläufig sind allerdings die Gäste und die Übernachtungen auf dem Campingplatz. Rechnet man die Gästeübernachtungen ohne Berücksichtigung derer, die auf dem Campingplatz waren, ergibt sich eine Steigerung der Übernachtungen um 10% zum Vorjahr. Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste betrug nur sechs Tage.

Im Vergleich die Zahlen für 1999: 24 560 Gäste, 182 566 Übernachtungen.

1970 wurden übrigens bei 12 555 Gästen 83 133 Übernachtungen gemeldet.

Biomüll ist auch Müll und gehört nicht in die Landschaft. Biotope sind nicht angelegt worden, um Anwohnern als Deponie für ihre Grünabfälle zu dienen. Auch nicht an Weges- oder Grabenrändern, nicht vor dem Brennplatz für das Osterfeuer und nicht an der Bahnlinie darf deponiert werden, was im Garten nicht erwünscht ist.

Grünabfälle hinter einem Wohngebiet

Lösung: eigenen Komposthaufen anlegen oder die Biomüllabfuhr jeden Sonnabend an der Schule!!!!! Kostet nicht viel!

3. April: Nein, natürlich druckt die BILD-Zeitung nicht die Wremer Chronik ab, das müssen wir schon selber machen. Ich hoffe, dass Ende des Jahres die Wremer Chronik Band 4 von 1961 bis 1990 in gedruckter Form vorliegt!

1. April: Großer Erfolg für Wremen:

Vorabdruck der Wremer Chronik in der BILD-Zeitung. Beginn  mit dem Jahresbericht 1961. Die anderen folgen !!!!

Trauerfälle im März:

Hanni Herder  9. Mai 1922 bis 20. März 2017

Hanni Richardt  23. März 2017 bis 23. März 2017

Ursual Heitmann   9. Mai 1925  bis 27. März 2017

22. März:  Jahreshauptversammlung des Verkehrsvereins Wremen

Ungewöhnlich früh am Nachmittag bei schönstem Frühlingswetter versammelten sich viele am Tourismus in Land Wursten Interessierte im Gästezentrum zur alljährlichen Hauptversammlung des Kuriosen Muschelmuseums und des Verkehrsvereins.

Der erste Teil wurde gemeinsam mit der Kurverwaltung Wurster Nordseeküste gestaltet. Das Publikum war zahlreich und kam auch aus den anderen Orten der Gemeinde. Zunächst wurde der neue Hoteldirektor des Hotels „Deichgraf“, Sebastian Schmidt, vom 1. Vorsitzendenden des Verkehrsvereins Jan-Hendrik Dircksen und der Kurdirektorin Sandra Langheim nach seinem Eindruck von Wremen und Land Wursten und nach seiner Arbeit im Hotel befragt.

Anschließend wurde es für die Vermieter interessant: das Internet spielt beim Buchungsverhalten der Gäste eine immer größere Rolle und es wird immer wichtiger, sich mit seinen Unterkünften im Internet zu präsentieren. Das System Tomas bietet eine einfache Art, über das Internet Kunden zu werben. Obwohl die Bedienung nicht schwer ist, haben einige Kleinvermieter noch Schwierigkeiten damit. Diese erneute Präsentation und Erklärung sollte ihnen beim Einstieg helfen.

Nach einer Pause und einer leckeren Gulaschsuppe gekocht vom Wirt der „Börse“, Björn Wolters, hatten schon viele das Gästezentrum verlassen und es wurde zu den beiden Jahreshauptversammlungen des Kuriosen Muschelmuseums und des Verkehrsvereins ganz familiär. Ein Rückblick auf die vergangene Saison macht Lust auf die nächste bevorstehende! Fast 310 000 Übernachtungen verzeichnete Wremen im vergangenen Jahr und erzielte damit ein Plus von 8 %. Der Verkehrsverein ist mit seinem Vorstand auf einem guten Weg!

Der Frühling ist da und das Leben erwacht!

Die Sonne schickt ihre wärmenden Strahlen zur Erde.

Die Narzissen an den Straßenrändern blühen wieder

und die  gut gelaunten Menschen räumen ihre Gärten auf.

Die ersten Strandkörbe stehen auf ihrer kleinen Wurt.

Die bunten Buden und das Siebhaus locken wieder Gäste an.

Die Pricken am Priel sind gesteckt

und die Kutter fahren zum Krabbenfang in die Wattengebiete.

Frühling in Wremen!

Jetzt ist es amtlich: Wremen hat keine Postagentur mehr.

Die Poststelle wurde im Jahre 1872 als Postagentur im neuerbauten Gasthaus zur Post in der Wremer Straße 120 von Wilhelm Brunkhorst eingerichtet. 1875 übernahm Johann Hinrich Döscher im Gasthaus „Stadt Frankfurt“ in der Wremer Straße 156. Seine Nachfolger, der Schwiegersohn Ludwig Fouckhardt und dessen Sohn August übernahmen die Aufgabe an gleicher Stelle. 1882 kam eine Telegrafenanstalt mit Sprechbetrieb dazu, die überwiegend der Übermittlung von Telegrammen diente. Auf die Errichtung einer Vermittlungsstelle für den unmittelbaren fernmündlichen Kontakt wurde verzichtet, denn es bestand damals dafür noch kein Bedarf. 1914 kam die Postagentur dann in das damalige Haus 199 von Landwirt Friedrich Wille, Wremer Straße 123. 1939 wurde die Postagentur in ein Zweigpostamt (M) umgewandelt. Amtsleiterin wurde Fräulein Dora Krüer, die vorher schon seit 1924 als Vertreterin der Postagentin gearbeitet hatte. Das Postamt befand sich nun in der Langen Straße 16, im Haus des Kaufmanns Krüer. 1951 übernahm der bisherige stellvertretende Posthalter Gustav Fahlbusch die Poststelle, die bis 1956 in seinem Haus in der Wremer Straße 122 neben der Gaststätte „Zur Post“ untergebracht war. Ab 1953 wurden Ferngespräche nicht mehr handvermittelt. Zwischen 1957 und 1971 war Anna Osterndorf Posthalterin und die Poststelle wurde in die ehemalige Bäckerei in der Wremer Straße 117 verlegt. Nach deren Ausscheiden aus Altersgründen wurde 1972 Rosemarie Poley Posthalterin. Sie arbeitete 42 Wochenstunden in der Poststelle in ihrem Haus in der Wremer Straße 111.   (Quelle: Johann Möller – Chronik der Gemeinde Wremen)

Fortsetzung: 1999 übernahm Gerd Hohlmann in der neueröffneten Geschenke-Ecke in der Wremer Straße 132 die Postagentur. Es folgte die Bäckerei Dahl Wremer Straße 143, dann Eike Kaya Döhle in ihrer Wurster Webstube, Wremer Straße 140 und dann Carina Witte-Bode im Geschenke Laden „Pünktchen“ in der Wremer Straße 151. Als Lisa Lucks den Laden übernahm, ging auch die Post an sie über. Der Laden musste 2016 schließen und Jens Lukas mit der Firma Hit-Enter in der Wremer Straße 136 betrieb die Postagentur. Wegen Unstimmigkeiten zwischen ihm und der Postverwaltung wurde die Agentur dann im Februar 2017 ganz geschlossen. Seitdem stellt die Post die Grundversorgung wegen der zu geringen Einwohnerzahl nur noch mit dem mobilen Zustellservice sicher, d.h. der Postbote soll jetzt eine kleine Postfiliale im Gepäck haben. 

25. März: Deich- und Dorfputz in Wremen

 „Alles blitzeblank, Ostern kann kommen“, sagte unser Ortbürgermeister Hanke Pakusch nach getaner Arbeit.

18 Jungen und Mädchen der Feuerwehrjugend mit ein paar erwachsenen Betreuern haben fast 8 km Deichstrecke vom Ochsenturm bis nach Solthörn vom Müll befreit. Sie schwärmten aus, gingen auf beiden Deichseiten auf und ab und sammelten den ganzen Abfall in ihre großen blauen Säcke, was die Sturmfluten über Winter angeschwemmt und der Wind zusätzlich noch über den Deich verteilt hat. Vor allem an der Treibselgrenze am Deichfuß wurden sie fündig.

Zur selben Zeit waren 12 Frauen und Männer im Ort mit ihren Harken, Besen und Säcken unterwegs und befreiten Bürgersteige, Straßenränder und Parkplätze von Unrat. Nach drei Stunden waren auch die größeren Straßen gesäubert und der Müll in Säcken.

Im Feuerwehrhaus gab es Kartoffelsalat und Würstchen für alle. Der Appetit war gut und die Stimmung auch. Der Ortsbürgermeister bedankte sich bei den fleißigen Helfern. Bis zum nächsten Jahr!

 

Nur ein Teil der Deichputz-Mannschaft Foto: Patrik Wedel
Einzelne Sammler auf der ganzen Wremer Deichstrecke Foto: Patrick Wedel
Dorfputz-Team nach getaner Arbeit

14. März: Jahreshauptversammlung des 1. Tennis Clubs Wremen

Bernd Lehmann, der 1. Vorsitzende des Vereins, kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die „Damen 40“ wurden Meister und stiegen in die Bezirksklasse auf. Die „Damen 30“ wurden sogar Vize-Meister in der Bezirksklasse. Dem Verein ist es als einzigem in der Gemeinde gelungen, seinen Mitgliederbestand seit Jahren bei 130 konstant zu halten. Die Mitgliederwerbung bei den Jugendlichen gelingt in der Schule durch Tenniskurse, die der Verein dort betreut.

Die Tennisanlage ist gut in Schuss, die Boule-Abteilung hat sich etabliert. Montags ab 16 Uhr und sonntags ab 10.30 Uhr kann man auch als Gast dort die Kugel schieben.

Bernd Lehmann verabschiedet sich nach 28 Jahren im Vorstand, davon war er 22 Jahre 1. Vorsitzender, aus der Verantwortung der Vorstandsarbeit. Rainer Frese dankte ihm nach langen Jahren seines erfolgreichen Wirkens zum Wohle des Vereins.

Die 1. Vorsitzende ist jetzt Margret Olbers, der 2. Vorsitzende Wolfgang Rummler und Dirk Wrede wird Schriftwart.

Der Vorstand des 1. Tennisclubs Wremen: v.l. Wolfgang Rummler (2. Vorsitzender), Bernd Lehmann (bisheriger 1. Vorsitzender), Margret Olbers (neue 1. Vorsitzende), Dirk Wrede (neuer Schriftwart), Rainer Frese (Schatzmeister), Melanie Hajek (Jugendwartin) und Joachim Hauck (1. Beisitzer).
Foto: Stehn

 

 

10. März: Jahreshauptversammlung des TuS Wremen in der Fischerstube

Der Turn- und Sportverein Wremen 09 ist mit seinen 800 Mitgliedern einer der größten im Cuxland. Und dabei auch recht erfolgreich. Der 1. Vorsitzende Uwe Friedhoff konnte von einem sehr zufriedenstellenen Jahr 2016 berichten. Die gute Stimmung war auch in den Berichten der Spartenleiter festzustellen. Die vielen ehrenamtlichen Helfer halten den Verein am laufen.

Es gab viele Jubiläen: Paula Friedrich wurde für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Mit nur fünf Jahren weniger können Ursula Schüssler, Marion Herfort und Wilfried Vize Friedhoff aufwarten. Norbert Boos und Dieter Fiehn sind schon 50 Jahre im Verein. 25 Jahre sind Britta Uphoff, Thorsten Ernst und Nils Käckenmester dabei. Als neuer 2. Vorsitzender wurde Lennart Zier gewählt, zur Sozialwartin Regina Sierk.

Einige der geehrten Mitglieder des TuS Wremen mit dem Vorstand. V.l. Thorsten Müller (bisheriger 2. Vorsitzender), Nils Käckenmester, Britta Uphoff, Wilfried Friedhoff, Dieter Fiehn und
Uwe Friedhoff (1. Vorsitzender). Foto: Stehn
Neue, wiedergewählte und bisherige Vorstandmitglieder des TuS Wremen:
v.l. Thorsten Müller, Ulrike Lilkendey, Lennart Zier, Regina Sierk, Uwe Friedhoff. Foto: privat

27. Februar: Rosenmontag in der Kirche

Mit Spannung erwartet: Der elfte Ostfriesenkrimi von Klaus-Peter Wolf liegt vor: „Ostfriesentod“. Er sorgte wieder für eine vollbesetzte Kirche. Das Publikum wurde auch nicht enttäuscht: das Gesamtpaket mit Musik, Lesung und nicht zuletzt mit den Berichten von Klaus-Peter Wolf über die Entstehung seiner Bücher sorgte wieder für gute Laune pur. Bettina Göschl mit ihrer tollen Stimme und ihre Komplizen Jens Kommnick mit Flöte und Gitarre und Gunnar Peschke am Bass hatten zwei Krimilieder im Gepäck. Die Älteren kennen noch den „Kriminal-Tango“ damals von Ralf Bendix gesungen. Und dann kam noch der Klassiker aus der Dreigroschoper von Brecht „Mackie Messer“- der dauerte, bis der Stecker gezogen wurde!

Und dann ging es los mit den Geschichten um Ann-Kathrin Klaasen, die wir ja alle schon kennen als wäre sie eine von uns, die dieses Mal wohl ziemlich in die Bredoullie kommt. Aber lest selber!

Fotos: Peter Nolte

24. Februar: Der Überlebensexperte Rüdiger Nehberg im Gästezentrum…

…erzählt vor ausverkauften Haus 1 1/2 Stunden über seine erlebnisreiches Leben in vielen Teilen der Welt. Zunäschst lockte ihn von früher Jugend an das Abenteuer, dann aber rückte immer mehr sein Engagement für die ethnischen Minderheiten auf der Welt ins Zentrum. Auch der Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung nimmt inzwischen großen Raum ein. Allerdings die „Ersatznahrung“ Würmer am Stöcklcehn gegrillt war für die Zuschauer doch nicht überzeugend.

Foto: Plakat

18. Februar: Auftaktveranstaltung des Tjede-Peckes Jahr im Marschenhof.

Der Andrang war groß und schließlich passten doch noch mehr als die angemeldeten Teilnehmer in den Saal. Für die Musik sorgte das Blancke-Trio, das sogar eine Uraufführung für diese Veranstaltung im Gepäck hatte. „De Freesen bleeven jümmer free“, hieß das zum Thema passende Lied. Frau Dr. Borger-Keweloh, die Vorsitzende des Heimatvereins Männer vom Morgenstern, hatte sich gut vorbereitet auf ihren Vortrag über die Geschichte, wie sie sich in unserer Gemeinde vor 500 Jahren ereignete. 1517 hatte der Erzbischof Christof von Bremen Land Wursten angegriffen und auch besiegt. Dabei ist dann neben vielen anderen Wurstern auch die Fahnenjungfrau Tjede Peckes zu Tode gekommen. Am Wremer Tief an der Südpier erinnert ein Stein mit einer Gedenktafel an sie und an die ganze verlorene Schlacht. In ihrem Vortrag arbeitete Frau Dr. Borger-Keweloh heraus, welche Beziehungen zwischen den Handelnden bestanden und warum die Geschichte diesen Lauf nehmen musste.

Die Küche des Marschenhofes hatte eine leckere „Wurster Hochzeitssuppe“ auf den Tisch gebracht. Die Veranstalter – der Arbeitskreis Tjede Peckes – war sehr zufrieden mit dem Verlauf des Abends. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Fotos: Astrid Stoppel

17. Februar 19.30 Jahreshauptversammlung des Heimatkreises im Museum für Wattenfischerei

Die Miglieder drängelten sich wieder bei der alljährlichen Mitglieder- versammlung im Museum. Aber von den 336 Migliedern des Heimatkreises war doch nur ein Bruchteil da. Die Mitgliederzahl hat sich um 1 gesteigert, obwohl im letzten Jahr einige Mitglieder verstorben sind. Die Finanzen sind aufgrund der guten Einnahmesituation gut, da kann man auch kostenträchtige Renovierungsarbeiten an der Koralle verschmerzen.

Die Berichte des 1. Vorsitzenden und der Arbeitsgruppen waren wie immer spannend und abwechslungsreich. Besonders gut hatte sich Arno Zier von der Arbeitsgruppe „Kleiner Preuße“, der die frisch getrauten Paare aus der Hompepage des Turms mit Bilden und mit ihen verschiedenen Geschichten vorstellte. Aber auch in den anderen Arbeitsgruppen wird gute und interessante Arbeit gemacht.

15. Februar 19 Uhr Jahreshauptversammlung des Wremer Shanty Chores im Deutschen Haus

Stolze 40 Auftritte hat der Shanty-Chor im letzten Jahr absolviert. Oft hat der Chor in Wremen gesungen, aber auch am Freundschaftssingen in Riehls Garten in Cappel haben die Wremer Sänger und Sängerinnen zusammen mit den Kollegen aus Dorum und Spieka teilgenommen. An den Auftritten beteiligen sich 32 aktive Mitglieder, in wechselnder Zusammensetzung und mit einem wechselnden Programm, einer Auswahl aus immerhin 200 Liedern. Der Chor hat sich eine neue Anlage geleistet, die besser ist nur noch halb so schwer wie die alte. Eine CD wird ganz professionell erstellt, sie wird bald fertig werden.

Der bisherige Kassenwart Günther Büsching kandidiert nach 20 Jahren im Vorstand nicht wieder, neu gewählt wurde Bärbel Nordhaus-Holst. Johann Heidtmann wurde erneut stellvertretender Vorsitzender, Günther Büsching vom 1. Vorsitzenden Horst Petrowsky zum Ehrenvorsitzenden des Shanty-Chors ernannt und Dr. Peter Alexander für die 10 Jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt.

Horst Petrowsky, Bärbel Nordhaus-Holst, Dr. Peter Alexander, Johann Heidtmann udn Günther Büsching

10. Februar 19 Uhr Jahreshauptversammlung der Wremer Sportschipper in der Fischerstube

Viel Arbeit – wie jedes Jahr – wartet auf die Mitglieder des Schippervereins, sobald die Saison wieder losgeht. Die neuen Stege müssen ins Wasser, damit die Boote gut erreichbar sind. Die Dalben müssen erhöht werden, der Platz muss gepflegt werden und die Container an Ort und Stelle gebracht werden. Und dann sind da noch die Pricken, die entlang des Priels gesteckt werden müssen. Dafür ist der Hafenbereich der Sportschipper aber auch immer picobello in Ordnung, dafür sorgen die Hafenmeister Jens Kracke und Rolf Steinert.

Zum neuen zweiten Vorsitzenden wurde Andreas Fenrich gewählt, Ralph Heinz trat wegen Überlastung zurück.

Geehrt wurden Mitglieder für 25 und 40 jährige Zugehörigkeit im Verein.

Auf dem Bild eingerahmt vom Vorstand: Lutz Heitmann, Björn Helmreich, Heinz Busch

 

Foto: Beate Ulich

9. Februar: Ortsrat Wremen beschließt eine weitere 30 km Regelung zu beantragen.

An der Landesstraße im Bereich von Schule, Kindergarten, Jugendfreizeitstätte, Sportstätten und Seniorenpflegeheim soll die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km wirksam werden. Entscheiden muss allerdings die Straßenbaubehörde beim Kreis Cuxhaven.

Ein kleines Baugebiet mit nur 2-3 Bauplätzen „Im Dorfe“ wurde auf den Weg gebracht, während der Entwurf für das Baugebiet an der Strandstraße abgelehnt wurde.

27. Januar: Jahreshauptversammlung der Wremer Schützen:

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Foto: Günther Itjen

Ein neuer 2. Vorsitzender musste gefunden werden, nachdem Helmut Siemann nach 10 Jahren sein Amt niederlegte. Günther Itjen erklärte sich bereit, das Amt zunächst mal anzunehmen. Drei Eintritten von Jugendlichen stehen aber leider sieben Abgänge entgegen.

Da sich im Sommer 1991 beim Straßenfest in der Langen Straße viele Mitglieder anwerben ließen, werden jetzt viele 25. Jubiläen gefeiert: Rosi und Helmut Siemann, Gisela und Helmut Colpe soewie Andreas Büsching.

25. Januar: „Eine Reise nach Wremen“ – ein Filmabend

1973 hat Michael Schwädke im Auftrag des Verkehrsvereins einen Film gedreht über das liebenswerte Dorf Wremen, ein Ferienort mit Charme. Der Aussage des Films mutet ganz modern an. Wie der Film damals entstanden ist, das schilderte der Regisseur ausführlich. Er hatte die damals moderne Ausrüstung auch mitgebracht und aufgebaut. In der vordigitalen Zeit musste alles noch per Hand geschnitten und geklebt werden, und das ist damals eine Riesenarbeit gewesen. Der Filmemacher erschien sehr zufrieden, er hatte damals wohl einen schönen Sommer in Wremen erlebt!

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Michael Schwädke erklärt seine Filmausrüstung von 1973
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Das Publikum lauscht gebannt
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Ehepaar Sauer und Michael Schwädke fachsimpeln über die Filmerei in Wremen. Fotos: Henning Siats

21. Januar: Grünkohl bei der Feuerwehr

Diese Veranstaltung ist Kult, man muss dabei sein. Es gibt Leute, die von weither anreisen, um diese urtypische Wremer Veranstaltung nicht zu versäumen!

Erst eine lohnende Wanderung mit vielen netten Leuten. Zwei Pausen werden gemacht: in Ellernwurth auf dem Gelände der Kistenfabrik und dann beim Koch des Abends: Im Hof von Sascha Semraus Partyservice! Und überall gibt es genug zu trinken.

Dann essen in der Mulsumer Turnhalle zu den von Björn ausgesuchten Klängen. Aschließend natürlich Tanz bis zum Abwinken!

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Pause bei Ellernwurth-Kistenfabrik
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Begrüßung durch Andreas Fenrich, Volker Hachmann und Marcus Heimbüchel
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Stimmung pur mit vollem Magen!

14. Januar 2017    Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Wremen  in der “ Florianstube“ im Feuerwehrhaus Wremen.

Die Versammlung war sehr gut besucht, es waren alle Plätze besetzt.Die Versammlung wurde vom Ortsbrandmeister Volker Hachmann zügig durchgezogen. Berichte von den Funktionsträgern, Beförderungen sowie eine Ehrung standen auf dem Programm.

Acht Feuerwehranwärter haben die Truppma- Ausbildung bestanden und wurden jetzt zum Feuerwehrmann befördert,

Erich Hey wurde für 50 Jahre in der Feuerwehr geehrt. Die Feuerwehr Wremen hat jetzt 50 aktive Mitglieder. Das Durchschnittsalter beträgt 36 Jahre.

Text: Günter Strohauer

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v. li. n. re.: Hauke Heine Gemeindebrandmeister,Volker Hachmann Ortsbrandmeister, Joshua Biller, Lukas Dieckmann, Malte Neubauer, Erich Hey, Jörg Bründel, Sebastian Windhorst, Jan Wittig, Malte Besmehn, Janick Itjen, Nico Döscher, Markus Heimbüchel, Stellv. Ortsbrandmeister, auf dem Foto fehlen Dennis Franz und Marcel Duken.
Foto: Torsten Timmler

4. Januar: Sturmtief Axel wütet mit Windstärke 10 bis 12!

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Morgens um 9 Uhr am Deich!

Willkommen im Tjede Peckes Jahr!

tjede-500Vor 500 Jahren fand die Schlacht am Wremer Tief statt, als der Erbischof Christof von Bremen Land Wursten angriff. Den Wurstern voran ging der Legende nach die Fahnenjungfrau Tjede Peckes, die Tochter eines Bauern aus Padingbüttel. Sie wurde bei der Verteidigung des Landes getötet, die Selbständigkeit von Land Wursten ging endgültig 1524 verloren.

Ein Arbeitskreis aus Ortsheimatpflegern, dem Heimatkreis Wremen, dem Verkehrsverein und Wurster Bürgerinnen und Bürgern haben ein Programm ausgearbeitet, um an die interessanteste Geschichtsperiode Land Wursten zu erinnern.

Die erste Veranstaltung findet am 18. Februar im Marschenhof Wremen statt. Frau Borger-Keweloh von den Männern vom Morgenstern wird die aufregende Geschichte von Land Wursten im 16. Jahrhundert darstellen und das Blancke-Trio wird die Musik dazu machen.

Der Flyer zum Tjede-Peckes Jahr  Das Programm

 

2. Januar: Günter Strohauer stellt den Senioren die Notfalldose vor:

Geniale Idee, damit notwendige Dokumente sofort gefunden werden! Ein Aufkleber kommt innen an die Haustür, einer an den Kühlschrank und die Dose wird hineingestellt. In der Dose befinden sich alle notwendigen Informationen über vorliegende Krankheiten und Gefährdungen und auch der Medikamentenplan. Außerdem trägt man in den beiligenden Bogen ein, wer im Notfall benachrichtigt werden soll und wo wichtige Dokumente liegen. So kann jeder Rettungsassistent alles finden und die richtigen Maßnahmen ergreifen.

Die ersten 40 Notfalldosen wurden beim Seniorennachmittag der Gemeinde Wremen ausgegeben.

Der Rettungsdienst ist informiert.

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